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Fleisch essen, unter folgenden Bedingungen...

Siehe Frage im Eingangspost...


  • Umfrageteilnehmer
    89

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ähm, naja...

Wenn einem bei der Ausgangsfrage nicht sofort der moralische Gedanke zu dem Thema kommt, sondern ein rein ökonomischer (wiel lang brauch ich um ein Schwein zu töten, zu zersägen, auszuweiden und zu zerlegen), sollte man sich mal Gedanken über sein "Ich" im allgemeinen machen...
 
Ich bin auch Fleischesser aber achte mittlerweile auch mehr oder weniger auf die Herkunft(soweit es mir möglich ist).
Was mich aber langsam im Internet allgemein(andere Foren und vor allem Facebook und auch ab und zu hier) todsicher ankotzt ist das Veganerbashing mit teils total überheblichen Äußerungen.
Meine Güte lasst sie doch.
Dieses Jahr am GTNS gabs auch nur Vegan.Na und? Sind wir mittags halt mal in die Stadt zum Essen gelaufen und haben nicht das ganze Wochenende rumgequängelt weils kein Fleisch gab...
 
@hoover
Im Zweifelsfall die Diskussionsgrundlage einfach auf das tiefst mögliche Niveau hieven, dass irgendwie noch möglich ist und dann ab damit auf die persönliche Schiene. Wer braucht da noch eine Auswahl fundierter Argumentationen, wenn man eine solche Diskussionskultur pflegt. :dhoch:
 
Wolfgang schrieb:
Was mich aber langsam im Internet allgemein(andere Foren und vor allem Facebook und auch ab und zu hier) todsicher ankotzt ist das Veganerbashing mit teils total überheblichen Äußerungen.
Meine Güte lasst sie doch.

Sollen sie doch machen ist mir doch egal, die Veganer die ich kenne, werden gut durch diese Grafik dargestellt:

Woran-man-erkennt-dass-jemand-Veganer-ist.png


Dauernd liegen sie einem mit dem Quark in den Ohren. Furchtbar.

Sollen sie doch ihr Gemüse essen, aber mich damit in Ruhe lassen.

Ausserdem finde ich es absolut unverständlich, wenn sie ihr Ersatzfleisch so anrichten und zurechtmachen, damit es möglichst wie Fleisch aussieht.

JA WAS DENN NUN?
 
Das Gute M schrieb:
Ausserdem finde ich es absolut unverständlich, wenn sie ihr Ersatzfleisch so anrichten und zurechtmachen, damit es möglichst wie Fleisch aussieht.

JA WAS DENN NUN?

Das ist etwas, was mich auch immer wieder wundert. Wenn ich vegetarisch koche, dann kommt mir nichts auf den Tisch, was aussieht wie ein Schnitzel. Da habe ich eine Vielzahl an besseren Kreationen im Kopf.
Liegt aber vermutlich an der fehlenden Kreativität der jeweiligen Köche. Ist ja auch leichter eines der vielen, allzu bekannten Gerichte zu nehmen und es ohne Fleisch umzumünzen, statt mit einem ganz anderen Ansatz heranzugehen.
 
flexx schrieb:
@hoover
Im Zweifelsfall die Diskussionsgrundlage einfach auf das tiefst mögliche Niveau hieven, dass irgendwie noch möglich ist und dann ab damit auf die persönliche Schiene. Wer braucht da noch eine Auswahl fundierter Argumentationen, wenn man eine solche Diskussionskultur pflegt. :dhoch:

Das meinte ich ganz ernst. War auch nicht als persönlicher Angriff gedacht. Denk mal drüber nach.
 
Neulich zeigte mir meine Kollegen stolz eine Internetseite über Saitan oder Seitan.

Das ist so ein Ersatzstoff. Dort war ein Stück Entenfleisch aus diesem Zeuch abgebildet, was wirklich so aussah, wie eben gebratene Ente aussieht.

Angeblich schmeckts auch so.

Mich hats da nur gegruselt.
 
Trayal schrieb:
Das ist etwas, was mich auch immer wieder wundert. Wenn ich vegetarisch koche, dann kommt mir nichts auf den Tisch, was aussieht wie ein Schnitzel. Da habe ich eine Vielzahl an besseren Kreationen im Kopf.
Liegt aber vermutlich an der fehlenden Kreativität der jeweiligen Köche. Ist ja auch leichter eines der vielen, allzu bekannten Gerichte zu nehmen und es ohne Fleisch umzumünzen, statt mit einem ganz anderen Ansatz heranzugehen.

Wundert mich auch oft. Ich esse gerne und oft vegetarisch. Aber es muss zum Gericht passen.

Ein Gulasch mit Tofu statt Fleisch... :nein:
 
Gulasch mit Tofu ist aber nicht einmal schlecht. Koche gerne richtiges, ungarisches Gulasch, welches sowieso fast mehr Gemüse als Fleisch enthält und da macht sich gut gewürztes Tofu sehr gut darin.

Weiß nicht was die Leute gegen Tofu haben. Das ist auch mehr so ein psychologisches Problem.
 
So um das Jahr 2004 muss das gewesen sein. Meine Klasse flog für 2 Wochen nach Irland und jeder musste dort arbeiten. (das wurde zuvor ausgewählt). Der eine war im Reisebüro tätig, der andere im Hotel usw.. und wo kam Satzberger hin weil er am Tag der Auswahl krank war? Richtig, in den Schachthof. (für Rinder)

Naja - "Arbeit war das natürlich keine, sondern eher das Unternehmen kennenlernen (http://www.dawnmeats.com/). Und so wurde mir täglich 10 Stunden lang so ca. jede Phase des Tiertötens gezeigt. Vom "hey liebe Kuh bis hin zu ups jetzt ist der Kopf ab aber er hängt noch so ca. bis hin zum wow in der Tiefkühlhalle hat es um die minus 40", war so ca. alles dabei.

