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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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am samstag spontan mitgenommen. bin gespannt:)
 
melltuga schrieb:
Das Flüstern der Nacht fällt ab o.O ? Klar, ich finde den Einstieg etwas schwer, aber im Endeffekt zieht das Buch mit dem ersten Teil gleichauf. Ich kann den dritten kaum erwarten.

@ cthulhu: Liest du die Bücher auf Englisch oder auf Deutsch?

Ja fand ich schon...inebesondere weil ich mich an der Chrakterentwicklung vieler Figuren gestört habe
Die Mutter von der hübschen Kräutersammlerin zb. oder der dieser Gared Baumfäller. Im ersten Teil die absoluten Penner so dass man ihnen quasi den Tod gewünscht hat und jetzt sind sie alle superbeste Freunde - finde ich extrem unglaubwürdig.
Und mit der Kräutersammlerin verhält es sich genau so. Eigentlich ist sie Männern gegenüber skeptisch und hegt nur eine Zuneigung für den tätowierten Mann und dann schmeißt sie sich an dieses dumme Macho Arschloch aus der Wüste ran...ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Und der tätowierte Mann begegnet nach Jahren einem Mädchen wieder was er in seiner Kindheit gekannt hat, und heiratet sie obwohl er eigentlich mit dem Problem beschäftigt ist, dass er langsam selbst zum Dämon wird und deswegen sogar diese Kräutersammlerin links liegen lassen hat...
Das erste Buch war klasse weil es ne düstere Welt beschrieben hat in der Menschen Nachts quasi am Ende der Nahrungskette stehen und sich alle vor den Dämonen fürchten und in Teil 2
werden 80jährige Omas auf die Dinger losgelassen und besiegen sie im Handumdrehen :nein: für mich hat der Autor damit seine eigene Fantasywelt ein gutes Stück sabotiert.
 
@ Spielor: Die von dir genannten Entwicklungen sind zwar krass, im Buch aber größtenteils doch gut erläutert. (z.B.
das 'Mädel' das den Männern eigentlich abgesagt hat. Sie findet diesen muskulösen, exotischen (erkennst du Parallelen zum Painted Man?) Mann eben attraktiv, und hat ja auch ihre politischen Gründe, wenn ich mich recht erinnere. An die Sache mit dem Painted Man und der Hochzeit kann ich mich nicht mehr so gut erinnern, deswegen muss ich mich eines Kommentares enthalten. Meine aber, dass mir im Buch nichts so RICHTIG sauer aufgestoßen ist.

Trotz allem bin ich auf den dritten Teil gespannt; hoffe aber gleichzeitig, dass er die Reihe auch bald zu Ende bringt, und nicht ins Unendliche hinauszögert.
 
Diese beiden

Jörg Fauser: Der Schneemann

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Ein auf Malta Pornohefte verkaufender Loser kommt durch Zufall an zweieinhalb Kilo ausgezeichnetes Kokain. Was nu?

Kurzweilig und hat mir gut gefallen! :dhoch:

Don Winslow: Frankie Machine

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Ex Mafia-Killer bekommt Probleme aufgrund seiner Vergangenheit.

Cooler Typ und locker geschrieben. Ausgezeichnet! :dhoch: :cool:

Folgende drei Bücher habe ich geschenkt bekommen:

Thomas Pynchon: Vineland

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Nach 70 Seiten. :vogel: :ugly: :? :lol: :skep:

Don Winslow: Tage der Toten

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Mein zweiter Roman von Don Winslow, bin sehr gespannt!

Und zu guter letzt

Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden

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Ebenfalls sehr gespannt drauf.

So reicht erstmal für die nächsten Wochen.
 
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Am New Yorker JFK-Flughafen landet eine Passagiermaschine aus Deutschland. Statt ans Gate zu rollen, bleibt sie abrupt stehen, der Funkkontakt bricht ab. Als die von der Flugsicherung alarmiere Feuerwehr anrückt, steht sie vor einem Rätsel: Sämtliche Fenster des Flugzeugs sind verdunkelt, kein Lebenszeichen dringt aus der Maschine. Eine Geiselnahme? Ein terroristischer Anschlag? Die New Yorker Seuchenschutzbehörde wird hinzugerufen, und als deren Chef, Ephraim Goodweather, und seine Assistentin, die Epidemiologin Nora, schließlich das Flugzeug betreten, können sie nicht glauben, was sie sehen: Alle Insassen, von den Passagieren bis zum Piloten, sind tot. Das Merkwürdige daran: Sie sitzen alle friedlich auf ihren Plätzen; es sind weder Anzeichen eines Kampfes noch einer Panik zu erkennen. Auch die folgenden Untersuchungen ergeben nicht den geringsten Hinweis auf Gas, Viren oder eine sonstige bioterroristische Todesursache. Goodweather ist ratlos, und seine tiefe Irritation steigert sich noch, als einige der mittlerweile in Leichenschauhäuser abtransportierten Toten spurlos verschwinden. Doch dann wendet sich ein alter rumänischer Einwanderer, Professor Setrakian, an ihn und erzählt ihm eine Geschichte, die er kaum glauben kann…
 
