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360/PS3 Final Fantasy XIII

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Meiner Meinung nach ist es ziemlich egal, was man da tut. Macht alles keinen spürbaren Unterschied im Kampf. Ich nehme immer die kürzesten Pfade zu den nächsten Fähigkeiten und Accessory-Slots in allen verfügbaren Rollen und am Ende fülle ich die übrig gebliebenen Kristalle. Bisher hab' ich auch immer alle Rollen gemaxed bevor ich die nächsten Ebenen bekommen habe.
 
slaughterking schrieb:
Final Fantasy war schon immer casual, zugänglich und sehr populär. In der Hinsicht reiht XIII sich zum Rest der Serie ein.

Casual...kann ich mich nicht wirklich mit anfreunden, Casual würde bedeuten, daß man...oh, okay, die ersten 10 Stunden SIND casual, das ist vermutlich so. Aber irgendwann später muss man auch anfangen zu denken beim Kämpfen. Ich würde es eher als primitiv bezeichnen, back to the roots quasi, als Final Fantasy noch ein mittelmäßiger Dungeongrinder war :D
 
Oxblood schrieb:
slaughterking schrieb:
Final Fantasy war schon immer casual, zugänglich und sehr populär. In der Hinsicht reiht XIII sich zum Rest der Serie ein.

Casual...kann ich mich nicht wirklich mit anfreunden, Casual würde bedeuten, daß man...oh, okay, die ersten 10 Stunden SIND casual, das ist vermutlich so. Aber irgendwann später muss man auch anfangen zu denken beim Kämpfen. Ich würde es eher als primitiv bezeichnen, back to the roots quasi, als Final Fantasy noch ein mittelmäßiger Dungeongrinder war :D

Daran musste ich auch vorhin denken. Bloß das man hier nicht auf ein Level up sondern auf eine Videosequenz hinzu...grinded :D
 
Interessanter Gedanke.

Jetzt gerade stand ich auf der Pulse-Ebene, wie auch immer sie heissen mag und frug mich allen Ernstes: "Wat nu?"...komischer Designschnitt das ganze...ich denke, ich gehe Monster töten. :D
 
Oxblood schrieb:
slaughterking schrieb:
Final Fantasy war schon immer casual, zugänglich und sehr populär. In der Hinsicht reiht XIII sich zum Rest der Serie ein.

Casual...kann ich mich nicht wirklich mit anfreunden, Casual würde bedeuten, daß man...oh, okay, die ersten 10 Stunden SIND casual, das ist vermutlich so. Aber irgendwann später muss man auch anfangen zu denken beim Kämpfen. Ich würde es eher als primitiv bezeichnen, back to the roots quasi, als Final Fantasy noch ein mittelmäßiger Dungeongrinder war :D
Ich sehe Casual vor allem als Gegenteil von Hardcore und damit hat und hatte FF nichts zu tun. Auch wenn ich weiß, dass heute im Lichte von Wii Sports & Co. nicht mehr viel dazu gehört, um von der Masse als 'hardcore' betrachtet zu werden.
Allgemein...ist mir das aber vollkommen egal. Wenn jemand seine Militärshooter oder MainstreamRPGs gerne als Hardcore bezeichnen möchte und sich dann besser fühlt, ist mir das Recht. :D
 
Dürfte ich kurz erfahren, was die anderen FF besser gemacht haben? Final Fantasy 7 - 9 waren doch auch nicht komplexer als das hier. Wurde auch nach jedem Kampf mit Gelaber unterbrochen und hatten 1a Filme.

Klar, die Minispiele lass ich gelten, die waren cool und fehlen hier. Weitläufig war hier fast nie ein Teil durchgängig.
 
Ich finde das FFXIII das absolute Musterbeispiel für Spiele dieser Generation ist. Die große Frage der Studios ist einfach nicht mehr - Wie mache ich das Spiel vom Gameplay her interessant, halte den Spieler bei der Stange und täusche vllt über die ein oder andere Optische Macke hinweg. Viel mehr herrscht die Suche nach der Superlative in der Inszenierung. Bombastische Sequenzen, HD Grafik, das Spielerische gerät da leider all zu oft in den Hintergrund. Da kann auch ein so grandioses Kampfsystem nicht alleine den Haushalt machen.

@Dow: Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Das Muster das FF13 fährt ist wie folgt: Kämpfe > Stick nach vorne drücken > Kämpfe > Sequenz und repeat. In anderen Teilen hatte man immerhin noch die leicht vorgegaukelte Freiheit wo man einzelne Abschnitte noch erkunden konnte. Das Korsett in das man gezwängt wurde war allerdings nie so eng geschnürt wie in diesem Teil.


Edit: Sehr schön ist da eigentlich das Beispiel von FF7. In den Slums folgt man keinem Schlauch. Man muss sich als Mädchen verkleiden, Rätsel lösen im Shinra HQ Kisten in der richtigen Reihenfolge Öffnen, sich durch eine kleine Jump n Run Passage Kämpfen auf einem Motorrad Flüchten und das alles in nur einem klitze kleinem Abschnitt des Spiels.
 
Ich würde sie einfach als "normal" bezeichnen, es gibt ja nicht nur Casual und Hardcore, zumindest nicht in meinem Spielespektrum :D

Dragon Quest, das ist Hardcore. Steinzeit-Hardcore. 3-Leben-1-Continue, das ist ebenso Steinzeit-Hardcore. Vielen gefällt das, ich persönlich bevorzuge allerdings einfach komplexe, vielschichtige Spiele mit guten ineinander verzahnten Systemen. Mir mangelt es nicht an Schwierigkeit oder potentieller Nervigkeit eines Spiels, einfach nur an der Komplexität. Das ist für mich casual, ein Mangel an Komplexität und stellenweise auch Umfang.

