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sorry, aber wieviel unterschiedliche Fahrzeuge sollen noch im Straßenverkehr fahren? Als Autofahrer hat man schon genug mit Fahrradfahrern zu kämpfen. Das da in der Stadt nicht noch mehr unfälle passieren, wundert mich echt.
Naja nicht nur das, jeder muss ein Auto haben und fährt das dann alleine rum, wozu haben die 5 Sitzplätze wenn sie eh keiner nutzt, sollen doch Motorrad fahren...Gut, wer sich für 500 Meter einen E-Scooter anschafft, der hat den Knall eh nicht gehört.
Ansonsten sehe ich besonders in Städten die Zukunft solcher Micro-Mobilitätsangeboten. Man muss es halt nur richtig anstellen. Parkplatzrückbau, City-Maut, neue Grünflächen, Strassenverengung und dafür mehr Rad- und Fusswege...
In den letzten Jahrzenten wurden Städte zum natürlichen Lebensraum für Autos gemacht, nicht mehr für Menschen. Das gilt es, auch abseits des Klimawandels, wieder rückgängig zu machen.
Wenn sie es schaffen, diese Alternativen attraktiver als das Auto zu machen, dann kann das klappen und wäre schön für die Innenstädte. Wenn man es nur darüber versucht, das Auto unattraktiver zu machen, wird man imho scheitern. Hier hat man die Parkplätze schon deutlich reduziert, am Samstag staut es sich jetzt vor den Parkhäusern. Umgestiegen ist deswegen niemand, man parkt dann ggf. in den angrenzenden Wohngebieten. Nicht sinnvoll...
Diese müssen aber natürlich dann auch da sein und gut funktionieren!
Um ein Umdenken zu forcieren, muss erst ein gewisser "Schmerz" zugefügt werden. Und dann kann man die Chance nutzen, um mit passenden Alternativen eine neue Richtung einzuschlagen.
Das ist das Wichtige, deshalb habe ich es mal zitiert! Ich habe nichts dagegen, daß man den Autofahren auch ans Portemonnaie geht und generell den Autoverkehr in den (Innen)städten einschränkt, aber ohne funktionierende und akzeptierte Alternativen wird man kaum jemand zum Umsteigen motivieren.
Reiner Zwang, bzw. reines Unattraktiv machen wird immer gerne von denen gefordert, die einfache Lösungen bevorzugen (oder generell den Autofahrern einen reindrücken wollen). Eine Verhaltensänderung im großen Stil bekommt man damit aber nicht hin.
Falsche Reihenfolge, die Alternativen müssen zuerst - mindestens aber gleichzeitig - mit dem "Schmerz" kommen, ansonsten bekommt man höchstens eine Trotzhaltung und einer Verweigerung jeglicher Änderung. Das konnte man ja schon bei diversen Themen beobachten.
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