Der Nachfolger steht ja derzeit im Buchhandel, werde ich mir wohl auch demnächst zulegen. Fand "Die Saat" gar nicht schlecht. Hat das Genre zwar nicht gerade neu erfunden, aber Altbekanntes recht elegant zusammengemischt, so dass gerade zu Beginn eine recht knisternde Atmosphäre aufgeokmmen ist. Leider ist das Tempo zu Beginn recht langsam, während zum Ende radikal Gas gegeben wird. Aber allgemein ist "Die Saat" in der Lage eine angenehme Spannung aufzubauen, die das Buch zeitweilig zu einem Pageturner macht, so dass das Lesevergnügen recht zügig vorbei ist (auch wenn es das Buch am Ende nicht überragend ist). Wie gesagt, muss mir unbedingt mal "Das Blut" kaufen. :D
 
Könnte man sagen, aber ohne dem Trend wirklich Interesse beizusteuern, ist "Die Saat" deutilch klassischer und weniger romantisiert, als der andere Kram, der derzeit die Bücherregale im Handel füllt. Wie gesagt, es wird kaum was neu erfunden, so bekannte Elemente werden neu zusammengewürfelt. Es spricht auch vieles dafür, dass del Toro eine entsprechende Verfilmung vor Augen hatte.
 
Hab heute "Grenzgänger" aus der Border-Trilogie beendet und bin gleichermassen beeindruckt wie irritiert, weil ich einsehen muß, die Geschichte nicht im vollen Umfang verstanden zu haben, bzw. es fällt mir eingermassen schwer, die Erfahrung darin richtig zu erfassen. Tatsächlich hab ich den Eindruck, das bestimmte, mächtige Kräfte und Motive in der Geschichte wirken, die höchstens nur indirekt Erwähnung finden. McCarthy neigt ohnehin dazu, seine Figuren nicht wie ein Buch aufzublättern und vollständig zu erklären. Es sind oft wortkarte, einsame Helden, die ihre Motive in aller Stille verfolgen, was dann für den Leser oft geniale Überraschungen beinhaltet. Bei Billy, der Hauptfigur aus "Grenzgänger", bin ich am Ende aber streckenweise nicht mehr mitgekommen. Genau wie er selbst, fiel es mir ziemlich schwer, die Schicksalsschläge zu akzeptieren, die das Leben ihm zumutete. Immer wieder zieht es ihn über die Grenze nach Mexico, bis dieses Land ihm alles genommen hat, was er je geliebt und besessen hat. Mit zerissenen Kleidern an den dürren, ausgehungerten Leibern, ziehen er und sein jüngerer Bruder reitend durch diese fremde Welt, um die Mörder ihrer Eltern zu finden und die Pferde, die sie ihnen gestohlen haben. Doch es kommt natürlich alles ganz anders, bis sie sich in dieser verlorenen Welt selbst zu verlieren drohen.
Das mag nach einer klassischen Dramaturgie klingen, verläuft jedoch oft ganz anders als man es erwarten würde. Aber genau das macht diese Geschichte so besonders lebendig und lebensnah, aber eben auch recht komplex und mitunter verwirrend.
Bin gespannt, wie nun der dritte Roman "Land der Freien" angeordnet ist.
 
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Totenbeschwörer - Ein Fall für Johannes Cabal von Jonathan L. Howard

Ich bin ein wenig unschlüssig. War Johannes Cabals erster Fall ein reines Fantasybuch (Ein Leichenbeschwörer macht sich mit einem Jahrmarkt voller Untoter und Geister auf, um 100 Seelen zu sammeln, damit er eine Wette mit dem Teufel gewinnen kann), war der zweite Fall eher eine Mischung aus einem Agatha Christie-Roman und einem Agententhriller. Der Fantasyanteil beschränkt sich auf ein paar kleine Einsprengsel, wunderliche Flugmaschinen und fiktive osteuropäische Kleinstaaten.
Trotzdem ist es ein gutes Buch, denn der sarkastische und egozentrische Hauptprotagonist und der schwarze Humor reißen die storytechnischen Schwächen (IMHO) wieder raus. Allerdings hoffe ich bei seinem nächsten Fall wieder auf einen höheren Fantasyanteil. Als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte mit Cabal dazu.

8.0/10
 
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