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Frage zur Steuererklärung

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Beatfanatika schrieb:
hab auch mal ne frage zum thema..

lohnt sich der ganze aufriss, wenn man genau weiß, dass man eh nichts abzusetzen hat?
ich hab keine fahrtkosten, arbeitskleidung bekomm ich gestellt, bücher etc hab ich auch keine angeschafft.

also lohnt es sich dann trotzdem eine zu machen?

Wie El Barto schon sagte, es ist eine Pauschale. Es ist (fast) egal, wie Du hinkommst. Es sei denn, Du kriegts es bereits steuerfrei von deinem AG ersetzt.
Außerdem hat praktisch jeder Haushaltsnahe Dienstleistungen/Handwerkerleistungen, die er absetzten kann. Jedenfalls wenn man nicht mehr zu Hause wohnt. Zumindest Schornsteinfeger & Heizungswartung bei Eigentum oder das entsprechende Pendant aus der Mietnebenkostenabrechnung.
Außerdem natürlich noch bestimmte Versicherungen (Haftpflicht, Auslands-KV, LV, Rente, ff.), Spenden, etc. Nicht zu vergessen die 16 € Kontoführungsgebühr. Ein bisschen kriegt fast immer raus, ob es einem der Aufwand wert ist, kommt auf den persönlichen Stundensatz an ;)
 
Sagt mal, wo zur Hölle trage ich im aktuellen Elster die Beträge für die Krankenversicherung ein??? Kommt das in Zeile 68 des Hauptvodruckes?
 
Übrigens find ich den Namen ELSTER marketingtechnisch ziemlich scheiße ausgewählt...
Mir ist schon klar, dass es ein Akronym für ELektronische STeuerERklärung ist, aber die Elster ist im Volksmund ja ein Vogel, der gerne glänzende und wertvoll aussehende Gegenstände klaut.
Nicht gerade das Image, das die FInanzämter haben wollen :grins:
 
Muss noch mal was fragen...da dummerweise mein Zertifikat bei Elster abgelaufen ist, hab ich es ohne Authentifizierung gemacht. Jetzt hab ich es gerade übermittelt und mir die komprimierte Steuererklärung drucken lassen.

Wo zur Hölle soll ich die denn Unterschreiben? Hab jetzt 6 Seiten und nur auf der ersten steht was von Unterschrift. Allerdings steht da auch fett in rot am Rand das die Seite nicht für das Finanzamt bestimmt ist :-/
 
Hab hier aktuell auch noch ne Frage, nachdem ich für die letzten Jahre jetzt mal die Steuererklärung abgeben sollte *hust*. Vielleicht weiß da jemand die Antwort und ich muss morgen nicht beim Finanzamt anrufen und fragen:

ich habe seit Herbst 2004 eine fondsgebundene Rentenversicherung (mit aufgeschobener Rentenzahlung (FR) und Anlage der Sparbeiträge in Investmentfonds, planmäßige Erhöhung der Beiträge) mit kombinierter Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wo kann ich die auf der Steuererklärung denn genau eintragen? Ist das steuerlich überhaupt relevant, die anzugeben? Da die Versicherung seit 2004 besteht, zählt sie ja noch als Sonderausgabe, allerdings habe ich gelesen, dass das nicht für fondsgebundene Versicherungen gilt.
Kann ich die trotzdem eintragen, oder nur die anteilige BU oder gar nichts? Und wenn ja, wo muss ich die denn genau reinschreiben?
 
So aus dem Kopf: keine Ahnung :D

Im Zweifelsfalle einfach voll als Sonderausgaben ansetzten und einen Wisch von der Versicherung beifügen (Jahresbescheinigung, Statusbericht, o.ä.). Sollen die sich doch damit rumschlagen. Im schlimmsten Fall erkennen sie es nicht an und dann kannst Du immer noch Einspruch einlegen :deal:

Einzutragen unter sonstige Versicherungen im Mantelbogen oder in der Anlage Vorsorgeaufwand (ab 2009).

Disclaimer: Ist natürlich nur meine unqualifizierte Laienmeinung und stellt keine steuerliche Beratung dar ;)
 
Warum lasst ihr das nicht den Steuerberater machen? Ich lass das vom Profi machen, das kostet ca. 63 Euro und das bringt Kohle im Vierstelligem Bereich zurück, also sind die paar Kröten dafür auch noch übrig. Ein Kumpel von mir, der so ziemlich das gleiche Einkommen hat wie ich und dazu noch Frau und 2 Kinder hat macht seine Steuererklärung selber und krieg nur ungefähr ein drittel von dem zurück was ich zurück bekomme. Selbermachen lohnt IMO nicht.
 
