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Habt ihr Angst vor dem Tod?

Habt ihr Angst vor dem Tod?

  • Ja, fürchterlich da ich glaube, dass wir im Nichts verschwinden

    Stimmen: 19 22,4%
  • Ja, aber ich glaube, dass meine Seele weiterlebt / es gibt ein Leben nach dem Tod

    Stimmen: 9 10,6%
  • Ich mach mir da keine Gedanken drüber

    Stimmen: 21 24,7%
  • Nein, soll er doch kommen!

    Stimmen: 33 38,8%
  • Ich will da nicht drüber reden.

    Stimmen: 3 3,5%

  • Umfrageteilnehmer
    85

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mitdaun schrieb:
Interessante Umfrage, ich mache mir da überhaupt keine Gedanken drum. Ich hoffe nur das es schnell geht, wenn ich Sterben sollte.
Aber das kommt bestimmt auch auf die Situation an, in der man in den moment ist, wie zum Beispiel lange Schwere Krankheit oder irgentwas anderes. In der Situation denkt man eventuell anders darüber.
Niemand weis so recht was nach den Tod ist, ich denke das da nichts mehr ist. Was anderes würde für mich nur wenig sin ergeben. Aber das werden wir sowieso erst erfahren wenn es so weit ist.

Warum, wenn ich fragen darf?
 
Weis nicht, was sollte da sein? So wie man das auf Verschiedenen Bildern und Fernsehen sieht, Grüne Wiesen?
Wo sollte das sein, ich glaube das der Himmel genauso wie die Hölle von der Kirche Erfunden wurde, um das Volk früher Antike - Mittelalter noch enger an sie zu binden.
Und vor allem wie gross sollte es sein wo wir danach sind?
Oder ist man nur noch als Geist unterwegs? Wir wissen auch nicht was vor unserer Geburt war, unser Gehirn ist noch fast unerforscht, ich denke das was wir sind, aufhört zu existieren, wenn das Gehirn nicht mehr ist.
Ich hoffe ich habe das für dich richtig beschrieben.
 
10 Christen mit Nah-Tod-Erfahrung = es war sehr dunkel aber irgendwo war eine Lichtquelle und plötzlich haben sie Jesus gesehen, und dann Mutter Maria.

10 Moslems mit Nah-Tod-Erfahrung = es war sehr dunkel aber irgendwo war eine Lichtquelle und plötzlich haben sie Mohammet gesehen.

10 Buddhisten mit Nah-Tod-Erfahrung = es war sehr dunkel aber irgendwo war eine Lichtquelle und plötzlich haben sie ihr Wahres Ich gesehen und sich als Buddha.

10 Atheisten mit Nah-Tod-Erfahrung = es war sehr dunkel aber irgendwo war eine Lichtquelle und plötzlich haben sie ihre Freunde und Verwandte gesehen.

...
 
Wongstyle schrieb:
Gerri schrieb:
Wongstyle schrieb:
Antwort 2!

Ich bin überzeugt davon das es ein Leben nach dem Tod gibt!

Woher kommt deine Überzeugung?

Mir hat Variante 1 schon mehr als einmal den Schlaf geraubt und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie oder warum es nach dem Tod weitergehen sollte (ich wär froh ich könnte).

Ich habe diverse Berichte von Leuten gelesen, welche eine "Nahtod-Erfahrung" gemacht haben! Sprich, sie waren klinisch tot, wurden aber wieder zurückgeholt! Und all diese Leute berichteten so ziemlich dasselbe was sie erlebt haben!

Wobei ja eigentlich belegt ist das z.b. das "weiße Licht" und diese unendliche Ruhe eben daher kommen das das Gehirn sich abschaltet....

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Mensch so etwas Übernatürliches wie eine Seele hat. Wir sind imo auch nur (sehr intelligente) Tiere....

Wie schon erwähnt: ich wäre heilfroh drum wenn ich wüsste das wir eine Seele haben, es Himmel und Hölle o.Ä. gibt aber ich kann eben nicht daran glauben.
 
Antwort A

Ich hab tierisch Angst vor meiner Frau abzuteten und wärend unser Kind noch nicht erwachsen ist. Die beiden allein zu "wissen", ist unerträglich.

Darüber hinaus finde ich das Leben ganz angenehm und möchte nicht sterben. Das irgendwann nichts mehr ist und es das dann gewesen ist, macht mich wahnsinnig.

