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MOBIL Emulatoren für unterwegs?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe nur so eine Art Patch oder Upgrade draufgezogen, damit das HDMI-Out vom TV erkannt wird - da schien es wohl mal Probleme zu geben. Ansonsten kenne ich mich mit solchen Dingen nicht so aus.
Von der RG351-Generation habe ich auch gelesen, diese auch mit in meine engere Wahl genommen (siehe PDF -Anhang zuvor), aber mich dagegen entschieden, weil TV-Verbindung nur mit W-Lan möglich schien.

Offtopic: Ich hatte sogar trotz HDMI-Verbindungsmethode Probleme mit beiden Geräten, ein Signal zum TV herzustellen, weil alle heute gängigen HDMI-Kabel nicht mehr kompatibel mit etwas älteren TVs sind (es lebe die Kurzlebigkeit und Wegwerfmentalität!). Solange ich noch nicht umziehe, behalte ich aber meinen 10 Jahre alten TV und habe daher mein Glück mit einem Downscaler versucht, der Signale umwandelt. Beim Anbernic klappt es nun, beim PowKiddy fehlt damit noch immer das Tonsignal. :/
Naja deswegen habe ich in meinem Post vom Februar ja gesagt HDMI würde ich vergessen. Das ist erst bei den neueren und teureren Android-Geräten, sowie bei den PC-Handhelds (Steam Deck, Aya, Oneplayer X, GPD Win) wirklich verwendbar. Entweder muss man da bereit sein, weitaus mehr Geld für den Handheld auf den Tisch zu legen oder man nimmt die günstigere Variante sich separat ne Emulationslösung für den TV zuzulegen. Dass das nicht problemlos bei den von dir genannten Geräten ablaufen wird, war abzusehen und wird sich auch nicht mehr ändern und auch nicht wirklich zu 100% fixen lassen, weil es nicht zu 100% fixbar ist (denn die Firmware ist nicht perfekt und es wird wohl keiner mehr von der Community sich drum kümmern).

RetroArch habe ich auf dem PowKiddy, nur ist mir das zu kompliziert mit den Cores - ich bin ein "Plug&Play"-Fan. Es gibt aber eine exzellente Konkurrenz zu RetroArch: Classic Boy Pro (8€ für die Premium-Version). Bei dem Universal-Emu kann man Cores ebenfalls ergänzen und das wirklich super-popelig einfach. Eigentlich ist dieser Emu in allem herausragend, läuft top und ist sehr ergonomisch und einfach zu bedienen.
Classic Boy Pro kannte ich nicht. Schaue ich mir gerne mal an. Eigentlich bin ich immer ein Gegner davon Leuten zu sagen, sie sollen sich halt einarbeiten, wenn ihnen etwas zu kompliziert ist. Die Software sollte zum Anwender passen.

Hier mache ich von der Regel ne Ausnahme. Ich würde bis auf eine Ausnahme immer raten RetroArch zu nehmen. Die Ausnahme ist, wenn man auf dem PC besonders ressourcenhungrige High Accuracy Emulatoren verwenden will, bzw. Emulatoren, die bei Retroarch nicht flüssig laufen. Da kann man Standalone Emulatoren für jede Konsole nehmen. Ansonsten würde ich immer zu RetroArch raten.
Warum? Weil es Multiplattform ist. Das gibt es für Android, IOS, Mac, Linux und PC. Jede Menge Retro und Emulationshardware basiert darauf. Wenn man es einmal eingerichtet und verstanden hat, kann man es immer und überall verwenden. Bei manchen Geräten kommt man gar nicht drum herum und bei anderen ist es, wenn man es einmal verstanden hat, immer die aktuellste und Feature-reichste Variante. Von daher würde ich dir empfehlen dich mal in Retroarch reinzufuchsen. Das hier ist, ein sehr gutes Tutorial.

Ist bei der RG351-Generation die Auswahl an Emus größer?
Ja weitaus größer als beim RG350M. Wie groß hängt von der Firmware ab. Ich würde dir die Custom-Firmware Amberelec empfehlen. Hier ne Liste der Plattformen und verschiedenen Emulatoren pro Plattform.

Ich hege die Hoffnung, dass der Support auch für den RG350 besser wird über die Jahre und ich irgendwann bessere Emus erhalten kann. Vor allem beim NES und bei DosBox wäre es toll, weil ich ohne Quicksaves nicht spielen möchte.
Das wird wohl nie mehr kommen. Im Endeffekt gibt es für den 350M keine Community mehr. Es gibt kaum noch Geräte mehr, die so leistungsschwach sind, dass RetroArch nicht darauf läuft. Von daher wird bei den meisten Geräten immer nur Retroarch für das Chipset etc. von der Community angepasst. Da gibt es wenige Ausnahmen. Das sind dann immer die Highlight-Geräte, die ne Zeit lange noch ne aktive Community haben. Wie aktuell das Miyoo Mini. Aber beim RG350 wird sich wohl nichts mehr tun.

Steam Deck sieht aber ganz schön wuchtig und sehr unergonomisch aus (speziell die Randtasten, die eigentlich die Haupttasten sind). Kann man da auch eigene Roms vom PC draufpacken?
Ja. Kann man. Alles bis zu PS2 läuft perfekt. Wii U läuft auch richtig gut. Switch unterschiedlich. Gibt wohl auch PS3-Emulation. Gibt auch verschiedene Methoden das mit Roms einzurichten. Der von mir bereits empfohlene Channel Retro Game Corps hat da verschiedene Anleitungen dazu.

Super Mario Land 2 DX rules!)
Yes!!
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Ich find das Spiel so cool, dass ich mir ne Repro davon angeschafft habe. :)


Ich wäre schon bereit, mehr zu bezahlen (allerdings nur als einmalige Anschaffungskosten), solange die Qualität dafür auch besser ist. Ich hoffe, irgendwann auch PS2 auf so einem Teil emulieren zu können. Seit dem YLOD kann ich SSX3 nicht mehr zocken
Der Odin kann auch etwas PS2. Wie gut ist von Spiel zu Spiel abhängig. Mit dem Steam Deck läuft es super.

Hat jemand Interesse an dem Projekt?
Wirkt super aufwendig. Auch gibt es sowas schon hier außerhalb des Forums. Wenn dir das außerhalb reicht, hast du dir die Arbeit gespart. Wenn nicht, hast du damit zumindest ne Quelle für die Daten.

Ich finde solche Listen oft ein wenig trügerisch. Oft geben die z. B. nicht an, wie buggy HDMI ist, wie gut was verarbeitet ist... also die ganzen Soft-Fakts, die schwer in einer Tabelle objektiv zu hinterlegen sind, weil das erst durch den Einblick in die Hardware selbst entsteht.

Darüber hinaus kann ich da mal Werbung für mein eigenes Projekt machen, was an den Start geht. Unter https://homebrew-gaming.eu werde ich ne neue Webseite in den kommenden Monaten an den Start bringen. Da geht es um all solche Themen. Also Romhacks und Fanübersetzungen, Modding von alten Handhelds, Homebrew-Handhelds, Hardware zum Spiele-Dumpen und und und.

Da werde ich auch ne moderne Version dieser Handheld-Liste machen. Also das man die wie bei Online-Shopping filtern kann. Auch wird da ne Liste kommen mit Romhacks und Fan-Übersetzungen. Nicht wie bei romhacking.com ne komplette Datenbank sondern ne Liste nur mit Hacks, die ich selbst als Best-Off empfehle. Auch soll noch ne Datenbank mit neuen Homebrew-Spielen für alte Plattformen kommen. :)
 
Die erste Aussage würde ich so nicht ganz stehen lassen. Bei meinen Geräten funktioniert es ja (jetzt) mit dem HDMI zum TV. Die anfänglichen Probleme forderten nur einen Downscaler für meinen alten TV. Es lag also nicht an den Handhelds, sondern an der Inkompatibilität zwischen HDMI-Kabel und TV. Mit WLAN hätte es erst recht nicht geklappt. Da ich aber in absehbarer Zeit umziehe, plane ich auch einen neuen Fernseher.

Was ich am PowKiddy so schätze ist die schiere Auswahl an Emus, die sich super easy und schnell dowloaden lassen. Das erfordert zwar mehr Zeit zum Testen. Doch wenn man sich die Zeit nimmt, kann man die passende Palette an Emus für sich finden.
Ich habe RetroArch noch installiert. Solange meine jetzigen Emus laufen, belasse ich es erstmal dabei. U.U. komme ich drauf zurück.
Bei ClassicBoy Pro habe ich die gleichen Vorteile wie bei RetroArch, nur dass es für mich viel intuitiver und einfacher war. Die Cores zieht man sich einfach unter einem Menüpunkt online herunter und der Rest geschieht von selbst. Und die Einstellungen und Funktionen sind echt umfangreich. Nur wenige Mods für GameBoy geben die eingefügte Colorierung komisch wieder, da greife ich dann auf den PizzaBoy zurück.

Komisch, ich dachte, die Emus seien für alle Anbernic-Modelle gleich. Oder zumindest für baugleiche.
Erstmal schaue ich mir den Markt näher an. Du nanntest einige Modelle, die anscheinend sehr beliebt sind. Geld spielt da keine Rolle, nur Qualität und Funktionen für meine Wünsche. Die PSP hatte ich immerhin weit über 15 Jahre. Da sehe ich das als eine Investiition in die Zukunft, die ich sehr stark nutze. Andere geben für PS5 ja weitaus mehr aus.^^

Oh, das ist übel. Wenn ich so lange von einem Gerät profitieren möchte, wäre die Nachhaltigkeit bzw. Langlebigkeit des Markt wohl auch ein wichtiger Faktor. Ich denke, mit Android-Systemen und dem Google PlayStore als Quelle hat man da sicher einen Vorteil.

