DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ist sich sicher, dass bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland alles mit rechten Dingen zugegangen ist: "Wir haben uns absolut nichts vorzuwerfen. Ich darf daran erinnern, dass wir die absolut beste Bewerbung hatten", sagte der 64-Jährige im ZDF. Deutschland hatte sich nur mit einer Stimme gegen Südafrika durchgesetzt, das bei einem Unentschieden den Zuschlag erhalten hätte. Brisant: Der damalige neuseeländische Funktionär Charles Dempsey hatte damals aus ungeklärten Gründen den Saal verlassen und nicht mit abgestimmt. "Wir haben die Abstimmung mit 12:11 gewonnen. Wir wissen, dass die acht Europäer für uns gestimmt haben. Woher die anderen vier Stimmen kamen, können wir nur vermuten. Die haben wir mit unserer Bewerbung überzeugt", so Niersbach.