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Gaming und der Nachwuchs. (Erfahrende Eltern gesucht)
Mal was in eigener Sache. Ich werde im Dezember zum ersten mal Papa und freue mich natürlich mit meiner Frau riesig darauf.
So ausgiebig zocken wie früher tue ich schon lange nicht mehr. Ist ja klar, dass sowas auch nicht geht, wenn man eine funktionale und schöne Ehe neben Job und Alltag haben möchte. Man(n) will ja auch nicht wie Steve Carell in "40-years old Virgin" enden.
Trotzdem stellt Gaming als Hobby noch einen großen Teil meiner Persönlichkeit dar und ich hänge sehr am Hobby. Recherchieren, lesen, informieren tue ich mich quasi täglich. Versuche natürlich auch, gerade in den Freiphasen, immer mal was zu zocken oder auch mal einen ganzen Tag an der Konsole zu verbringen. Halt je nachdem wie es der Alltag zulässt. Meinen PC hab ich aber schon seit längeren aufgrund von Zeitmangel abgegeben.
Ich habe natürlich jetzt auch schon darüber nachgedacht, wie man dem Hobby mit Nachwuchs noch nachgehen kann. Hab da wie gesagt keine Erfahrungswerte und würde gerne mal von erfahrene Eltern hören, wie ihr euch die Zeit eingeteilt habt. Meine Frau hat auch eigene Interessen und deswegen geben wir uns auch gegenseitig immer viel Freiraum für unsere Hobbys.
Nicht falsch verstehen. Das Kind geht über alles. Es geht hier lediglich um Erfahrungsberichte und Anregungen, wie man seinem Hobby noch was Aufmerksamkeit schenken kann.
ich hab ja zwei Jungs, einer wird in drei Monaten 6, der andere ist gerade 4 geworden.
Und Gaming ist durchaus mit Papa sein, Job haben und Zeit für die Beziehung haben vereinbar.
Es bedeutet aber natürlich Zeitmanagement und man muss es auch wollen.
Bei mir gabs eigentlich keine Zeiten, zu denen ich gar nicht mehr gezockt hätte. Klar, ganz am Anfang nimmt das Kind jeglichen Raum ein. Alles ist neu, man ist immer mit den kleinen Wesen da überfordert und in vielen Fällen ist auch nix mehr mit viel schlafen in den ersten Monaten.
Aber trotzdem hab ich auch da den Controller in die Hand genommen, während der Zwerg z.B. auf meinem Bauch gepennt hab. Weiß noch, dass ich Mirrors Edge Catalyst großteils so gezockt hab
Aber das ändert sich und man bekommt Routine. Dann schlafen die Kinder irgendwann gegen 8 und im Optimalfall dann auch mal bis morgens durch. Also steht ab dann prinzipiell dem Zockvergnügen nix mehr im Wege.
Zur Zeit zock ich so jeden zweiten Abend 1-2 Stunden, an anderen Abenden schau ich mit meiner Frau ne Serie oder wir kümmern uns halt um doofen Erwachsenenkram, zu dem man tagsüber nicht gekommen ist.
Wenn du sagst, dass deine Frau cool damit ist, dass du deine Hobbies hast (ist bei meiner genauso) gibts da keine Hindernisse.
Klar, wenn Zocken aber in der Prio-Liste weit unten steht und man lieber faul auf der Couch liegt und sich vom TV berieseln lässt, wird das hinten runter fallen. Ist bei mir aber nicht so, im Zweifel komm ich auch mal mit ner Stunde Schlaf weniger aus, wenn ich gerade Zocken will.
Und dann machen wir es so, dass an jedem Wochenende ein Tag meine Frau und ein Tag ich ausschlafen können (so bis halb 9 oder 9). Wenn ich länger pennen kann, sitz ich meistens bis halb 2 oder noch länger auf der Couch und reiß mal 4-6 Stunden Gaming runter.
SO ist das in meiner Erfahrung. Zeit ist immer, wenn man will. In den ersten Monaten eher weniger, weil das Hirn anderweitig beschäftigt ist, aber spätestens wenn die Routine kommt, passt das.
