nick goat schrieb:Mutzi schrieb:Bei PD ist das ja kein PR-Spruch, sondern die glauben wirklich daran, eine gute Fahrsimulation zu haben.
das damit haben sie auch recht!
und nein, mit einem Spiel, das locker 500+ Euro (+ monatliche Gebühr) kostet, sobald man einen auch nur im Ansatz vergleichbaren Umfang an Autos und Strecken hat, muss sich GT und Forza sicher NICHT vergleichen. die Schwerpunkte der Spiele könnten unterschiedlicher nicht sein.
der Slogan "The Real Driving Simulator" ist sicherlich sehr hoch gegriffen, und PC Racer (und auch Forza Fahrer) dürfen das gerne kritisieren. aber die zugegebenermassen vielen Schwachpunkte an GT5 (Ladezeiten, Motorensound, Streckengrafik, z.T. fehlenden "Racing"-Aspekte etc) sollten meiner Meinung nach nicht darüber hinwegtäuschen, dass GT5 eine wirklich gute Fahrsimulation ist.
(das soll natürlich nicht heissen, dass es die beste ist. auch will ich nicht leugnen, dass es komplexere Simulationen und noch realistischere Spiele gibt. das dürfte jedem klar sein. und ja, das wissen auch die Entwickler von GT5)
Ich glaube, du hast den Sinn und das Konzept von iRacing nicht verstanden. iRacing will gar kein Spiel, sondern eine echte Simulation sein. Wie im realen Motorsport hat man als Rennfahrer in seiner Karriere ganz wenige Autos zur Verfügung. Das Fahrmodell von jedem einzelnen Auto in iRacing ist unglaublich tiefgründig und komplex. Durch diese Komplexität kann man mit einem einzelnen Auto über Monate, wenn nicht sogar über Jahre, unglaublich viel Spaß haben. Ich habe in 3 Monaten gerade mal zwei Autos in iRacing genutzt. Gran Turismo bietet bei weitem nicht eine vergleichbare Physik und Steuerung (iRacing bietet den besten Lenkrad Support, den ich kenne. Bessere FF-Effekte und eine präzisere Lenkung gibt es sonst nirgendwo). Insofern knickt die Motivation schnell ein und man wechselt sofort zum nächsten Auto. Gran Turismo und Forza sind Spiele für Sammler und Autonarren. Aber mit echtem Motorsport haben die beiden Spiele kaum was zu tun.
Man hat eben die Wahl: Entweder mehrere hundert Autos mit intuitiven und schnell eingängigen Fahrmodell, aber ohne echte Langzeitmotivation. Oder ganz wenige Autos, die aber mit einer komplexen Fahrphysik und hoher Langzeitmotivation.
Um es auf den Punkt zu bringen:
Man braucht in iRacing keine hundert Autos kaufen (soweit ich weiß, sind es aktuell 23 Boliden), um Spaß zu haben. "Qualität statt Quantität", trifft es im Fall von iRacing ganz gut. Beim Thema Strecken verhält es sich ähnlich. Alle Strecken sind laser-gescannt. Man spürt jede Bodenwelle. Auch hier ist die Qualität jeder einzelnen Strecke grandios.
Man braucht in iRacing keine hundert Autos kaufen (soweit ich weiß, sind es aktuell 23 Boliden), um Spaß zu haben. "Qualität statt Quantität", trifft es im Fall von iRacing ganz gut. Beim Thema Strecken verhält es sich ähnlich. Alle Strecken sind laser-gescannt. Man spürt jede Bodenwelle. Auch hier ist die Qualität jeder einzelnen Strecke grandios.
Niemand, der iRacing kennt und das Konzept verstanden hat, wird sich für 500€ einen Gran Turismo ähnlichen Strecken und Fuhrpark zusammen kaufen. Soviel Zeit kann ein Mensch gar nicht haben, wenn er mit jedem einzelnen Auto auf jeder verfügbaren Strecke schnell sein will. Bei GT geht das vielleicht, aber nicht bei iRacing.
Und ich glaube nicht, dass die Entwickler von GT wissen, dass es komplexere Spiele gibt. Der Yamauchi mit seinem Pseudo-Perfektionismus lebt doch in einer Traumwelt. Durch die Verkaufszahlen wird der Mann in seiner Wahrnehmung geblendet.
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