Wow, deine verlinkte Liste ist ja noch umfangreicher als ich es beabsichtigt hatte. Wie konnte mir dieser Emu-Handheld-Markt all die Jahre entgehen? ._.
Ich hätte mich nur auf die Favoriten beschränkt, um die Auswahl zu erleichtern. Performance (Störungsfreiheit) und Akkulaufzeit hätte ich auch noch aufgenommen. Aber wenn du so ein großes Projekt startest, sehe ich es mir sicher gerne an. Mir fehlt eh die Zeit dafür*. Hacks werden für mich sicher auch in Zukunft interessanter. Nicht wegen solchen LEWD-Hacks für Zelda 4, sondern z.B. um endlich 100% in Terranigma zu erhalten (was in der PAL-Version nie ging). Oder eben Nachkolorierungen.

EDIT: Weichen die zusätzlichen Rechenleistungen für verschiedene Emus so stark voneinander ab? Ich habe nie verstanden, warum sie viele SNES-Games auf SNES9x auf meiner PSP nicht liefen, während PS1-PBPs einwandfrei liefen. Bis mir jemand erklärte, dass Emus zusätzlich Rechenleistung brauchen.

*Offtopic: Als ich eine Weile arbeitslos war, hatte ich noch viel Zeit für Großprojekte. Da schuf ich richtig aufwendige Complete Guides (> Eigenwerbung - die verdienten eigentlich auch eine richtige Homepage :loomit:).
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch, ich dachte, die Emus seien für alle Anbernic-Modelle gleich. Oder zumindest für baugleiche.
Jain. Also für baugleiche Reihen ähnelt sich das Angebot schon. Dein RG350M ist aber nicht baugleich mit der 351-Reihe, es ist der Vorgänger mit völlig anderem Chipset.

Darüber hinaus ist es eben wie bei PCs. Es kommt halt darauf an, welche Software man darauf spielt. Alle Geräte der 351-Reihe (351P, 351M, 351V, 351MP) kommen von Hause aus mit dem gleichen Betriebssystem und den gleichen Emulatoren.

Es gibt aber ja noch Custom-Betriebssysteme aus der Community und die sind oft weitaus besser im Finetuning, haben mehr Emulatoren... (gibt es auch für den 350M, weswegen du auch da mit einer Custom-Firmware besser beraten bist). Und manchmal sind diese Custom-Firmwares für die ganze Geräte-Reihe, manchmal sogar für den Chipsatz und somit auch für Geräte anderer Hersteller mit gleichem SBC und manchmal nur für einzelne Geräte entwickelt. Kurz gesagt: Die Hardwarepower steckt die Grenzen, was theoretisch möglich ist und was nicht. Wie viele Emulatoren man fürs Gerät hat und wie gut die optimiert sind, häng aber sehr stark von der Firmware ab. Und da ist Custom-Firmware immer besser als sich lediglich auf das zu beruhen, was von Hause aus vom Entwickler kam.

Erstmal schaue ich mir den Markt näher an. Du nanntest einige Modelle, die anscheinend sehr beliebt sind. Geld spielt da keine Rolle, nur Qualität und Funktionen für meine Wünsche. Die PSP hatte ich immerhin weit über 15 Jahre. Da sehe ich das als eine Investiition in die Zukunft, die ich sehr stark nutze. Andere geben für PS5 ja weitaus mehr aus.^^
Wenn Geld kein Rolle spielt, dann kommt es natürlich noch auf andere Faktoren an. Wie z. B. Größe und Gewicht. Wenn das alles egal ist, dann bist du natürlich mit dem Steam Deck am besten beraten. Gemäß der Exel-Liste siehst du ja, dass es fast die auuf Platz 4 der Power und der Emulator-Performance ist. Die Geräte davor kosten doppelt bis dreimal so viel und sind bei Ergonomie, Plug-and-Play-Faktor... weitaus unterlegen. Das sind halt Asia-Produkte und das Deck von einem Mainstream-Hersteller.

Wenn nicht wäre Odin zu überlegen, das wäre aktuell das einzige Android-Gerät mit PS2-Unterstützung und kostet nochmal etwas weniger.

Oh, das ist übel. Wenn ich so lange von einem Gerät profitieren möchte, wäre die Nachhaltigkeit bzw. Langlebigkeit des Markt wohl auch ein wichtiger Faktor. Ich denke, mit Android-Systemen und dem Google PlayStore als Quelle hat man da sicher einen Vorteil.
An vielen Stellen ist das ein Fehlschluss. Im Endeffekt laufen die Android-Handhelds oft mit veralteten oder stark angepassten Android-Versionen. Kann also sein, dass Apps die Android-Version nicht unterstützen. Und viele Apps sind auch nicht auf Controller-Steuerung ausgelegt. Vor allem aber hinkt die Emulation auf Android hinterher. Die Emulatoren sind für Windows immer am meisten vorangeschritten, weswegen ein Windows-Handheld da natürlich immer am meisten bietet. Plus halt den nativen Windows-Kram. Dahinter kommt ein "richtiges" Linux wie eben das des Steam Decks und danach würde ich Android einordnen.

Weichen die zusätzlichen Rechenleistungen für verschiedene Emus so stark voneinander ab?
Jain. Viele Standard-Emulatoren für ältere Geräte geben sich nicht viel. Aber es gibt halt noch zusätzlich Emulatoren, die sich darauf spezialisieren die Konsole so akkurat wie möglich zu emulieren und nicht einfach mit so wenig benötigter Hardwarepower wie möglich ne Emulation mit Full-Speed hinzubekommen. Der Normalmensch merkt da keinen Unterschied in meinen Augen. Da muss man schon ein Speedrunner sein, bei dem jede Millisekunde zählt oder beide Versionen im Side-by-Side-Vergleich mit Frame-Anzeige aufnehmen und dann am besten in Zeitlupe vergleichen. Aber es gibt diese Emulatoren nun einmal und die sind halt nicht darauf ausgelegt wenig möglich Rechenleistung zu benötigen. Und dann gibt es welche, die haben noch extra Features, die auch nochmal besonders hungrig bei der Rechenleistung sind (z. B. HD Textur-Packs beim NES-Emulator Mesen, SNES-Emulatoren mit 16:9 Widescreen-Hack-Support, PS2-Emulatoren die in 4K hochskalieren, 60fps liefern...).
 
Mit den Custom-Firmwares klingt nach Insiderwissen. Und Such- und Einlesearbeit. Ich war froh, als damals ein Fachgeschäfft für 'nen Fuffi meine PSP mit spezieller Customfirmware und Emus einrichtete. Wenn es drauf ankämme, würde ich es aber hinkriegen.
Den Odin schaue ich mir mal an. Das Steam-Deck wäre zwar verlockend, da es sicher auch SSX3 abspielen kann. Allerdings ist mir das zu groß und unergonomisch. Die Tasten ganz am Rande lassen Gelenkschmerzen und Fingerkrämpfe erahnen. Überhaupt: was soll das eigentlich mit der Tastenanordnung wie auf einem X-Box-Controller bei einer Emulatormaschine, auf der zum Großteil Retros laufen, die mit digitalen Pfeiltasten laufen statt Joystick?

Der PowKiddy X18S lässt sich upgraden. Das Teil ist wie ein Smartphone, nur ohne Sim-Karte und mit eigenem Controller, der von Emus als Joypad erkannt wird. Wie mein Smartphone kommt (bei aktiviertem W-Lan) die Meldung, Android sei veraltet, es gäbe neue Updates, die ich ziehen solle. Und das klappt auch genauso wie beim Smartphone. Man könnte auch auf neue Android-Versionen upgraden damit (wie von 10 auf 11). Dann müsste man doch auch die neuesten Emus alle spielen können (bis zur PS1 hoch)? Kann Odin solche Upgrades nicht?
Zum Glück hat bei allen meinen Emus die Unterstützung externer Controller geklappt. Auf dem Touchscreen blende ich dann virtuellen Tasten aus. Das behindert nur.

Klar, PC ist immer das Non-Plus-Ultra an Möglichkeiten (weshalb ich auch lieber auf PC surfe/arbeite als auf Smartphones). Nach meinen vermutlich unrepräsentativen Erfahrungen hatte ich den Eindruck, dass Android noch über Linux liegt, wegen dem Anbernic. Wenn die Emu-Auswahl auf nur eine Produktgruppe eingeschränkt bleibt und die nach einigen Jahren out ist (weil sich auch die Customfirmwares irgendwann mehr auf neuere Modelle fokussieren), dann sehe ich das als riesigen Nachteil gegenüber Android-Systemen, die sich upgraden lassen. Welche Windows-basierten Emu-Handhelds sind denn besonders empfehlenswert?

Verstehe. Viele Einstellungsoptionen sind also nicht per se ein Leistungsfresser. Ich habe übrigens einen SNES-Emu gefunden, der sich auf Online- und Multiplayer versiert hat und richtig gut läuft. Der schnitt bei mir sogar besser als der SNES9x ab: Multi SneS16. Ich füge dem Anhang mal meine Erfahrungen zu beiden Systemen zu mit Empfehlen zu guten Emus für die Systeme. Vielleicht kannst du für deine Homepage damit was anfangen.



Ansonsten ist das Upgraden für mich aber auch total unerheblich. Ich als Verfechter der Ultra-Slow-Fashion lebe strikt nach der Devise: "Never change a running system". Sobald ich mir alles so optimal wie möglich eingerichtet habe, sehe ich Upgrades immer nur als Risiko und unnötige Nerven- und Zeitverschwendung. Wie bei den nervigen Win10-Zwangsupdates, die gerne mal einen Treiber zerschossen oder hier und da etwas unerwünscht verstellen oder verändern. Wenn alles so läuft, wie es soll, nutze ich das System wie meine PSP, bis es auseinanderfällt. Denn es werden bei mir eh nur die gleichen Systeme genutzt: GB, GBC, GBA, NES, SNES, Sega, PS1 und vielleicht irgendwann GameCube und PS2. Daher rechnet sich das auch finanziell für mich.
 

Anhänge

Mit den Custom-Firmwares klingt nach Insiderwissen. Und Such- und Einlesearbeit.
Ja, das ist es auch. Jedoch ist es das auch wert. Diese ganzen China-Geräte kommen von Herstellern, die mit sehr geringer Gewinnmarge agieren. Demnach sparen die Kosten wo es nur geht und das ist halt meist Firm- bzw. Software, denn da schiebt die Community dann einfach qualitativen Content nach.

