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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ruby soho schrieb:
Irgendwie lustig, ich finde auch dass der Mann als Schriftsteller ein absoluter fail ist, trotzdem wird er so viel gelesen und mir hat Säulen der Erde auch gefallen

Naja, ich bin jetzt selber kein Schriftsteller, aber ich finde seine Art einfach zu...Textbook, könnte man sagen, so lernt man das in der Konzeption so mehr oder weniger, wenn man einfach nur nen 08/15-Roman schreiben will. Rauf und runter, rauf und runter und natürlich viel zu viele Sexszenen, aber das hatten wir ja schon :D

Ah und natürlich sowas von vorhersehbar alles...
 
Oxblood schrieb:
Achso, ich lese, bzw. höre nach Säulen der Erde direkt mal Tore der Welt...der Mann schreibt seine Dramaturgie so unheimlich vorhersehbar steif, das geht stellenweise echt gar nicht...Hoffnung!-Rückschlag!-Hoffnung-Rückschlag! Wenn da mal was nicht dem Wellenprinzip folgt ist echt ein hoher Feiertag...huff...

So ging es mir am Anfang von "Tore der Welt" auch, es wird ab der Mitte aber bedeutend(!) besser.
 
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Neal Asher - Pradormond

Gerade aus der Buchhandlung gefischt, eine meiner Lieblingsserien :headbang:

Btw. hat mich nur 6,99 € gekostet - neu! Ich glaube, seit der Euroumstellung habe ich nicht mehr so wenig für ein neues Buch gezahlt :staun:
 
MouseMan schrieb:
Oxblood schrieb:
Achso, ich lese, bzw. höre nach Säulen der Erde direkt mal Tore der Welt...der Mann schreibt seine Dramaturgie so unheimlich vorhersehbar steif, das geht stellenweise echt gar nicht...Hoffnung!-Rückschlag!-Hoffnung-Rückschlag! Wenn da mal was nicht dem Wellenprinzip folgt ist echt ein hoher Feiertag...huff...

So ging es mir am Anfang von "Tore der Welt" auch, es wird ab der Mitte aber bedeutend(!) besser.

Es ist ja nicht so, daß ich die Bücher nicht mag, es wirkt auf mich nur etwas...wie soll ich sagen...unelegant, das müsste ein gestandener Autor doch schicker hinbekommen...sollte man jedenfalls meinen.
 
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Wächter der Menschheit von Simon R. Green


Der Klappentext:
Wisst ihr was? Es ist alles wahr. Alles, wovor ihr euch immer gefürchtet habt, angefangen bei Verschwörungstheorien bis hin zu Monstern unter dem Bett und Geistern und Ghoulen. Der einzige Grund, warum sie noch nicht die Welt beherrschen, ist, dass meine Familie schon immer da war und sich ihnen in den Weg gestellt hat. Wir bewachen die Tür, bewahren euch vor dem bösen Wolf, und dabei kennt ihr noch nicht mal unsere Namen. Mein Name ist Bond. Shaman Bond. Na ja. Eigentlich ist das nur mein Deckname. Wenn du ständig mit den Geschöpfen der Nacht zu tun hast, kannst du jedes Bisschen Humor gut brauchen. Mein echter Name lautet Eddie Drood. Und ich habe die Lizenz, dem Übernatürlichen in den Arsch zu treten. Ich habe meinen Job immer geliebt. Bis er mir eines Tages um die Ohren flog ..

Ähm... abgebrochen nach etwa 40%, was etwa 200 Seiten entspricht. Die ersten 120 Seiten waren absolut grauenhaft. Es geht praktisch nur darum, wie toll doch der Hauptprotagonist ist. Eine Mischung aus James Bond, Batman und James Dean. Er kann Alles, hat die tollsten Gadgets, erledigt die Monster und sonstige Irren im Handumdrehen, ist unverwundbar und sieht toll aus (und hat Sex mit mit einem Roboter aus dem 23 Jhd. - WTF). Außerdem ist er natürlich der Rebell, der seinen eigenen Weg gehen muß :ugly: Ich wollte eigentlich schon aufgeben, aber die Amazon-Rezis sagen , danach wird es besser. Wurde es auch, aber nicht annähernd ausreichend.
In den folgenden 80 Seiten wurden nur die (zugegebenermaßen durchaus interessanten) Ideen zu Bösewichten und sonstigen Kranken Kreaturen vom Autor aneinander gereiht und kurz abgehandelt. Der englische Humor reißt es zwar etwas wieder raus, aber die ebenso englische Neigung, daß alles sehr skurril abzuhandeln reißt es auf der anderen Seite wieder ein. Wenn man auf englische Mystery à la Doctor Who, Torchwood usw. steht, kann man es versuchen, ansonsten eher Finger weg!

