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F1-Thread - Großer Preis von Malaysia in Sepang 2013

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

magforce schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man sieht, dass Webber schon vor dem Überholvorgang nach innen am ziehen war. Und man sieht, dass er sofort nach aussen zieht, wahrscheinlich, weil er sich erschrocken hat und eine Kollission vermeiden wollte. Die bessere Linie hat er dadurch nämlich nicht gehabt, die wäre weiter innen gewesen.

nein, die bessere Linie ist in dieser Kurvenkombination auf jeden Fall die Webberseite.
Dies hat auch das ganze Rennen gezeigt, denn es gab genug Überholmanöver in dem die Fahrer in der Webberposition am Ende die Nase vorn hatten.

Auf der "besten" Linie ist Vettel. Die meisten Fahrer haben es aussen herum versucht, das ist richtig. Das gilt dann aber auch nur für den Überholenden.

Man sieht auch schön, dass Webber dann seinen vermeintlichen Vorteil auf der Innenseite nicht ausnutzen konnte, weil er zu schnell war, was dann aber nur bedingt mit Vettel zu tun hatte.
 
nick goat schrieb:
ich beurteile nur das Rennen von Vettel. und das verdient kein Extralob. Das hat er ja auch selber eingestanden. er stand in manchen Interviews ja fast den Tränen nahe.

Was es ja nur noch lächerlicher macht.
Erst mitte des Rennens die Aufforderung ans Team, sie sollen ihm Webber aus dem Weg schaffen, und am Ende steigt er dann aus dem Auto und behauptet, er hätte vergessen, dass es eine klare Vorgabe vom Team gab.

Das Rennen gestern mag ja spannend gewesen sein, aber ernst kann man die Formel 1 echt nicht mehr nehmen.
 
Ich verstehe die Aufregung auch nicht.

All die Legenden sind doch dafür bekannt Ihr eigenes Ding durchgezogen zu haben auch gegen den Willen des Teams.

Sei es ein Schumacher, Senna, Berger,
 
Hab mich falsch ausgedrückt. Das Vettel überholt hat finde ich ok. Ich finde es nur lächerlich, wie er sich rausreden versucht. Als ob er nicht genau gewusst hat, was er da gemacht hat. Soll er halt dazu stehen, aber sich nicht wie ein begossener Pudel auf das Podest stellen.
Genauso Hamilton. Wenn er sagt, Rosberg hätte auf dem Podest stehen sollen, und es tut ihm leid, warum hat er ihn dann nicht einfach vorbeigelassen? Er wollte P3, er hat die Anweisung vom Team dankbar angenommen, dann soll er das halt auch sagen.
Das sind alles von ihren Teams ferngesteuerte Marionetten, das ist doch furchtbar.

Und es ist doch einfach nur bezeichnend, dass die Diskussionen nach einem Formel 1 Rennen sich fast ausschließlich um Teamorder einhalten ja/nein drehen, und nicht um die Rennaction ansich.
 
Seo schrieb:
Das Vettel überholt hat finde ich ok. Ich finde es nur lächerlich, wie er sich rausreden versucht.

Das allerdings finde Ich auch lächerlich.

Dann muss er dazu stehen und im Interview sagen" Ich bin nicht angetreten um zweiter zu werden"

Passt.
 
Das Problem ist, dass es wohl zu keinem Überholmanöver gekommen wäre, wenn Webber nicht den Anweisungen des Teams gefolgt wäre. Er hatte Vorsprung auf Vettel. Erst durch die Verlangsamung des Tempos kam Vettel in die Angriffsposition.
 
Zimtzicke schrieb:
Man sieht auch schön, dass Webber dann seinen vermeintlichen Vorteil auf der Innenseite nicht ausnutzen konnte, weil er zu schnell war, was dann aber nur bedingt mit Vettel zu tun hatte.

Webber hat das Duell in der Kurvenkombi doch gewonnen, erst später hat ihn Vettel überholt.
 
Zimtzicke schrieb:
magforce schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man sieht, dass Webber schon vor dem Überholvorgang nach innen am ziehen war. Und man sieht, dass er sofort nach aussen zieht, wahrscheinlich, weil er sich erschrocken hat und eine Kollission vermeiden wollte. Die bessere Linie hat er dadurch nämlich nicht gehabt, die wäre weiter innen gewesen.

nein, die bessere Linie ist in dieser Kurvenkombination auf jeden Fall die Webberseite.
Dies hat auch das ganze Rennen gezeigt, denn es gab genug Überholmanöver in dem die Fahrer in der Webberposition am Ende die Nase vorn hatten.

Auf der "besten" Linie ist Vettel. Die meisten Fahrer haben es aussen herum versucht, das ist richtig. Das gilt dann aber auch nur für den Überholenden.

Man sieht auch schön, dass Webber dann seinen vermeintlichen Vorteil auf der Innenseite nicht ausnutzen konnte, weil er zu schnell war, was dann aber nur bedingt mit Vettel zu tun hatte.

im endeffekt sind beide linien da zum überholen geeignet, man muss es nur richtig anstellen, gabs ja n paar mal zu sehen um verlaufen des rennens.

mark hätte einfach nen ticken eher in die eisen gehen müssen und versuche seb da auszuremsen bzw auffahren zu lassen, ähnlich wie es dem alonso in der kurve bei seb passiert ist.
 
