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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Final Fantasy X HD Remaster

Nach gut 45h habe ich den Abspann gesehen. Mal wieder eine großartige Erfahrung und ein sehr schönes Final Fantasy. Leider wird es mir, wie vor Jahren, verwehrt bleiben wirklich alles aus dem Spiel rauszuholen. Also Aeons, alle Waffen, alle Minigames etc. Dazu habe ich weder Zeit noch Lust. Aber die Geschichte noch einmal zu erleben und vor allem das Kampfsystem, war es mir doch noch einmal wert. Das HD-Remaster macht seine Sache auch perfekt. So muss das aussehen.
 
Endlich nach langer Zeit The Unfinished Swan durchgespielt. Sehr schönes kleines Game das mir von Anfang bis Ende sehr viel Spaß bereitet hat. Hervorheben möchte ich auch die deutsche Synchro. Sind zwar nur glaub 2 Sprecher, mehr gabs auch nicht zu synchronisieren, aber die passen wie die Faust aufs Auge zu diesem Märchen, toll.
 
Metro Last Light
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Nachdem ich jetzt Tage, bzw. Wochen lang nur in der dritten Person unterwegs war, musste mal wieder ein FPS her. Last light hab ich bisher noch nicht angefasst, da mir der Vorgänger schon nicht ganz so gefallen wollte. Ich kanns bei 2033 nicht einmal so richtig fest machen wo es für mich gehakt hat, aber ich kam einfach nicht rein, und hatte auch kaum Motivation beim spielen. Last Light hat mir hingegen überraschend gut gefallen. Die Story war jetzt nicht 100% mein Geschmack, aber gut umgesetzt und mal wieder erfrischend anders im Vergleich zum CoD Einheitsbrei, den man sonst so vorgesetzt bekommt. Das Gameplay ist eigentlich immer recht flüssig und motivierend, und durch die ganzen Waffenmods und Schleichmöglichkeiten, kann man sich sogar häufig aussuchen wie man eine Situation löst. Top! So muss ein moderner Shooter funktionieren!
Tatsächlich könnte Metro Last Light ein absoluter Traum für FPS Fans sein, wenn es nicht ein paar üble Krankheiten hätte.
Die Grafik ist in erster Linie mal Top - das kann man nicht zerreden. Trotzdem gibts echt immer wieder sehr hässliche Szenen mit sowas von übel flachen Texturen und kantiger Umgebung, dass es tatsächlich Auffällt, und den Hervorragenden Gesamteindruck etwas schmälert. Zudem ist das Spiel ein extremer Resourcenfresser, und zwar so sehr, dass ich wirklich schon fast sagen muss, dass die Grafik in keinem Verhältnis dazu steht. Das sind die Kleinigkeiten. Wirklich ärgerlich sind die unzähligen Bugs und Glitches, welche teilweise sogar zum Gamebreaker werden. Überall trifft man auf unsichtbare Wände (Ich HASSE unsichtbare Wände! Ultra schlechtes Gamedesign!), immer wieder hängen Dekoleichen (also Leichen welche der Designer als "Dekoelement" platziert hat) einfach in der Luft rum, Teamkameraden glitchen durch dich durch, und versperren dir die Sicht, Skripte werden hin und wieder nicht richtig ausgeführt, was zur Folge hat, dass das Spiel nicht weiter geht, und und und... Einmal hab ich über eine Stunde verzweifelt nen Weg gesucht, weil mich der Kompass ans falsche ende des Levels geschickt hat, und einmal hieng in einem befriedeten Gebiet während einer gescripteten Cutscene ein Monster neben uns rum, welches zuerst nur auf die völlig unbeeindruckten NPCs eingeprügelt hat, und irgendwann dann mich totgeschlagen hat... ...während ner Cutscene... ...wehrlos... ...bis ich dann rausgefunden habe, wo ich mich hinstellen muss, dass das Vieh mich in ruhe lässt. Das Ding ist so Buggy, dass ich tatsächlich kurz nachgeschaut habe, ob nicht vielleicht doch Bethesda seine Finger im Spiel hatte. ;) :p ...für nen relativ schlauchigen Shooter ist das aber im Gegensatz zu nem OW RPG ein absolutes No-Go.
Last Light hätte von mir problemlos 8 von 10 Punkten bekommen, weil es einfach ein toller Shooter ist, den ich auch definitiv jedem FPS Fan nur wärmstens empfehlen kann. Für die ganzen echt ärgerlichen, und extrem schlampigen Fehler im Spiel, muss ich trotzdem noch nen Punkt abziehen, daher:

