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Enttäuscht euch diese Generation im vergleich zu den anderen?

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für mich ist die momentane Konsolengeneration die beste.
Die Spiele haben fast durchweg eine gut spielbare Qualität, totale Gurken sind mir bisher kaum begegnet, selbst schwach aussehende Spiele sehen immernoch ansehnlich aus und ein paar wirklich geniale Spiele gab es auch.
Games wie The Darkness, Mass Effect oder Uncharted haben mir mindestens soviel Spaß gemacht, wie es damals Zelda:Ocarina of Time geschafft hat und das ist neben Mario64 das einzige Spiel, dass mich so dermaßen geflasht hat, dass ich nichs anderes mehr zocken wollte.

Was mich allerdings in dieser Generation wirklich stört und die Entwicklung findet schon statt, seit die Konsolen dem PC den Rang ablaufen, ist die Vereinfachung des Gameplays. Die meisten Spiele kann man heute durch das drücken von 2 Knöpfen schaffen.
Die Anleitungen waren früher richtige Bücher mit Tips, Hintergrundinfos etc.
Jetzt hat jedes Spiel ein billiges Tutorial, man hat eh nur eine handvoll Möglichkeiten und gut ist...
Mittlerweile will ich gar keinen Planescape Torment-Nachfolger mehr, so wie das im Moment läuft wäre das dann ein gutes Ballerspiel:ugly:
 
ich hab ja anfang der 90er mit dem zocken angefangen genauer gesagt auf MEGA DRIVE!!! :rock:

danach kam Saturn, PSX, N64, Dreamcast, PS2, GameCube & XBox. Cool war jede generation, aber die aktuelle gen gefällt mir verdammt gut auch wenn sie ne ordentliche abzock-generation ist mit dem ganzen download zeug (speziell spiele erweiterungen und sammler editions jeglicher spiele)... vorallem Microsoft übertreibts ja bei den preisen ganz schön!!

nichts desto trotz gefällt mir diese konsolengen sehr gut! Achievements/ Trophies, online zocken, multimedia schnick schnack, high definition, bewegungssteuerung (als alternativsteuerung), wiederveröffentlichungen alter klassiker auf PSN, Marketplace & VirtualConsole usw.

vorallem aber auch die grafische steigerung der spiele auch nach jahren und dass die konsolen wohl noch etwa weitere drei jahre aufm markt bleiben sollen! :dhoch:
 
Ich gehöre leider zu den Leuten die es nicht mögen, wenn sich alles Richtung Shooter und Nonstop Dauergeballer/gewalt entwickelt. Ich habe daran keinen Spass, sondern finde es einfach nur öde.
Ich mag Spiele wie Gothic1&2 sowie Risen, man kommt in eine kleine Welt und spielt die ganze Zeit in dieser stimmigen kleinen Welt und entwickelt sich dabei weiter. Die Welt ändert sich (wenn in genannten Spielen auch nur wenig) und man muss mit diesen Änderungen klar kommen. Ich habe eben nicht viel Spass von A nach B zu rennen im Vollsprint und dabei alles umzunieten. Ich spiele momentan Mafia auf dem PC und es macht wieder tierisch Laune: Eine tolle und stimmige Welt, toll gezeichnete Charaktere und eine eigentlich interessante Story. Lacht mich nicht aus, aber dieses Spiel gefällt mir grafisch meist besser als ME2, weils einfach stimmiger aussieht (In ME2 waren die Missionen immer so designt, dass es immer eine Deckungsmöglichkeit gab und man somit wusste wann es einen Kampf gibt, unglaubwürdiger gehts aus meiner Sicht kaum) :oops:

Hoffentlich machen die bei Mafia2 nicht auch wieder einen Gears of War Klon draus, aus einigen Videos könnte man das schon vermuten, da auch dort das Deckungssystem aus GoW eingeführt wurde. So lange es aber glaubwürdig und stimmig bleibt, ist das nicht schlimm, nur eben bitte kein ME2 Desaster :I

Achja, die Fixierung auf Online-Dinge gefällt mir gar nicht, ich bin einfach nicht der Typ für Online-Spiele. Dafür finde ich die Möglichkeit, Demos runterzuladen, die mit Abstand beste Innovation dieser Generation :dhoch:
 
