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Fleisch essen, unter folgenden Bedingungen...

Siehe Frage im Eingangspost...


  • Umfrageteilnehmer
    89

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nein. Ich töte generell nichts.
Nichtmal Fliegen oder Spinnen oder sonstiges Viehzeugs.
Ein Hasen, Schwein, Rind etc. könnte ich niemals töten.
Da müsste ich schon wirklich am verrecken sein und keine andere Möglichkeit mehr haben ohne zu sterben.
 
flexx schrieb:
Doofe Frage.

Hab noch mehr im Repertoire:

Würdest du noch Auto fahren, wenn du dir das Benzin selber herstellen bzw. Erdöl fördern müsstest?

Würdest du noch Kleider tragen, wenn du dir die Kleidung selber herstellen müsstest?

Würdest du noch einen Film schauen, wenn du ihn selber drehen müsstest?

Würdest du ein Videospiel noch spielen, wenn du es selber produzieren müsstest?

Würdest du ein Buch noch lesen, wenn du es selber schreiben müsstest?
Ich verstehe auch nicht was die Frage soll. Mir fehlt Erfahrung und Wissen, es wäre mir zu zeitaufwändig, ich könnte kein Schwein oder Rind essen, da sie zu groß für die Gefriertruhe sind... Aber moralisch/ethisch hätte ich nichts dagegen, so weit ich weiß sind die Umstände unter denen sie gezüchtet und geschlachtet werden völlig in Ordnung. Die Tierschützer etc. wollen zu viel. Wenn ich das Tier davor selbst lange halten müsste, wär das für mich auch kein Problem, denn ich bin nicht so einer der so einem Tier einem Namen geben würde. Oder ist das zur Identifikation nötig/üblich? Naja, war sowieso nicht wortwörtlich gemeint, ich hoffe ihr versteht was ich meine.
 
@PhilippK1992
FiscHwäcg hat es sehr treffend formuliert, was die Frage soll...

FiscHwäcg schrieb:
Die Eingangsfrage bezieht sich eindeutig auf die moralische Einstellung zum Thema Tiere töten um selbst davon zu essen. Es geht um das Konsumverhalten, welches sich völlig von der moralischen Komponente entfernt hat.

Es geht auch nicht darum, ein fiktives Szenario zu schaffen in dem es nötig ist um sein Überleben zu kämpfen oder für sein Fleisch mehr oder weniger zu arbeiten. Es geht schlicht darum, ob und wann man das Töten in einer Eins zu Eins Situation könnte und ob es das eigene Konsumverhalten ändern würde.
 
So eindeutig propagieren das die paar wenigen Wörter im Eingangspost imo nicht. Die "moralische Einstellung zum Thema Tiere töten" wollte mir da nicht sofort in den Kopf schiessen. Da es wohl auch einer zusätzlichen und sehr umfangreichen Erklärung bedarf, war mein Empfinden wohl nicht so verkehrt. Aber gut, dann geht die Frage wohl viel tiefer, als sie es mich glauben lassen wollte. Vermutlich liegt es auch einfach an meiner persönlichen Einstellung und Beziehung zum Verzehr von Fleisch.
 
Hab vor bald 1,5 Jahren zu letzt Fleisch gegessen, fehlt mir nicht. (Hätte ich nicht gedacht.)
Kuh und Hühner halten würd ich gern, aber schlachten niemals.
 
Keine Ahnung!?
Ich glaube in der jetzigen Situation würde ich sowas schreiben wie "Klar...ich erstick die einfach mit nem Kissen!"! Aber wenn ich drüber nachdenke, dass ein Kalb (Kuh wäre völlig sinnlos von der Menge her für mich alleine!) vor mir steht und mich ankuckt...ich glaube nicht!
Ich hatte bei AC3 und Far Cry 3 schon immer nen flauen Magen bei den Geräuschen vom Jagen!
Ganz schlimm der Biber bei AC3...dieses Geräusch...!

Ich werf mich jetzt in ein Loch und reibe mich freiwillig mit Lotion ein! :traurig:
 
Trayal schrieb:
Habe deshalb schon öfter überlegt, auf eine vegetarische Ernährung umzusteigen, um Gewohnheit und Moral zusammenzuführen, aber leider spielt mir hier der innere Schweinehund nicht mit, dem das Fleisch zu sehr schmeckt.