Die Such- und Einlesearbeit ist es einfach wert, weil es die Erfahrung, Features, Performance... der Geräte expotenziell verbessert.
Meine Schwiegermutter würde ich das jetzt nicht selbst einrichten lassen. Aber ne Custom-Firware zu installieren ist jetzt auch kein Hexenwerk.

Bei nem Raspberry Pi oder ner Emulationskonsole auf Android-Basis ist das Einrichten auch jede Menge Arbeit. Bei den Handhelds aber hält es sich in Grenzen. Das einzelne Einrichten und Konfigurieren einer Emulations-Oberfläche innerhalb von Android, Windows, Mac oder Desktop-Varianten von Linux ist weitaus mehr Aufwand. Die auf den Handheld ausgelegten Firmwares haben den massiven Vorteil, dass sie die ganze Einzelkonfiguration mit Bezels, Auflösung, Controller-Input... schon alle vorkonfiguriert haben.

Allerdings ist mir das zu groß und unergonomisch. Die Tasten ganz am Rande lassen Gelenkschmerzen und Fingerkrämpfe erahnen.
Ob es einem zu groß ist oder nicht, das ist im Endeffekt von den eigenen Präferenzen abhängig. Will man es kleiner haben, dann fällt das Steam Deck natürlich direkt weg, weil es das wuchtigste Gerät überhaupt ist.

Aber es ist nicht unergonomisch. Im Gegenteil. Es ist der ergonomischste Handheld überhaupt. Das weiß ich als ich selbst bei Bekannten am Deck Hand angelegt habe, als auch wirst du überall im Net lesen können, dass es einhellig die Mehrheitsmeinung ist. Die Stimmen, dass das Deck besonders ergonomisch und bequem ist, überwiegen deutlich. Ich kenne eigentlich keine Stimme, die das eigentlich nicht so besonders positiv und erst recht nicht negativ sieht.
Klein und eckig ist ja nicht sehr bequem und ergonomisch. Der Controller vom NES ist daher ja auch dem Pro Controller der Switch sowie den Controllern von PS4/PS5 sowie Xbox One/Xbox Series diesbzüglich weitaus unterlege. Auch aus demselben Grund gibt es ja diverse "Grips", die die Switch so wuchtig machen, weil das weitaus besser in der Hand liegt als ein eckiges Gerät.

Überhaupt: was soll das eigentlich mit der Tastenanordnung wie auf einem X-Box-Controller bei einer Emulatormaschine, auf der zum Großteil Retros laufen, die mit digitalen Pfeiltasten laufen statt Joystick?
Ich glaube nicht, dass die meisten Leute das Steam Deck für Retro-Emulation kaufen. Offiziell ist es dafür da, um Steam-Spiele zu spielen. Und da ist eine moderne Controller-Belegung von Vorteil. Darüber hinaus, ist es selbst beim Emulationspublikum eher dafür da Plattformen zu emulieren, die vorher kaum bis gar nicht emulierbar waren also Gamecube, Wii, PS2, Wii U und Switch. Das profitiert auch alles von dem Layout.

Dann müsste man doch auch die neuesten Emus alle spielen können (bis zur PS1 hoch)? Kann Odin solche Upgrades nicht?
Ja das Odin kann solche Upgrades. Generell kann jedes halbwegs moderne Gerät alle Emus bis PS1 locker. Jeder Handheld, der jetzt rauskommt hat ja Retroarch (fertig eingerichtet) und daher ist das dann alles automatisch mit dabei. Es gibt nur noch wenige Handhelds, die jetzt noch rauskommen, wo man die Emulatoren einzeln hat und wenn dann sind sie im Low-Budget-Bereich. Dein RG350M kam halt vor dieser Zeitenwende (und kann die Dinge aber auch locker alle, eben nur mit Custom-Firmware) und ist damit wenig repräsentativ.

Nach meinen vermutlich unrepräsentativen Erfahrungen hatte ich den Eindruck, dass Android noch über Linux liegt, wegen dem Anbernic.
Einerseits meinte ich mit "richtiges" Linux ne Desktop-Variante für X86-PC-Prozessoren. Das ist nochmal was anderes als die abgespeckten Linux-Versionen, die für die ARM-Prozessoren (die für mobile Geräte oder Mini-PCs wie den Raspberry Pi da sind) auf dem Markt sind. Da gibt es weitaus weniger, weil viele Software auf X86-Hardware ausgelegt ist. Darüber hinaus ist aber auch dein Anbernic-Gerät extrem unrepräsentativ, da es vor der Zeitenwende herauskam.
Im End-Effekt liegt es daran, dass viele Homebrew-Sachen vom PC kommen. Die sind auf Chips mit X86-Architektur ausgelegt. 0815-Emulatoren etc. gibt es immer für alles. Manche Engines (RPG-Maker, Openbor, Mugen...) sind aber entweder gar nicht oder schlecht für ARM portiert. Auch gibt es viele Ports von PC-Spielen nur für X86. Somit weder für Android noch für Linux auf solchen Anbernic-Geräten. Und auch ist es so, dass Emulatoren, die es für alles gibt als erstes immer ein Update für X86 Windows bekommen und dann für den Rest. Da X86-Linux wohl noch vor Android.

Wenn die Emu-Auswahl auf nur eine Produktgruppe eingeschränkt bleibt und die nach einigen Jahren out ist (weil sich auch die Customfirmwares irgendwann mehr auf neuere Modelle fokussieren), dann sehe ich das als riesigen Nachteil gegenüber Android-Systemen
Wie gesagt ist die Emu-Auswahl relativ gleich. Es liegt nur an deinem Anbernic-Gerät vor der mehrfach erwähnten Zeitenwende. Bis auf Low-Budget-Geräte kommt heutzutage alles mit Retroarch und da hat man auf einen Schlag von den alten Emulatoren alles innerhalb von Retroarch integriert.

Welche Windows-basierten Emu-Handhelds sind denn besonders empfehlenswert?
Das kommt zwar mit Linux, aber einerseits kannst du dir da auch Windows drauf installieren. Andererseits ist es immer noch ein X86-Gerät mit Linux und daher hat es weitaus mehr Untersützung als sein ARM-Linux. Darüber hinaus hat das Steam Deck gerade für Steam-Nutzer halt viele Spiele und wohl die beste Plug & Play-Erfahrung.
 
Sowohl bei dem Anbernic habe ich (mithilfe eines Forenguides) einen Firmware-Update installiert, als auch bei dem PowKiddy (für den Google Playstore). ich muss sagen, dass es bei den PowKiddy um WELTEN einfacher war. Alles ist da deutlich einfacher. Und es gibt mehr Alternativwege - wie beim Datentransfer. Daher bin ich jetzt etwas angetaner von Android-Systemen. Die Emus und Apps kann man schließlich auch 1:1 für Smartphones verwenden bzw. weiterempfehlen. Oder für andere Android-Handhelds. Diese Universalität sehe ich als Plus.
Sind denn die "richtigen" Linux-Systeme untereinander kompatibler als die "alten" (relativ) Geräte von Anbernic, was die Emulatoren angeht? Kann die Emus da universeller untereinander verwenden?

Müsste ich Emus passend konfigurieren, wäre ich teils aufgeschmissen. Ich klicke mich bei neuen Emus immer einmal komplott durch alle Menüpunkte für einen Überblick. Was mir da an Möglichkeiten angeboten wird, lässt mich erschaudern. Ich verstehe da nämlich nur Bahnhof von den ganzen Video-, CPU-, GPU-, Audio-, Kernel-, Mapping-, Controlling-, Setting- und Schlagmichtot-Feineinstellungen. Da lasse ich im Zweifel lieber die Finger von^^. Ein paar Basics reichen mir:
Bildschirmformat- und Größe, Ausblenden virtueller Tasten, Lautstärke, FPS, Spielgeschwindigkeit, Tastenbelegung (auch für Emu-Befehle auf Sondertasten), Lade-/Speicherpfad und noch ein paar etwas Speziellere Dinge. Ansonsten ist es mir wichtig, dass ich alles schnell und direkt erreichen kann und für meine ständigen Quicksaves und Quickloads nicht in Untermenüs muss.

Eine endgültige Meinung über die Ergonomie kann ich mir auch erst machen, wenn ich das Teil selbst längere Zeit getestet habe. Ich glaube immer, dass man solche Handknaufe/Griffe braucht. Vielleicht gibt es aber auch bei Ergonomie unterschiedliche Präferenzen. Viele Leute finden z.B. Converse Chucks bequem, während es für mich die unbequemsten Schuhe meines ganzen Lebens waren, die meine Hacken scheuerten und nach wenigen Kilometern Blasen bescherten. Analog dazu gibt es Leute, die die X-Box-Controller mögen, während ich Pfeiltasten lieber oben und beide Joysticks parallel zueinander unten habe (gerade bei Retros). Und das ist ein Punkt, wonach ich mir Handhelds unter ergonomischen Gesichtspunkten definitiv aussuche. Und auch die Verwendbarkeit von externen Controllern (für TV).

Mir ist es aber auch so mit dem SNES-Controller ergangen. Als Kind hatte ich nie darüber geklagt. Als ich aber 20 Jahre später (mit Erwachsenenhänden) Sigma in Mega Man X mit dem alten SNES-Controller bekämpfte (halbe Stunde Dauerfeuer...), taten mir echt die Hände weh und ich merkte, welch Segen die neuen Griffe der PS1-Aufwärts-Konsolen sind! Diese GameBoy-förmigen Handhelds möchte ich auch nicht mehr, weil die zu schmal sind. Im Übrigen fand ich einen Privathändler, der für etliche Emu-handhelds selbstgemacht aufsteckbare Grips/(Griffe verkauft (ist auch in meiner PDF zum Anbernic oben verlinkt). Aber an sich fand ich den Anerbic schon handlich genug.

Ich habe mir diese Tabellenliste mal näher angesehen und einige neue potentielle Favos zum Vergleich herausgepickt. Du hattest Recht. Der Anbernic 350 schneidet da echt schlecht ab. Obwohl er letztes Jahr noch auf einigen Webseiten in den Himmel gelobt und geranked wurde. Krass.
Wenn ich mir die Releases anschaue (2021), wird mir auch klar, dass dieser Markt noch relativ neu ist und dass da gerade eine unfassbar große Dynamik drinsteckt. Das haut mich echt um. Eine neue Sturm und Drang-Phase, irgendwie. So viele verschiedenartige Systeme (wobei die USB-Sticks für den TV da fehlen).