Aber ich bin bereit und auch durchaus auch erfreut, der Spielewelt gewisse Vereinfachungen und Straffungen zuzugestehen, immerhin ist Spielen heute ein Hobby, was Familienväter und normale Arbeitstätige ausüben, da muss man nunmal einfach Zugeständnisse machen, wenn man erfolgreich sein möchte, würde ich zumindest annehmen.

Die Schattenseite ist halt der oben erwähnte Mangel an Komplexität in Spielen und auch hier ziehe ich wieder Deus Ex aus dem Hut als Beispiel. Heute wäre das einfach nur ein Shooter, man hat einfach Angst, der Spielerschaft etwas zu kompliziertes zuzumuten, es geht um schnelle Ergebnisse, ein Punkt, bei dem FF13 lustigerweise komplett versagt, zumindest in meinen Augen :D
 
Ich hoffe im nächsten FF wird SE sich wieder daran Erinnern was FF ist, und zwar halt einfach ein Spiel. Versteht mich nicht falsch, ich finde 13 trotzdem wirklich gut bis jetzt, aber mir fehlen diese kleinen Spielerisch grandiosen Momente an die man sich für immer erinnern wird wie der kleine Boxkampf in FF7, das erste mal Kartenspielen in FF8 oder der Fechtkampf in FF9.
 
FF9 hab ich ja lange verschmäht und erst Ende letzten Jahres das erste Mal durchgespielt...aber ich bin froh, daß ich das nachgeholt habe, ein sehr schönes Spiel mit wunderbarer Cast, kann man gar nicht oft genug sagen :D
 
Oxblood schrieb:
Ich würde sie einfach als "normal" bezeichnen, es gibt ja nicht nur Casual und Hardcore, zumindest nicht in meinem Spielespektrum :D
Sicher, aber "normal" hat sich in der allgemeinen Gaming Terminologie nun mal nicht durchgesetzt. :D

Und Dragon Quest ist ungefähr so Hardcore wie Pokemon. Das ist selbst nach deiner Definition hinsichtlich der Komplexität und Feierabendtauglichkeit für Famlienväter praktisch das Urbild der Casual-Spiele.
 
SirHorst schrieb:
@Dow: Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Das Muster das FF13 fährt ist wie folgt: Kämpfe > Stick nach vorne drücken > Kämpfe > Sequenz und repeat. In anderen Teilen hatte man immerhin noch die leicht vorgegaukelte Freiheit wo man einzelne Abschnitte noch erkunden konnte. Das Korsett in das man gezwängt wurde war allerdings nie so eng geschnürt wie in diesem Teil.


Edit: Sehr schön ist da eigentlich das Beispiel von FF7. In den Slums folgt man keinem Schlauch. Man muss sich als Mädchen verkleiden, Rätsel lösen im Shinra HQ Kisten in der richtigen Reihenfolge Öffnen, sich durch eine kleine Jump n Run Passage Kämpfen auf einem Motorrad Flüchten und das alles in nur einem klitze kleinem Abschnitt des Spiels.

Gut, dass kann ich gelten lassen. Da hatte FF7 mehr Abwechslung, stimmt.
 
slaughterking schrieb:
Oxblood schrieb:
Ich würde sie einfach als "normal" bezeichnen, es gibt ja nicht nur Casual und Hardcore, zumindest nicht in meinem Spielespektrum :D
Sicher, aber "normal" hat sich in der allgemeinen Gaming Terminologie nun mal nicht durchgesetzt. :D

Und Dragon Quest ist ungefähr so Hardcore wie Pokemon. Das ist selbst nach deiner Definition hinsichtlich der Komplexität und Feierabendtauglichkeit für Famlienväter praktisch das Urbild der Casual-Spiele.

Meinst du? Dafür empfand ich es als viel zu nervig...ständig nach den Kämpfen zurück ins Dorf, gebangt, daß man nicht noch einen Randombattle bekommt, den man eh nicht überlebt, mit dem allerletzten Geld heilen, dann zaghaft wieder raus und an einfachen Gegnern ein bisschen Kleingeld ergrindet...das würde ich jetzt nicht unbedingt als locker und zugänglich bezeichnen. Zumal auch viel zuviel gekämpft wurde, aber das Problem haben ja viele JRPGs und deshalb weine ich Random Battles auch keine Träne nach, das Konzept war wirklich mehr als überholt.
 
Oxblood schrieb:
Meinst du? Dafür empfand ich es als viel zu nervig...ständig nach den Kämpfen zurück ins Dorf, gebangt, daß man nicht noch einen Randombattle bekommt, den man eh nicht überlebt, mit dem allerletzten Geld heilen, dann zaghaft wieder raus und an einfachen Gegnern ein bisschen Kleingeld ergrindet...das würde ich jetzt nicht unbedingt als locker und zugänglich bezeichnen. Zumal auch viel zuviel gekämpft wurde, aber das Problem haben ja viele JRPGs und deshalb weine ich Random Battles auch keine Träne nach, das Konzept war wirklich mehr als überholt.

Das ist reine Geschmackssache. Random Battles sind nicht per se nervig (ich mag sie sehr) und dass man in DQ viel Grinden muss ist eine Sache, die der Serie seit jeder zu Unrecht vorgeworfen wird -- mal von den ganz frühen Teilen abgesehen, aber zu der Zeit war das nicht ungewöhnlich.

Japan ist ja im Grund der Markt, wo FF und DQ unter gleichen Bedingungen aufeinander treffen und dort zeigt sich sich sehr gut, wie groß der Unterschied in der Popularität zwischen beiden Serien ist. DQ ist das Rollenspiel für Jedermann; FF das Rollenspiel für Teenager.
 
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