A. Es hält sich in etwa die Waage.

Es gibt genauso unterhaltsame Spiele wie in jeder Gen, und auch genauso viel Müll. Nur sind die Spiele aufgrund ihrer komplexeren Entwicklung wesentlich kürzer, dafür hagelt es aber auch nicht pro Jahr einen weiteren Nachfolger. Die aktuelle Gen hat nur dasselbe Problem wie die 16Bit Gen, denn ein Genre ist einfach sehr inflationär am Markt. Natürlich spreche ich vom FPS, in der 16Bit Gen war es das Jump'n Run. Ich finde die 64/128Bit Gen war am abwechslungsreichsten, also N64, PS2 Xbox, und Dreamcast.

B. Selbst wenn noch nicht alles verloren ist wird die Welt im Fuchtelwahn durch Move und Natal untergehen.

Meine große Sorge. Die Wii ist so unglaublich erfolgreich, die Spieleherstellungen dort viel günstiger, und die Gewinnmaximierung viel effizienter als mit Millionen-Blockbuster Spielen für 360 und PS3. Auf die 360 kommt Natal, auf die PS3 Move, beide wollen im Wii Fuchtelwahn mitschwimmen. Die folgenden Konsolen von MS und Sony werden wohl von Beginn an darauf ausgelegt werden.

Mir macht das Angst, und wenn dies der Weg ist den die Spieleindustrie wird gehen müssen, wird es das Hobby für mich irgendwann beenden.
 
Also da ich mittlerweile auch schon ein Ü30 bin, habe ich auch viel an Videogames schon erlebt. Diese Gen hat einen deutluchen Sprung Richtig Grafik und Sound gemacht, außer Wii. Was ich mir für die nächste Gen wünsche, ist, dass endlich mal die Schatten vernünftig dargestellt werden :)
 
el_barto schrieb:
Ich weiß nicht, obs die beste Gen ist, aber es ist jedenfalls eine der besten und gleichauf mit der SNES-Ära, was meinen Spaß am zocken angeht. Die 360 hat mir wieder Spaß und Begeisterung für die Zockerei gegeben, eine Sache die ich vorher ein wenig verloren hatte. Games waren zwar nie wirklich aus meinem Leben, aber das Hobby ist mir wieder wichtiger geworden, weil ich einfach mehr Spaß habe als zuvor.

Nur die Wii gefällt mir persönlich halt nicht und ich hoffe, dass die anderen Hersteller nicht auch aussschließlich diesen Weg gehen werden in Zukunft.


EDIT: Übrigens kotzt mich der Trend hier im Forum, Leute indirekt zu verunglimpfen, die Spaß an den heutigen Spielen haben, tierisch an (anspruchsloser Einheitsbrei für anspruchlose Zocker etcpp). Da entwickelt sich irgendwie ein elitäres Denken derjenigen, denen die Gen halt nicht zusagt. Ist halt Geschmackssache, aber der Standpunkt wird oft von oben herab vermittelt.
Früher war auch nicht alles besser... Wenn ich mich an die SNES-Ära zurückerinner, da war der Markt auch von JnRs überschwemmt, die auch nicht gerade die Super-Story und immer wieder Innovationen bieten.
Bei Videogames gibt es halt immer Trends, was den Spielern besonders gefällt, dieses Mal sinds eben Action-Spiele, da sie vielen Leuten Spaß machen. Das hat auch nix mit Anspruchslosigkeit zu tun, sondern mit persönlichen Geschmäckern und dem Fokus, den man auf Attribute bei Games legt. Mir ist z.B. bei Actionspielen eine ausgefeilte Story eher unwichtig, ich brauch mitreißende Action, ein flüssiges und spaßiges Gameplay und fertig ist die Laube. Deswegen bin ich nicht anspuchsloser, sondern habe nur andere Prioritäten in diesem Genre, das mir halt immer wieder Spaß macht.