Das Steam-Deck ist dafür ausgelegt, Spiele von Steam direkt drauf zu laden, bietet aber auch die Möglichkeit, Emus und eigene Roms draufzuziehen, richtig?
 
Sowohl bei dem Anbernic habe ich (mithilfe eines Forenguides) einen Firmware-Update installiert, als auch bei dem PowKiddy (für den Google Playstore). ich muss sagen, dass es bei den PowKiddy um WELTEN einfacher war. Alles ist da deutlich einfacher. Und es gibt mehr Alternativwege - wie beim Datentransfer. Daher bin ich jetzt etwas angetaner von Android-Systemen. Die Emus und Apps kann man schließlich auch 1:1 für Smartphones verwenden bzw. weiterempfehlen. Oder für andere Android-Handhelds. Diese Universalität sehe ich als Plus.
Ich will dir Android gar nicht absprechen. Aber ein bisschen Perspektive da rein bringen. Inzwischen ist es bei den Linux-Geräten ebenfalls meist so, dass da aufgrund von Retrorch die gleiche Universalität vorherrscht. Und sowas wie Datentransfer ist da inzwischen auch ganz einfacher. Bei meinem 351MP kann ich z. B. die Dateien enfach übers WLAN von meinem PC rüberschieben, wenn ich mit dem gleichen Internet verbunden bin. Auch hat das Gerät einen zweiten Micro SD-Slot nur für die Spiele. Die kann ich auch in jeden PC/Mac/Linux stecken und rüberziehen.
Darüber hinaus ist der 350M (und darüber hinaus noch ohne bessere Custom-Firmware) nicht repräsentativ, wie einfach das Arbeiten mit Linux-Handhelds ist, weil der halt vor dieser "Zeitenwende" kam. Das ist so als würdest du sagen Windows ist für dich einfacher als MacOS X und als Bewertungsmaßstab für MacOS hast du aber Betriebssystem vom Apple 2 aus den 80ern genommen.

Müsste ich Emus passend konfigurieren, wäre ich teils aufgeschmissen. Ich klicke mich bei neuen Emus immer einmal komplott durch alle Menüpunkte für einen Überblick. Was mir da an Möglichkeiten angeboten wird, lässt mich erschaudern.
Das ist eben der Nachteil der Universalität. Egal ob Android, Windows, IOS, MacOS oder ein reguläres Linux-System. Eine gute Firmware, die für das Gerät entwickelt ist, hat das alles vorkonfiguriert.
Bei 351ELEC für die Anbernic 351-Geräte musst du nur das Betriebssystem (img-Datei) auf eine MicroSD-Karte aufspielen und die in das Gerät einlegen. Dann installiert und konfiguriert sich alles von alleine. Danach nur noch die Spiele rüberschieben und fertig.

Sind denn die "richtigen" Linux-Systeme untereinander kompatibler als die "alten" (relativ) Geräte von Anbernic, was die Emulatoren angeht? Kann die Emus da universeller untereinander verwenden?
Was ich mit "richtigen" Linux-Systemen meinte, waren Desktop-System. Also für richtige Linux-Computer. Und da sind sie das natürlich. Genauso wie bei Windows auch. Darüber hinaus sind aber auch die "nicht-richtigen" Systeme bei Anbernic-Geräten ab der 351-Reihe ebenfalls weitaus kompatibler.

er Anbernic 350 schneidet da echt schlecht ab. Obwohl er letztes Jahr noch auf einigen Webseiten in den Himmel gelobt und geranked wurde.
Für seine Zeit war er aus mehreren Gründen auch extrem gut und hat bis heute noch das Standing. Weil:
  • Er hatte ein 640:480-Display. 90% der anderen Geräte mit 4:3-Display (welches für alte Konsolen am besten geeignet ist) hatten ne Auflösung von 320:240. Er war das erste Gerät mit zwei Analog-Sticks und 640:480. Das heißt er wurde wegen des überragenden Displays gefeiert. Das war als das Gerät Anfang 2020 herauskam vollkommen überragend und ist heute noch sehr gut.
  • Alle Geräte vor dem RG350M hatten entweder ne allgemeine schlechte Verarbeitung, keine zwei Analog-Sticks, noch nicht die inzwischen etablierten Nintendo-Switch Analog-Sticks, unresponsive Buttons bzw. unresponsives Steuerkreuz... Die Verarbeitung und die Steuerelemente in Kombination mit dem Display haben das Gerät damals zum King gemacht.
  • Die Erfahrung mit Custom-Firmware ist auch heute noch weitaus besser.
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Anfang 2020 wurde RG350M zurecht aufgrund dieser Merkmale so hoch gelobt. Von der Hardwarepower und dem damit verbundenen Potenzial hat aber der RK3226-Chip ab Sommer die Szene erobert. Gerade am Anfang hieß es immer, dass die Geräte mit dem Chip nicht die Verarbeitungsqualität des RG350M haben, und dass ein RG350M mit dem RK3226-Chipset (das ist im Endeffekt der RG351MP, der erst so spät herauskam, da war der RK3226 auch schon wieder altes Eisen) das nonplusultra wäre. Dann kamen im Laufe vom 2. Halbjahr 2020 und im 1. Halbjahr 2021 mehrere RK3226-Geräte, die auch in der Verarbeitung gut waren und da war der RG350M schon so langsam nicht mehr angesagt. Ende letzten Jahres galt der RK3226 wiederals altes Eisen. Von daher war der RG350M letztes Jahr bestenfalls noch ein Gerät, welches für damalige Verhältnisse gut war, aber da schon als veraltet galt.

Wenn ich mir die Releases anschaue (2021), wird mir auch klar, dass dieser Markt noch relativ neu ist und dass da gerade eine unfassbar große Dynamik drinsteckt.
In den letzten Jahren gab es einen Boom. Der Markt hat aber seine Wurzeln bereits vor ca. 20 Jahren gehabt.
  • Phase 1 (Prequel-Phase - Anfang bis Mitte der 00er): 2001 hat die Firma Gamepark den GP32 herausgebracht. Das war ein Handheld, bei dem man Spiele auf Modul kaufen und downloaden konnte. Aber der Handheld war von Anfang an offen. Die Module waren SmartMedia-Cards, das heißt man konnte auch selbst Module dafür herstellen. Offizielle Spiele gab es dafür wenig. Das Gerät wurde dann schnell von der Homebrew-Szene für Ports alter PC-Spiele und Emulatoren verwendet.
    Davon gab es dann die Nachfolge-Firma Gamepark Holding, die in den 00er Jahren mehrere Geräte herausgebracht hat, die auch offen waren und primär für Emulatoren verwendet wurden. Parallel dazu wurde in Deutschland über viele Jahre hinweg der Pandora-Handheld entwickelt. Konnte aber nie durchstarten, weil er zu spät veröffentlicht wurde und auch zu teuer und zu klobig war.
    Das alles war aber noch ein Nischensegment. Die Geräte waren aber alle keine "China-Handhelds" und hatten ne gewisse Qualität. Als PSP-Homebrew dann immer populärer wurde, hat es diese Geräte wohl auch das Nischendasein gekostet. Die Leute haben ihre Emulatoren lieber auf der PSP gespielt.
  • Phase 2 (China-Geräte - Ende der 00er): Hat man bei Shops mit billigen China-Produkten geschaut, gab es immer Konsolen, die wie modernen Konsolen aussahen, aber in Wirklichkeit billiger Schrott waren. Beispielsweise Konsolen, die aussahen wie die Wii, auf denen aber nur ein schlechter Emulator mit NES-Spielen lief. In den 00er Jahren gab es das immer mehr als Handheld. Geräte, die entweder aussahen wie der Game Boy Micro oder die PSP und ebenfalls nur Schrott abgeliefert haben.
    Irgendwann gab es dann aber Geräte, bei denen Verarbeitung, Display und Hardwarepower so gut waren, dass man sie hacken konnte, um richtige Emulatoren selbst draufzuspielen. Als immer mehr Leute aus dem Westen das bestellt haben, hat man in China erkannt, dass da ein Markt ist. Sie machen Geräte, die genug Leistungsfähigkeit haben und die Nerds machen sich Firmware etc. selbst. Das war vor allem bei den kleinen Geräten in Optik des Game Boy Micro. Namentlich stechen da die Dingoo-Geräte hervor.
  • Phase 3 (Android-Geräte - Anfang der 10er): Danach war es so, dass auch immer mehr der Geräte in PSP-Optik besser wurden. Irgendwann haben die China-Hersteller dann angefangen, ne schlechte Android-Version draufzuspielen. Das hat der Homebrew-Sezene ne Erleichterung gegeben damit zu arbeiten. Die Geräte wurden immer teurer und besser. Vor 10 Jahren gab es dann die ersten Android Handhelds für um die 200€, die dann in der Lage waren alles bis PS1 perfekt abzuspielen und dazu noch etwas PSP, N64 und Dreamcast. Alles aber immer noch mit mäßiger Verarbeitung und schlechtem Display. Dieser Markt hat dann die kleinen Handhelds gekillt. JXD 7800B war so der erste Handheld, der richtig lange Kultstatus in der Szene hatte. Immer noch waren aber Verarbeitung, Bildschirmqualität... räudig.
  • Phase 4 (Fehlstart der kleinen Geräte - Mitte der 10er): Mit dem Siegeszug von Android, hatten die Hersteller wohl kein Interesse mehr an den kleinen Geräte, weswegen die 5" und 7" Android-Handhelds, die kleinen China-Handhelds verdrängt haben. 2013 wurde dann der GCW Zero über Kickstarter finanziert. Die Idee war es ein Open Source Gerät mit ordentlicher Verarbeitung zu haben, wo man nicht aus China ein billig-Gerät importieren muss und wo sich die Community dahinter sammelt. Auch war das Argument lieber $150 Dollar für ein schwächeres aber gut verarbeitetes Gerät zu zahlen als $200 für ein stärkeres aber miserables verarbeitetes Gerät.
    Das Gerät ist aber nie so richtig durchgestartet. Zu teuer und zu lange nicht erhältlich. Parallel haben sich dann die Android-Geräte schrittweise in Verarbeitungsqualität, Display... immer mehr verbesser. Deswegen hat sich der Markt eher etabliert. Aber auch da hat es sich gesättigt. Vor allem hat sich GPD als Marktführer etabliert. Es war dann nicht mehr so, dass dauernd andere Geräte kamen.
  • Phase 5 (Diversifizierung des Marktes - Ende der 10er): In der Zeit hat sich am meisten getan. Obwohl der GCW Zero nicht durchstarten konnte, ist das Konzept nicht gestorben. Der GCW-Zero basierte auf einem Chip von Ingenic. Ab 2016 kamen immer mehr kleine Handhelds mit Ingenic-Chip. Die sind wie Pilze aus dem Boden gesprossen. Im Endeffekt alle paar Wochen ein Gerät mit anderem Chip, anderem Preis und anderer Verarbeitung. Der RG350M kann als Höhepunkt und Endpunkt der Ingenic-Geräte betrachtet werden.
    Parallel dazu hat sich auch im hochpreisigen Markt was getan. Neuer Android-Geräte sind erschienen. Auch hat GPD die ersten Windows-Geräte mit weitaus mehr Leistung und in einer deutlich höheren Preisklasse etabliert.
In den letzten Jahren ist es nun so, dass man wirklich sehr viel Entwicklung hat. Die kleinen Geräte wurden auch teurer und sind von Ingenic auf Rockchip gewechselt und hatten einen Sprung in Leistung und Features. Noch mehr Android-Geräte kamen. Das Steam Deck kam heraus. Nachdem jetzt nun RK3226 beerdigt wurde, ist es jetzt so, dass da Markt sehr zerstreut ist. Noch nie gab es so viel Auswahl an Geräten in allen verschiedenen Preis- und Leistungsklassen.
 