Sowas kann aber auch ganz schnell ungut für die eigenen Hinterreifen enden . Also nicht wirklich zu empfehlen .

Und ausserdem ist Webber viel zu nett für sowas , für Arschloch aktionen sind andere zuständig ( u. A. Vettel ) :D
 
Nette Kolumne von Hamilton:

The first time I sat in the cockpit I thought the steering wheel was way too complex.
There were 26 switches and buttons, compared to my previous steering wheel, which might have had about 10.

I was thinking: "Jeez, when am I ever going to get on top of all this?"
And then my next question was: "What do I need out of all the stuff you're providing me with, and what can I do without?"

I still want to be able to change my car settings - but because I'm coming to a new team I need to quickly learn and I want to have just what I need and not extra stuff that I will only need once in a blue moon.

When I'm driving, the fewer distractions there are, the better it is to focus on the job in hand.

If the engineers could, they'd give you 40 buttons, but when you're driving it's not that easy to use them all, so it's better to have the ones you really need.

The key thing is to make it simpler without getting rid of stuff that I might need to make the car go quicker.
I'm also thinking about trying to lose weight from the car - the fewer buttons we have on the steering wheel, the less weight we have on it, and we can put it in other places.

So, instead of tons of different buttons, we now have default switches - on one button you can access three or four different settings.

In terms of switches and dials, I have taken off three from the back, two off the front, and removed one of the rotary dials.

Instead of a brake-bias button, we now have a red switch with 'X' on it, and all I have to do is press it and see what my brake bias is. And I have three different settings rather than six or seven. The clutch bite-point is on the same button.

In total, that might be 100g, which doesn't sound like much, but it all counts in an F1 car.

Even then, the current steering wheel we have is still too complicated for my taste, so I am working on designing a new one, which we will have next year.

http://www.bbc.co.uk/sport/0/formula1/21885280

Zeigt, dass er nicht nur bloß ein boulevardgelenkter Fahrer ist, sondern wirklich was bewegen will.

Irgendwie gefällt mir der Hammel sogar seit er bei Mercedes ist. :shock:
 
Hamilton hat sich IMO schon lange zu einem der besten Fahrer entwickelt. Was die Boulevardpresse aus ihm machen wollte, hat ihn doch meistens nicht interessiert.

Hamilton hat irgendwie von Button als Teamkollegen viel abgeschaut.
 
warum sollte er auch nicht wollen oder in der lage dazu sein, was zu bewegen?
er ist zwar ziemlich fix wm geworden mit mclaren, aber er will mehr, und das will er nun mit mercedes, bei mclaren gings irgendwie nicht wirklich weiter, sie traten nur noch auf der stelle, kaum vor, kaum zurück.

und wenn er pro knopf/rädchen weniger am lenkrad nen zehntel schneller wird, hat sichs doch gelohnt :gerri:
 
Ich mag eh die Rebellen wie Vettel und Hamilton. Die gewissen Divas mit Talent bis zum Himmel. Meiner Meinung ist vom reinen Speed Hamilton der schnellste im ganzen Feld. Wäre interessant gewesen wenn er ins 2. Cockpit des RB gekommen wäre..
 
Steht Webber vor dem Aus bei Red Bull?
http://www.motorsport-total.com/f1/news/2013/03/Webber_bei_Red_Bull_vor_dem_Aus_13032707.html

Vor dem Hintergrund des vergangenen Wochenendes irgendwie lachhaft... :fp:

Hoffentlich bekommt Webber bei einem anderen Team noch mal eine faire Chance.

Lustig auch, wie einige Motorsport-Personen nun versuchen, das Vettel-Verhalten zu rechtfertigen. :fp:
Einige haben immer noch nicht verstanden, dass nicht das Überholmanöver das Problem war, sondern die Tatsache, dass Vettel sich im Gegensatz zu Webber nicht an die Teamabsprache gehalten hat, das Auto zu schonen und erst dadurch überhaupt in Schlagdistanz gekommen ist. Wäre Webber ebenfalls so weitergefahren wie vorher (ohne sich an die Teamabsprache zu halten), wäre er ja wohl höchstwahrscheinlich locker vorne geblieben.
 
Naja, nach dem letzten Boxenstopp hätte ja erst die Teamabsprache gegolten und da war Vettel die ganze Zeit in Schlagdistanz. Denke Webber wird da die paar Runden auch nicht das Auto geschont haben, da ja die Absicht von Vettel sonnenklar war.
 
Ähm , doch das ist jedem klar . Es gefällt nur vielen das er sich eben NICHT daran gehalten hat .

Und zu Webber , der wird sicher noch was anderes finden . Als Nr.2 isser ja nicht schlecht :grins:
 
Hana-Bi schrieb:
Naja, nach dem letzten Boxenstopp hätte ja erst die Teamabsprache gegolten und da war Vettel die ganze Zeit in Schlagdistanz. Denke Webber wird da die paar Runden auch nicht das Auto geschont haben, da ja die Absicht von Vettel sonnenklar war.

Also Schlagdistanz ist bei mir ungefähr unter ein bis zwei Sekunden, vor den letzten Stopps der beiden waren es aber ca. vier Sekunden.
Vettel hat nach dem Stopp zwei schnelle Runden hingelegt, dadurch ist er rangekommen.
 
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