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Dein Wahl-O-Mat-Gewinner?

  • CDU

    Stimmen: 3 4,8%
  • SPD

    Stimmen: 6 9,7%
  • GRÜNE

    Stimmen: 22 35,5%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 2 3,2%
  • AfD

    Stimmen: 3 4,8%
  • CSU

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 1 1,6%
  • DIE PARTEI

    Stimmen: 13 21,0%
  • Andere: rechtsradikal

    Stimmen: 0 0,0%
  • Andere: linksradikal

    Stimmen: 1 1,6%
  • Andere

    Stimmen: 11 17,7%

  • Umfrageteilnehmer
    62

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Vorher informieren, bevor man versucht einem etwas anzuheften und in eine Ecke zu schieben. Die Humanisten fordern den schnellstmöglichen Kohleausstieg. Um den steigenden Energiebedarf zu decken reichen erneuerbare Energien aber nicht aus. Deswegen kann der Energiewandel im großen Maßstab nur mit Atomenergie gelingen.

Nur eines der zahlreichen Punkt, bei der die Grünen keine ernstzunehmende Realpolitik betreibt.

Und wer genau sagt, dass die erneuerbaren nicht reichen? Das bisschen Strom ließe sich mit Leichtigkeit durch erneuerbare decken. Spannend wird es erst bei allem drumherum (Heizung, Verkehr, Industrie etc.).

Witzig auch, dass man dann stattdessen dann die Atomenergie ausbauen will, die so Schweine teuer ist, dass sie kaum noch jemand bauen will :ugly:
 
Geht ja auch nicht um die Erzeugung der Energie sondern um die Speicherung. Es gibt eine Grundlast die durch die variabel zur Verfügung stehende "grüne" Energie nicht gedeckt werden kann und gleichzeitig dazu zu anderen Zeiten massive Überkapazitäten.
 
Geht ja auch nicht um die Erzeugung der Energie sondern um die Speicherung. Es gibt eine Grundlast die durch die variabel zur Verfügung stehende "grüne" Energie nicht gedeckt werden kann und gleichzeitig dazu zu anderen Zeiten massive Überkapazitäten.

Zum Thema Speicherung ist bereits jede Menge Forschung im Gange bzw. gibt es bereits praxistaugliche Technologien, bei denen "nur" der Wirkungsgrad nicht sonderlich pralle ist (z.B. Power to Gas) und/oder die noch zu teuer sind (Akkus). Noch wird das aber gar nicht großflächig gebraucht, auch wenn es immer wieder so dargestellt wird. Vgl. dazu z.B. ein etwas älteres Interview mit dem Chef von 50Hertz.

...

Vor Kurzem haben Sie vor internationalen Gästen gesagt, dass Sie bis zu 70 Prozent erneuerbare Energien ziemlich problemlos integrieren können. Wirklich?


Es gibt einige Mythen in der Energiewirtschaft. Einer davon ist die Vorstellung, man brauche bei der Integration erneuerbarer Energien sofort mehr Flexibilität im System. Also Speicher oder abschaltbare Lasten oder Backup-Kraftwerke. Das ist ein Mythos. Wir haben viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen. Wir haben auch noch riesige weitere Potenziale.

...

https://www.tagesspiegel.de/wirtsch...t-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html



Die Grünen werden gerne als weltfremde Spinner hingestellt. Nur dummerweise zeigt sich, - wenn man mal ein paar Leute fragt, die sich damit auskennen - dass sie mit vielen ihrer Punkte vollkommen recht haben. Erinnert sich z.B. noch jemand an die - vollkommen weltfremde! - Forderung dieser grünen Spinner, man solle doch mehr Kohlekraftwerke abschalten? Das Netz würde zusammenbrechen, Kollaps, Chaos! Soweit die Theorie der vermeintlich vernünftigen. Kurz danach kam die Bundesnetzagentur und hat gesagt, dass das Abschalten dieser Menge an Kohlekraftwerken vollkommen problemlos möglich wäre (und im Zweifel auch noch mehr!) und man damit die Netzstabilität sogar erhöhen könnte!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...n-laut-bmwi-stromnetz-stabiler-a-1178178.html
 
Aber er sagt ja selbst bis zu 70% sind schnell integrierbar, es geht aber doch gerade um den Rest. Und aktuell gibt es für D da kein brauchbares, flächendeckendes Konzept. Das zaubert man ja auch nicht mal eben so aus dem Hut.
 
Man hätte ja auch schon vor einigen Jahrzenten damit anfangen können. Stattdessen vergoldet man die Kohle noch weitere 20 Jahre.

Vor ein paar Jahren hätte man jeden für verrückt erklärt, dass ein Land wie DE einfach so auf Atomstrom verzichten kann. Und wenn (so hoffe ich) in 3 Jahren das letzte Kraftwerk vom Netz geht, ist in unserem Land noch nicht ein einziges Mal eine Glühbirne nicht angegangen, weil kein Strom da war. UND wir haben die Kohle reduziert.
 
Das ist richtig, allerdings sind die ersten 50% auch die Einfachen. Mit genug Energiespeichern geht alles, aber das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
 
Aber er sagt ja selbst bis zu 70% sind schnell integrierbar, es geht aber doch gerade um den Rest. Und aktuell gibt es für D da kein brauchbares, flächendeckendes Konzept. Das zaubert man ja auch nicht mal eben so aus dem Hut.

Ich hab doch oben schon geschrieben, dass dafür Technologien in der Mache sind!? Wir können doch nicht alles erstmal still stehen lassen, bis wir die perfekte Lösung haben, die sowieso erst in 10, 20 Jahren relevant wird. Umso schneller wir jetzt die CO² Emissionen reduzieren, desto mehr Zeit haben wir am Ende um auch den (wie zurecht angemerkt: schwierigen) Rest noch umzustellen.

Im allerallerallerallerallerdümmsten Fall - wenn wirklich rein gar nichts funktioniert, also kein Power 2 Gas (für das es jetzt schon funktionierende Testanlagen gibt), keine Akkus (die es schon gibt), keine Speicherseen in Skandinavien (die es schon gibt), kein stärker integriertes europäisches Netz (an dem bereits gearbeitet wird und das bereits jetzt z.B. dafür sorgt, dass bei den Franzosen im Winter nicht die Heizungen ausfallen) und sonst auch einfach rein gar nichts - lassen wir 20, 30 GW an Erdgas stehen, die können alles was zu wenig ist auffangen.

Übrigens spricht er von 70 - 80%.
 
Wer hat denn gesagt dass wir alles stehen lassen sollen? Es ist doch gut wenn entwickelt wird, es ist nur nicht möglich alles von jetzt auf gleich zu machen.
 
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UFF
 

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