Ich bin auch dankbar für so viel Input. Ich habe schon lange nicht mehr über so viel Neues auf dem Konsolengeebiet gelernt. Wenn die neueren Linux-Systeme so viel besser und universeller und einfacher sind, bin ich auch nicht abgeneigt. Ich kann mir Windows, Android und Linux vorstellen, solange die Ergonomie passt und einige anderen Voraussetzungen erfüllt sind (Bluetooth, HDMI-Out, einfache Nutzeroberfläche und gute Emuauswahl v.a.).

Beim 350 M finde ich das Gehäuse (richtig robust, edel und ergonomisch) und die Tasten perfekt - besser als etwas von Nintendo. Die Tasten liegen genau richtig, sind nicht zu klein, haben den richtigen Druckwiderstand.
Du scheinst dich schon lange auf diesem Gebiet zu beschäftigen. Teilweise verstehe ich nur Bahnhof bei diesen Chipsätzen und Herstellernamen und Systemarten. ^^
Ich weiß auch nicht, was das alles hier ist: GPU, SoC, CPU (ist Prozessor, das kenne ich),RAM (ist Arbeitsspeicher, das kenne ich), Architecture, D-Pads (sind das Pfeiltasten?), Wofür Sensors?, Kernel... Ich könnte ohne Anleitung nichtmal eine Grafikkarte wechseln (ohne anschließende Systemprobleme). Darum bin ich immer über "Plug&Play" froh und eben der Technik-unversierte Konsolero. Dafür verstehe ich enorm viel über Gameplay- und Spielmechaniken.

Ich könnte mir vorstellen, dass nach dieser Sturm- und Drangphase sich irgendwann etwas Dominantes herausbildet und fast schon monopolisiert.

Ich würde mich aber grundsätzlich NIE von der landläufigen Masse beeinflussen lassen und vorschnell sich zu einem Vorurteil animieren lassen. Wenn es nach der breiten Masse geht, ist die Bildzeitung auch die tollste Zeitung, RTL der beste Sender, Beats by Dr. Dre die besten Kopfhörer (obwohl nur Mittelmaß und doppelt so teuer wie Spitzengeräte), Remakes (nur weil in 3rd Person und Bombemgrafik) besser als ihre Originale und so weiter. Hypes stecken alle an und beeinflussen. Wenn etwas neu ist und vielversprechend scheint, wird das eigene Urteil getrübt. Ich habe mich auch oft blenden lassen und gedacht "Wow, FF12 hat so tolle Grafik und NextGen-Innovation, so viel Neues!". Aber im Nachhinein hatte ich nüchtern oft ein ganz anderes Urteil.
Ohne ein abschließendes Urteil nun zu bilden: ich kann mir nicht vorstellen, wie ich auf dem Steam Deck die Tasten vernünftig bedienen soll, wenn sie so dicht gedrängt ganz oben in den Ecken liegen, weit weg vom Haltegriff der Hände. Alle bisherigen Controller hatten etwas Futter zwischen den Haupttasten und dem Geräterand für die Hände. Ich würde es aber gerne mal in der Hand halten, um es zu testen.

Mit erstem Hauptaugenmerk auf Ergonomie bzw. "richtige" Anordnung der Tasten* und der Nutzbarkeit von PS2-Emus habe ich 3 Favoriten entdeckt, die ich mal näher ansehen und vergleichen werde: GPD XD+, Win600 und GPD Win3.
*Joysticks auf einer Ebene und Pfeiltasten und Aktionstasten horizontal auf einer Ebene. Und nicht umgekehrt wie bei X-Box.
 
  • GPU ist die Graphic Processing Unit also die Grafikkarte
  • SoC heißt System on a Chip. Das steht dafür, dass der komplette Rechner auf einem Chip ist. Also CPU, GPU, Soundchip... alles ist ein Chip und nicht wie bei einem herkömmlichen PC alles ein extra Bauteil mit eigenen Chips. Das ist die ursprüngliche Bedeutung. Damit verwandt ist der Begriff SBC. Das heißt Singleboard-Computer. Da sind die Bauteile nicht alle auf einem Chip. Aber auf einer Platine (das grüne wo die Chips drauf sind). Inzwischen sind beide Begriffe sehr aufgeweicht. Manchmal werden die vermischt oder verwendet, obwohl gewisse Teile gar nicht mit in einem Chip oder einer Platine integriert sind. Das weicht sich immer mehr auf. Bei nem SOC ist aber auf jeden Fall die CPU und meist auch die GPU mit gemeint. Und in der Tabelle ist das einfach das Modell, welches verwendet wurde.
  • Architecture steht für die Prozessorarchitiektor. Das beschreibt den inneren Aufbau von Prozessoren und wie deren Verarbeitung, Schalt- und Rechenlogik ist. Die wichtigsten sind x86 und ARM. CPUs für Desktop PCs und Laptops sind in der Regel X86 und im mobilen Bereich ist ARM vorherrschend. Früher war x86 für klassische PC-Arbeit deutlich stärker, aber auch Energieintensiver. Daher war X86 überlegen, aber für einen Handheld nicht geeignet. Aber das weicht immer mehr auf. Apple hat mit seinen neugen M1-Geräten jetzt auch bei PCs ARM-Architektur. Und auch kommen mobile X86-Geräte, wie das Steam Deck.
    Das ist übrigens auch ein Grund gegen Android. Besonders in der Anfangszeit. Im Endeffekt sind die ganzen Emulatoren und Homebrew-Anwendungen für X86-CPUs geschrieben worden. Das heißt entweder musste man die für ARM komplett neu machen oder man musste praktsich einen X86 Emulator für ARM schreiben, also einen Emulator für den Emulator. Von daher ist ARM (egal ob jetzt mit einem Linux-Handheld wie denen von Anbernic oder einem Android-Gerät) X86 immer mit dem Angebot an Software, Emulatoren... hinterher gewesen. Das wird aber auch immer besser. Vor 10 Jahren hat man da teilweise bei 0 gestanden und so vieles gab es für Android nicht.
  • D-Pad ist das Steuerkreuz bzw. die Pfeiltasten
  • Sensors sind Sensoren. Also Mikrofon, Touch-Eingabe, Gyro-Sensoren, Schrittmesser... das sagt in der Liste erst einmal welche Sensoren die Hardware hat. Für Emulation ist das meiste bis auf Touch zu 99% der Fälle uninteressant. Es gibt ja aber Spiele wo man ein Mikrofon braucht, Wii U und Swithc-Spiele haben oft Gyro-Steurung (Bei Zelda kann man z. B. wenn man in der Ego-Perspektive Pfeile schießt damit das Fadenkreuzg mit Bewegung des Controllers stuern). Nischen-Geräte nutzen auch mal Schrittzähler (bei Pokémon Go das Schrittzähler zubehör). Es gab auch mal GBA-Spiele, die hatten einen Solar-Sensor (Boktai). Aber lales Nische und in der Regel für 99% uninteressant.
  • Kernel ist urprünglich ein Teil des Betriebssystems. Einfach gesagt die oberste Ebene die direkt mit der Hardware kommuniziert. In manchen Bereichen wird Kernel auch so verwendet um zu unterscheidet worauf ein Custom-Betriebssystem basiert also auf Linux, Android... das ist wie. Dinge wie Kernel, Firmware und Betriebssystem, das sind auch Begriffe, die ursprünglich mal unterschiedliche Dinge beschrieben haben, aber schon lange nicht mehr trennscharf zu definieren sind.
Und wenn du überhaupt ne Grafikkarte schon einmal in deinem Leben gewechselt hast, dann ist das immer noch weit über dem Durchschnitt von dem was der 0815-Nutzer macht. Von daher würde ich dein Wissen da immer noch als überdurchschnittlich betrachten. Im Endeffekt ist das halt auch alles Fachgebrabbel, was den 0815-Nutzer ja nicht interessiert. Unter Nerds gibts halt Technikinteressierte, und unter Videospielern sind gerade im PC-Bereich halt viele davon unterwegs. Aber das ist dennoch Spezialwissen, was der Normalmensch im Alltag nicht braucht. Hobbyschrauber und Automechaniker kennen ja auch Begriffe und Dinge, die der Normalmensch am Auto nicht braucht.

