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MULTI Final Fantasy VII Remake (Intergrade)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mal ne ernste frage: sind Teile der grafikassests beim erklimmen der Platte aus dem original? Ich kann mir nicht vorstellen das man bewusst so übertrieben hässliche Grafiken da rein packt ohne das es ein Fingerzeig richtung damals sein soll.
 
Mal ne ernste frage: sind Teile der grafikassests beim erklimmen der Platte aus dem original? Ich kann mir nicht vorstellen das man bewusst so übertrieben hässliche Grafiken da rein packt ohne das es ein Fingerzeig richtung damals sein soll.

In den Slums die Unterseite der Platte im Hintergrund sind doch auch so oldschool renderhintergründe oder? Wird sowas heutzutage überhaupt noch großartig benutzt? Finds aber irgendwie geil. :D
 
In den Slums die Unterseite der Platte im Hintergrund sind doch auch so oldschool renderhintergründe oder? Wird sowas heutzutage überhaupt noch großartig benutzt? Finds aber irgendwie geil. :D
Ja, andersrum auch, wenn man im Unterbau der Platte unterwegs ist, sieht man die Slums als Teil der Skybox, also als simples Bild. Das hat dann teils ziemlich merkwürdige Perspektiven und wirkt echt nicht zeitgemäß
 
Die Motorradfahrt war schon ziemlich drüber und cringe. :ugly: Die Mission danach aber umso cooler. Finde es ganz schön, wie jede Figur seinen kleinen Background bekommt und wie auch kleinere Geschichten kurzzeitig erzählt und inszeniert werden. Obwohl Jessie eine extreme Gratwanderung zwischen super sweet und zu harten Cloud-Crush macht. :D

Fühlt sich alles nur bisschen wie ein riesen großes Tutorial an. Welches schneller vorbei gehen könnte, als mir lieb ist. :(
 
FF7R - Dünnes Eisga

Endlich habe ich Final Fantasy 7 Remake auch durch, es ist so weit. Ich versuche jetzt mal meine Eindrücke der gut 35 Stunden Spielzeit zu bündeln und hinterlasse ein Mini Review. Dazu nähern wir uns dem Spiel am besten in drei Abschnitten: Grafik - Gameplay - Story. Auf geht die Reise:

Die Grafik

Schon bei seiner Ankündigung 2015 klappten reihenweise die Kinnladen herunter angesichts der Grafischen Opulenz des Trailers. Damals war man sich aber sicher: das muss ein CGI Trailer sein! Und ja, war es aber die Gute Nachricht: Viel schlechter als der CGI Trailer sieht es nicht aus aber wenn doch, dann richtig. Es gibt keine wirklichen Zwischenwelten was die Grafik angeht. In einem Moment bietet sie uns dies:
ffviir-zoom-wall-market.jpg


Sweet Jesus, all die Farben, die Musik. So hat man sich seine FF7 Experience gewünscht! Dann dreht man sich um und Shazam:
final-fantasy-vii-remake-texture-quality.original.jpg


Ab in die Zeitmaschine ins Jahr der Matschtexturen. Dabei schwankt das Spiel tatsächlich immer zwischen diesen Extremen und holt einen all zu oft schön auf den Boden der Tatsachen zurück "Nein lieber Spieler, das hier ist nicht der wahrgewordene Traum, keine Softwareperfektion, keine Perfekte Umsetzung" und grade wenn man sich daran stören möchte, kommen die nächsten Gegner um die Ecke.

2. Das Gameplay

Hier flext das Remake dann mit seinen Muskeln, das Kampfsystem. Das Materia System wird aus dem Original fast 1:1 übernommen, hinzu kommt ein Waffenupgrade System, sodass jede Waffe im Spiel ihren ganz eigenen Charakter hat und bis ans Ende nützlich bleibt. Die Kämpfe selbst sind so simpel wie genial. Viereck: Angreifen, Dreieck: Spezial, Kreis: Ausweichen, X: Skills und Zauber. Trefft ihr den Gegner oder Blockt füllt sich wie im Original eure ATB Leiste, die damit gewonnenen 1-2 Balken nutzt ihr für skills. Klingt simpel, ist es auch. Dadurch bleibt umso mehr zeit für Dynamik und Geschwindigkeit. Wenn ihr einmal im Flow seid wechselt ihr wie ein Wahnsinniger von Charakter zu Charakter, zaubert, schlagt, schießt, weicht aus und passt euch den Herausfordernden und auf einem absoluten Genre Höhepunkt designten Gegnern an.
JovialMagnificentHyrax-size_restricted.gif

Vor allem in den Bosskämpfen fliegt euch alles um die Ohren während in Ingamegrafik immer wieder dynamische Zwischensequenzen eingestreut werden. Egal ob großer Roboter oder popelig anmutender Menschlicher Gegner, sobald euch ein Boss begegnet, geht euch die Pumpe. Das liegt nicht zuletzt an der Musik. Titel aus dem Original wurden angemessen modernisiert, ohne große Aussetzer und selbst die neuen Titel können sich sehen lassen:

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Wenn euch der Sound entgegen schallt, die Story Fahrt aufnimmt und ihr euch einem schier unüberwindbar großen Gegner gegenüber sieht, das sind DIE Momente des Remakes.

