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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Metro: Last Light (X1)
Hat ganz klar Spaß gemacht. Leider hab ich vergessen wie man seine sekundär Waffe wechselt, hatte zwischen dem Anfang und den nächsten Spielstunden zu lange nicht mehr gespielt, deshalb hab ich das vergessen und erst kurz vor dem Ende wieder rausgefunden das man die Y-Taste dafür halten muss. Hatte aus dem Grund die ganze Zeit nur die Wurfmesser :fp:

Geh Destiny spielen.
Pass auf was du sagsts sonst ist er wieder einen Tag weg :p
 
Shin Megami Tensei IV

Sehr gutes RPG dank außerordentlich tiefem und vielschichtigen Kampfsystem, unverbrauchten Setting, erinnerungswürdigen Soundtrack und weitestgehend klischeebefreiter Story. Negativ anzukreiden ist nerviges Backtracking in Kombination mit größtenteils nutzloser Weltkarte (-> Orientierungsprobleme) und zu langsames Pacing was den Storyfortschritt angeht. Unterm Strich haben die positiven Aspekte für mich klar überwogen. Die nächsten Spiele darf Atlus aber wieder in physischer Form auf den Europäischen Markt bringen, US-Importe sind dank des tollen 3DS Region Locks leider nutzlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich traue mich kaum es zu schreiben, aber ich fand God of War 3: Remastered (PS4) ziemlich schwach.

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An vielen Ecken enttäuschte mich das 'production value'. Das Menü, das UI, die Texte, alles wirkt ziemlich unprofessionell und ich erinnere mich gerade, dass mich das bereits beim ersten Teil gestört hat. Aber okay, das sind zugegeben Nebensächlichkeiten.

Das Spiel startet dann mit einem ziemlich fetten Prolog mit überfetten Bossgegnern und krassfetter Action. Die Kämpfe sind schon geil inszeniert. Aber baut das in irgendeiner Weise Adrenalin, Spannung auf? Bei mir hat es gar nicht gezündet. Denn abseits der Action ist die Inszenierung scheiße, also wirklich grottenschlecht. Die eh schon langweilig-miese Fortsetzungsstory (Wuäwuäh, I will have my revenge – Wann hat das endlich ein Ende?) wird langweilig und mies präsentiert. Es gibt keine Charaktere. Man kann bei diesen Hohlbirnen noch nicht einmal von Stereotypen sprechen. Und dann gibt es kaum Mimik und Gestik und die Synchronsprecher sind auch im englischen Original eine Katastrophe. Als dann Kratos zum dritten Mal innerhalb der ersten Stunde seinen Revenge-Satz aufgesagt hat, musste meine Freundin, die im gleichen Raum am PC saß und mit einem Ohr mithörte, schon lachen. Das ist so peinlich für einen Blockbuster-Titel. Aber gut, eigentlich will ich nur sagen, dass bei mir Action alleine nicht funktioniert. Ich brauche wenigstens ein paar coole Charaktere, Dialoge, Sprüche, Szenen. Da wird das verheißungsvolle Szenario leider nicht genutzt und all die Epicness ödet mich nur noch an. Bayonetta zeigt, wie man gigantischen Kämpfen Seele verleiht, Dante was Coolness bedeutet, aber bei Kratos bin ich nur am Augenrollen.

Nach dem etwas drögen ersten Abschnitt in der Unterwelt, wird das Gameplay immerhin stellenweise interessant. Okay, die Kämpfe spielen sich wie schon im ersten Teil stumpf. Man kloppt mit einfachen Kombos alles nieder bis ein Kreis über dem Kopf erscheint und dann zerpflückt man den Gegner mit einem Quick-Time-Event. Mit einem extrem schlechten QTE, denn die Knöpfe sind völlig random. Während seit der letzten Generation eigentlich zumindest die QTE-Buttons nachvollziehbar belegt waren, hat man hier das Gefühl Hau-den-Lukas zu spielen. Zum Glück hat man sich hier mit den Gegnerwellen etwas zurückgehalten, denn die QTE-Finisher langweilen recht flott. Ich glaube mich zu erinnern, dass man im ersten Teil deutlich mehr Gorgonen den Kopf abgerissen hat.

