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Nachdem ich fertig wurde, mit Sleeping Dogs, habe ich direkt mit dem nächsten Games with Gold Spiel angefangen. Ich hatte keine großen Vorkenntnisse von dem Spiel, wusste nur das es ein Detektivthriller ist und die Gegner absolut scheiße und unnötig sein sollen. Also vorgestern angefangen und gestern Abend dann mit allem im Spiel fertig geworden. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Wie gesagt, die Gegner (Dämonen, die nur aus dem Hinterhalt angegriffen und mit einem Quick Time Event besiegt werden mussten) hätten sich die Entwickler sparen können. Dadurch, dass man Sie nur durch eine einzige Methode schlagen konnte, zogen sich diesen Stellen manchmal ein wenig in die Länge und arteten in a) Trial and Error Gameplay aus oder b)
man wollte nur noch durchrennen mit der Hoffnung,dass sie einen dann beim Suchen irgendwann verlieren und wieder zu ihren Positionen zurückkehren. Sie hatten zwar immer ihre einstudierten Laufwege, aber meistens war immer noch ein weiterer in der Nähe, der einen dann erwischen könnte. Wenn es das Spiel vorgesehen hat, konnte man einen Dämonen auch mit einem Vogel anlenken. Wenn man ihn aber dann nicht getötet hat, wusste der Dämon dann, wo man ist und hat sich dann zu einem hinteleportiert.
Also ohne Gegner wäre das Spiel m.E. viel besser.
Nun zum besseren Teil von Murdered Soul Suspect: die Story.
Um es kurz zusammenzufassen:
Es geht um den Detektiv Ronan O´Connor, der am Anfang der Geschichte vom Glockenmörder, einen Serienmörder in Salem, getötet wurde. Nun muss man als Geist seinen eigenen Tod aufklären und dabei findet man heraus, dass der Glockenmörder meistens junge Mädchen tötet (immer mit alten Foltermethoden) und vor unserem Tod auf der Suche nach einem weiteren Opfer war. Man folgt dann seiner Spur und lernt darauf Joy kennen, sein eigentliches Opfer. Sie hat die Fähigkeit, Geister zu sehen und mit ihnen zu interagieren (eigentlich nur sprechen). Sie ist auf der Suche nach ihrer Mutter und zusammen geht man ihrer Spur nach und lernt mehr und mehr über den Glockenmörder.
Das Besondere dabei (für mich das beste am Spiel) war der Plot Twist kurz vor dem Ende des Spiels.
Es stellt sich heraus, dass das Geistermädchen (wie ich später noch gesehen habe, sogar eine echte Person) , welche man am Anfang auf einem Spielplatz sah, vor 300 Jahren als Hexe gehängt wurde und seitdem Rache will. Als Geist kann man sich in Menschen reinteleportieren und diese beeinflussen. Diese wissen danach aber nichts davon. Also hat sie zwei Kollegen von der Polizei benutzt und mit ihnen die Mädchen auf schlimmster Weise getötet. Plötzlich wird eine Szene gezeigt, in der ein Mädchen auf dem Friedhof ertränkt wird. In diesem Fall hat sie uns damals benutzt, weshalb wir auch einer der Glockenmörder sind.
Ich dachte davor, es wäre Baxter (wie sich herausstellt auch einer der Glockenmörder/Polizist). Er fehlte beim letzten Tatort des Glockenmörders, weshalb er für mich zum Verdächtigen wurde. Und dann kam der Plot Twist.
Für mich war es wirklich ein sehr tolles Spiel. Das Setting war sehr cool und die Musik/Sounds im Hintergrund waren auch sehr stimmungsvoll und passend. Die (düstere) Musik und die dazu passenden Locations (wie der Friedhof oder die Psychiatrische Klinik) sorgten manchmal bei mir für das Gefühl, dass gleich eine Person oder Dämon um die Ecke gejumpt kommt.
Ohne diese dämlichen Dämonen hätte ich 9/10 vergeben.
So vergebe ich aber eine 8/10.
Seltene Erfolge erfordern übermäßig viel Zeiteinsatz, teils ist das ja völlig geisteskrank was man da an Stunden reinbuttern muss um z.b. einen 100% Erfolg zu bekommen.