Ich komm so auf 8-10 Stunden in der Woche, das reicht für einige Spiele pro Jahr, auch ein paar Umfangmonster. Die brauchen halt ein wenig länger als früher. Bin gestern nach 50 Stunden Cyberpunk 77 zum Point of no Return gekommen. Hat knapp 7 Wochen gedauert, in denen ich fast nix anderes gezockt hab (paar Stunden The Quarry mit meiner Frau und seit neuesten wieder Fall Guys)
Oh, und so in 2-3 Jahren kannst du ja auch MIT den Kindern zocken, zumindest als Zuschauer. Da kommen bei mir immer pro Monat n paar Stunden Switch (Paper Mario, Mario Kart, SNES-Spiele oder Links Awakening dazu)
würde auch sagen, wenn deine Frau dir da keinen Riegel vorschiebt, geht das schon noch. Klar, bei weitem nicht mehr so wie früher, aber wie el_barto schon richtig geschrieben hat: Irgendwann kommt Routine rein und (ich wünsche es dir) das Baby hat so seine Schlafenszeiten und pennt auch mal länger am Stück.
Bei mir war es eigentlich ein viel krasserer Übergang. Von der gediegenen Uni-Zeit, in der ich auch mal nen ganzen Tag zocken konnte, Frau gefunden, berufstätig geworden und kurze Zeit später hat auch schon ein Schuss gesessen und trotzdem war da eher die Frau die größte Bremse, was zocken angeht. Man muss sich natürlich auch bewusst sein, dass die Zeit füreinander durch das Kind auch weniger wird. Früher kam man von der Arbeit heim und hatte dann den Rest den Tag zusammen, den man sich aufteilen konnte. So ein Kind nimmt jetzt halt sehr viel mehr Zeit für sich ein. Wobei es auch Kinder geben soll, die pennen von Anfang an gefühlt 20 Stunden (ich halte das immer noch für übertriebenes Wunschdenken ). Da gilt es eben eine neue Balance zu finden, wie viel Zeit man für sich als Paar brauch und wie viel für die eigenen Hobbies. Aber das klingt bei euch ziemlich harmonisch, da werdet ihr euch schon einig.
Was allerdings um einiges schwieriger werden dürfte (zumindest wäre das bei mir nicht wirklich möglich gewesen) sind Multiplayer-Titel. Vor allem am Anfang wird man da immer mal wieder von Schreien unterbrochen. Kann man natürlich auch versuchen die Aufgabenverteilung klar zu trennen, aber ich glaube das birgt durchaus Konfliktpotenzial die Nerven können da schon mal etwas blanker liegen als früher.
Das Problem wird eher sein inwieweit deine Frau mit deinem Hobby konform geht, wenn noch ein Kind dabei ist um das man sich kümmern muss.
Entweder sie zockt selber auch ab und zu um es selber verstehen zu können, oder sie hätte dann 0 Verständnis und versteift sich komplett nur auf das Kind, was ja gerade am Anfang eigentlich erstmal normal ist.
Am besten ihr unterhaltet euch ehrlich darüber und schaut erstmal in wie weit das Kind euch generell in Beschlag nehmt.
Das muss man dann individuell entscheiden wieviel Zeit zum zocken bleibt.
Bei mir war es oft abends. Sie muss halt auch Verständnis für dein Hobby haben, sonst wird das auf Dauer nicht gut gehen.
Danke euch erstmal für die Antworten. Meine Frau zockt gelegentlich selber, daher sollte das kein Problem sein. Ebenfalls haben wir schon gesagt, dass wir uns gegenseitig den Rücken freihalten wollen.
Aber es ist sehr ermutigend zu lesen, dass es anscheinend ganz gut funktionieren kann. Das stimmt mich dann doch ganz zuversichtlich. Werde das Ganze wohl erstmal auf mich zukommen lassen und warten bis sich eine Art Routine eingestellt hat.
Mit dem Kind später "Nintendo" spielen halte ich auch für eine gute Idee. War bei mir als Kind ja nicht anders. Meine Fresse, wie die Zeit vergeht.
ich hab auch 2 Jungs (mittlerweile Ü10) und bei uns war das früher abends auch so, dass wir kein Problem hatten, wenn jeder mal seinem Hobby nachgeht, v.a. weil nach einem Tag Action zumindest bei uns auch jeder mal Zeit für sich brauchte, das hat sich ganz gut ergänzt.
Als der Mittagsschlaf dann kam, hab ich da auch ganz gerne da mal ein bissl gespielt. Online ist halt ggf. etwas schwieriger - wenn einer quäkt, dann kann man halt nicht pausieren
Also insgesamt ging das schon ganz gut ohne große Verrenkungen - es wird naturgemäß halt nur in der Summe weniger.