Eigentlich wollte ich ja etwas Positives schreiben. God of War 3 ist ein sehr klassisches Action-Adventure (mit Hack’n’Slay/QTE-Kämpfen). Und das ist sehr cool. Man hangelt sich durch beeindruckende und schön inszenierte Kulissen. Dabei hat mich das Leveldesign überrascht. Die Welt wirkt trotz ihrer Linearität recht authentisch und bietet interessante Architekturen. Für Abwechslung ist auch gesorgt. Nicht nur im Design, sondern auch im Gameplay. Kämpfe, Rätsel und Platforming wechseln sich regelmäßig und zügig ab. Die Kämpfe sind dabei plump, die Puzzles überzeugen aber mit netten Einfällen. Schade ist, dass die Rätsel sehr klein und eindimensional bleiben. Eine gute Idee bringt wenig, wenn sie nicht vernünftig ausgearbeitet wird. Bei diesen Passagen gibt es so wenig Optionen, dass man quasi nur dem offensichtlichen Pfad folgen muss um voranzuschreiten. Hier wird Potenzial verschwendet. Vermutlich wollte man niemanden überfordern. God of War spielt sich dafür sehr smooth.

Das Game ist zwar ein HD-Remake und man sieht dem Spiel sein Alter meistens an, aber es gibt auch sehr opulente Augenblicke, die einen vergessen lassen, dass man hier ein aufgehübschtes PS3-Spiel zockt. Gerade Kratos und Zeus und seine Freunde sehen fantastisch aus. So macht es Spaß auf sie einzudreschen. Die Musik ist okay, zumindest passend, der Sound ist aber scheiße, ebenso die Soundabmischung. Da passt gar nichts. Am Ende war ich schon richtig genervt, wie leise z.B. Pandoras Stimme im Vergleich zu Kratos war.

Ja, so als Fazit kann ich sagen, dass es mir Spaß gemacht hat mal wieder ein klassisches Action-Adventure zocken, auch wenn das Spiel imo an vielen Stellen scheitert und an anderen Stellen viel Potenzial verschenkt. Ich hoffe, dass die Serie im Geiste weiterlebt, aber ein Reboot ist meines Erachtens nötig, um etwas Unterhaltungswert aus Story und Charakteren zu kitzeln. Kratos sollte in eine Anstalt für schwer-erziehbare Kinder und die Geschichte sollte sich stärker auf einzelne Schicksale der griechischen Mythologie fokussieren. Dazu noch direktere, präzisere Kämpfe mit weniger QTE-Quatsch und ich würde zum Freund der Serie werden. :)

6/10
 
Du hast die Platforming-Passagen vergessen. Der schlimmste Aspekt des gesamten Spiels. Sollte man lassen wenn man davon keine Ahnung hat.

Auf die Idee God of War als klassisches Action-Adventure zu betrachten würde ich auch nicht kommen. Diese Disziplin ist in meinem Kopf irgendwie mit Zelda, Banjo, den alten Tomb Raiders, Metroidvania und co. verdrahtet.
 
Ich fand das Platforming gar nicht so übel. War zweckmäßig. Ich hatte jedenfalls diesen Action-Adventure-Vibe, weil man doch immer wieder schöne neue Kulissen hatte und sich Kämpfe und Puzzles regelmäßig abwechselten. Nur schade, dass jeder Aspekt immer nur angekratzt wurde. Hera's Garden bot z.B. interessante Perspektivenwechsel, aber dann hat man zwei oder drei Mal eine Statue in den passenden Sockel geschoben und es war vorbei. Ich hätte mir gewünscht, dass solche Puzzles weniger straight-forward/linear designt worden wären.

Bei den Kämpfen sieht es ähnlich aus. Die meisten Gegner haben zwei Angriffe. Selbst Bosse haben ein kümmerliches Moveset. Warum hat man den Gegnern nicht übersichtliche, aber dafür komplexe Angriffe gegeben? Das ganze Kampfsystem fühlt sich so schwammig an. Um dem entgegenzuwirken hat Kratos sehr viel Health. Selbst die richtig groben Attacken der Bosse mit langsamer Animation ziehen Kratos vielleicht 1/6 seiner HP ab. Eher weniger. Da merkt man wie schwach das Kampfsystem eigentlich ist, weil man trotzdem immer wieder getroffen wird. Es mangelt da am Balancing. Die Rolle ist zu lahm, das Timing für den Parry zu schwer, es gibt keinen vernünftigen Leap (glaube ich), dafür aber eine gigantische Range. Das wirkt seit dem ersten Teil ziemlich unausgereift. Und als Sahnehäubchen halt die QTEs, die wirklich, wirklich scheiße und nicht-zeitgemäß sind.

Den Hype um God of War (1) konnte ich jedenfalls deutlich besser nachvollziehen als den um den dritten Teil. Gut inszenierter Gore, mittelmäßiges, aber in Ansätzen interessantes Gameplay und eine Story und Storyinszenierung der untersten Schublade.
 