Ich könnte mir vorstellen, dass nach dieser Sturm- und Drangphase sich irgendwann etwas Dominantes herausbildet und monopolisiert.
Generell ändern sich ja ein paar Sachen im Gaming und Techbereich gerade sehr stark.

1. Früher war Free2Play etc. nur was für Mobil oder auch mal PC. Inzwischen ist das auch auf der Konsoel der größte Gewinnfaktor. Mikrotransaktionen bei solchen Spielen egal ob Fornite oder auch bei kostenpflichtigen Spiele wie der Ultimate Team Modus bei Fifa, das macht das Geld und gibt den Ton an und nicht die großen AAA-Singleplayer Spiele wie Elden Ring, Super Mario, Uncharted... und das wird nachhaltig Gaming immer mehr transformieren.
2. Der Abo-Service kommt ja auch immer mehr. Das man seine Spiele nicht mehr kauft und stattdessen Abos zahlt.
3. Plattformunabhängiges Spielen und Streaming. Ich kann als Gamepass-Ultimate-Kunde bei Microsoft meine Spiele nativ auf der Xbox One, der Xbox Series und dem PC spielen. Auch kann ich sie auf meinem Android-Gerät, meinem Mac und meinem Linux PC streamen. Und technisch gesehen wird Streaming von Videospielen immer besser und immer verbreiteter und das bedroht halt den Erfolg von extra HArdware. Den PC wird es immer geben. Aber die Konsolen werden davon bedroht.
4. ARM und X86 haben immer weniger getrennte Einsatzgebiete und gehen damit auch in die Konkurrenz anstatt nebenher für verschiedene Anwendungsfälle da zu sein. Das wird den ganzen Technik und PC-Markt ändern.

Das wird alles einen Einfluss auf den PC und Gaming-Markt generell haben und dann in zweiter Konsequenz auch auf die Nischengeräte.

Mit erstem Hauptaugenmerk auf Ergonomie bzw. "richtige" Anordnung der Tasten* und der Nutzbarkeit von PS2-Emus habe ich 3 Favoriten entdeckt, die ich mal näher ansehen und vergleichen werde: GPD XD+, Win600 und GPD Win3.
Du meinst wohl GPD XP+ das ist ein anderes Gerät als XD+, was schon älter und nicht in der Lage ist PS2 abzuspielen. Der XP+ war schon draußen. Der war an sich okay, aber wohl zu teuer für die Leistung und wurde wie es aussieht schon wieder eingestampft. Den kannst du also vergessen.
Auch wenn ich die letzten beiden Anbernic-Geräte nicht so geil fand (RG552 und RG503) und sie daher irgendwie ihr Standing für mich verloren haben, mag ich ihre Geräte. Bin gespannt wie ihr erster Windows-Handheld so sein wird. Kann man aber nichts zu sagen, wiel der nicht veröffentlicht ist.
GPD Win 3 ist ja shcon veröffentlicht. ICh glaube nciht, dass das Gerät per so schlecht ist. Aber dennoch ist es nicht sonderlich beliebt. Liegt aber wohl eher daran, dass der Aya Ne aktuell der beliebteste X86-Windows-Handheld ist und jetzt nochmal mit dem Steam Deck in X86-Gerät mit weitaus günstigerem Preis und von einem großen Hersteller mit Top-Verarbeitung gekommen ist.

Ich würde an deiner Stelle mal irgendwie versuchen Hand an das Steam Deck anzulegen. Viele dieser Asia-Geräte sind in Verarbeitung o. ä. dan ntrotz des Preises nicht auf dem Niveau namhafter Geräte. Und da man vom Steam Deck nur gutes hört, es günstiger als die Konkurrenz ist und sonst deine Boxen checkt, würde ich mal schauen, ob es nicht doch gemütlicher ist. Im Endeffekt sagen viele Leute, dass sie mit den Buttons am Rand skeptisch waren, es aber besonders gut finden.
Ansonsten sind die nächsten wichtigen Handhelds wohl Aya Neo Air, weil Aya aktuell Spitzenreiter bei den Hochpreis-Windows-Handhelds ist. Aber das hat die Analog-Sticks nicht auf einer Ebene. BEi Anbernic würde ich schauen, ob sie mit ihrem ersten Windows-Handheld ein gutes Produkt anlegen. Die haben echt nachgelassen. Der RG552 war viel zu teuer für das was er kann. Und der RG502 war auch zu teuer und lässt vom Gesamtkonzept nur Fragezeichen offen. Die brauchen jetzt ein Comeback und da stellt sich die Frage, ob sie das jetzt mit ihrem ersten Windows-Gerät dem A600 schaffen. Auch hat Anbernic oft die teuersten PReise und da bleibt abzuwartne wie viel die für so ein Gerät verlangen, wenn sie sonst auch schon überdurchschnittlich teuer sind.
 
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Aha, interessant. Aber was bedeutet das für den Spieler? Bei Rechenleistung orientiere ich mich lieber an den Aussagen, welche Emu-Systeme problemlos laufen. Daran sehe ich beim Steam Deck und Win 3, dass die richtig Power haben. Ob aber z.B. NVidia oder AMD oder sonst was für Hersteller ihre Teile darin verbauten ist mir eigentlich wurscht. Die Unterschiede, wie was verbaut ist, merkt man doch als Spieler kaum, sofern die Gesamtleistung ausreicht, oder welchen Einfluss könnte das haben? Ich lese heraus, dass dies die Auswahl bzw. Kompatibilität von Emus beeinflusst.

Ne, habe ich nicht *g*. Aber ich habe nur einmal meine X-Box gemoddet! Bei PCs bin ich zu ängstlich. Mein erster Tower 2002 war ein Montagsmodell, das ständig abstürzte und Bluescreen hatte und von vermeintlichen Experten dann nur verschlimmbessert wurde ("Kühlpasste unter dem Chip darf nur ein klecks sein!" - "Nein, die muss verteilt sein!"). Da merkte ich, wie hypersensibel die sind, wenn man kein echter experte ist. Lieber die Finger davon lassen, solange ich keinen ersatz-PC habe (wegen den Abhängigkeiten vom Internet). Never change a running sytem!

Ja, diese kapitalistische Entwicklung sah man ja schon bei EA und Lootboxen und so. Auch bei Software ist das so. Früher konnte man Photoshop als ganzes kaufen, heute mietest du nur Nutzungsrechte für monatliche oder jährliche Preise. Und man zahlt sich dumm und dämlich und das ganze wird schwer kalkulierbar. In der Wirtschaft ist es ähnlich. Beleuchtungen am Flughafen werden von den Glühbirnenherstellern nur noch gemietet, inklusive Service und Wartung. Und irgendwann wird das Gaming so wie bei Coin-Master :D (ich finde Videos von Ultralativ dazu oder Simplicissimus gut).
Hach, wie gut, dass ich (fast) nur Retro und Klassiker spiele.

Das Streamen wird aber von den meisten Gamern noch kritisch gesehen. Vieles kann man dann nicht mehr machen. Ebenso werden Konsolen von Smartphones bedroht. Aber das ist für mich kein echtes Gaming. V.a. diese vielen BilligSpiele. Aber der Einfluss ist natürlich da. heutige Generationen haben von Videospielen ein ganz anderes Verständnis und werden leider nie verstehen, was ein gutes Gameplay ausmacht, wie man mit alten Spielen überhaupt Spaß haben konnte und dass Spielspaß eben nicht (primär) von Graphik abhängt - eher von Optik/Design. Und das ist furchtbar schade (würde Ultralativ jetzt sicher sagen).


Boah, heidewitzga, der GPD Win 300 ist ja ein Monstrum! Fetter als das SteamDeck von der Leistung her! :O
Und arschteuer :D. Dafür gibt es eine Menge Zubehör auf Amazon wie Griffe, Halterung, Tasche.

Funktioniert Bluetooth 5.0 auch mit älteren Bluetooth-Geräten zur Verbindung? Und muss man schnelles Inet für WiFi 6 haben? Und was heißt "eGPU funktioniert nur über Thunderbolt, nicht intern" (oder so ähnlich)???
Hat man mit diesen Windows10-basierten Handhelds eigentlich auch das Problem mit den Zwangsupdates, die man v.a. bei Win10-Home nicht unterbinden kann? Allein die Hinweise dazu nerven schon und wären bei einem Handheld für mich völlig fehl am Platze. Die Updates könnten die Funktionalität oder Kompatibilität des ganzen Systems oder einzelner Apps gefährden.

Bei der Ergonomie muss man definitiv auch das Gewicht berücksichtigen und den Masseschwerpunkt. Je länger man es hält, umso schwerer wird es. Und bei den Klappbaren (auch bei meinem PowKiddy) verlagert sich der Masseschwerpunkt über die Handebene hoch, was es ein wenig schwerer macht und sich damit ein wenig auf die eigene Feinmotorik auswirkt. In der Hinsicht bin ich vielleicht ein wenig die "Prinzessin auf der Erbse". Ich bin aber auch vorbelastet schon Probleme mit massiven Rücken- und Schulterverspannungen. Da merkt man es schneller als Otto-Normalo. Und wenn man die ganze Zeit den Bildschirm auf eine Position fix im Blickfeld halten muss, umso mehr - darum poche ich so auf TV-Anschluss. Das gibt mir mehr Handlingfreiraum mit den Armen. Als Viel-/Langspieler ist Ergonomie daher sehr wichtig für mich.

Bevor ich aber so viel Geld für so ein Powerteil wie das Steam Deck latze, muss ich es mal richtig testen und in der Hand halten. Wenn es Hand- oder Schulterverspannungen fördert, wird es sich als Fehlinvestiition erweisen, die ich dann immer seltener nutze.
Aya und Odin haben leider die "verkehrte" Tasten-Joystickanordnung. :/

Schlussendlich werde ich erstmal ein paar Jahre meinen PowKiddy nutzen. Und dann irgendwann nochmal schauen, ob es bessere PS2-taugliche Geräte wie den GPD XP+ für mich gibt. Bislang ist sonst nur der Win3 ein Favorit, der aber noch zu teuer ist.