Einmal kam der Chef zu mir mit den Worten: such dir eine Kuh aus, das Fleisch gibts dann zum Mittag essen ;) Ob es dann wirklich das Fleisch war bezweifle ich aber was ich sagen will:

Am ersten Tag war es noch ziemlich ekelig, dachte mir: ach die armen Rinder, so lieb und zwei Minuten später tot. Einen Tag später hat sich so dermaßen schon der Gewöhnungseffekt eingeschlichen (man muss sich vorstellen, dass da an mir pro Stunde um die 1000end tote Rinder vorbeigeschoben wurden), dass es mich überhaupt nicht mehr gestört hat. Und so wird es auch selbst mit dem töten sein. Auf Fleisch kann ich nicht verzichten und wäre das die einzige Möglichkeit, ja dann würde ich auch selbst Tiere töten. (aber das ist alles hypothetisch und darum wirds auch nie so weit kommen)
 
Trayal schrieb:
Gulasch mit Tofu ist aber nicht einmal schlecht. Koche gerne richtiges, ungarisches Gulasch, welches sowieso fast mehr Gemüse als Fleisch enthält und da macht sich gut gewürztes Tofu sehr gut darin.

Weiß nicht was die Leute gegen Tofu haben. Das ist auch mehr so ein psychologisches Problem.


Ich habe nichts gegen Tofu. Aber bei Gulasch denke ich an scharf angebratenes Rindfleisch mit viel Zwiebeln, etwas Parika und Chili. Und das ganze dann ewig weichgekocht. Nur so entsteht eine schwere würzige Soße.

Aber ich will auch gar nicht sagen, dass es mit Tofu nicht schmeckt. Ist dann aber definitiv was anderes. Halt so wie diese Tofu-Würstchen vom Grill auch keine Rostbratwurst sind.

Äh, ich glaube wir kommen vom Thema ab. Neuer Thread: Die besten vegetarischen Rezepte... :grins:
 
Trayal schrieb:
Das Gute M schrieb:
Ausserdem finde ich es absolut unverständlich, wenn sie ihr Ersatzfleisch so anrichten und zurechtmachen, damit es möglichst wie Fleisch aussieht.

JA WAS DENN NUN?

Das ist etwas, was mich auch immer wieder wundert. Wenn ich vegetarisch koche, dann kommt mir nichts auf den Tisch, was aussieht wie ein Schnitzel. Da habe ich eine Vielzahl an besseren Kreationen im Kopf.
Liegt aber vermutlich an der fehlenden Kreativität der jeweiligen Köche. Ist ja auch leichter eines der vielen, allzu bekannten Gerichte zu nehmen und es ohne Fleisch umzumünzen, statt mit einem ganz anderen Ansatz heranzugehen.

'xactly.

Ich koch auch recht oft vegetarisch (einfach nur weils mir schmeckt, keine moralischen Gründe) und dann will ich auch ein optisch vegetarisches Gericht haben.
Diese ganzen Fleischersatz-Produkte find ich ehrlich gesagt ziemlich befremdlich...
 
Da hast du dir aber auch das ekligste Bild rausgepickt. :p
Übrigens ist es in China ganz gewöhnlich Geflügel so zu servieren. Normalerweise hätte man nur noch Knorpel und Knochen in der Suppe.
 
Trayal schrieb:
Weiß nicht was die Leute gegen Tofu haben. Das ist auch mehr so ein psychologisches Problem.

Folgen des Soja-Anbaus

Für den Soja-Anbau wurden und werden Urwälder abgeholzt und es entstehen riesige Monokulturen mit all ihren negativen Auswirkungen für die Umwelt.
Der Soja-Anbau ist hauptsächlich in der Hand von Großgrundbesitzern und internationalen Unternehmen. Durch den Einsatz moderner Landmaschinen werden kaum Arbeitsplätze geschaffen. Zudem werden Ländereien enteignet, die Anwohner eingeschüchtert und vertrieben. So verdrängt er die traditionelle kleinbäuerliche Landwirtschaft und trägt zu Verarmung und Landflucht bei.
Soja für den Export als Tierfutter bringt den Erzeugern mehr Geld ein, als Nahrungsmittel für den lokalen Markt anzubauen. In einigen Produktionsländern, wie z.B. in Argentinien, hat u.a. der Soja-Anbau bereits zu deutlichen Preissteigerungen der Nahrungsmittel geführt.
Inzwischen wird hauptsächlich genmanipulierte Soja angebaut. Es handelt sich dabei um eine herbizidresistente Sorte ("Roundup-Ready-Soja"), d.h. es kann ein Herbizid ("Roundup") ausgebracht werden, das alle Unkräuter vernichtet. Die Soja hingegen wurde gentechnisch so manipuliert, dass sie den Herbizideinsatz übersteht. Weder die Gefahren des verwendeten Herbizides, noch der Gentechnik allgemein sind bisher abschätzbar.
Auch in Europa sind wir von der Gentechnik betroffen: die Proteine der genveränderten Soja sind in Fleisch und Milchprodukten enthalten - ohne dass es gekennzeichnet werden muss.
 
Naja,der massive Sojaanbau ist hauptsächlich für Tierfutter. ;)

Der Quote passt nicht ganz zu dem Inhalt den du danach einfügst. :?
Tofu ist sicherlich nicht für diese Probleme verantwortlich.Es steht ja auch dort das es für die Massentierhaltung ist.
w.z.b.w.
 
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