Mal ohne die Veggie-vs.-Carnie-Diskussion erneut lostreten zu wollen, aber dieses Moralgesäusel ist sowas von für'n Arsch. Die ganze Natur besteht aus Fressen und gefressen werden und da spielen sich Szenen ab, gegen die ein Bolzenschussgerät harmlos wirkt. Aber die blöden Menschen stehen wieder da und jammern was von wegen, dass man das doch nicht tun dürfte blablabla...alles dämlicher Mist. Entweder man isst Fleisch, oder man isst keins. Aber lasst doch bitte mal bekloppte Moraldingens außen vor. Wenn man damit anfängt, womit soll man denn aufhören? Sollen wir warten, bis alle Schweine, Rinder etc. friedlich an Altersschwäche sterben? Aber dürfen wir sie auch gefangen halten? Müssten wir sie nicht viel eher freilassen? Ist ja sonst Freiheitsberaubung. Aber dann fressen sie ja in unseren Gärten rum und wir knallen die Problem-Viecher auch wieder ab.

Geht zum Biobauern, da hatten die Tiere ein vernünftiges Leben und wurden - so ein Könner da war - auch vernünftig geschlachtet. Sowas ist sicher erstrebenswerter als die Massentierhaltung zu unterstützen. Aber hört mit der verdammten Moral auf. Ist 'eh nur ein eingebildetes Hirngespinst, was alle paar Jahre je nach Trend wechselt.

PS: Hühner und Fische gehen immer. Darf nicht zu süüüüüß sein.
 
flexx schrieb:
Doofe Frage.

Hab noch mehr im Repertoire:

Würdest du noch Auto fahren, wenn du dir das Benzin selber herstellen bzw. Erdöl fördern müsstest?

Würdest du noch Kleider tragen, wenn du dir die Kleidung selber herstellen müsstest?

Würdest du noch einen Film schauen, wenn du ihn selber drehen müsstest?

Würdest du ein Videospiel noch spielen, wenn du es selber produzieren müsstest?

Würdest du ein Buch noch lesen, wenn du es selber schreiben müsstest?

Danke. Damit ist alles gesagt.

Wir haben so eine durchgeknallte Veganerin in der Abteilung, die auch darauf besteht, dass man die Tiere selber killt, wenn man sie essen will.
Ich frag sie dann immer, wielange sie zum zusammenbauen ihres BMW gebraucht hat.
 
Glod schrieb:
Trayal schrieb:
Habe deshalb schon öfter überlegt, auf eine vegetarische Ernährung umzusteigen, um Gewohnheit und Moral zusammenzuführen, aber leider spielt mir hier der innere Schweinehund nicht mit, dem das Fleisch zu sehr schmeckt.

Mal ohne die Veggie-vs.-Carnie-Diskussion erneut lostreten zu wollen, aber dieses Moralgesäusel ist sowas von für'n Arsch. Die ganze Natur besteht aus Fressen und gefressen werden und da spielen sich Szenen ab, gegen die ein Bolzenschussgerät harmlos wirkt. Aber die blöden Menschen stehen wieder da und jammern was von wegen, dass man das doch nicht tun dürfte blablabla...alles dämlicher Mist. Entweder man isst Fleisch, oder man isst keins. Aber lasst doch bitte mal bekloppte Moraldingens außen vor. Wenn man damit anfängt, womit soll man denn aufhören? Sollen wir warten, bis alle Schweine, Rinder etc. friedlich an Altersschwäche sterben? Aber dürfen wir sie auch gefangen halten? Müssten wir sie nicht viel eher freilassen? Ist ja sonst Freiheitsberaubung. Aber dann fressen sie ja in unseren Gärten rum und wir knallen die Problem-Viecher auch wieder ab.

Geht zum Biobauern, da hatten die Tiere ein vernünftiges Leben und wurden - so ein Könner da war - auch vernünftig geschlachtet. Sowas ist sicher erstrebenswerter als die Massentierhaltung zu unterstützen. Aber hört mit der verdammten Moral auf. Ist 'eh nur ein eingebildetes Hirngespinst, was alle paar Jahre je nach Trend wechselt.

PS: Hühner und Fische gehen immer. Darf nicht zu süüüüüß sein.