3. Die Story

Hier wird es dann schwierig sich dem ganzen Spoilerfrei zu nähern, daher erst mal das simpelste vorweg: Die Grundlegende Story des Spiels hat man angemessen beibehalten und an einigen Stellen bereichert. Weil, machen wir uns nichts vor...früher war man nach gut und gerne 8 Stunden raus aus Midgar, heute sind es 35-45 Stunden. Dabei erlaubt sich das Remake auch ein bisschen Kreative Freiheit. So bekommen Nebenfiguren von Damals eigene Story Arcs die auch meistens durchaus interessant sind. Man Lernt das Gespann aus Jessie, Biggs und Wedge im Detail kennen, erlebt ihren Alltag aber auch wie sie an ihren eigenen Taten zweifeln. Auch den Hauptcharakteren hat man etwas Feinschliff verpasst. Eine Tifa fragt sich, ob ihr "Bioterrorismus" wirklich der richtige Weg ist und auch Cloud hat wesentlich mehr Entwicklung und Persönlichkeit als vermutlich im gesamten Original. Aber füllt man damit 35-45 Stunden? Nein, natürlich nicht. In meinen Augen könnte Final Fantasy 7 Remake locker 25 Stunden Lang sein und wäre am Ende des Tages ein besseres, strafferes Spiel. Ganze Kapitel schicken euch auf Backtracking Umwege, Sidequests halten euch mit Kinkerlitzchen wie "Tötet x Ratten für mich" auf und zwischen den wesentlichen Story Elementen liegt gefühlt immer zufällig ein langer Gang mit 10 Schaltern. Das ist dann auch der wesentliche Kritikpunkt für mich: Die Längen die dieses Spiel hat sind einfach enorm. Es gab Tage wo ich das Spiel einfach nicht anrühren wollte weil ich wusste das ich in den mir zur Verfügung stehenden zwei Stunden rein gar nichts erreichen werde außer sinnloses von A nach B laufen. Da hilft auch kein perfektes Kampfsystem. In einem anderen perfekten Universum, hätten sie das heraus geschnitten. Kommen wir nun also zum Spoiler Part der sich mit dem Ende auseinandersetzt. Eins vorweg: Wenn @olddeadman30 sagt er hat die Endsequenz gesehen und erkennt keinen Unterschied, hat er offensichtlich nicht die Stunde davor erlebt:

Und meine Güte...ich weiß nicht was ich davon halten soll. In a Nutshell sagt uns Square Enix also, dass sie uns die Paralelluniversum Variante von Final Fantasy 7 erzählen. Der Ausgang ab hier ist unklar und offen. Man Kämpft im finalen Kampf gegen sein eigenes Schicksal bzw. das von Barret, Tifa und Cloud um genau zu sein. Das von Aerith scheint also unumgänglich wenn man so will. Allgemein ist das Eingreifen der Schicksalsgeister irgendwie kurios und hebt das Spiel auf eine sehr eigenartige Metaebene. Die Geister sind gefühlt wir die wir das Original in und auswendig kennen und den Verlauf in der richtigen Bahn wähnen wollen. Aber macht das alles Sinn und viel wichtiger: Muss das überhaupt sein? Selbst wenn SE sich tatsächlich auf das sehr SEHR dünne Eis begeben möchte die Geschichte um Cloud, seine Party und Zack neu zu interpretieren, braucht man dann diese Geister die in ihrem willkürlichen Eingreifen die Handlung völlig undurchsichtig machen? Man weiß es nicht. Ich für meinen Teil bin sehr skeptisch was das Ende angeht.

Inszenatorisch sind die Letzten Stunden in jedem Fall auf einem völlig anderen Level im Vergleich zum durchschnittlichen JRPG. Wie einem hier ein Boss nach dem Anderen um die Ohren geworfen wird während ein Superlativ das andere jagt, das ist schon großes Kino. Ich kann mich nicht erinnern schon mal ein Spiel von diesem inszenatorischen Ausmaßen gespielt zu haben. Diese 2 Finalen Stunden meißeln für mich endgültig in Stein, dass es sich bei diesem Spiel um einen Vollwertigen Titel handelt und die Episoden Diskussion überflüssig ist.

Und wie bewertet man sowas nun abschließend? Ein rasantes Spiel dessen Pacing so sehr schwankt wie seine Technik? Das abwechselnd Momente voller euphorie und gähnender Langeweile bietet und die Story angemessen und doch völlig skurril weiterführt? Final Fantasy VII Remake ist ein Spiel voller Widersprüche aber vielleicht ist es ja genau das, was es so interessant macht. Man kann ihm zumindest nicht vorwerfen, dass es von der Nostalgie getragen wird.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
:ugly: in Kapitel 15 hat der Chef aber auch schon mit den Hufen gescharrt und von hinten gerufen: Is das Kapitel endlich fertig????!!!!!!
Ja ja Chef..

