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360/PS3 Enslaved 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es muss ja auch nicht unbedingt ein Enslaved sein! Aber 3D Jump and Runs's\Action Adventure in der Art gibt es einfach sonst nicht.

Etwas das wie Enslaved ist würd ich auch nehmen, also mit dem Umfang, der Atmo, ähnlich gute Charaktere, sowie ein passendes Gameplay , und nicht zu Vergessen den Ingame Event's
 
Tom-Tek schrieb:
Für Enslaved 2 wünsche ich mir alles in allem einen höheren Schwierigkeitsgrad. Bspw. andere, mehrere Arten von Gegnern + das Klettern sollte nicht so einfach sein - das A-Buttongeklopfe war schon ziemlich nervig + mehr "Endgegner".

Aber imo braucht Enslaved keinen Nachfolger.

Eigentlich braucht Enslaved genau das nicht. Jedenfalls nicht für mich. Die Kämpfe standen hier nie im Vordergrund. Sie waren Beiwerk, damit man "was zu tun hatte". Die Kletterpassagen waren auch nicht sonderlich schwer.

Das ganze Spiel basiert auf den Bildern, die es zeigt. Auf Charakteren. Auf Dialogen. Auf der Welt, die zerstört und doch so wunderschön ist. Es basiert auf einem "Flow", den nur wenige Spiele erreichen.

So gesehen mag Enslaved kein gutes Videospiel sein. Für mich war er mehr ein Erlebnis.
 
Zimtzicke schrieb:
Tom-Tek schrieb:
Für Enslaved 2 wünsche ich mir alles in allem einen höheren Schwierigkeitsgrad. Bspw. andere, mehrere Arten von Gegnern + das Klettern sollte nicht so einfach sein - das A-Buttongeklopfe war schon ziemlich nervig + mehr "Endgegner".

Aber imo braucht Enslaved keinen Nachfolger.

Eigentlich braucht Enslaved genau das nicht. Jedenfalls nicht für mich. Die Kämpfe standen hier nie im Vordergrund. Sie waren Beiwerk, damit man "was zu tun hatte". Die Kletterpassagen waren auch nicht sonderlich schwer.

Das ganze Spiel basiert auf den Bildern, die es zeigt. Auf Charakteren. Auf Dialogen. Auf der Welt, die zerstört und doch so wunderschön ist. Es basiert auf einem "Flow", den nur wenige Spiele erreichen.

So gesehen mag Enslaved kein gutes Videospiel sein. Für mich war er mehr ein Erlebnis.
Würde ich so unterschreiben. Ist ähnlich wie Heavy Rain. Interaktive Unterhaltung, bei der nicht Herausfordeurng und Wettkampf im Vordergrund stehen, sondern das Geschehene live und aktiv mit zu erleben.
 
Zimtzicke schrieb:
Tom-Tek schrieb:
Für Enslaved 2 wünsche ich mir alles in allem einen höheren Schwierigkeitsgrad. Bspw. andere, mehrere Arten von Gegnern + das Klettern sollte nicht so einfach sein - das A-Buttongeklopfe war schon ziemlich nervig + mehr "Endgegner".

Aber imo braucht Enslaved keinen Nachfolger.

Eigentlich braucht Enslaved genau das nicht. Jedenfalls nicht für mich. Die Kämpfe standen hier nie im Vordergrund. Sie waren Beiwerk, damit man "was zu tun hatte". Die Kletterpassagen waren auch nicht sonderlich schwer.

Das ganze Spiel basiert auf den Bildern, die es zeigt. Auf Charakteren. Auf Dialogen. Auf der Welt, die zerstört und doch so wunderschön ist. Es basiert auf einem "Flow", den nur wenige Spiele erreichen.

So gesehen mag Enslaved kein gutes Videospiel sein. Für mich war er mehr ein Erlebnis.

Fand das Spiel beileibe nicht schlecht, aber einen "Flow" hat es bei mir nie erreicht. Dazu müsste es mich erstmal entsprechend fordern.
 
