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Habt ihr Angst vor dem Tod?

Habt ihr Angst vor dem Tod?

  • Ja, fürchterlich da ich glaube, dass wir im Nichts verschwinden

    Stimmen: 19 22,4%
  • Ja, aber ich glaube, dass meine Seele weiterlebt / es gibt ein Leben nach dem Tod

    Stimmen: 9 10,6%
  • Ich mach mir da keine Gedanken drüber

    Stimmen: 21 24,7%
  • Nein, soll er doch kommen!

    Stimmen: 33 38,8%
  • Ich will da nicht drüber reden.

    Stimmen: 3 3,5%

  • Umfrageteilnehmer
    85

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Logik.

@ hyperflex
Die Chefin weiß auch nicht zwingend etwas. Wenn das Mädchen ihr einen vom Pferd erzählt hat, dann putzt sie sich für nix von der Platte. ;)
 
Vorm Tod hab ich keine Angst, vor dem Tod meiner Verwandten, Freunde mach ich mir Sorgen. Bei mir selbst hoffe ich nur dass das Sterben es möglichst human abläuft.
 
Immer wenn dieser Gedanke aufkommt, dass es irgendwie "schlimm" sein könnte, nicht mehr zu existieren (also als "Bewusstseinseinheit") muss ich daran denken, dass ich ja schon viele Milliarden Jahre lang tot war. Nämlich vor meiner Geburt. Und das hat mir auch nicht geschadet.

Außerdem glaube ich, dass unser "Selbst" vor dessen Auslöschung wir, durch natürliche Programmierung, so viel Angst haben, eigentlich nichts als eitle Illusion ist.

Ich behaupte, "mich", im Sinne einer kontinuierlich existierenden Wesens- und Bewusstseinseinheit gibt es überhaupt nicht. Irgendwann war "ich" einmal 6 Jahre alt, aber wie viel von diesem "Ich" ist nun noch vorhanden?

"Ich" bin nun ein komplett anderer Mensch als damals, also bedeutet das, dieses alte, 6-jährige "Ich" ist tot. Und sollte ich einmal eine Krankheit bekommen, die mich geistig degeneriert, dann sterbe "Ich" ja nicht erst, wenn mein Körper versagt und mein Gehirn stirbt, sondern langsam, schleichend, weil der geistige Abbau immer mehr von dem wegnimmt, was "mich" ausmacht.

Wenn aber dieses nicht-statische, sich ständig verändernde "Ich", dass es als kontinuierliche Wesenheit gar nicht gibt, irgendwann nicht mehr vorhanden ist, dann ist das nicht so tragisch - rein theoretisch, versteht sich. ;)
 
Darth Gregoth schrieb:
Danke dass du mir das Ende gespoilert hast. Jetzt brauch ich ihn mir nicht mehr anschauen. :fp:

Brauchst du auch nicht. Der Film ist totaler Schwachsinn. Wäre er nach der Hälfte vorbei (was storytechnisch nahe liegt), dann wäre er ein durchaus brauchbarer Horrorfilm. Aber alles was in der zweiten Hälfte kommt, ist eine Beleidigung für die Intelligenz des Zuschauers, garniert mit dem lächerlichersten denkbaren (und vollkommen ernstgemeinten) Ultra-Goreeffekt, der aber nicht schockt, sondern nur zum Lachen anregt. Alles, was dann an Erklärungen folgt, ist hochgradig schwachsinnig.