Kann das alles so bestätigen. Allerdings habe ich kurz nach der Geburt meines ersten Kindes Dead Space platiniert. Ich war damals ziemlich überrascht davon, dass ich kurz nach der Geburt keine so starke Rolle einnehmen konnte. Ich hab halt das organisatorische gemacht, bin auch mal mit dem Kind im Kinderwagen raus, hab meiner Frau Auszeiten verschafft usw. Aber die Mutter/Kind-Beziehung war schon so eine Sache in den ersten Wochen und Monaten, wo man als Vater merkt, da bin ich jetzt direkt nicht so gefragt. Also rein körperlich usw. Und wenn meine Frau dann k.o. war, weil der Kleine vor allem sie nachts wollte und sie stillen musste, hatte ich dann schon Zeit und Ruhe gehabt, dieses Game zu spielen.
Meine hatte nen ziemlichen Baby Blues über längere Zeit hinweg. Stillen war richtig schmerzhaft, haben dann auch früh mit Abpumpen und schließlich pre-Milch angefangen. Auch wenn natürlich jede Hebamme sagt "immer weiter probieren". Aber wenn es nicht geht, dann gehts halt nicht...
Von daher war ich da als Papa schon sehr früh gefragt. Was ich die kleine Maus rumgetragen hab... zu krass
Im Gegenzug gibts dann andere, da hängt das Baby gefühlt den ganzen Tag an der Zitze und als Vater bist du quasi nur Zubringer für deine Frau. Weiß man halt alles vorher nicht.
Alles in allem aber steht dir eine echt aufregende (und tolle) Zeit bevor. Auch wenn du manchmal kurz vorm Wahnsinn stehen wirst
Ja, ich war auch von Anfang an recht stark gefragt, da unser großer die ersten Monate viel geschrien hat und spazieren gehen das einzige Gegenmittel war.
Beziehungsweise nachts auf dem Gymnastikball hüpfen. Stundenlang.
Das haben wir uns untereinander aufgeteilt, damit man wenigstens mal zwei Stunden Schlaf am Stück hat...
War leider kein Anfängerkind. Im Gegensatz zum zweiten, der war im Vergleich dazu so anspruchslos: D
Aber selbst im Stress und Schlafentzug war zocken für mich immer ein guter Ausgleich.
Habe 3 Kinder (9, fast 7, fast 5). Die Umstellung war beim ersten Kind logischerweise am Größten. Damals noch in der Mietwohnung ohne Rückzugsmöglichkeit fürs Zocken und natürlich durch auch die Umstellung auf die neuen Prioritäten. Habe in der ersten Zeit so wenig gezockt wie noch nie.
Inzwischen ist das aber kein Problem mehr. Zum einen zocke ich jetzt auch mit den Kids und zum anderen ist meine Frau dahingehend sehr verständnisvoll, wenn ich mich Abends für ein, zwei Stündchen in die Mancave verziehe. Zudem hat man mit jedem weiteren Kind mehr Routine und ist Abends nicht so fertig wie anfangs mit dem Erstling.
Muss aber auch sagen, dass die Zockerei mein einziges Solohobby ist. Ich gehe nicht in die Kneipe oder gucke Fußball oder sonstwas. Alle meine übrige Zeit ist für die Familie.
Mal was in eigener Sache. Ich werde im Dezember zum ersten mal Papa und freue mich natürlich mit meiner Frau riesig darauf.
So ausgiebig zocken wie früher tue ich schon lange nicht mehr. Ist ja klar, dass sowas auch nicht geht, wenn man eine funktionale und schöne Ehe neben Job und Alltag haben möchte. Man(n) will ja auch nicht wie Steve Carell in "40-years old Virgin" enden.
Trotzdem stellt Gaming als Hobby noch einen großen Teil meiner Persönlichkeit dar und ich hänge sehr am Hobby. Recherchieren, lesen, informieren tue ich mich quasi täglich. Versuche natürlich auch, gerade in den Freiphasen, immer mal was zu zocken oder auch mal einen ganzen Tag an der Konsole zu verbringen. Halt je nachdem wie es der Alltag zulässt. Meinen PC hab ich aber schon seit längeren aufgrund von Zeitmangel abgegeben.
