Bayern-Führung erzürnt - Berater kündigt Lewandowskis Abschied an [n-tv.de]
Während der zweimalige Weltfußballer mit der Familie in der Türkei urlaubt, geht in München und Barcelona das Ringen um den Polen in die nächste Runde. Nach Berichten der "Bild am Sonntag" sollen die finanziell angeschlagenen Katalanen ein erstes schriftliches Angebot in Höhe von 32 Millionen eingereicht haben. Sportvorstand Hasan Salihamidzic hielt sich dazu bedeckt und attackierte stattdessen den Berater des Polen.
Aussagen des Polen, wonach dieser kein Angebot über eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrags von den Bayern bekommen haben soll, widersprach die Münchner Vorstandsriege deutlich. "In dem Gespräch mit seinem Berater haben wir ganz klar ihm ein Angebot gemacht. Ganz klar, dass er ein Angebot mit einer Laufzeit und einer Summe auf den Weg bekommen hat", sagte Salihamidzic im Sport1-"Doppelpass".
Wer ist verantwortlich für dieses Kommunikations-Wirrwarr? Vielleicht Lewandowskis Berater Pini Zahavi? Der 78-Jährige Spieleragent soll die treibende Kraft im Transferpoker sein. "Er (Lewandowski) hat natürlich einen Berater, der ihm den Kopf verdreht. Das ist einfach nicht sauber", sagte Salihamidzic und zeigte sich "verwundert" über das Verhalten des Israelis. "Was der dann dem Spieler gesagt hat, kann ich nicht sagen."
[...]
Mit Zahavi waren die Bayern schon vor dem Wechsel von David Alaba zu Real Madrid aneinandergeraten. Ehrenpräsident Uli Hoeneß bezeichnete Zahavi damals als "einen geldgierigen Piranha". Nach Ansicht von Zahavi ist das Verhältnis zwischen den Bayern-Verantwortlichen und ihm seither belastet. "Ich wurde zum Feindbild auserkoren, weil David Alaba vor einem Jahr für sich die Entscheidung getroffen hatte, den Verein zu verlassen", sagte er der "Bild". Und nun kündigte der 78-Jährige als Reaktion auf die jüngsten Salihamidzic-Aussagen den Abgang von Lewandowski an.
"Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte er. Zugleich dementierte er ein Vertragsangebot für den Polen. Nun wolle Lewandowski sich einen Lebenstraum erfüllen und zu einem anderen Club wechseln. Grund dafür sei nicht Geld, weder für den Weltfußballer noch für ihn als Berater. "Er fühlt sich seit Monaten von den Verantwortlichen nicht respektiert, das ist die Wahrheit. Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert", sagte Zahavi.
Während der zweimalige Weltfußballer mit der Familie in der Türkei urlaubt, geht in München und Barcelona das Ringen um den Polen in die nächste Runde. Nach Berichten der "Bild am Sonntag" sollen die finanziell angeschlagenen Katalanen ein erstes schriftliches Angebot in Höhe von 32 Millionen eingereicht haben. Sportvorstand Hasan Salihamidzic hielt sich dazu bedeckt und attackierte stattdessen den Berater des Polen.
Aussagen des Polen, wonach dieser kein Angebot über eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrags von den Bayern bekommen haben soll, widersprach die Münchner Vorstandsriege deutlich. "In dem Gespräch mit seinem Berater haben wir ganz klar ihm ein Angebot gemacht. Ganz klar, dass er ein Angebot mit einer Laufzeit und einer Summe auf den Weg bekommen hat", sagte Salihamidzic im Sport1-"Doppelpass".
Wer ist verantwortlich für dieses Kommunikations-Wirrwarr? Vielleicht Lewandowskis Berater Pini Zahavi? Der 78-Jährige Spieleragent soll die treibende Kraft im Transferpoker sein. "Er (Lewandowski) hat natürlich einen Berater, der ihm den Kopf verdreht. Das ist einfach nicht sauber", sagte Salihamidzic und zeigte sich "verwundert" über das Verhalten des Israelis. "Was der dann dem Spieler gesagt hat, kann ich nicht sagen."
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Mit Zahavi waren die Bayern schon vor dem Wechsel von David Alaba zu Real Madrid aneinandergeraten. Ehrenpräsident Uli Hoeneß bezeichnete Zahavi damals als "einen geldgierigen Piranha". Nach Ansicht von Zahavi ist das Verhältnis zwischen den Bayern-Verantwortlichen und ihm seither belastet. "Ich wurde zum Feindbild auserkoren, weil David Alaba vor einem Jahr für sich die Entscheidung getroffen hatte, den Verein zu verlassen", sagte er der "Bild". Und nun kündigte der 78-Jährige als Reaktion auf die jüngsten Salihamidzic-Aussagen den Abgang von Lewandowski an.
"Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte er. Zugleich dementierte er ein Vertragsangebot für den Polen. Nun wolle Lewandowski sich einen Lebenstraum erfüllen und zu einem anderen Club wechseln. Grund dafür sei nicht Geld, weder für den Weltfußballer noch für ihn als Berater. "Er fühlt sich seit Monaten von den Verantwortlichen nicht respektiert, das ist die Wahrheit. Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert", sagte Zahavi.

Wirklich schade, dass sein Abschied so passieren muss. An seinem Legendenstatus wird sich aber nichts ändern 