Vertrau mir: Martyrs ist einfach nur ein schlechter Film. Ich hab ihn mir angesehen, weil er auch von der Presse so gehypt wurde (von wegen brutalster Film ever blablabla). Tatsächlich ist der Film nicht wirklich brutaler als der Durchschnitt der französischen Metzelfilme (Inside, Frontiers etc.). Aber er versucht, seinen hirnlosen Mist mit der erwähnten Schwurbelscheiße zu mystifizieren und dadurch clever zu wirken. Und dabei failt er auf der ganzen Linie.
 
ich mache mir sehr selten Gedanken über den Tod, auch wenn ich momentan relativ viel auch mit damit konfrontiert werde. (ich arbeite zur Zeit auf der Rechtsmedizin)

Mir liegt die Vorstellung zu Sterben zu fern, als dass ich (jetzt schon) Angst davor haben könnte; selbst wenn mir selbstverständlich klar ist, dass der Tod jederzeit eintreten kann.

Ich glaube leider noch nicht daran, dass es ein "Leben" nach dem Tod gibt. Hoffentlich kann ich mir diesen Glauben vor dem Tod noch aneignen
 
Phenomenon schrieb:
Der Tod kann jederzeit, in jeder Situation und in jedem Alter kommen, plötzlich und unerwartet. Wenn man Angst davor hätte, müsste man eigentlich immer Angst haben. Andererseits kann ich die Leute, die ein extrem geiles Leben haben (egal ob reicht oder glücklich oder beides zusammen) schon verstehen, wenn sie nicht sterben wollen. Wir sollten alle gespannt darauf sein, was uns danach erwartet, denn beantworten wird uns das wohl vorher auch die Wissenschaft nicht mehr können.

LoL, das kann sie dir jetzt schon sagen. Wenn dein Gehirn nicht funktioniert hast du schlichtweg auch keine Gedanken mehr, oder wie willst du ohne Nervenzentrale noch fühlen/denken/deinen Körper bewegen? Es ist dann einfach zu Ende, aus, vorbei, wie du es nennen willst.

Und wie soll ein Leben danach noch aussehen? Wie willst du dann etwas davon mitbekommen?

@Thread: Habe keine Angst davor, wir sind viel zu unwichtig... Würde warscheinlich bei ner schweren Krankheit einfach sagen das mich die Ärzte einschläfern lassen sollen (sofern das erlaubt ist), keine Lust auf die richtig harten Schmerzen.
 
Copado schrieb:
würde warscheinlich bei ner schweren Krankheit einfach sagen das mich die Ärzte einschläfern lassen sollen (sofern das erlaubt ist), keine Lust auf die richtig harten Schmerzen.

Das was du willst, ginge wohl unter Sterbehilfe und ist leider Verboten. Aber was die Ärzte machen könnten, wäre die Maschinen abstellen. Wenn du vorher so einen Schreiben unterschrieben hast, wo draufsteht das du das willst.
Das wird dann irgentwo keine Ahnung, Hausarzt sofern man einen hat, oder Krankenkasse gelagert.
 
Mitdaun schrieb:
Copado schrieb:
würde warscheinlich bei ner schweren Krankheit einfach sagen das mich die Ärzte einschläfern lassen sollen (sofern das erlaubt ist), keine Lust auf die richtig harten Schmerzen.

Das was du willst, ginge wohl unter Sterbehilfe und ist leider Verboten. Aber was die Ärzte machen könnten, wäre die Maschinen abstellen. Wenn du vorher so einen Schreiben unterschrieben hast, wo draufsteht das du das willst.
Das wird dann irgentwo keine Ahnung, Hausarzt sofern man einen hat, oder Krankenkasse gelagert.

Oder man fährt in die Schweiz, solange man noch kann.
 
Ich muss sagen, ich bin schon so ein kleiner Hypochonder.
Bei jedem kleinen Wehwehchen denke ich immer gleich ich hab was schlimmes. Googlen macht es dann noch schlimmer :D
 
Gerri schrieb:
Vor einem Meteorit auch nicht aber trotzdem, oder gerade deswegen, hat man ja Angst davor.

Du hast wirklich Angst vor einem Meteoriteneinschlag? Vor den Folgen vielleicht, aber nicht vor dem Einschlag selbst. Insofern paßt es wieder mit Tod/Sterben :)
 
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