Und mal ehrlich: auf jeder Konsole findet man auch genug Stoff, der nicht in die 3rd-Person Action Richtung geht, vllt nicht im Übermaß, aber es ist trotzdem da.
Und wenn Hersteller mal ein Risiko mit Innovationen eingehen wie Rare mit Viva Pinata oder Banjo, dann werden sie mit unterirdischen Verkaufszahlen und Häme überhäuft, und es wird an allen Ecken im Internet die Forderung laut, dass man doich Banjo bitte traditionell lassen soll...

Ah, da muss ich dann doch was zu sagen.

Ich möchte keinen "verunglimpfen", der auf heutige Spiele steht. Ich meine, die Sache, dass Spiele immer mehr in Richtung Action / Geballer / Gewalt gehen, zieht sich keiner aus den Fingern.

Wenn ich mir aber die letzte Gen anschaue (speziell das Portfolio der PS2, welches unheimlich breit gefächert war), dann kann man schon sagen, dass sich einiges verschlechtert hat.

Dazu kommt, dass ich persönlich vor mehr als 20 Jahren mit dem Zocken angefangen habe. Da war ich noch in den Kinderschuhen, die gesamte Branche war es auch. Nur haben wir Zocker uns weiterentwickelt, sind erwachsen geworden. Die Branche in weiten Teilen nicht. Das stört mich persönlich. Grafik, Sound, Spielmechaniken wurden an die Hardware angepasst, aber der Rest? Ich hab' als Kind gerne Didi oder Otto geguckt. Heute nicht mehr. Übertrag das mal auf Spiele...

Daher würde ich nicht von elitärem Denken sprechen. Eher von heutigen Ansprüchen. Und dass dieser Anspruch nicht erfüllt wird, liegt halt im Endeffekt daran, dass sich vor allem FPS / 3rd-Person mit möglichst viel Gewalt gut verkauft. Überspitzt ausgedrückt darf ich mit 34 Jahren die Zeche dafür bezahlen, dass die typischen 14jährigen Pickelheinis den Markt bestimmen...
 
Ich hätte mich nicht getraut es so krass zu formulieren wie es Zimti am Ende tut, aber er hat vollkommen recht. Genau so siehts aus, auch wenn ich erst 25 bin und das Spielen mit dem SNES angefangen habe und die PS1/N64-Generation aus Geldmangel als Kind auslassen musste.
 
Ich hab kaum noch Zeit zum Spielen und konzentriere mich deswegen auf die großen Games. Und selbst da komme ich gerade kaum hinterher. Momentan kommt ja ein interessantes Spiel nach dem anderen raus.

Für mich steht und fällt diese Generation mit Sony bzw. der Ps3. Wenn Sony es noch schaffen sollte, mit ihrer Konsole den Stellenwert zu erkämpfen, den sie mit der Ps2 bereits hatten, nämlich eine Konsole für wirklich alle Spieler zu sein, dann wird alles wieder gut. Und allein dieses darum kämpfen, bescherte mir in den letzten Monaten die besten Spielerlebnisse. Insofern drücke ich Sony die Daumen und ingesamt bin ich sehr auf die nächsten beiden Messen gespannt, wie dort die Zukunft der drei Konsolen beworben wird. Deswegen finde ich es auch voreilig, jetzt über die Generation urteilen zu wollen.

Enttäuscht bin ich lediglich von Nintendo, die mich mit ihrem Sonderweg quasi vor die Tür gesetzt haben. Es war wirklich fast so als hätte man mir direkt gesagt "Wir wollen dich als Kunden nicht mehr. Sieh zu wo du in Zukunft deine Games herkriegst".
Aber auch davon ging die Welt nicht unter. Man gewöhnt sich an alles und wenn ich heute am Wii-Bereich vorbeilaufe, kann ich mich darüber sogar amüsieren. :D
 
Für mich gab es noch nie so viele hochwertige Titel in so kurzer Zeit, ich komme - über alle Plattfomen gerechnet - nicht mal ansatzweise dazu, alle interessanten Titel anzuspielen. Kann auch die ewige Heulerei über FPS und co. (als wären die früher besser/intelligenter gewesen) nicht nachvollziehen, es gibt dutzende alternative Genres auf zig Plattformen und auch ständige neue Spielideen, man muss dafür halt auch mal ein Spiel ausserhalb der AAA-Gamepro-Covertitel ausprobieren und das ist scheinbar zu anstregend. Ich spiele eigentlich nie Shooter und kann mich wie oben beschrieben nun wirklich nicht über zuwenige Spiele beschweren. Dann lieber Big Whine und früher war ja eh alles besser, was bei Rentnern noch irgendwie nachvollziehbar ist, wirkt bei Leuten unter 50 einfach lächerlich.