Aber vielleicht denkt man im Alter anders und entspannter.

Stand heute ist für mich die Vorstellung meines Ablebens grausam.
 
Ja, ich habe Angst vor dem Tod. Ich hänge sehr an meinem Leben und der Gedanke, einfach weg zu sein und alle meine Angehörigen in Trauer zu stürzen ist für mich relativ unerträglich, so dass ich versuche nicht viel dran zu denken.

Ein Leben nach dem Tod ist für mich ausgeschlossen. Mit dem Tod hören unsere biologischen Funktionen und damit unser Bewusstsein, unsere Persönlichkeit, unsere Erinnerungen und unsere Erfahrungen genauso auf zu existieren wie unser Körper, wenn er verrottet oder verbrannt wird.
Ich wünschte manchmal, ich könnte mir einreden dass es anders wäre, aber dazu denke ich zu rational.
 
el_barto schrieb:
Ich wünschte manchmal, ich könnte mir einreden dass es anders wäre, aber dazu denke ich zu rational.

Genau das ist ja das Schlimme daran und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie man damit klar kommen soll wenn einem das soweit mal klar ist.
Vor Allem will man ja nicht dran denken, tut es aber trotzdem bzw. gerade deswegen umso öfter.

Was noch dazu kommt ist z.b. das ich ja nicht nur Angst vor dem eigenen Tod habe sondern auch vor dem von Verwandten und Freunden.
Auch diese Vorstellung ist ja um so schlimmer wenn man denkt das danach nichts mehr kommt.
Da ist kein Ruhe in Frieden sondern Ruhe im Nichts.

Auch der eigene Alltag erscheint mir dann ganz anders. Wie nutze ich die wenige Zeit die ich habe am besten, was mache ich wenn es mal soweit ist.
Da hat man wirklich keine Lust auch nur einen Tag älter zu werden.
 
Gerri schrieb:
aber dafür ist es ja eigentlich schon zu spät in dem du in diesen Thread gegangen bist.

habe meinen geist in dieser hinsicht ganz gut unter kontrolle.

wobei ich anmerken muss, dass ich mich in den letzten monaten mit dem thema in ziemlich heftiger weise auseinandergesetzt habe.

und um klar zu trennen:

die eso-ecke kann mir gestohlen bleiben. ich bin auch nicht dumm oder naiv. in keinster weise.

ich glaube einfach daran, dass es höhere mächte gibt. punkt.
 
btw:Mir läuft jedesmal ein Schauer über den Rücken, wenn papa über seinen Suizidversuch redet als hätte er eine Grippe gehabt.
Das ist so eine krasse Geschichte, ich kann (und will) das gedanklich überhaupt nicht nachvollziehen, was einem Menschen passieren muss, damit er diesen Schritt in Erwägung zieht.
Ganz krasse Scheiße!
 
Angst vor dem Tod als Zustand nicht. Angst vor dem Sterben, dem Übergang vom Leben zum Tod, das ja, weil er sehr schmerzhaft sein kann, wie die Geburt eben auch (wobei sie ja nicht für uns direkt schmerzhaft ist, zugegeben).

Ich sehe dem Tod mit einer gewissen Neugier und auch Vorfreude entgegen, der große erzwungene Wechsel, den wir alle mitmachen müssen, ob wir nun wollen oder nicht. Sicher, meine Geisteshaltung hilft dabei, aber ich denke auch, daß wir hier in der westlichen Welt ein total verzerrtes Verhältnis zum Tod haben, als wäre er das schrecklichste und unnatürlichste auf der Welt, das erschließt sich mir nicht...

Ich rede hierbei vom Tod auf den man sich vorbereiten kann, nicht davon "aus dem Leben gerissen" zu werden, wohlgemerkt.
 
el_barto schrieb:
btw:Mir läuft jedesmal ein Schauer über den Rücken, wenn papa über seinen Suizidversuch redet als hätte er eine Grippe gehabt.
Das ist so eine krasse Geschichte, ich kann (und will) das gedanklich überhaupt nicht nachvollziehen, was einem Menschen passieren muss, damit er diesen Schritt in Erwägung zieht.
Ganz krasse Scheiße!