Batman Arkham Knight (Ps4)




Wie lange ist es schon her dass ich ein kleines Fazit zu einem Spiel geschrieben habe? Sicherlich einige Jahre…

Ich liebe Batman Arkham Asylum und City. Beides für mich nicht nur großartige Batmanspiele, sondern superbe Videospiele, die man gespielt haben sollte. Den dritten Teil „Origins“ brauchte ich hingegen nicht mehr und es hatte für mich den bitteren Beigeschmack einfach nochmals kräftig Geld mit dieser Serie scheffeln zu wollen. Auf „Arkham Knight“ hatte ich aber wieder richtig Lust und wurde eigentlich in keinster Weise enttäuscht. Es hat zwar nicht mehr diesen frischen genialen Einschlag wie es die Erstlinge hatten aber es zieht seine bekannte Formel durch und ergänzt es mit einigen gut gemachten Szenen und den neuen Batmobil. Besonders die Präsentation und Inszenierung am Anfang mit dem Polizisten war einfach sehr grandios gemacht. Hier könnte man zwar kritisieren dass es zu wenig solcher Erlebnisse im Spiel gab, aber ich sehe es eher positiv und bin froh dass wenigsten einige solcher Inszenierungen vorkamen. Aber im Prinzip: Wer City kennt, kennt Arkham Knight. Eine offene Spielwelt, in sehr hübscher (würdiger Ps4-) Grafik, mit vielen bekannten Bösewichten, smoothen Kampfsystem, 1000 verschiedene Gadgets und wie ich finde einer richtig guten deutschen Synchronisation. Die Hauptstory ist nicht wirklich überraschend oder mit „Aha“-Erlebnissen gesegnet aber zu fast jeder Zeit immer interessant präsentiert. Man hat einfach Lust zu sehen, was und wie als nächstes passiert. Natürlich ist der Auftritt eines bestimmten Charakters nett gemacht und man freut sich ihn hin und wieder in Aktion zu sehen. Wobei ich mir mehr Interaktivität von Batman gewünscht hätte. Das Batmobil ist eine nette Ergänzung. Es passt einfach in diese offene Spielwelt und fühlte sich im Nachhinein wie das fehlende Puzzlestück an, was in Batman noch gefehlt hat. Wobei ich aber auch sagen muss, dass die Vorgänger ohne Batmobil nicht schlechter waren – nur würde ich das Batmobil wahrscheinlich vermissen, wenn ich die alten Teile nochmals spielen würde.



Negativ ist mir der unnötige Bombast an Riddlerätsel und die dadurch extrem in Länge gezogene Spielzeit aufgefallen, um das „komplette“ Ende zu sehen. Richtig, wer nicht alles sammelt und nicht alle Nebenquests macht, wird nicht das richtige Ende sehen. Voll beschissen.

Für mich kein geniales Spiel wie seine Vorgänger, da es für mich einfach nur die Bekannte Formel ist mit kleinen Ergänzungen, aber ein Spiel was richtig Lust und Laune macht. Wer mit Batman oder Comichelden etwas anfangen kann, wird wahrscheinlich seine Freude damit haben.
 
The Vanishing of Ethan Carter (PS4)

The Vanishing of Ethan Carter_20150720155106.jpg


Wer sich die Erfahrung nicht verderben will, sollte meiner Meinung nach gar nichts über das Spiel wissen. Lesen auf eigene Gefahr, auch wenn es keine großen Spoiler gibt.

Nachdem ich auf dem PC mit dem Spiel nicht wirklich warm geworden bin, habe ich es mir ein weiteres Mal für die PS4 gegönnt. Der Zugang zum Game ist nicht ganz leicht. Der Anfang, das erste Rätsel, ist ziemlich ungeschickt, um nicht zu sagen billig. Man läuft als Detektiv, der das Verschwinden von Ethan Carter untersuchen soll, planlos im Wald herum und muss verschiedene Fallen auslösen, um den erste Infohappen zu erhalten. Das ist schwaches Gamedesign.

Es dauert allerdings zum Glück nicht lange bis sich die Atmosphäre dieses grafisch beeindruckend realistischen Titels verdichtet und das Gameplay halbwegs durchschaut werden kann. Man erkundet völlig frei Ethans totes Dorf und seine Umgebung und kommt dem Mysterium näher, indem man vergangene Geschehnisse rekonstruiert und Puzzles löst. Das wirkt in sich nicht immer homogen. Vielleicht hätte dem Spiel weniger Gameplay gut getan. Die Geschichte hätte ohne die kleinen Kopfnüsse mit größerer Immersion erzählt werden können.