Früher war auch nicht alles besser...

Ich würde eher sagen, früher war nichts besser - zumindest aus dem heutigen Blickwinkel. Tatsächlich haben die Leute eher ein sehr selektives Erinnerungsvermögen und schwelgen gern im Vergangenen. Man muss sich nur mal die Qualität der Durchschnittsspiels vor 15 Jahren in Erinnerung rufen, mir kommt da das kalte Grausen (und damit meine ich selbstverständlich nicht die technische Komponente).
 
Naja, was ich angeprangert habe war nicht, dass es keine guten Spiele mehr gibt. Das stimmt so nicht. Es gibt wirklich Sahnetitel, wo ich den Hut 2 mal ziehen muss. Nur der Fokus der Gen ist eben nicht mein persönlicher und es gibt eine Menge TamTam (welches auch irgendwie den Weg in die Zukunft zeigt) das mir auch gar nicht zu sagt. Und das gabs eben in den früheren Gens nicht. Und da brauche ich ja nicht 15 Jahre in die Vergangenheit gucken, sondern eben vllt nur 6-7.
 
eiti schrieb:
Welchen Fokus hat denn diese Generation deiner Meinung nach? btw. habe ich auch niemanden direkt angesprochen, war ganz pauschal gemeint.

Naja, doch den Fokus in 2 Richtungen (betreffend der Spiele selbst):

1) Gewisse Spiele von Gameplay simpler auszustatten, als sie es eigentlich seien müssten
2) Primat auf Action.


Selbst wenn es nicht ganz falsch ist, wenn du sagst, dass es abseits der großen PR durchaus Titel gibt, die überzeugen und keine Action-Spiele sind. So gab es eben vor nicht allzulanger Zeit auch in der großen PR ausgezeichnete Spiele, die eben alles andere waren als ein Action-Spiel.
 
el_barto schrieb:
und es wird an allen Ecken im Internet die Forderung laut, dass man doich Banjo bitte traditionell lassen soll...

Das ist ja auch richtig so. Bei Star Wars hätte auch niemand gewollt, dass nach Teil 4 und 5 der 6. Teil auf einmal ein Kriminalfilm wird. Etablierte Serien entwickelt man weiter, aber man wirft nicht alles über den Haufen, was sie ausgemacht hat. Wenn man so ein neues Konzept umsetzen will, dann gefälligst auch mit neuen Charakteren. Sehr schön, dass man Rare diese Lektion erteilt hat.
 
Urgs schrieb:
Es war wirklich fast so als hätte man mir direkt gesagt "Wir wollen dich als Kunden nicht mehr. Sieh zu wo du in Zukunft deine Games herkriegst".

Es ist wohl er so, dass du Nintendo gesagt hast, dass du deren Spiele nicht mehr spielen willst. ;) Was anderes würde, angesichts der Tatsache, dass Nintendo seit eh und je die gleichen Spiele herstellt, auch keinen Sinn machen.
 
eiti schrieb:
Früher war auch nicht alles besser...

Ich würde eher sagen, früher war nichts besser - zumindest aus dem heutigen Blickwinkel. Tatsächlich haben die Leute eher ein sehr selektives Erinnerungsvermögen und schwelgen gern im Vergangenen. Man muss sich nur mal die Qualität der Durchschnittsspiels vor 15 Jahren in Erinnerung rufen, mir kommt da das kalte Grausen (und damit meine ich selbstverständlich nicht die technische Komponente).

Absolut! Früher gabs genauso Massen an "hirnlosen" Titeln und es gab (außer letzte Gen, in der 3D groß und annehmbar aussehend geworden ist) immer ein spezielles Genre, das mehr bedient wurde wie andere.
Die heutigen FPS und Actionspiele sind der bisherige Höhepunkt in diesem Genre, weil einfach Actionsfeuerwerke abgefeuert werden und cineastische Momente vermittelt werden können, was früher nicht möglich war.