Dein Pappen oder der Alex ausm Forum?
 
nofix schrieb:
@papa: Habe ich so nicht mitgekriegt.. ich hoffe dir geht es jetzt wieder besser! Heißt das du hattest eine Nahtoderfahrung? Kann man beschreiben was da in einem vorgeht? Bzw. hast du dazu mal hier was geschrieben? Finde das sehr interessant.

Also wenn ich was erzählen soll mit dem Tunnel und einem hellen Licht und das ich glücklich gezogen wurde, dann muss ich dich enttäuschen!

Versuch den Abend mal zu rekonstruieren!
Ich saß damals alleine bei mir im Wohnzimmer bei einem jacky-Cola und habe Transformers 2 gekuckt! Ich weiss noch, an dem Tag ein Streit mit meiner Schwester und mein Kontostand mich ziemlich runtergezogen haben!
Da ich schon über 15 Jahre an Depressionen, Panikattacken und selbstverletzendem Verhalten leide, habe ich auch entsprechende medis zu Hause! ...habe ich also auch in diesem Moment genommen um mich wieder in die Spur zu kriegen!
Tja...leider wurden die Gedanken im Kopf immer lauter...komplexer! Habe viel über die Vergangenheit nachgedacht! Dem Tod meiner Mutter, meiner Kindheit die einsam war usw.!
Also...Dosis weitererhöht! ...und plötzlich wurde es mir egal! Meine Familie, Freunde, Spaß, Liebe...alles wirkte so unsinnig! Und dann kam die Panik vor der Zukunft! Wie ein Gewicht auf der Brust hat es mir die Luft abgeschnitten!
Habe dann einen Zettel genommen und paar Sachen aufgeschrieben! Danach meine medis samt Schlaftabletten alle aus den Blister gedrückt und angefangen zu essen! Wie Erdnüsse!
Mein Körper wurde schwerer, der Kopf wie in Watte gepackt! Nach ca. 60 Pillen lag ich auf meiner Couch und wurde immer müder! Gedanken wurden extrem langsam und ich hab gemerkt wie ich weggeglitten bin! Weiss noch, dass ich wusste das ich jetzt sterbe und habe geheult wie ein Schlosshund! Es war extrem langsames einschlafen! Dann habe ich sowas wie geträumt! Menschen gesehen die dann plötzlich weggerannt sind! Paar Lieder wurden noch angespielt die ich mag, aber nie komplett!
Dann bin ich schlagartig aufgewacht und lag im Krankenwagen! Alles war irgendwie hektisch und ich weiß noch, das ich nach scheisse gerochen habe!

Laut den Ärzten hatte ich Glück! 10minuten später und es wäre vorbei gewesen! Hab seitdem auch ne Herzschädigung!
Soviel zu meiner Erfahrung mit dem Tod!

@Barto: für mich ist es eine Grippe! Ich lebe damit schon sehr lange und mittlerweile kann ich auch drüber reden! Ist halt nur immer problematisch, da man schnell verurteilt wird oder es heißt, dass man Aufmerksamkeit oder Mitleid will! Was auf mich aber nicht zutrifft! Ich will Mitgefühl, Verständnis oder Zuneigung, aber nicht aufgrund meiner Krankheit, sondern weil ich ich bin! Ich kann ja noch das leben genießen und mich an Dingen erfreuen, aber ich besitze nicht diesen Selbsterhaltungstrieb den andere vielleicht haben!
 
Meine Nachbarin hat mich gefunden! Die hat damals meine Küche mitbenutzt und hatte nen Schlüssel! Wollte sich ne Pizza machen!

...und ich beantworte jede Frage!
 
Heftig. :I

Bist du im Nchhinein denn nun froh, dass man dich gefunden hat und du somit noch lebst, oder bereust du es hin und wieder?

Mein Vater hatte auch starke Depressionen, und ging daran letztlich zu Grunde, da der Körper schwach, und der Wille am Ende war. Ich kann es daher nachvollziehen wie es ist wenn ein Mensch keine Lust mehr hat.
 
Es gibt Tage an denen ich heule vor Freude wenn ich die 3jährige Tochter meines besten Freundes sehe und es gibt Tage da Schreie ich vor Wut und Schmerz weil die Milch abgelaufen ist!
Eigentlich lebe ich gerne und denke auch nicht an Suizid, aber dann kommt halt manchmal die Schaufel an die Stirn, die alles wieder nach unten zieht!
 
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