Anders sind die Texturen nich zu erklären..
 
Ich find Roche klasse :D

Props an den Soundtrack des Spiel. So toll, wie auch die bekannten Themes variiert werden. Gerade bin ich übelst geflasht von der Variation von Tifa's Theme bei DOn Corneo.
Den Flair und Atmo des Tracks komplett anders genutzt. Geil.

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Ich bin jetzt in Kapitel 8, wo man mit Aerith durch die Slums zieht und merke, dass es mit Aerith zusammen recht schwer ist gegen die Gegner zu kämpfen.
Ich habe das Problem, dass ich irgenwie immer die falschen Angriffs-Materia bei Cloud (Wind, Feuer, Blitz) dabei habe.
Welche habt Ihr denn auf wen gepackt?
Aerith soll man doch als Heilerin einsetzen und deshalb habe ich möglichst viele Heil-Materia drauf gepackt.
 
Aerith ist Magierin wenn man es simpel runter brechen möchte. Heilen, schaden, alles. Hau einfach alles an Materia auf die Gute und sieh zu wie sie die Gegend abfackelt. Auf Cloud würde ich aber auch immer zumindest die gängigsten Sachen packen wie Feuer oder Blitz.
 
Die Charaktere sind aber schon ziemlich nutzlos, wenn man sie nicht gerade selber steuert oder mit Auto-Vita o.Ä. ausstattet oder? :ugly: Der ständige Wechsel von Charakteren und Aufladen der ATB-Leisten scheint ja auch der eigentliche Flow im Kampfsystem zu sein, hab ich aktuell in Kapitel 8 noch leichte Koordinationsprobleme mit.

Aber gut, gestorben bin ich bisher auch nur kürzlich bei der Esper-VR-Mission, die mir wiederum am meisten Spaß gemacht hat, weil ich nur 1 Charakter steuern musste. :D
 
Ich bin jetzt in Kapitel 8, wo man mit Aerith durch die Slums zieht und merke, dass es mit Aerith zusammen recht schwer ist gegen die Gegner zu kämpfen.
Ich habe das Problem, dass ich irgenwie immer die falschen Angriffs-Materia bei Cloud (Wind, Feuer, Blitz) dabei habe.
Welche habt Ihr denn auf wen gepackt?
Aerith soll man doch als Heilerin einsetzen und deshalb habe ich möglichst viele Heil-Materia drauf gepackt.
Man muss lernen, jeden Char anders zu nutzen. Aerith ist Magierin, mit der geht man immer auf Abstand, macht die ATB-Leiste voll und zaubert.
Bei mir ist Aerith Heilerin (HP (mit Magnify, um alle gleichzeitig heilen zu können) und Statuseffekte) und Damage Dealer gleichzeitig, da sie momentan drei Element-Materia ausgerüstet hat. Einer davon mit Elemental-Materia verknüpft für Elementschaden bei normalen Angriffen. Wenn noch SLots frei sind, dann MP Up oder Magic Up dazu.
Cloud ist Nahkämpfer, hat viele Support-Materia (HP Up, Refocus, Chakra) aber auch Feuer-Magie (hab ich früher auch immer bei Cloud gehabt :D ).
Tifa bekommt hauptsächlich Buff und Debuff Materia. Vom Kampfstil muss man bei ihn r beherzigen, dass sie sich fast wie ein Brawler-Charakter steuert mit COmbos und Interaktionen zwischen ihren Angriffen und ATB-Aktionen.
Barret ist halt den Rest :D Geskillt (mittels Waffen-Attributen und Materia) wird es in Richtung Tank. Also viel HP, Materia um Aggro zu ziehen, Regeneration, Immunitäten über Accessoires etc). wenn ich ihn steuere, bleib ich natürlich auch auf Abstand, buffe Defense regelmäßig und versuch, alles auf Barret zu lenken

Aber ich wechsle eigentlich auch oft durch, aber die grundlegenden Rollen bleiben gleich. Für Bosse geb ich meistens mehr Element-Materia an die anderen Chars, da Bosse oft immun gegen Debuffs sind und ich manche Dinge einfach nicht brauche in der Situation.
IMO ist das auch das Reizvolle am Materia-System, immer wieder die Taktik zu ändern und Dinge auszuprobieren.

@0shikuru Ja, das ist by design so. Man soll oft zwischen den Chars switchen und ihre Rollen nutzen. Daher verhalten sie sich ohne Spielersteuerung eher konservativ, die ATB-Leiste füllt sich langsam etc. In einem längeren Fight bleib ich nur selten länger als 20 Sekunden bei einem Char. Dann wechsel ich weiter, um neu zu positionieren, die jeweilige Rolle zu pushen (starke Magie feuern, Buffen und Debuffen, Aggro ziehen etc).
Wenn man das mal verinnerlicht hat, kommt man in einen richtig tollen Flow. Man hat die Arena voll im Blick, kennt die Lage aller Chars und fühlt sich wie der große Maestro.
Der Kampf gegen das Hell House... Hui, war das geil.
 
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