Seltene Erfolge erfordern übermäßig viel Zeiteinsatz, teils ist das ja völlig geisteskrank was man da an Stunden reinbuttern muss um z.b. einen 100% Erfolg zu bekommen.
Ist Ultra-Selten, kannst aber 20min nach dem du das erste Mal das Spiel einlegst, holen. Musst halt nur das Wissen und die Übung haben, was am besten zu tun ist...
Oh, stimmt, seh ich jetzt erst, dass es gar nicht mitangezeigt wird in der Detail-Ansicht. DW8XL ist es. Hab aber etliche Trophäen über die unterschiedlichsten Spiele verteilt, die Ultra-Selten sind, aber nicht wirklich lange dauern...
Sherlock Holmes The Devils Daughter
Hat mir echt gut gefallen. War eine klasse Abwechslung zwischen den ganzen Shootern. Die Umgebungen sind wieder so hübsch wie in Crimes and Punishments wenn nicht sogar noch hübscher, genauso detailgetreu etc. Ansonsten ist das Spiel genauso aufgebaut wie C&P was ich begrüße. Die Fälle fand ich in C&P persönlich etwas einprägsamer. Trotzdem 22€ die ich gerne ausgegeben habe. Hab für 1000G knapp 12 Stunden gebraucht. Etwas tricky war nur ein Erfolg und der war das Bowls Spiel.
Zwei Dinge haben sie ganz offensichtlich aus anderen Spielen kopiert. Das war das Minispiel aus der Bar in Watch Dogs bei denen man die beiden Sticks in zwei Kreisen balancieren muss sowie das Sternenrätsel aus Dragon Age Inquisition (das war auch das einzige Rätsel was ich nachgeschaut hab, ich kann nichtmal Haus des Nikolaus).
Kleinen Abzug gibts noch für die One Version, ich weiß nicht obs auf der S oder PS4 auch so läuft, aber die One Version hat sichtbare Slowdowns und Zeilenverschiebungen.
Anfangs haben mich die technischen Probleme extrem gestört. Die Steuerung finde ich ziemlich daneben, die Framerate ist ein Armutszeugnis, das es so auf einer Konsole nicht geben sollte. Trotzdem hat mich das Spiel sehr berührt. Und das ohne dick auf die Tränendrüse zu drücken. Ich fand die Interaktion zwischen dem Jungen und Trico einfach sehr authentisch, lebendig und schön. Bereits nach wenigen Minuten hätte ich dem Spiel ohne zu zögern und trotz des desolaten Zustands das Prädikat 'Meisterwerk' aufgedrückt.
Der Eindruck wandelte sich dann im Mittelteil. Es gab vereinzelt erinnerungswürdige Momente, die mich mit der mystischen Art sehr reizten und ich gewöhnte mich an die Steuerung und die Framerate erschien mir stabiler bis auf einige wenige heftige Drops, aber die ganze Magie wurde vom dummen Gameplay überschattet. Ich war echt genervt. Von mir aus soll das realistisch sein, aber wenn ich Trico rufe und er einfach minutenlang nicht reagiert, wenn ich ihn ewig einen Turm hochdirigiere, damit ich oben angekommen wegen der mangelhaften Steuerung nicht absteigen kann und er dann wieder anfängt komplett runterzuspringen, wenn mechanisch banale Rätsel zur Tortur werden, weil nichts funktioniert, dann ist das nur noch anstrengend. Und wenn man ein Fass nicht einfach auf Kopfhöhe abstellen kann, sondern es lieber labyrinthartig durch Trümmerhaufen werfend und rollend navigiert, dann ist das auch nicht authentisch, sondern unnötig 'gamey'.
Das Ende hat mich dann wieder versöhnlich gestimmt. Die Geschichte hat ein passendes Ende gefunden. Mystery und Natur greifen hier sehr schön ineinander und ich hätte mir keinen besseren Abschluss ausmalen können. Die Bildgewalt, die Emotionen, das war schon einzigartig und ich bin froh, dass wir doch noch ein weiteres Ueda-Game bekommen haben. Shadow of the Colossus hat mir dennoch besser gefallen. Das war im Vergleich zum einen sehr gut spielbar und zum anderen ist dort ist die Geschichte interessant, ungewohnt und beängstigend gereift.