Ich habe natürlich jetzt auch schon darüber nachgedacht, wie man dem Hobby mit Nachwuchs noch nachgehen kann. Hab da wie gesagt keine Erfahrungswerte und würde gerne mal von erfahrene Eltern hören, wie ihr euch die Zeit eingeteilt habt. Meine Frau hat auch eigene Interessen und deswegen geben wir uns auch gegenseitig immer viel Freiraum für unsere Hobbys.
Nicht falsch verstehen. Das Kind geht über alles. Es geht hier lediglich um Erfahrungsberichte und Anregungen, wie man seinem Hobby noch was Aufmerksamkeit schenken kann.
Disclaimer vorneweg: Bitte jetzt folgendes nicht falsch verstehen, es könnte durchaus etwas harsch rüberkommen, ist aber meine Erfahrung diesbezüglich:
Wenn sich jemand schon in einer Beziehung derart einschränkt, was sein Hobby angeht, dann wird das mit Kind sehr warscheinlich kaum noch was werden mit entsprechendem Hobby. Die Frage ist halt auch, warum schränkst du dich so sehr ein, dass du sogar deinen PC abgegeben hast? Mag sie es nicht, wenn du zockst, während sie dabei ist? Macht ihr einfach lieber andere Sachen gemeinsam, sodass du einfach weniger Zeit hast, oder gibt es andere Gründe dafür? Natürlich möchte ich nicht, dass du hier jetzt die Gründe aufzählst, geht ja auch niemanden was an. Ich möchte einfach nur, dass man mal selbst reflektiert, warum es diesen Einschnitt im Hobby überhaupt gibt.
Für mich persönlich war die Beziehung nie ein Grund mein Hobby irgendwie einzuschränken. Natürlich unternimmt man zu zweit auch mal andere Dinge und der Partner nimmt Zeit in Anspruch, die ich allein noch hauptsächlich mit Zocken verbracht hätte. Aber das Hobby hatte immer einen hohen Stellenwert. Aber auch ohne Partnerin ist ja die Zeit welche man in ein Hobby steckt nie immer gleich und schwankt.
Sie hat meine Hobby auch immer akzeptiert und unterstützt (nicht, dass es nicht dennoch zu Reibereien deswegen gekommen ist, zB als ich noch aktiv WoW gezockt habe). Genauso wie sie akzeptiert, dass ich regelmäsig zum Sport gehe, was ja auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber wir unterstützen uns da gegenseitig und egal, was sie machen möchte unterstütze ich sie dabei ja ebenfalls.
Jetzt mit Kind hat sich allerdings dann die Zeit auch etwas geändert. Tagsüber zocken fällt deutlich seltener aus, was ja auch nur normal ist. Man verbringt halt mehr Zeit mit dem Zwerg und das ist einfach wichtiger finde ich. Genauso wichtig finde ich aber auch, dass man sich dann dennoch den Freiraum schafft um seinem Hobby nachzugehen.
Dafür muss man sich aber organisieren und hier habe ich die Erfahrung, dass viele dies nicht können, oder einfach nicht wollen, weil das Hobby "Zocken" dann doch nicht den hohen Stellenwert hat, wie man vlt. anfangs dachte.
Bei uns läuft das so: wir haben von Anfang an eine Schlafroutine eingeführt. Spätestens 20 Uhr liegt das Kind im Bett. Wir wechseln uns dabei auch ab, damit nicht immer nur einer diese Aufgabe übernehmen muss (generell wechseln wir uns mit Vielem ab). Also einer bringt ihn ins Bett, der andere hat "Freizeit" und am nächsten Tag wird getauscht. Gibt natürlich auch mal Tage, an denen sich das Kind wünscht nochmal von Mama/Papa ins Bett gebracht zu werden, oder es gibt auch mal Tage, da geht er bisschen später ins Bett, aber größtenteils halten wir uns da an diese Zeiten, weil uns diese 2 Stunden Abends, bis wir selbst ins Bett gehen, einfach wichtig sind und wir auch der Meinung sind, dass Kinder eine Struktur brauchen. Also hab ich abends dann in der Regel 2 Stunden für meine Hobbys, jeden 2. Tag ja sogar länger, weil ich ihn nicht ins Bett bringen muss.