Das Gameplay zwischen den Sequenzen ist mir auch kaum im Gedächtnis geblieben. Dafür hatte es einfach auch mit das berührendste Zusammenspiel zweier Charaktere, das ich seit langem erlebt habe.
Es ist einfach wunderbar den beiden zuzusehen und ihre Geschichte mitzuerleben. Vorallem wie sie miteinander agieren ist so wunderschön anzusehen.

Endlich hatte ich auch mal wieder eine gewisse Verbundenheit mit den Charakteren. Bei einem Nachfolger habe ich erstmal die Befürchtung dass sie meine extrem hohen Erwartungen in der Richtung nicht halten können und sich dann irgendwelchen Gameplaymist einfallen lassen, aber ich freue mich trotzdem drauf.
 
Bart Wux schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Tom-Tek schrieb:
Für Enslaved 2 wünsche ich mir alles in allem einen höheren Schwierigkeitsgrad. Bspw. andere, mehrere Arten von Gegnern + das Klettern sollte nicht so einfach sein - das A-Buttongeklopfe war schon ziemlich nervig + mehr "Endgegner".

Aber imo braucht Enslaved keinen Nachfolger.

Eigentlich braucht Enslaved genau das nicht. Jedenfalls nicht für mich. Die Kämpfe standen hier nie im Vordergrund. Sie waren Beiwerk, damit man "was zu tun hatte". Die Kletterpassagen waren auch nicht sonderlich schwer.

Das ganze Spiel basiert auf den Bildern, die es zeigt. Auf Charakteren. Auf Dialogen. Auf der Welt, die zerstört und doch so wunderschön ist. Es basiert auf einem "Flow", den nur wenige Spiele erreichen.

So gesehen mag Enslaved kein gutes Videospiel sein. Für mich war er mehr ein Erlebnis.
Würde ich so unterschreiben. Ist ähnlich wie Heavy Rain. Interaktive Unterhaltung, bei der nicht Herausfordeurng und Wettkampf im Vordergrund stehen, sondern das Geschehene live und aktiv mit zu erleben.

Würde ich so unterschreiben.

Ein zarter Ansatz, das Medium auf das nächste Level zu heben. Die Richtung muss man natürlich wollen.
 
Das Zusammenspiel der Hauptfiguren war sicherlich das Highlight von Enslaved. Wobei "interaktive Unterhaltung" für diesen Teil des Spiels sicherlich zu hoch gegriffen wäre. Das war ein klassisches Spiel, wo derlei Elemente in den nichtinteraktiven Zwischensequenzen abliefen. Im Gegensatz zur Philosophie von Quantic Dream oder thatgamecompany zum Beispiel.

Enslaved hat man durchweg angemerkt, dass es von einem Drehbuchautoren aus dem Film geschrieben wurde. In der Fortentwicklung von Videospielen hin zu einem interaktiven Medium hat der Titel in meinen Augen nicht viel beigetragen.
 
Ergänzend zu meinem Beitrag oben: Die Huckepackszenen möchte ich nicht unter den Tisch kehren. Die waren das einzig interaktive Element in der Beziehung der Hauptfiguren. Und sie waren sehr gut umgesetzt. So viel Zeit für Lob muss sein. :)
 
Enslaved will ja auch kein Heavy Rain sein, allerdings weiß es genau so gut wie Heavy Rain seine Geschichte über die Charaktere zu erzählen. "Interaktiv" ist hier wohl das falsche Wort, eher ist es die Interaktion zwischen den Figuren, die Enslaved so besonders macht und vielen anderen Spielen darin den Rang abläuft. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den Charakteren, ihnen eine Seele zu geben die der Spieler nachvollziehen kann. Die Protagonisten greifen ineinander, reflektieren die Emotionen des jeweils anderen und vor allem durchleben dadurch charakterliche Veränderungen, wodurch sie ganz einfach menschlicher erscheinen...
 
