So, 3 Stunden konnte ich mich mit dem Spiel beschäftigen.
Hier gibts Infos zum Spiel und keine Story-Spoiler.
Der Anfang und die Einführung ist richtig stark, was auch an der Syncro liegt, welche ganz ausgezeichnet klingt. Der Bösewicht flucht vor sich her, sodass meine Mutter sich die Ohren zuhalten würde und die Stimme unseres Protagonisten ist die von Di Caprio, also besser gehts kaum. Ich wurde sehr schnell in den Bann gezogen und unser Protagonist ist auch recht sympathisch, wenn man das bisher sagen kann.
Bisher ist Facry eine Mischung aus Skyrim (Tiere jagen, daraus Gegenstände basteln wie einen größeren Rucksack der mehr items Platz bietet oder eine Tasche, damit man weitere Waffen tragen kann-bisher kann ich nur eine Waffe tragen) und Assassins Creed (Funktürme erklimmen um die Karte sowie die markierten "Hotspots" in dem jeweiligen Gebiet freizuschalten.
Jagen ist wirklich zwingend notwenig, denn sonst ist euer Rucksack in null komma nix voll, genau wie euer Portmemonaie, in welchem ihr dann kein geld mehr tragen könnt, denn mehr passt nicht rein.
Sehr nah an Skyrim ist das Skillsystem, welches sich diesmal als großes Tattookunstwerk auf dem linken Arm befindet. Je mehr Eigenschaften (perks quasi) freigeschaltet werden, um so größer wird das Tattoo, welches bisher ziemlich fett aussieht. Es gibt drei Skilleigenschften, den Hai (perks für Angriffs-Takedowns und Heilung), den Reiher (perks für Takedowns auf große Distanz und Beweglichkeit) und die Spinne ( perks für heimliche Takedowns und Überleben). Alles in allem erinnert das schon an den Skillbaum von Skyrim und ich meine auch, dass die Farcry-Macher offen zugegeben haben, sich bei einigen Dingen an Skyrim zu orientieren weil die Skyrim so klasse finden. Eine gute Entscheidung.
Mittels der abweschslungsreichen Flora und Fauna kann man sich eigene Medizin, sowie diverse andere Dinge zusammen schusten.
Die Spielwelt hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Obwohl alles nach einer paradiesischen Karibikinsel aussieht, habe ich ständig das Gefühl, dass ich mich nicht sicher fühle. Im Wasser wurde ich von einem Hai angegriffen, über die Straßen fahren die "Bösen", hier ein Außenposten, dort ein Lager und zack steht man mitten drin. Mir gefällt das sehr gut und ich sauge bisher die Spielwelt nur so auf, sodass ich irgendwie andauernd angespannt bin. Ja, spannend trifft es bisher ganz genaz, denn das ist Farcry bisher ziemlich.
Die Grafik sieht schick aus, jedoch merkt man, dass bald eine neue Konsole von nöten ist. Es gibt tearing hier und da und mal unsaubere Texturen, aber alles in allem siehts klasse aus. Der Tag und Nachtwechsel kommt recht abrupt, dennoch sorgen die Tageszeiten für schöne Momente, bei welchen man seine Kamera zückt, um das nette Panorama festzuhalten. Die Kamera ist extrem wichtig, so werden damit nicht nur dufte Landschaftsbildchen geknippst, sondern mittels der Kamera werden Feinde aus der Distanz markiert, was dahingehend sehr wichtig ist, da Zeichen über den Köpfen der Gegner Aufschluss über deren Position und Blickfeld geben, auch wenn man kein Blickkontakt zu denen hat. Praktisch: die Symbole über den Gegnern zeigen an, um was für einen Gegnertyp es sich handelt (z.B. Scharfschütze, Draufgänger, Standartheijopei usw.)
Die Steuerung ist wie gewohnt Shootertypisch und klappt auch sehr gut, auch wenn ein COD oder Halo doch smoother und direkter ist.
Die Story, welche für einen Shooter ja beinahe meist für die Katz, gefält mir bisher aufgrund der cutscenes und Dialogen sehr gut, die Geschichte wird neben der Ballerei nett erzählt.
Es bleibt einem frei überlassen wie man Gegnernester ausschaltet, ob lautlos (vorher den Alarm abstellen) oder in Rambomanier, die Möglichkeiten sind vielseitig.
Soweit erstmal, viel Neues gabs wohl von mir nicht jetze aber so sieht mein Ersteindruck aus und der fällt bisher ausnahmlos hervorragend aus. Kann der Singleplayershooter dieses Jahr für mich werden und gerechnet habe ich damit nicht. Erstmal weiter zocken, jute Nacht.