Als er noch ein kleines Baby war, hab ich tagsüber noch viel gezockt, meistens mit ihm auf der Brust, wie ja auch schon andere hier schrieben. Später ging/geht das auch noch, man wählt dann halt Spiele, bei welchen das Kind auch mal zuschauen kann. Ni No Kuni z.B., aber auch viele andere, gerade Switch Spiele gehen da gut und man muss ja nicht den ganzen Nachmittag damit verbringen, dass das Kind auf den TV starrt und generell beschäftige ich mich halt tagsüber mehr mit ihm. Aber auch jetzt, dank Steam Deck, kann ich zwischendurch mal ne Runde zocken, wenn er sich lieber alleine mit seinem Lego beschäftigen will und die Zeit, welche er lieber allein für sich spielt wird ja nicht weniger (er ist jetzt 6 und kommt bald in die Schule). Selbst spielt er ja auch schon gern Mario Kart, oder ein Paw Patrol Spiel auf der Switch, dass super funktioniert, wenn die Kids noch nicht lesen können, da alle Funktionen genau erklärt werden und jeder Text vorgelesen wird.
Was beobachte ich nun bei anderen Eltern: keinerlei Struktur. Das heißt, die Kinder gehen ins Bett wie sie möchten, meist nicht vor 22 Uhr und dann haben die Eltern auch keine Lust mehr und versumpfen lieber auf dem Sofa oder pennen direkt auf selbigem ein. Am Wochenende wird auch immer auf 5 verschiedenen Hochzeiten getanzt, die Kinder überall mit hingezerrt, scheiß egal, ob am nächsten Tag wieder in der Früh der Kindergarten ansteht. Da gehts halt schonmal bis nachts um 1 mit Blagen zu irgendeinem Saufgelage. Tagsüber mal bissl zocken geht auch nicht, weil die Kinder keinen Mittagsschlaf mehr machen, oder weil sie stundenlang vor der Glotze geparkt werden, damit Mama ein Nachmittagsschläfchen halten kann. Logisch, dass ich nicht zocken kann, wenn die einzige Konsole an diesem TV hängt. Meist hört man dann von den Kerlen "wie schaffst du das nur noch so viel zu zocken. Ich würde das auch gern, aber das geht einfach nicht." Meist auch noch in Verbindung mit Gejammere, dass die Kinder ja total überdreht, jammrig und unausgeglichen sind. Allerdings muss man dazu sagen, dass bei diesen Pärchen schon immer das Saufen und Partymachen weit, weit wichtiger war als Zocken. Daher nur logisch, dass dieses "Hobby", wenn man bei denen überhaupt davon sprechen kann, als erstes unter die Räder kommt.
Andere ziehen sich dann eben auf Mobilspiele zurück, die man zB auch während der Arbeit auf dem Handy zocken kann. Der PC wird ausgelassen, weil zu umständlich, zu zeitintensiv, oder what ever. Da wird das Zocken am PC auch nicht als "Entspannung" sondern als Aufgabe gesehen und da hat man nach Arbeit und Familie keinen Bock mehr drauf.
Für mich ist Zocken allerdings Entspannung. Ich brauch das und freu mich schon drauf, wenn ich mit meinem Sohn gemeinsam neue Spiele erleben kann, wir evtl. sogar im Coop miteinander spielen, oder gegenseitig versuchen unsere Highscores zu überbieten.
Als jemand, der kein Beziehungs- und Sexleben führt (zumindest habe ich keinen Sex im herkömmlichen Verständnis, mit einer weiteren Person. Mit mir alleine habe ich regelmäßig Sex, kostet zwar auch etwas Freizeit, aber das geht imo in Ordnung), muss ich sagen, bewundere ich Leute sehr, die neben Beruf und unserem aller liebsten Hobby Nr. 1, dem Zocken, noch Zeit für Familie und Beziehung haben.
Mein Leben ist mit Freizeit, Job und Verbringen von Zeit mit der (nicht selber gegründeten) Familie schon sehr gut ausgelastet.
Klar könnte man zB die Freizeit etwas runter fahren um etwa ein Beziehungsleben zu führen aber man muss es eben auch nicht.
Jeder so wie er will, sag ich da immer.
Sehe es auch gut bei meiner Schwester mit 3 Kids und ihrem Mann: Die haben ordentlich was zu tun, funktioniert aber trotzdem ziemlich gut, wobei meine Schwester momentan Hausfrau ist.
Aber bei 3 kleinen Kindern ist das auch vollkommen in Ordnung, finde ich.
Das bewundere ich bereits sehr.