2.0/10 für die fantasievollen Ansätze
 
hat irgendwer "his dark materials" gelesen? sind die bücher zu empfehlen?

soweit ich das überblicke, handelt es sich um eine trilogie; der goldene kompass, das magische messer + das bernstein-teleskop. das erste buch bezieht sich auf den gleichnamigen film (den ich sehr interessant fand damals, aber zu dem keine nachfolger mehr erscheinen werden, richtig?) und die weiteren beiden führen die geschichte dann weiter und zu ende, korrekt?
weiterhin habe ich in den amazon.de rezensionen gelesen, dass die deutsche übersetzung nicht so gut sein soll, also eher auf englisch lesen das ganze?! könnte an die englischen bücher leicht rankommen, weil die in unserer uni bib ausgeliehen werden können (die deutschen aber auch).
 
Neue Bücher... @_@


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Fragt nicht... es ist tatsächlich ein Sachbuch! *_*

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Darauf freue ich mich schon besonders, der Anfang klang als Hörbuch sehr schön! ^___^


Und das ist ein neues Jugendbuch von der "Kick it like Beckham"-Autorin:

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Kurzbeschreibung
Der Schultag beginnt wie jeder andere, doch dann wird Mias Welt aus den Angeln gehoben. Die Schule wird evakuiert. Ein Amokläufer soll sich im Gebäude befinden. Mia hat eine schreckliche Vorahnung: Ihr Zwillingsbruder hat sich seltsam benommen. Er hat gedroht, etwas Drastisches zu tun - etwas, das alle wachrütteln wird. Aber wie weit würde er gehen? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit dem Killer beginnt ...
amazon.de

Meine Kollegin hat das Buch schon gelesen und weil ich nicht wusste, ob ich die Zeit noch haben werde, hat sie mir den Schluss auch schon verraten, aber sie meinte, es sei dennoch sehr spannend und vom Thema her natürlich recht aktuell.
 
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Der Kommandant - bin gespannt. :)

Jürg Amann hat die Aufzeichnungen, die Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß vor seiner Hinrichtung niederschrieb, zu einem ungeheuerlichen Monolog verdichtet: Dieses Buch sperrt seinen Leser in den Kopf eines Massenmörders.
"Angesichts der Wirklichkeit ist alles Erfinden obszön. Vor allem da, wo man die Wirklichkeit haben kann. Auch wenn sie immer wieder geleugnet wird. Dann erst recht. Das habe ich nie so stark empfunden, wie als Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell vor ein paar Jahren auf Deutsch erschienen sind: die affirmative Einfühlung in einen NS-Täter in Form eines Romans. Mir waren bei einer thematisch verwandten Theaterarbeit in Wien kurz zuvor die Aufzeichnungen von Rudolf Höß, des Kommandanten von Auschwitz, in die Hände gefallen. Da hatte ich die Antwort. Aus diesen Selbstzeugnissen, aus dieser auf erschütternde Weise naiven Selbstdenunziation ließ sich aus der Wirklichkeit eine Antwort auf die Fiktion gewinnen. Höß selbst hatte die Aufzeichnungen in der Zeit zwischen seiner Verhaftung nach Kriegsende durch die britische Militärpolizei und seiner Verurteilung zum Tod durch das polnische Oberste Volksgericht in der Krakauer Untersuchungshaft ohne Anflug von Reue oder auch nur Einsicht kalt zu Papier gebracht. An die dreihundert eng bedruckte Seiten waren im Dokument daraus geworden. In einem dramaturgischen Prozess der Strukturierung und der Verknappung, zuerst großteilig, dann immer kleinteiliger, habe ich sie auf ihre Essenz hin zugespitzt. Ein Monodrama in sechzehn Stationen ist daraus entstanden. Nichts ist erfunden, kaum ein Wort ist hinzugefügt, kaum ein Satz ist verändert, alles ist durch das gelebte und verwirkte Leben des Rudolf Höß gedeckt."
 