Dämlicher Post mit einer scheinheiligen Einleitung. :)

Und Hühner und Fische gehen am wenigsten, weiß aber auch nicht, ob das von dir ironisch gemeint war oder nicht.
 
Glod schrieb:
...aber dieses Moralgesäusel ist sowas von für'n Arsch. Die ganze Natur besteht aus Fressen und gefressen werden und da spielen sich Szenen ab, gegen die ein Bolzenschussgerät harmlos wirkt.

Eigentlich völlig korrekt, was du hier behauptest - lässt sich nicht daran rütteln - aber die Industrie hat sich von dieser "Natürlichkeit" bereits schier unendlich weit entfernt und sie ist es, von welcher der Großteil der Wohlstandsgesellschaft ihr Fleisch bezieht. Nicht der tolle (Bio-)Bauer von nebenan.
Das führt deine Aussage, in diesem Kontext, dem wir nun einmal gegenüberstehen, ziemlich ad absurdum.

Glod schrieb:
Geht zum Biobauern, da hatten die Tiere ein vernünftiges Leben und wurden - so ein Könner da war - auch vernünftig geschlachtet. Sowas ist sicher erstrebenswerter als die Massentierhaltung zu unterstützen. Aber hört mit der verdammten Moral auf. Ist 'eh nur ein eingebildetes Hirngespinst, was alle paar Jahre je nach Trend wechselt.

Ich kaufe bereits mein Leben lang nahezu ausschließlich bei örtlichen Bauern ein, da ich mich geografisch in der glücklichen Lage befinde, einige davon um mich herum zu haben. Da ich dadurch aber ohnehin bereits nicht mehr Fleisch in rauen Mengen konsumiere (ist auch eine Preisfrage, die hier mitspielt), drängte sich mir ganz einfach die Frage auf, ob ich nicht sogar noch weitläufiger darauf verzichten könnte und nur mehr zu besonderen Einlässen darauf zurückgreife, statt es zu meiner Hauptnahrungsquelle zu machen.

Das Gute M schrieb:
flexx schrieb:
Doofe Frage.

Hab noch mehr im Repertoire:

Würdest du noch Auto fahren, wenn du dir das Benzin selber herstellen bzw. Erdöl fördern müsstest?

Würdest du noch Kleider tragen, wenn du dir die Kleidung selber herstellen müsstest?

Würdest du noch einen Film schauen, wenn du ihn selber drehen müsstest?

Würdest du ein Videospiel noch spielen, wenn du es selber produzieren müsstest?

Würdest du ein Buch noch lesen, wenn du es selber schreiben müsstest?

Danke. Damit ist alles gesagt.

Wir haben so eine durchgeknallte Veganerin in der Abteilung, die auch darauf besteht, dass man die Tiere selber killt, wenn man sie essen will.
Ich frag sie dann immer, wielange sie zum zusammenbauen ihres BMW gebraucht hat.

Dir ist schon klar, dass dieser Vergleich vollkommen an den Haaren herbei gezogen ist und sich die Frage in diesem Thread hier nicht so stumpf abklären lässt, wie Flexxy das antrollte?

Es geht hier viel eher um unser ziemlich gestörtes Konsumverhalten, in diesem Fall um einen Teil der Lebensmittelindustrie, der mehr als nur perverse Züge angenommen hat und unser eigenes Verhalten, welches diese Perversion wunderbar adoptierte, statt es zu hinterfragen.
 
Trayal schrieb:
Dir ist schon klar, dass dieser Vergleich vollkommen an den Haaren herbei gezogen ist und sich die Frage in diesem Thread hier nicht so stumpf abklären lässt, wie Flexxy das antrollte?

Offensichtlich ist dir immer noch nicht bewusst, dass die kümmerliche Ausgangsfrage einen beachtlich großen Interpretationsspielraum bietet und solchen Vergleichen einen formidablen Nährboden gewährt. Daraus können dann auch mal – verständlicherweise – solche Vergleiche resultieren.

In Anbetracht der Tatsache, dass nun bereits mehrfach eine mehr oder weniger ausführliche Erklärung und entsprechende Hinweise ausgesprochen werden mussten, fühle ich mich in meiner Aussage umso mehr bekräftigt. Ich habe mich dazu auch bereits ausführlicher geäussert, nur um das stumpfe Bellen, von wegen "antrollen", auch endgültig zu entkräften. Siehe der entsprechende Beitrag.
 
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