Finde dann die Fälle arg, wo Frau und Mann beide arbeiten, Kinder haben usw. Könnte ich mir für mich irgendwie nicht vorstellen, wäre für mich Non-Stop-Stress pur sowas.
Eine Beziehung zu führen kostet nunmal Energie. Dafür bekommt man ja auch was wieder. Ein Kind groß zu ziehen kostet ebenfalls Energie. Auch hier, finde ich jedenfalls, bekommt man einiges wieder. Aber wie schon gesagt empfindet das jeder anders.
Klar ist es manchmal stressig und es gab abende, da hatte ich auch gar keine Lust mehr zu zocken, weil ich einfach zu fertig war. immerhin arbeiten wir auch beide Vollzeit und haben neben dem Kind noch einen Hund und diverse Reptilien, die ja auch noch alle Aufmerksamkeit einfordern.
Aber dafür sind meine Frau und ich auch ein Team. Alleine würde das keiner von uns mit einem Kind durchstehen. Gemeinsam klappt das aber super, auch weil wir uns da reinteilen, keiner mehr macht als der andere und wir uns gegenseitig auch mal zwischendurch Freizeit schaffen.
Klare Regeln für das Kind, wie zB ein striktes Einhalten der Schlafenszeit sorgen aber zumindest bei uns für relativ viel Entspannung. Aber die meisten Eltern sind ja eher für einen laschen Erziehungsstil und wundern sich dann, dass sie von den eigenen Kindern an der Nase herumgeführt werden.
Verstehe das auch nicht wie Leute das mit Frau und Kind hinbekommen. Früher als ich alleine gewohnt hab, nach Hause, duschen, essen, Bier und zocken.
Heute steh ich um 5 Uhr auf und bin 16.30 Uhr zu Hause. Dann will das Kind natürlich was mit Papa machen. Will ich ja auch aber bis die kleine dann schläft bzw im Bett ist ist es halb 8. Dann will die Frau ja noch bisschen Zeit mit mir und dann ist es halb bis 9 Uhr Abend. 22 Uhr lege ich mich schon hin weil ich ja nächsten früh wieder raus muss. Da bleibt eig gar keine Zeit groß was zu zocken und sich mal fallen zu lassen. Hätte schon mal gern mehr Zeit aber mehr geht einfach nicht. So gern ich will aber das Zocken ist ganz schön eingegrenzt bei mir
Verstehe das auch nicht wie Leute das mit Frau und Kind hinbekommen. Früher als ich alleine gewohnt hab, nach Hause, duschen, essen, Bier und zocken.
Heute steh ich um 5 Uhr auf und bin 16.30 Uhr zu Hause. Dann will das Kind natürlich was mit Papa machen. Will ich ja auch aber bis die kleine dann schläft bzw im Bett ist ist es halb 8. Dann will die Frau ja noch bisschen Zeit mit mir und dann ist es halb bis 8 Uhr Abend. 22 Uhr lege ich mich schon hin weil ich ja nächsten früh wieder raus muss. Da bleibt eig gar keine Zeit groß was zu zocken und sich mal fallen zu lassen. Hätte schon mal gern mehr Zeit aber mehr geht einfach nicht. So gern ich will aber das Zocken ist ganz schön eingegrenzt bei mir
Verstehe das auch nicht wie Leute das mit Frau und Kind hinbekommen. Früher als ich alleine gewohnt hab, nach Hause, duschen, essen, Bier und zocken.
Heute steh ich um 5 Uhr auf und bin 16.30 Uhr zu Hause. Dann will das Kind natürlich was mit Papa machen. Will ich ja auch aber bis die kleine dann schläft bzw im Bett ist ist es halb 8. Dann will die Frau ja noch bisschen Zeit mit mir und dann ist es halb bis 8 Uhr Abend. 22 Uhr lege ich mich schon hin weil ich ja nächsten früh wieder raus muss. Da bleibt eig gar keine Zeit groß was zu zocken und sich mal fallen zu lassen. Hätte schon mal gern mehr Zeit aber mehr geht einfach nicht. So gern ich will aber das Zocken ist ganz schön eingegrenzt bei mir
Also hättest du abends von ca. halb 8 bis 10 Uhr Zeit, oder?