Aber auch so hat mich die kleine Kurzgeschichte, die aus der Feder Lovecrafts stammen könnte, sehr gut unterhalten und ich hoffe, dass uns noch größere Spiele dieser Art erwarten. :)

8/10
 
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Journey (PS4)

hatte es zuletzt vor fast genau zwei jahren durchgespielt und hätte wirklich nicht gedacht, dass mich der titel nochmal so packen könnte wie beim ersten mal.... aber es hat es geschafft. wer wissen will, wieso sony so ein auge auf indie entwickler hat, sollte sich einfach nur mal journey anschauen.

btw. best coop experience of all time!

apropo: grüße gehen raus an:
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Meine Meinung zu Metal Gear Solid befindet sich seit über 10 Jahren in der Schwebe. Angefangen hat es mit MGS 3, das ein Schulfreund mitgebracht hat, doch ein besonders großes Thema ist daraus nie erwachsen. Seitdem wird die Serie von mir belächelt und mein festgefahrener Standpunkt über eine wirre Story und durchschnittliches Gameplay hat sich somit bis 2014 kaum verändert. Im Zuge der Vorbereitung auf den großen Abschluss von Kojimas Lebenswerk habe ich nun verteilt über ein gutes Jahr MGS 2-4, Peace Walker sowie Ground Zeroes selbst erlebt und mich ernsthaft mit der Story befasst. Die Zeit scheint reif, denn ich bin auf den Geschmack gekommen.

Der Mischung aus realen Krisen und fiktiven Abzweigungen habe ich über unzählige Stunden gerne zugeschaut. Viele Cutscenes sind schlichtweg überwältigend, ein Umstand, den ich damals sicherlich auch noch anders empfunden habe und erst eine neue Cinematic-Liebe für die nötige Aufmerksamkeit sorgen musste. Zwar finde ich das Gameplay von MGS 2 relativ belanglos und die Bohrinsel als Setting langweilig, doch dafür haben die Nachfolger alles besser gemacht. MGS 3 und 4 wirken auch noch nach heutigen Maßstäben atmosphärisch und unterhaltsam, viele Missionen haben durch ihre Abwechslung in Pacing und Mechaniken richtig viel Spaß gemacht. Ein Fundament, das Peace Walker solide aufgearbeitet und Ground Zeroes perfekt in die Moderne übertragen hat. Old Snake, Big Boss, (Liquid) Ocelot, Vamp oder The End werde ich nicht mehr vergessen, einige Szenen und Bossfights mit ihnen sind einfach zu gut gemacht. An solchen Stellen wird mir bewusst, warum die Marke so eine große Fan-Schar hinter sich versammelt.

Meine Bewertungslinie der selbstgespielten MGS-Teile sieht wie folgt aus: MGS 4 (4.5) > MGS 3 (4.0) > MGS: GZ (3.5) > MGS 2 (3.5) > Peace Walker (3.0), MGS 1 auf Youtube geschaut. Ich bin mir sicher, dass das bereits in 35 Tagen erscheinende Phantom Pain mit einem unfassbar vielseitigen und offenen Stealth-Prinzip die Höchstwertung knacken wird. Und das nicht nur wegen dem Gameplay, sondern nun auch aus Respekt zum Universum.
 
Ich glaube, ich muss die Serie auch mal endlich spielen, zumindest soweit es auf der Xbox geht. Wäre ganz praktisch, wenn die Metal Gear HD Collection bald für die One abwärtskompatibel wird.
 
Hatoful Boyfriend (PS Vita)

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Oh man, weiß nicht, was ich da gerade gespielt habe, aber das Spiel entwickelte sich von einer billigen, freakigen Girlie-Dating-Sim zu einer interessanten Visual Novel und das auf recht beeindruckende Weise. 7.5/10

(Größeres Review folgt. :ugly: )
Da hast du mich jetzt aber neugierig gemacht. Review her, aber zackig!
 
Ich habe das Spiel für @nais Seite (ladebalken.net) getestet. Er muss das Review mal hochladen. :D

Das Spiel ist anfangs richtig schlecht, wenn man dann nach und nach die Enden freischaltet, kommen schon komische, strange Elemente dazu und das True Ending ist dann japanotypisch over-the-top, aber irgendwie echt nicht schlecht. Man muss sich bis dorthin aber etwas durchkämpfen. Ich wollte das Game auch nach dem ersten Ending von der Vita schmeißen.
 
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