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Explosionen am Flughafen Brüssel

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Evtl haben die jetzt zugeschlagen, nicht direkt als Rache wegen der Festnahme sondern vielmehr weil sie nicht wussten welches Zeitfenster sie noch haben bzw was und wieviel er ausplaudert. Darum hat man evtl jetzt schnell die Pläne in die Tat umgesetzt bevor die Polizei präventiv eingreifen konnte.
Ja, das meinte ich ja. Und dann machen sie besser so einen Anschlag statt gar keinen.
 
Evtl haben die jetzt zugeschlagen, nicht direkt als Rache wegen der Festnahme sondern vielmehr weil sie nicht wussten welches Zeitfenster sie noch haben bzw was und wieviel er ausplaudert. Darum hat man evtl jetzt schnell die Pläne in die Tat umgesetzt bevor die Polizei präventiv eingreifen konnte.

Vielleicht. Als wenn sie sagen wollten: Lieber in die Luft fliegen als auffliegen.
 
Wie gesagt, ich bin da recht cool. Anschlagsziele in der Türkei waren ja bisher nur belebte öffentliche Plätze/Einrichtungen und Botschaften in den Metropolen. Ich halte mich aktuell in Bodrum und Umland auf. Aber wenn es jezt schon auf Flughäfen los geht nimmt das ganze nochmal andere Dimensionen an.
 
Man muss irgendwo einen ordentlichen Mittelweg zwischen Sicherheit und Freiheit finden. Aussagen wie "Wir müssen lernen, mit solchen Anschlägen zu leben.", wie sie gerade wieder im TV rauf unter runter gepredigt werden, lassen sich halt auch nur so leicht aussprechen, wenn man nicht zerrissen irgendwo in nem Ubahn-Schacht liegt.

Nach mehr Sicherheit schreien und neue Gesetze auf den Weg bringen, ist immer eine sehr einfache Methode. Ob das auch was nennenswertes bringt, steht aber auf einem anderen Blatt (siehe deutsche Debatte zu Vorratsdatenspeicherung vs. Anschläge in Paris).
 
Nach mehr Sicherheit schreien und neue Gesetze auf den Weg bringen, ist immer eine sehr einfache Methode. Ob das auch was nennenswertes bringt, steht aber auf einem anderen Blatt (siehe deutsche Debatte zu Vorratsdatenspeicherung vs. Anschläge in Paris).

Klar, das befürworte ich auch gar nicht. Bei zu vielen Daten verliert man einfach den Überblick. Stattdessen sollten sie einfach wieder mehr Beamte für traditionelle Ermittlungs- und Überwachungsarbeit einstellen und diese auch besser bezahlen. Ganz besonders in Deutschland, wo die Polizei chronisch überarbeitet ist und ihre Aufgaben teils kaum noch wahrnehmen kann. Aber auch die Flüchtlingspolitik hat vollkommen versagt. Der Leiter des Bamf war zuletzt ja zuversichtlich, dass man Ende 2016 einen Überblick darüber haben wird, wer sich überhaupt in Deutschland aufhält. Das ist einfach ein Witz.
 
Ich denke einfach das solche Anschläge nicht zu verhindern sind.
Vieleicht sind sie auch der Preis für unsere Freiheit die wir hier haben.
Wir können tun was wir wollen solange es sich mit den Gesetzen deckt. Solange das so ist wird es auch immer so sein das Leute diese Freiheit für Anschläge, Amokläufe o.Ä. nutzen.
Wir können das schlicht und einfach niemals ganz verhindern.Zumindest nicht wenn wir unsere Freiheit behalten wollen.
 
Wir müssen einfach einen guten Mittelweg finden.
ich fand's btw. "gut" wie Norwegen mit Breivik umgegangen ist.
Es wurden keine Gesetze geändert oder verschärft.Einfach weil die Norweger gesagt haben das egal was sie tun solche Taten niemals ganz verhindern können ohne ihre Freiheit zu opfern.
Und wenn das Land seine Freiheit verliert hätten die Terroristen, wie eben Breivik, gewonnen.
 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/bruessel-anschlaege-terror

Ganz guter Kommentar von Yassin Murshabash

Der IS will eine Welt, die in Schwarz und Weiß unterteilt ist, in wahre Gläubige und echte Ungläubige. Die Grauzone sind für den IS jene Millionen Muslime, die als europäische Bürger in Europa leben, sich als Teil dieser Gesellschaften fühlen und sich in ihnen engagieren. Die einen Islam leben, der dem IS missfällt. Diese Grauzone soll verschwinden.

Und dafür hat der IS zwei Rezepte: Entweder die Muslime des Westens bekehren sich freiwillig zu ihrer Art des Islam und schließen sich dem "Kalifat" an. Oder sie werden von den europäischen Gesellschaften aus dieser Grauzone herausgedrängt. Letzteres will der IS dadurch erreichen, dass er mit Anschlägen einen Generalverdacht gegen alle Muslime in den Köpfen der Menschen verankert. Je mehr Angst vor Muslimen, so das Kalkül des IS, desto mehr Ausgrenzung und Diskriminierung – und das wiederum triebe den Dschihadisten Rekruten zu.

In Europa, im Westen insgesamt, soll ein Gefühl der permanenten Bedrohung entstehen. Kleine Anschläge, große Anschläge, an verschiedenen Orten, im Idealfall in immer kürzerer Frequenz – das ist der Plan des IS.

Es ist ein schrecklicher, zynischer, mörderischer Plan. Aber es ist ein Plan, den Europas Gesellschaften zu einem guten Teil aktiv durchkreuzen können, indem sie sich nicht einschüchtern lassen und auch im Angesicht der Bedrohungslage nüchtern und besonnen bleiben.
 
Weil?
Er ist ein Terrorist wie es eben auch diese Islamisten sind.
Wenn sie sich nicht in Gruppen organisieren können, dann werden es Einzeltäter.

Ich halte Breivik für einen geisteskranken Massenmörder, der einfach nur Spaß am töten hatte. Seine wirre Ideologie benutzte er nur als Vorwand, um seine kranken Tötungsfantasien umzusetzen und zu rechtfertigen. Für mich bleibt das ein absoluter Einzelfall, und keinesfalls mit den islamistischen Terrorismus gleichzusetzen.
 
Klar, das befürworte ich auch gar nicht. Bei zu vielen Daten verliert man einfach den Überblick. Stattdessen sollten sie einfach wieder mehr Beamte für traditionelle Ermittlungs- und Überwachungsarbeit einstellen und diese auch besser bezahlen.

Ja, das ist in Deutschland z.B. ein sehr großes Problem. Den Geheimdiensten sind ja sehr viele Terroristen (bzw. potentielle Täter) bekannt, aber wir haben nicht einmal ansatzweise die Kapazitäten (oder die Strukturen) sie 24/7 zu überwachen. Und das ist leider oft der einzige Weg Anschläge zu vereiteln.
 
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