Klar, man will auch mal mit der Frau Zeit verbringen, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Ist bei mir nicht anders. Halb 8 fängt der Abend ohne Kinder an, wir wechseln uns auch mit dem zu Bett bringen täglich ab (halten das ähnlich wie @Dr. Acula und schauen, dass wir uns möglichst alle Aufgaben hälftig teilen) und dann hab ich also ab der Zeit bis zum Pennen gehen (was bei mir meistens 23 Uhr oder n bissl später ist) Zeit. Da hat dann Gaming ne hohe Prio bei mir, aber ich quetsch auch mal ne halbe Stunde Klavierspielen rein oder informier mich auf YT über Gaming bei meinen vielen YT-ABos, die ich aktiv verfolge. und wir haben auch Zeit, Serien zu zweit zu schauen.
Und wenns halt ganz arg kitzelt mit der Zocklust, dann wird halt mal am Schlaf gespart. Meine Frau liegt meistens gegen 10 im Bett, dann zock ich halt auch mal bis um 12.
Ärger mich dann morgens, wenn der Wecker um 10 vor 6 klingelt, aber ab und an geht das. Koffein regelt
Also hättest du abends von ca. halb 8 bis 10 Uhr Zeit, oder?
Klar, man will auch mal mit der Frau Zeit verbringen, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Ist bei mir nicht anders. Halb 8 fängt der Abend ohne Kinder an, wir wechseln uns auch mit dem zu Bett bringen täglich ab (halten das ähnlich wie @Dr. Acula und schauen, dass wir uns möglichst alle Aufgaben hälftig teilen) und dann hab ich also ab der Zeit bis zum Pennen gehen (was bei mir meistens 23 Uhr oder n bissl später ist) Zeit. Da hat dann Gaming ne hohe Prio bei mir, aber ich quetsch auch mal ne halbe Stunde Klavierspielen rein oder informier mich auf YT über Gaming bei meinen vielen YT-ABos, die ich aktiv verfolge. und wir haben auch Zeit, Serien zu zweit zu schauen.
Und wenns halt ganz arg kitzelt mit der Zocklust, dann wird halt mal am Schlaf gespart. Meine Frau liegt meistens gegen 10 im Bett, dann zock ich halt auch mal bis um 12.
Ärger mich dann morgens, wenn der Wecker um 10 vor 6 klingelt, aber ab und an geht das. Koffein regelt
Bei mir ist meist 22 Uhr schluss. Muss morgens immer um 4 aufstehen , damit ich noch Gassi gehen kann und ordentlich Frühstücken. Meine Frau kümmert sich dafür morgens ums Kind und bringt ihn auch in die Kita. Ich hol ihn dann Nachmittags ab und bespaße ihn, bis sie von Arbeit heim kommt. Ab August ist er Schulkind und da wirds etwas entspannter, weil wir dann nicht mehr 15 Minuten mit dem Auto durch die Stadt gondeln müssen und der Schulweg direkt auf dem Weg zur Arbeit liegt, was man super laufen kann. Da freu ich mich schon drauf ^^
Wobei ich das mit 22 Uhr in letzter Zeit auch nur mehr schlecht als recht schaffe, weil ich in einer Orga bei Star Citizen bin und da die Abende schonmal länger gehen können, wenn man gemeinsam zockt ^^
Aber natürlich zocke ich auch nicht jeden Tag abends. Aber an 6 von 7 Tagen schon ^^. Meine Frau zockt ja auch, derzeit Pokemon Arceus. Und ich lieg manchmal daneben und zocke eben auf dem Steam Deck. Nur am PC sitz ich in meinem Kämmerlein, wenn ich das an 6 von 7 Tagen machen würde, würde sie mir wohl auch zu verstehen geben, dass ich meinen PC lieber wieder ins Wohnzimmer stellen soll, damit sie Zeit mit mir verbringen kann ^^
Ja, solange meine Frau auch im Wohnzimmer ist, sind wir ja auch zusammen und unterhalten uns, während ich zocke. Daher sind Kopfhörer in der Zeit tabu (was ich auch nicht wollte). Dank guter 5.1-Anlage aber auch alles andere als schlimm.
Sie hat neulich auf dem Smartphone Human Resource Machine gespielt, oder sie liest oder schaut mir zu.
Uns reicht es meistens schon, wenn wir in einem Raum sind. Da ihr das Gedudel von Pokemon irgendwann auf den Keks geht, hat sie eh meistens Kopfhörer drin und hört Musik. Da nehm ich dann auch Kopfhörer. Aber meistens zocke ich ja am TV, da hat dann keiner Kopfhörer auf.