Ich kann hier wirklich alle Meinungen nachvollziehen (abgesehen von der Verleugnung der Technik). Team ICO hat hier das mit Abstand beeindruckendste Tier kreiert, das wir in Videospielen erleben durften und darum eine Geschichte gespannt, die mit japanischer Mystik fasziniert und emotional berührt. Es fühlt sich aber manchmal auch so an als würde man Hachiko gucken. Im Großraumbüro. Und dann kippt dir ein Ernie den Kaffe über den Tisch und für einen Lappen musst du erst vier Sudoku lösen, aber die Tinte im Kugelschreiber ist quasi leer. Schöner Scheiß. 8/10
Nicht unbedingt...
Den hier: Anhang anzeigen 55661
Ist Ultra-Selten, kannst aber 20min nach dem du das erste Mal das Spiel einlegst, holen. Musst halt nur das Wissen und die Übung haben, was am besten zu tun ist...
Endlich mal wieder eine Kindheitserinnerung die nicht völlig zerschossen wurde. Beängstigend wie man selbst 20 Jahre später noch komplette Abfolgen aus dem EffEff kennt.
Sehr gutes Spiel, hab es direkt im Anschluss an Uncharted 4 gespielt. Die Inszenierung kann natürlich nicht mit UC4 mithalten, aber dafür gefällt mir das Kampfsystem besser bei RoTR, weil man mehr Möglichkeiten hat. Habe das Spiel fast komplett mit Bogen & Stealthkills durchgespielt. Die Herausforderungsgräber fand ich beim Vorgänger schon gut, die haben mir auch hier wieder Spaß gemacht.
Die Story fand ich sehr belanglos muss ich sagen.
Inside (PS4)
Was habe ich da gespielt? Wirkt erst wie ein spiritueller Limbo-Nachfolger und ist es vermutlich auch, aber die Rätsel sind hier etwas augeklügelter, sehr originell und an Obskurität ist das Spiel kaum noch zu überbieten. Habe es in einem Rutsch durchgespielt. Die Erfahrung konnte sich stetig steigern und ich konnte nicht mehr loslassen. Widerliches Game.
Okay, anders als zuletzt "Advanced Warfare" konnte mich dieser Teil mal wieder überhaupt nicht überzeugen. Was unter anderem auch daran liegt, dass der Titel seine "Story" wieder zu wichtig nimmt. Jede, aber wirklich jede Szene, die eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen soll, läuft so dermaßen seltsam falsch, dass man teilweise fast schon von Absicht ausgeht. Angefangen von den megapeinlichen Bromance-Passagen über die CIA Agentin bis hin zu den Bösewichten. Die Grundidee der Story ist gar nicht schlecht, auch bei den Leveln gibt es ein paar gute Ideen (auch wenn ich persönlich Traumpassagen in 90% der Fälle - so auch hier - hasse). Aber insgesamt hat der Titel mich eigentlich nur genervt.
+ aufrüstbarer Körper mit vielen sinnvollen Erweiterungen
+ für ein CoD ein ziemlich umfangreicher SP (gefühlt 8-10 Stunden)
+ ein paar nette Grundideen, der vereiste Wald
- sinnlose begehbare Basis, in der man Aufrüstungen etc. vornimmt
- extrem peinliche Story-Sequenzen
- mehrere Passagen mit respawnenden Gegnern - teilweise direkt vor einem. Geht gar nicht.
- düstere und abgefuckte Welt und dementsprechend auch die Level. Ist aber natürlich Geschmackssache.
- viele "Traumpassagen"
Der Black Ops 3 Singleplayer ist bewusst durcheinander von der Missionsfolge. Solange man hinter den Twist noch nicht gekommen ist, macht der Singleplayer in der normalen Reihenfolge in der man ihn spielt noch gar keinen Sinn und ergibt noch keine richtige Story.
Die Basis ist nur dazu da, da sie gleichzeitig die Lobby für den 4 Spieler Koop ist und man sich so zwischen den Missionen equippen kann.
Jede, aber wirklich jede Szene, die eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen soll, läuft so dermaßen seltsam falsch, dass man teilweise fast schon von Absicht ausgeht.
Den Twist am Ende habe ich schon verstanden, aber ich glaube trotzdem nicht, dass die inszenatorischen Fails in den eigentlichen Storysequenzen Absicht waren.