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Die dunkle Seite der Nacht (Geschichten aus der Nightside 1) von Simon R. Green

Der Klappentext:
Mein Name ist Taylor, John Taylor. Auf meiner Visitenkarte steht "Privatdetektiv", aber eigentlich bin ich Experte im Wiederauffinden von Verlorenem. Das ist Teil meiner Gabe, meines Geburtsrechts als Kind der Nightside.
Mir ist es vor langer Zeit mit knapper Not gelungen, mit heiler Haut und einigermaßen intaktem Verstand von dort wegzugehen. Jetzt verdiene ich mein Geld auf den sonnenbeschienenen Straßen Londons.
Aber in letzter Zeit liefen die Geschäfte schlecht, also sagte ich nicht nein, als Joanna Barrett bei mir auftauchte, nach Geld roch und mich bat, ihre ausgerissene Tochter zu finden.Dann fand ich heraus, wohin genau das Mädchen gegangen war.
Nach Nightside. Zweieinhalb Quadratkilometer Hölle mitten in der Stadt, wo es immer drei Uhr morgens ist. Wo man mit Mythen spazierengehen und mit Monstern zechen kann. Wo nichts ist, wie es scheint - aber alles möglich.
Ich hatte geschworen, niemals zurückzukehren. Aber ein Kind ist in Gefahr, und eine Frau setzt auf mich. Ich habe also keine Wahl - ich kehre heim ...


Simon Green, der zweite Versuch. Da ich das erste Buch ja abgebrochen hatte, war ich hier positiv überrascht - gar nicht mal schlecht. Es geht wieder um die normale Welt, in der aber auch jegliche Art von Fantasy-Viehzeugs rumgeistert, inkl. Zeitreisende, Dämonen und vielleicht sogar Außerirdische. Allerdings diesmal ohne den trashigen James Bond/Iron Man/James-Dean-Superhelden-Rotz aus der Wächterreihe. Der Hauptprotagonist ist diesmal ein Privatdetektiv (OK, auch nicht sonderlich einfallsreich und auch hier wird kein Raymond-Chandler-Klischee ausgelassen, aber er paßt wenigstens) und die ganze Stimmung ist deutlich düsterer, was mir doch entgegenkommt.
Zur Story muß man nicht viel sagen, ist mehr eine aufgeblasene Kurzgeschichte, die nur dazu dient den Haupt- und die Nebenfiguren einzuführen und den Leser nach Nightside (bisher 10 Bände) zu führen. Viel mehr wäre in den knapp 200 Seiten auch nicht drin gewesen. Der Schreibstil selber ist sehr angenehm, sehr plastisch in den Beobachtungen, ohne sich in den endlosen Beschreibungen à la King & Co. zu verlieren. Problematisch ist es ein wenig, wenn die plötzlich die Action losgeht. Das bekommt man gar nicht so mit, weil sich der Stil kaum ändert, daran muß er noch feilen. Auch die Schlußsequenz und die mentale und gefühlsmäßige Öffnung der verschlossenen, zynischen Hauptfigur bekommt man eigentlich kaum mit - so plötzlich passiert es und ist auch schon wieder vorbei. Ist vielleicht auch der Funktion des Einführungsbandes geschuldet. Insgesamt ist es aber eine stimmige Welt, ich werde mir hiervon (im Gegensatz zur Wächter-Reihe) auf jeden Fall noch ein oder zwei Folgebände besorgen und mal sehen, wie es weitergeht.

7.0/10
 
Kennt jemand zufällig einen guten Roman über Wikinger?
Außerdem suche ich ein ein Buch das in Richtung Fantasy-Horror geht, also mittelalterlicher Background mit Gruseleinlage.:?
 
Ein paar der Bernard Cromwell Romane würden sich wohl bei der Wikinger-Thematik anbieten. Da ich aber keinen davon gelesen habe, kann ich da keine Empfehlungen aussprechen. Ansonsten habe ich noch Die Fürsten des Nordens von Guy Gavriel Kay gelesen, welches nicht verkehrt, aber auch nicht sonderlich überragend war (ist auch mit ein paar Fantasy-Elementen).

Was deine andere Frage anbelangt, muss ich noch ein wenig Grübeln. :D
 
Schwarze Nebel/Der 13. Krieger liest sich aber relativ schwerfällig, gerade zu Beginn. Wenn man sich aber erst einmal an den Stil gewöhnt hat, ist es jedoch an sich ziemlich gut.
 
Letztens den ersten Teil gelesen und als ich mir heute den zweiten Teil gönnen wollte, grinste mich der dritte und letzte Teil der Trilogie aus dem Remittenden-Stapel an:
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Das hab ich gestern zum Geb von nem Kumpel gekriegt. Wir waren hacke wie Sau und haben uns gegenseitig die Kurzgeschichten vorgelesen und sind dabei vor lachen fast geplatzt :dhoch:
 
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