Vorallem ist die ganze Freundschaft zwischen den beiden nicht so derbe aufgesetzt wie im Großteil der anderen Spiele. Am Anfang hassen sie sich und 10 Minuten später lieben sie sich abgöttisch.

Das wird immer subtil und auf eine sehr schöne, bezaubernde Weise rübergebracht und das finde ich einfach super. Anfangs gucken sie sich nicht mit dem Arsch an und am Ende stellenweise über Sekunden und Monkey lächelt ganz leicht.
 
Ja, aber im Grunde hätte man die Geschichte auch genauso gut in einem Film erzählen können. In einem Spielfilm hätte der Zuschauer sich ebenso in die Figuren hineinversetzen können.

Entlarvend dazu die Anmerkungen von Zimtzicke weiter oben:

Die Kämpfe standen hier nie im Vordergrund. Sie waren Beiwerk, damit man "was zu tun hatte".

Gleiches gilt für die Puzzles und die Kletterpassagen. Sie sind (bis auf die Huckepack-Abschnitte) alle reiner Selbstzweck, weitestgehend losgelöst von der Story. Versteht mich nicht falsch, Enslaved ist ein grandioses Spiel, das ich liebe. Genau wie ich ein Halo auch liebe, das die Story ebenfalls weitestgehend losgelöst vom eigentlichen "Spiel" erzählt. Aber diese Art des Storytelling bringt nicht das interaktive Medium weiter, das sich mal aus Videospielen entwickeln könnte. Die Beziehung der Figuren in Enslaved wird nämlich über das Medium Film erzählt.
 
Nasreddin schrieb:
Das Zusammenspiel der Hauptfiguren war sicherlich das Highlight von Enslaved. Wobei "interaktive Unterhaltung" für diesen Teil des Spiels sicherlich zu hoch gegriffen wäre. Das war ein klassisches Spiel, wo derlei Elemente in den nichtinteraktiven Zwischensequenzen abliefen. Im Gegensatz zur Philosophie von Quantic Dream oder thatgamecompany zum Beispiel.

Enslaved hat man durchweg angemerkt, dass es von einem Drehbuchautoren aus dem Film geschrieben wurde. In der Fortentwicklung von Videospielen hin zu einem interaktiven Medium hat der Titel in meinen Augen nicht viel beigetragen.

So, jetzt aber...

So gesehen stimmt beides.

Enslaved ist mehr "normales" Spiel als Heavy Rain. In Heavy Rain spielt man die Geschichte, ist Teil der Geschichte. Enslaved spielt sich gewohnter, erzählt seine Geschichte in Zwischensequenzen.

Trotzdem ist Enslaved anders als andere Spiele. Dadurch, dass es eine Geschichte erzählt, Charaktere und ihre Emotionen zeigt, den Spieler durch Bilder beeindruckt, dabei viel weniger Wert auf Herausforderung und Gameplay legt, ist es konträr zu dem, was wir zu 99% spielen.

Das Medium grundlegend verändern kann man so wahrscheinlich nicht. Vielen dürfte der Enslaved-Kompromiss auch besser gefallen als das, was Heavy Rain macht. Ein neues Level hat Enslaved aber IMO trotzdem erreicht.
 
Zimtzicke schrieb:
Trotzdem ist Enslaved anders als andere Spiele. Dadurch, dass es eine Geschichte erzählt, Charaktere und ihre Emotionen zeigt, den Spieler durch Bilder beeindruckt, dabei viel weniger Wert auf Herausforderung und Gameplay legt, ist es konträr zu dem, was wir zu 99% spielen.

Das Medium grundlegend verändern kann man so wahrscheinlich nicht. Vielen dürfte der Enslaved-Kompromiss auch besser gefallen als das, was Heavy Rain macht. Ein neues Level hat Enslaved aber IMO trotzdem erreicht.