P.S.: Wie heißt das zweite Modell auf diesem Bild?
https://media.discordapp.net/attachments/844991914385997915/871818720111108116/unknown.png
PS2: Diese Liste ist binnen weniger tage deutlich angewachsen. Der Markt wird immer unüberschaubarer. .__.
 
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Boah, heidewitzga, der GPD Win 300 ist ja ein Monstrum! Fetter als das SteamDeck von der Leistung her! :O
P.S.: Wie heißt das zweite Modell auf diesem Bild?
Das ist beides der GPD Win 3. Da kann man das Display hochfahren, damit die Tastatur sichtbar ist.
Aha, interessant. Aber was bedeutet das für den Spieler? Bei Rechenleistung orientiere ich mich lieber an den Aussagen, welche Emu-Systeme problemlos laufen. Daran sehe ich beim Steam Deck und Win 3, dass die richtig Power haben. Ob aber z.B. NVidia oder AMD oder sonst was für Hersteller ihre Teile darin verbauten ist mir eigentlich wurscht. Die Unterschiede, wie was verbaut ist, merkt man doch als Spieler kaum, sofern die Gesamtleistung ausreicht, oder welchen Einfluss könnte das haben? Ich lese heraus, dass dies die Auswahl bzw. Kompatibilität von Emus beeinflusst.
Das meiste sagt für den Spieler nichts und alles bis auf die Performance-Liste kannst du von der Power und den Chips her ignorieren. Außer eben x86 und ARM. Da war es vor Jahren so, dass ARM vielleicht 10% der Dinge hatte, die es für X86 gab. Einfach gesagt für mobile Chips mussten die Emulatoren, Engines... die für Desktop-Chips geschrieben wurden neu gemacht werden. Ist heute aber nicht mehr so schlimm, auch wenn X86 die Nase immer etwas vorn hat.

Aber nochmal, ich würde generell nicht nur nach der Button-Belegung und der Performance schauen. Denn Verarbeitungsprobleme, schlechte Firmware, Lautstärke... all die ganzen Kinderkrinkheiten, Bugs... und sonstigen Dinge, die die User-Experience beeinflussen, die kann man da oft nicht herauslesen. Da musst du versuchen nachzufragen. Auch wenn viele User und Youtuber da leider auch nciht darauf schauen, weil die die alle 3 Wochen ein neues Gerät schauen, da auch wenig Wert daraufl egen.

Funktioniert Bluetooth 5.0 auch mit älteren Bluetooth-Geräten zur Verbindung? Und muss man schnelles Inet für WiFi 6 haben?
Das ist in der Regelabwärtskompatibel. Das heißt Bluetooth 5.0 kann auch alle anderen Standards und bei Wi-Fi auch.

Und was heißt "eGPU funktioniert nur über Thunderbolt, nicht intern" (oder so ähnlich)???
eGPU heißt externe GPU also externe Grafikkarte. Das heißt ob man eine externe Grafikkarte anschließen kann, damit das Gerät im TV-Modus noch ne besssere Grafik haben kann.

Hat man mit diesen Windows10-basierten Handhelds eigentlich auch das Problem mit den Zwangsupdates, die man v.a. bei Win10-Home nicht unterbinden kann?
Keine Ahnung. Ich nutze Windows 10 nur noch auf der Arbeit um zu prüfen ob alle Sachen auch auf Win 10 und deren Browser passen und da warte ich das System nicht.

Schlussendlich werde ich erstmal ein paar Jahre meinen PowKiddy nutzen.
Du siehst ja, wie oft neue Geräte kommen. Wenn du erst in ein paar Jahrne kaufst, würde ich schauen was zu dem Zeitpunkt an besten zu deinem Budget und Anforderungen passt.

PS2: Diese Liste ist binnen weniger Tage deutlich angewachsen. Der Markt wird immer unüberschaubarer. .__.
Seit den letzten Jahren kommt das immer in Wellen. Und nachdem lange relativ wenig kam, kommt jetzt wieder ne neue Welle.
 
Aber nochmal, ich würde generell nicht nur nach der Button-Belegung und der Performance schauen.

Natürlich. Aus dem Fehler mit dem Anbernic habe ich gelernt. Bei teuren Investitionen recherchiere und vergeleiche ich gründlich vorab und vergleiche alles. Ich versuche das für mich beste Modell zu finden. Einzel-Wertungen können auch gefährlich sein, weil der billigste BigBand-Müll oft im Internet hochgelobt wird. Vielleicht kriege ich ja auch hier einige nützliche User-Erfahrungen.
Wie du schon sagtest werde ich in einigen Jahren den Markt nochmal sondieren, potentielle Favos herauspicken und diese gründlich vergleichen.

Wenn GPU nicht intern vorhanden ist, muss ich also eine externe Grafikkarte kaufen und irgendwie anschließen? :?


Privat nutze ich auch längst kein Win10 mehr. Ich habe meinen Lapttop vor Jahren auf Win7 downgraden lassen und mir dafür vom Fachgeschäft anhören müssen, ich sei "dumm". Ich bereue diesen Schritt keine Sekunde. Vielleicht teste ich auf meinem nächsten Laptop Linux aus. Aber das ist dann ein anderes Thema...
 
Da ist dennoch ne interne GPU verbaut. Die externe ist zusätzlich.

Bei den Gaming-Handhelds mit X86-Architektur und PC-Betriebssystem verhält es sich da genauso wie bei Gaming-Laptops. Wenn die restliche Hardware stark genug ist um ein Spiel auf eine gewissen Detailstufe, mit hoher Framerate oder besonders hoher Auflösung darzustellen, wird die Grafikkarte das erste Bauteil sein, was nicht mithalten kann.

Und High-Performance Grafikkarten die sind teilweise so groß wie z. B. ein Steam Deck, haben einen sehr hohen Stromverbrauch und auch starke Hitzeentwicklung, wesegen man viel Kühlung brauch um dem Entgegenzuwirken. All das ist weder mit einem Laptop noch mit einem PC-Handheld vereinbar.

Und es gibt halt Leute, die wollen mit besonders guter Grafik zocken und ziehen den Laptop (oder in dem Falle wäre das auch mit einem PC-Handheld denkbar) dem stationären Desktop PC vor. Und damit man dennoch Die Kombination haben kann aus Laptop + High-End-Grafik, wenn stationär am großen Screen angeschlossen, gibt es inzwischen die Variante, dass man zusätzlich zur internen GPU für untwergs noch ne externe GPU hat, die man die Grafikberechnung im TV-Modus am großen Screen macht.

Die Hardware muss aber die Möglichkeit der eGPU halt unterstützen.

Bei teuren Investitionen recherchiere und vergeleiche ich gründlich vorab und vergleiche alles. Ich versuche das für mich beste Modell zu finden. Einzel-Wertungen können auch gefährlich sein, weil der billigste BigBand-Müll oft im Internet hochgelobt wird. Vielleicht kriege ich ja auch hier einige nützliche User-Erfahrungen.
Auch wenn mir Hype etc. natürlich klar ist, will ich mich jetzt nicht daran beteiligen wie dumm die anderen doch irgendwas abfeiern. Sich da zu erheben, bringt ja auch nichts.

Im Endeffekt ist da ja oft nicht das Problem, dass die Schrott in den Himmel loben. Das Problem ist eher, dass die Meinungen nicht Zielgruppengerecht sind. Und wenn man als Neuling auf dem Gebiet nur die Performance, Button-Layout und sonstige Hard Facts vergleicht, dann fehlen halt alle die Infos, die man nicht schnell aus der Tabelle rauslesen kann und die womöglich teilweise noch wichtiger sind.

Und die ganzen Youtuber, die Leute bei Reddit... die seit Jahren in der Szene sind, die kennen sich ja schon aus. Daher geht es ja nicht darum, dass sie was hochloben, obwohl es schlecht ist. Ich finde ehr, dass sie halt ihr eigenes Verhalten zu sehr im Kopf haben. Und wer alle drei Wochen ein neues Gerät kauft, dem ist eigentlich egal wie ergonomisch der Handheld auf Dauer ist, der schaut auch nur auf Performance, Preis-Leistung...

Und im Endeffekt kann ich halt nur den Tipp geben, sich zuerst einen Überblick zu verschaffen was es so gibt und dann danach zu den einzelnen Geräten Eindrücke und User-Erfahrugnen zu suchen, die explizit nicht mit der Vorgabe bewerten, wie gut ist das Gerät aktuell bei den Hard Facts im Vergleich zur Konkurrenz (was ja auch ne legitime Sachfrage ist, die man aber besser schon vorher selbst durch ne Tabelle abgedeckt hat), sondern eben wie gut ist das Gerät im Langzeiteinsatz für jemanden, der das Gerät zum Spielen und nicht zum basteln will und auch nicht vor hat sich regelmäßig schon wieder was anderes zu kaufen.
 
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Ich bezog mich auch mehr auf Amazon- und Playstore-Sternerankings. Das mit den unterschiedlichen Präferenzen und Bewertungskriterien stimmt natürlich. Aber es gibt immer wieder auch so RICHTIG schlechte Produkte, so maximal schlechte, wo einzelne User 3-5 Sterne geben. Von daher kann man auf solche Bewertungen nur bedingt drauf an. Ganz zu schweigen von Bot- und Fake-Wertungen.

So ein Anforderungskatalog hat mir immer am meisten geholfen, wie ich es eingangs hier als PDF anhängte. Alle für sich wichtigen Kriterien auflisten in Zeiten und vermeintliche Favoriten in Spalten dazu anordnen und dann schauen, wer wo am besten abschneidet. Mit einer Nutzwertanalyse kann man es noch professioneller machen.
Anekdote am Rande: Bei einem Radiowecker tat ich es genauso. Zuvor hatte ich mit allen Soundbars (auch den Marktführern) nur schlechte Erfahrung, wenn es (auch) um das Abspielen von MP3s ging. Darum nutze ich so eine Tabelle mit Kriterien für Radio-/MP3-Wecker. Einen ganzen Monat habe ich gründlich recherchiert, für fehlende Infos im Netz Hersteller angeschrieben, User auf Amazon gefragt, bis ich alles wußte, was ich wissen muss. Und am Ende fand ich zwei Favoriten von eher unbekannten Herstellern innerhalb der Größe 30 cm und kaufte den Lemega M3+. Dieses unbekannte Teil zog ALLE bekannten Marken in JEDER Hinsicht ab; Leistung, Funktionsumfang, Verarbeitung, Bedienbarkeit, einfache und schnelle Bedienung, Design, Qualität, etc. Manchmal lohnt es sich, keine vorschnellen Kaufentscheidungen zu fällen.

