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Vom Ende der Einsamkeit - Benedict Wells 5/5
Wahnsinn, in letzter Zeit hatte ich kein Buch, was mich so mitgenommen hat. Obwohl es relativ kurz ist, sind mir alle Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Der Autor hat einen wunderbaren Stil. Ich muss mir mal die anderen Bücher von Wells anschauen.
Kannst dir den vorigen "Rest" meines Erachtens tatsächlich sparen, wenn du mit DIESEM Buch angefangen hast. Und das sage ich als eine, die Benedict Wells seit seinem Debut liebt und ihm das auch schon persönlich gesagt hat.
Ernsthaft: "Becks letzter Sommer" war für einen damals 24 jährigen ein echt starkes Debut mit leichten (fast typischen) Debut-Schwächen. Danach ist was veröffentlicht worden, was er noch früher geschrieben und noch in der Schublade liegen hatte ("Spinner"): Das Buch war halt schon seeeehr...."jugendlich" im nicht so guten Sinne. Mittlerweile wurde eine überarbeitete neue Fassung davon herausgegeben, die ich nicht gelesen habe.
"Fast genial", fand ich interessant und solide, empfehle ich aber auch weit öfter als Jugendbuch für ältere Kinder, die auch "Tschick" gelesen haben.
In den acht Jahren nach seinem Debut ist der Autor einfach sehr gereift und hat sich enorm gesteigert und sich mit "Vom Ende der Einsamkeit" mehrfach selbst übertroffen. Wenn man mit diesem Buch angefangen hat, ihn zu lesen, kann man von den älteren Werken eigentlich nur enttäuscht werden, wenn man mit den selben Erwartungen heran geht.
