Das ganze steht und fällt doch mit dem Angebot an Spielen aber wo unterscheidet sich das bisher von den bestehenden Anbietern? Die Gebühr ist mit 120,- EUR im Jahr einfach nicht attraktiv, wenn ich als Gegenwert nur das Argument bekomme überall und immer zocken zu können. Wer würde denn das tatsächlich so intensiv nutzen? Wenn dabei vor allem eine gut ausgebaute Verbindung im Hotel/Unterwegs vorausgesetzt ist (Deutschland).
Die Games der großen Publisher werden zum release das gleiche Preisniveau haben wie im PSN oder auf XBL. Was genau will mir Google als Gamer (wohlgemerkt) also verkaufen?
Vielleicht ist die Zielgruppe auch eine ganz andere ... vielleicht wird eher ein Übergang geschaffen um den "mobile Gamer" abzuholen und zu binden. Der Fokus auf YouTube, Streaming und Social interaction ist ja erstmal nichts für den Spieler auf der Couch, mich zumindest tangiert das gegen null wenn ich mir mal Zeit für ein Spiel nehme.
Klar, ich bin natürlich nicht mehr Generation Fortnite und ein gutes Singleplayer Spiel ist für mich als wenn ich mir Zeit für nen Film/Buch nehme, eine Session COD mit den Kumpels ist fast wie ein Abend in der Kneipe (oder so).
Meine eigene Rechnung ist daher einfach ...
PS5 - 500,- EUR (wird wohl daraus hinauslaufen...)
PSN - 164,- EUR (nur mal als Vergleich 4 Jahre ... Straßenpreis momentan 41,- für 12 Monate)
Damit bin ich voll ausgestattet, bekomme neue releases und dazu exclusives und muss mir keine Sorgen um Latenz machen.
Die Sache ist ja die, sollten Sony und Microsoft streaming in ihre Services integrieren dann wird das definitiv auch begeisterte Nutzer finden. Das Problem von Stadia ist einfach das es für bestehende Zocker doch null Mehrwert bietet. Man muss sich da schon Argumente wie 30,- EUR Stromersparnis hersuchen um überhaupt was zu haben.
tl;dr: Stadia ist was für "mobile Gamer" und hat das Potential zur Totgeburt wenn Sony und MS selbst Streaming integrieren.