Kann ich selbstverständlich bestätigen :p

Wobei das mit Dir und Deinem Kumpel nichts heißen muß und nicht unbedingt am Steuerberater liegt. Kann auch einfach an einer anderen Steuerklasse oder anderen Vorauszahlungen liegen.
 
Aber lohnt sich das auch für jemanden, der jetzt keine besonders komplizierten Einnahmen/Ausgaben hat? Ich hab das Gefühl, da kostet der Berater mehr als ich dann rauskriege...
 
Früher hätte ich gesagt: nein, lohnt sich nicht. Inzwischen kann man das so pauschal nicht mehr sagen. Im Zweifel einfach mal bei einem Lohnsteuerhilfeverein ein paar Euros investieren und sich beraten lassen. Wenn sich da nix Kompliziertes zeigt, kann man diese Erklärung dann ein paar Jahre praktisch "kopieren".

Generell muß man aber sagen, daß es immer komplizierter wird (siehe Abgeltungssteuer :ugly: ). Wer aber gar keine Steuererklärung abgibt, verschenkt definitiv Geld.
 
mindVex schrieb:
Aber lohnt sich das auch für jemanden, der jetzt keine besonders komplizierten Einnahmen/Ausgaben hat? Ich hab das Gefühl, da kostet der Berater mehr als ich dann rauskriege...

Ich würde sagen ja. Ich hab ja meinen Kram vorher auch selber gemacht, bzw. mit Software, aber der Wechsel zum Professionellen Steuerberater hat ein paar Hundert Euro gebracht. Und die Kosten halten sich echt im Rahmen, wie gesagt, bei mir waren es nur 63 Euro, das sind gerade mal 33 Euro mehr als die WiSo Software kostet (30 Euro) und hat mir rund 400 Tacken mehr gebracht. Vielleicht ist das im Lohnsteuerhilfe Verein sogar noch günstiger, man kann ja mal fragen.
 
Beim Lohnsteuerhilfeverein war ich auch schon mal, mit denen war ich allerdings nicht so zufrieden. Zumindest die Mitarbeiterin, bei der ich war, war nicht besonders nett und informativ - und ich bekam da auch nicht mehr raus als vorher. Vielleicht geh ich auch einfach mal zum Finanzamt und frag da nach, die sind ja eigentlich auch verpflichtet.
 
Cale schrieb:
63 € sind aber auch echt günstig, möchte mal wissen, wie der davon leben kann?

Von Firmen-/Geschäftskunden. Mit meiner Rockabilly Band hab ich letzte Jahr für die Steuererklärung 240 Euro bezahlt. Wahrscheinlich gibts da verschiedene Tarife für Privat und Geschäftskunden und dann geht das selbstverständlich auch noch nach Aufwand. Ne Standard Steuererklärung aus Nichtselbstständiger Tätigkeit ist ja viel einfacher, die macht der wahrscheinlich in 10 Minuten.
 
Klar kriegt man für Geschäftskunden mehr, aber auch 240€ für eine Band sind nicht viel. Es sei denn, da war praktisch nichts. Hast da einen günstigen Kollegen an der Hand, wie es scheint.
Btw. in 10 min kriege ich keine Angestelltenerklärung hin, nicht wenn es anständig sein soll. Solange dauert ja alleine das eintickern, ohne Übernahme, Ausdruck, Bescheidprüfung, etc.
 
Ich habe jetzt keine direkte Frage zur Steuererklärung. Glaube ich. Ehrlich gesagt habe ich von dem Kram gar keine Ahnung. Bis jetzt habe ich nie mehr als 400€ monatlich verdient und musste als Student keine Steuern zahlen. Als ich um eine Steuererklärung gebeten wurde, habe ich einfach immer einen Brief zurückgeschickt, dass ich nur so und so viel verdient habe und keine Steuern bezahlt habe.

Jetzt habe ich aber im September knapp 600€ verdient. 465€ wurden mir ausgezahlt. Der Rest dürften Steuern sein, die ich mir als Student zurückholen kann. Warte ich damit bis zum nächsten Jahr und mache dann eine Steuererklärung? Oder kann ich einfach mit der Lohnabrechnung und meiner Semesterbescheinigung zum Finanzamt und bekomme das so wieder?
 
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