@Zimti: Siehst du, allein mit deinem letzten Satz stellst du mich und jeden anderen, der gerne einfach nur Actionspiele spielt, auf die selbe Stufe wie den verpickelten 14jährigen und stellst dich mit deinem Anspruch darüber.
Das ist genau das was ich meinte.
Vllt solltest du (und andere) einfach akzeptieren, dass es auch (augenscheinlich viele) Erwachsene gibt, die auch reine, geradlinige Action in Spielen haben wollen und die nicht in jedem Spiel eine oscarreife Story und Innovationen en masse brauchen... Deswegen ist man nicht auf der Stufe eines 14jährigen Pickelheinis ;)
Und es gibt ja immernoch außergewöhnliche Spiele mit toller Story, die ich ja auch sehr gerne spiele. Nur brauch ichs eben nicht immer und in jedem Genre.
 
Dow Jones schrieb:
eiti schrieb:
Welchen Fokus hat denn diese Generation deiner Meinung nach? btw. habe ich auch niemanden direkt angesprochen, war ganz pauschal gemeint.

Naja, doch den Fokus in 2 Richtungen (betreffend der Spiele selbst):

1) Gewisse Spiele von Gameplay simpler auszustatten, als sie es eigentlich seien müssten
2) Primat auf Action.


Selbst wenn es nicht ganz falsch ist, wenn du sagst, dass es abseits der großen PR durchaus Titel gibt, die überzeugen und keine Action-Spiele sind. So gab es eben vor nicht allzulanger Zeit auch in der großen PR ausgezeichnete Spiele, die eben alles andere waren als ein Action-Spiel.



Naja, ich kann keinen neuen industrieübergreifenden Fokus auf irgendwas erkennen. Der Trend, dass sich gewalthaltige/actionreiche und simple Titel besser verkaufen alles andere ist halt irgendwie nicht so wirklich neu und lässt sich auch in allen anderen Medien beobachten, hat also mal rein garnichts mit dieser Gen zu tun. Und der zweite Absatz beinhaltet genau das, was ich oben angesprochen habe. Ich verwette Haus und Hof dass du nie eine größere Auswahl und komfortablere Bezugsmöglichkeiten für hochwertige Nischen-, Independent- oder Homebrewspielen hattest. Trotz der deutlichen Logik, dass die Industrie erstmal das produziert, was die Leute gerne Kaufen, denke ich weiterhin dass genau diese Exoten auch dank Steam, XBL, PSN, AppStore, usw. mehr Aufmerksamkeit erfahren als jemals zuvor.
 
Dow Jones schrieb:
1) Gewisse Spiele von Gameplay simpler auszustatten, als sie es eigentlich seien müssten

Ich kann mich an Diskussionen hier erinnern (so kurz nach Wii-Launch), bei denen sich darüber beschwert wurde, dass die Steuerung und das Gameplay viel zu kompliziert geworden ist, und dass die Wii deswegen eine tolle Konsole sei mit Gameplay, das jeder sofort durchschaut. Da wurde z.B. Assassins Creed mit seinen doppelten und dreifachen Button-Belegungen genannt und die allgemeine Steuerung heutiger Spiele als "zu komplex" darstellt und aufgeführt, dass heutige Spiele auf den "normalen" Konsolen keine neuen Märkte erschließen können, weil alles zu komplex ist.
Also genau das Gegenteil von deinem Kritikpunkt wurde damals massiv angeführt und beiden gleichzeitig kann ja irgendwie nicht sein... ;)
 
eiti schrieb:
Trotz der deutlichen Logik, dass die Industrie erstmal das produziert, was die Leute gerne Kaufen, denke ich weiterhin dass genau diese Exoten auch dank Steam, XBL, PSN, AppStore, usw. mehr Aufmerksamkeit erfahren als jemals zuvor.


Arcade Games stehen für mich in der Hinsicht aber nicht mal annähernd auf der gleichen Stufe wie Vollpreisspiele. Exoten bei Arcadegames interessieren mich nicht, weil ich schon hochwertige Exoten haben möchte und keinen Billigkram.
 
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