Edit: Eine Sache verwirrt mich noch etwas beim Steam Deck. Da steht unter Betriebssystem: SteamOS 3.0 (Arch Linux), Windows 11, etc
Linux? Windows? SteamOS? Was denn nun o.O? Hat das Teil etwa sein komplett eigenes OS? Hach, ich würde das Teil zu gerne live testen. Jetzt bin ich neugierig geworden.
 
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Es kommt mit SteamOS und SteamOS ist eine eigens für das Steam Deck angepasste Version von Arch Linux. Man kann selbst Windows drauf installieren.
 
Lang ist's her, seit ich diesen interessanten Handheld-Markt auf dieser tollen > Auflistung beobachtet habe. Und zum Jahresende werde ich mir wohl ein auserkorenes Gerät kaufen. Meine Wahl ist trotz etlicher Neuankündigungen beim > GDP Win 3 geblieben. Der Preis ist seither drastisch gesunken. Und das Steam Deck ist mir zu groß (und schwer) im Vergleich. Bleibt aber noch ein Plan B.

Grund: Es gibt eine Sache, die mich an diesem Emu-Handheld-Markt noch immer nervt. So gut wie alle PS2-tauglichen Geräte, bis auf Steam Deck und GDP Win 3, haben die asymmetrische Joystick-Anordnung wie bei X-Box. Nur leistungsschwächere Geräte haben symmetrische Joysticks (d.h. in einer horizontalen Geraden angeordnet). Man könnte meinen, das sei logisch, weil nur ältere Spiele mit digitalen Buttons gespielt werden. Doch man sieht an der PS3, PS4 und PS5 - dem vielleicht größten Konsolenvertreter für NextGen - dass auch NextGen-Systeme mit symmetrischen JoyStick-Controllern ebenso akzeptiert und auch favorisiert werden.
Warum um alles in der Welt meinen die Emu-Handheld-Entwickler, dass alle Spieler mit der für X-Box typischen Joystick-Anordnung spielen müssen? :?
 
Ich glaube nicht, dass die Hersteller das meinen. Aber es wird wohl so sein, dass sich die Hersteller an den Standard halten, um den größten Kundenkreis erschließen zu können. Und dieser Standard ist eben bei nem eher auf Retro ausgelegten Layout die Sticks symmetrisch und oben zu halten und bei nem All-Rounder-Layout oder eher auf modern ausgelegten Layout, dass man die asymmetrische Variante wählt.

Die Playstation ist zwar der größte Konsolenvertreter. Insgesamt sind sie aber inzwischen ein Exot. Das Steam-Deck sowie Nintendo unter der Wii U gingen einen Sonderweg, wo es zwar symmetrisch war, die Sticks jedoch nicht beide unten angeordnet waren. Heutzutage wählt Nintendo das asymmetrische Layout. Genauso wie die meisten Dritthersteller, wenn sie nicht explizit auf Retro ausgelegt sind. Auch Controller für Android sind oft asymmetrisch. Playstation ist somit inzwischen der Ausreißer, die das auch wohl eher so gemacht haben, da ihr Layout von PS1 -> PS2 -> PS3 identisch war und weil es sich dann danach halt eingebürgert hat.

Mir geht es persönlich so wie du, dass ich das Layout der Playstation-Controller bevorzuge. Für mich persönlich wäre das assymetrische Layout aber in der Prioritätenliste nicht so weit oben. Und gerade auf dem Markt dieser ganzen China-Handhelds haben viele dieser Geräte oft Wehwehchen oder auch einfach Qualitätsmangel. Von daher würde ich vorher prüfen, ob auch der Rest beim GPD Win 3 stimmt. Ich würde beispielsweise einen Handheld mit asynchronem Controller-Layout und besserer Verarbeitung der Steuerungselemente einem synchronem mit schlechterer Qualität bevorzugen. Und auch da sind gerade Eindrücke der Verarbeitung, mittlerer Akkulaufzeit, Qualität des Screens... eher Dinge, die man durch qualitative Reviews erfährt, weil diese Liste diese Eindrücke oft zu schlecht vermittelt.
 
PS4/5 machen doch immer noch einen enorm großen Anteil am Markt aus unter den offiziellen Konsolen, dachte ich.
Bei typischen NextGen-Genres (3rd-person Actions) habe ich beide Joysticks meist simultan nutzen müssen (links laufen, rechts Kamera dabei bewegen), so dass die Symmetrie auch hier ergonomisch viel mehr Sinn für mich macht.

Klar, es gibt wichtigere Aspekte. Nutzeroberfläche des Systems und der Emus, Funktionalität, Funktions- und Konfigurations-Umfang und System-Stabilität/-Zuverlässigkeit stehen für mich oben. Ergonomie direkt dahinter. Verarbeitung erst an 3. oder 4. Stelle. Das liegt an der Erfahrung mit dem Ambernic 350M (super verarbeitet, aber scheiß System und Emu-Auswahl) im Vergleich zum PowKiddy X18S(?) (mäßige Gehäuse+Tasten, aber besseres OS und Emus).

In der Tabelle, die ich zuvor verlinkte, kann man viele Aspekte schön prüfen und vergleichen. Der GDP Win 3 hat mich nach den Daten in allem überzeugt, ebenso das SteamDeck - beide fast gleichauf. Nur Preis ist halt wuchtig. Und die Ergonomie.. nunja, das kann ich wohl bei keinem Gerät im Vorfeld testen. :/
Doch falls ich da enttäuscht bin tröste ich mich damit, dass ich meistens am TV mit externem Controller spiele. Für unterwegs nutze ich dann den robust und kompakt verbauten Ambernic. Für TV ist die Zuverlässigkeit bei der Kompatibilität besonders wichtig. Jedes zweite Gerät hat nach meinen Lebenserfahrungen Konnektivitätsprobleme via BlueTooth oder WLAN und ist dabei oft sau kompliziert (auch bei Handies, MP3-Player-Kopfhörer, Controllern, etc.). Mit Kabelanschluss hatte ich immer weniger Probleme.
 
Klar, es gibt wichtigere Aspekte. Nutzeroberfläche des Systems und der Emus, Funktionalität, Funktions- und Konfigurations-Umfang und System-Stabilität/-Zuverlässigkeit stehen für mich oben. Ergonomie direkt dahinter.
Das würde übrigens alles für das Steam Deck sprechen. Inklusive Ergonomie. Weil der Controller so wuchtig ist, lässt sich das Ding super greifen. Auch hat das Steam Deck ne hohe Preisstabilität. Das kannst du schneller wieder verkaufen. Teilweise auch über dem OVP, weil viele nicht warten können es oder in ihrem Land nicht verfügbar ist.
 
Das würde übrigens alles für das Steam Deck sprechen. Inklusive Ergonomie. Weil der Controller so wuchtig ist, lässt sich das Ding super greifen. Auch hat das Steam Deck ne hohe Preisstabilität. Das kannst du schneller wieder verkaufen. Teilweise auch über dem OVP, weil viele nicht warten können es oder in ihrem Land nicht verfügbar ist.

Würde ich auch sagen.
Was das angeht ist das Steam Deck aktuell einfach Unschlagbar.
Steam OS ist hier einfach das beste was man in dem Bereich haben kann.
Alles ist auf Controller Steuerung ausgelegt und sehr Komfortabel zu bedienen. Bildwiederholfrequenz, FPS, TDP, GPU Tackt, performance overlay usw. Alles intuitiv zu bedienen ohne erstmal irgendwo nach tutorials suchen zu müssen. Man kann auch problemlos die Spiele und/oder die Emulatoren an sich in SteamOS einbinden.
Dazu wird das Steam Deck von der Community auch aktiv unterstützt, wie z.B. mit EmuDeck und Valve an sich bringt auch konstant Verbesserungen. Da sich das Steam Deck auch immerhin schon über 1Mio mal verkauft hat wird der support da von den beiden Seiten auch so schnell nicht abreißen. Und wenn man mal ein Problem hat findet man aufgrund der großen Community auch immer schnell eine lösung.

Ich habe mir das Deck ja auch erst vor ~1,5 Monaten gekauft und bin echt glücklich mit dem Kauf.
Ich habe die kleine 64GB version für 419€ gekauft plus eine flotte 512GB SD Karte für 49€ und das ding läuft einfach.
Emulatoren? Läuft, und das obwohl ich nie was mit Linux zu tun hatte und auch bei Emulatoren kaum Erfahrung habe.
Steam Spiele? Jop, egal ob Action, Strategie, alt oder neu, bisher lief alles, auch angeblich nicht unterstützte Spiele. Problematisch sind hier aber viele große MP Spiele und einige extrene Launcher, dafür nutze ich das Deck aber nicht. Man findet mit 2 Tastendrücken für jedes Spiel Controller Konfigurationen für jedes erdenkliche Spiel usw.

IMO einfach der beste Allrounder in dem Bereich. Und bei Emulation auch wirklich gut. Nur 360 und PS3 sind hier Problematisch, da fehlt es dem Steam Deck einfach an CPU Kernen. Aber PS1,2, N64, GC, DC usw. laufen gut.
Und die Ergonomie ist für mich echt super. Die Switch wird für mich z.B. nach einer weile unangenehm und meine Hände verkrampfen, das ist beim Steam Deck aber absolut kein Problem. Zumindest für meine Hände (als Einordnung ich habe Handschuhgröße L).
In die Jackentasche passt das Deck aber natürlich nicht, hier muss man abstriche machen.
Dazu ist das Display IMO "nur" ordentlich, nicht gut, nicht schlecht, da gibt es aber besseres.

Und da man das SD wie KITN schon schrieb locker verlustfrei bei Nichtgefallen wieder verkaufen kann würde ich dem einfach mal ne Chance geben.
 
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