Ich weiß nicht, ob Du Enslaved damit nicht etwas höher bewertest als es das verdient. Für mich war es ein ganz normales Spiel mit sehr schönen Zwischensequenzen dank zweier netter Charaktere und sehr ordentlicher Grafik. Im Prinzip ist das aber nichts anderes als es z.B. Heavenly Sword auch schon war und was eigentlich die meisten Spiele sind, die eine Geschichte zu erzählen versuchen. Das mag nicht mehr die Norm sein und ich finde auch, daß es ein unterstützenswerter Ansatz ist, aber einen sonderlichen Exotenstatus verdient sich Enslaved nicht unbedingt.
 
Naja, in Sachen Qualität der Beziehung zweier Charaktere in einem Spiel ist Enslaved schon so ziemlich State of the Art. Imo sind Serkis und Shaw sogar noch eine Spur besser gewesen als North und Rose aus Uncharted.
 
El-Suave schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Trotzdem ist Enslaved anders als andere Spiele. Dadurch, dass es eine Geschichte erzählt, Charaktere und ihre Emotionen zeigt, den Spieler durch Bilder beeindruckt, dabei viel weniger Wert auf Herausforderung und Gameplay legt, ist es konträr zu dem, was wir zu 99% spielen.

Das Medium grundlegend verändern kann man so wahrscheinlich nicht. Vielen dürfte der Enslaved-Kompromiss auch besser gefallen als das, was Heavy Rain macht. Ein neues Level hat Enslaved aber IMO trotzdem erreicht.

Ich weiß nicht, ob Du Enslaved damit nicht etwas höher bewertest als es das verdient. Für mich war es ein ganz normales Spiel mit sehr schönen Zwischensequenzen dank zweier netter Charaktere und sehr ordentlicher Grafik. Im Prinzip ist das aber nichts anderes als es z.B. Heavenly Sword auch schon war und was eigentlich die meisten Spiele sind, die eine Geschichte zu erzählen versuchen. Das mag nicht mehr die Norm sein und ich finde auch, daß es ein unterstützenswerter Ansatz ist, aber einen sonderlichen Exotenstatus verdient sich Enslaved nicht unbedingt.

HS habe ich noch nicht gespielt. Aber nenne mir weitere Beispiele, wo dies so gut gelungen ist. Ich wäre dir dankbar. :)

Ich für meinen Teil beziehe viel Faszination aber auch aus den gezeigten Bildern und den Gedanken, die mir dabei durch den Kopf gingen. Als ich in New York ankam, die ganze Stadt zerstört und menschenleer... aber alles grün bewachsen und dann der knallrote Mohn überall. Ich schrieb das damals schon, nie war NY in einem Spiel so schön, und das, weil die Natur über den Beton gesiegt hat.

Auch das Ende war für optisch sehr eindrucksvoll.
 
Zimtzicke schrieb:
HS habe ich noch nicht gespielt. Aber nenne mir weitere Beispiele, wo dies so gut gelungen ist. Ich wäre dir dankbar. :)

solltest du aber endlich mal nachholen, mit die überzeugendsten charaktere die ich je in einem spiel erleben durfte! und auch so ein absolutes meisterwerk!!! :huldig:
 
Ich bräuchte auch keinen direkten Nachfolger zu Enslaved, die Geschichte wurde für mich wunderbar abgeschlossen.

Ein ähnliches Spiel würde ich aber jederzeit begrüßen, da "story driven action adventures" leider schon länger ein aussterbendes Genre darstellen, für mich persönlich waren das aber immer die Spiele die mir die meiste Freude bereitet haben. Ich brauche da auch nicht unbedingt interaktiven Zwischensequenzen, sondern sehe auch gerne mal "passiv" dabei zu, wie sich die Story entwickelt.
Wenn die Sequenzen dann auch noch so gut gemacht sind wie in Enslaved stellen diese für mich nach nem beendeten Abschnitt eine Art visuelle Belohnung für das Erreichte dar.
 
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