7 von 10 Punkten
 
Splinter Cell Blacklist (360)
Wär ja gelacht wenn ich mir Blacklist hätte entgehen lassen! Ich muss aber sagen ich hab mehr erwartet. Mir wars viel zu Krieg mäßig, viel zu viel Mittlerer Osten. Das Einzige Level was mir vll in Erinnerung bleibt ist die Getreitemühle. Ein nettes Spiel, nichts was man gespielt haben muss. Conviction hat mir weitaus besser gefallen. Dafür dass ich seit Teil 1 Fan der Reihe bin, war ich etwas enttäuscht. Bisher hat irgendwas jeden Teil einzigartig gemacht. Dieser Teil hatte weder Höhen noch Tiefen.
7/10
 
Gestern Nacht Assassin's Creed 2 beendet, hat wirklich Spaß gemacht, dagegen war der Vorgänger die reinste Schlaftablette. Wobei die DLC-Sequenzen ziemlich überflüssig waren, die eingeschobene Story war jetzt zwar kein Totalausfall, aber so'n wirklichen Nutzen hatte die mal gar nicht. Kann schon verstehen warum sie die aus dem Hauptspiel rausgeschnitten haben. Außerdem waren die Zusatz-Episoden ziemlich buggy, teilweise fehlte der Sound, dann fehlte die Sprachausgabe, ein anderes Mal steckte ich im Nachladescreen fest, obwohl das Spiel im Hintergrund schon weiterlief...

Abseits davon war allerdings wirklich alles besser als noch im ersten Teil, die Story, die Charaktere, die Präsentation, die Abwechslung in den Missionen. Vor allem das Erweitern der Heimatstadt/Villa und das Sammeln und Kaufen der unterschiedlichen Deko-, Schmuck- und Ausrüstungsgegenstände hat sehr motiviert, am Ende hab ich das Spiel mit 1000 Punkten abgeschlossen, selbst diese Subjekt-16-Sequenzen mit den Rätseln waren klasse. Nur die Federn waren etwas nervig, da hab ich 'ne Map aus dem Internet verwendet.

Nach dem Abschluss des Spiels bin ich direkt mit Brotherhood angefangen und das setzt ja sogar noch mal einen drauf was die Inszenierung und die Grafik anbelangt. Der ganze Anfang ist erstmal emotional ein Tritt in die Eier, aber irgendwie müssen sie einen wohl wieder auf Null setzen.

Mal sehen ob ich jetzt mit Brotherhood direkt weiter mache oder erst mal was anderes zocke, so'n bisschen geschlaucht hat das Gameplay (vor allem wegen der DLC-Episoden) dann doch schon.

Wie ist das eigentlich mit dem Leonardo-DLC für Brotherhood, lohnt der sich? Knapp 10 Euro sind 'ne ziemliche Stange Geld und den Multiplayer-Content werde ich garantiert nicht nutzen (das zockt doch eh kein Schwein mehr, oder?).
 
Zuletzt bearbeitet:
Spar es dir. Lohnt sich nicht. Und mach eine kurze Creed-Pause, sonst wird es dir vermutlich keinen Spaß machen. Zwei Teile am Stück sind zu viel und ich mag dir Serie auch.
 
Wie viel Spielzeit hat denn der DLC für Singleplayer? Für 10 Euro spar ich mir den sowieso erst Mal, bei 'nem Sale für 3-4 Euro vielleicht mal…wenn überhaupt.
 
Child of Light

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Das herausragendste Merkmal und damit auch das Herzstück des Spiels stellt definitiv seine audiovisuelle Aufmachung dar. Sein malerisches Art Design ist einfach großartig und die musikalische Untermalung, auch wenn diese gefühlt nur aus einer handvoll an Stücken besteht, verzaubert ebenso. Storymäßig sollte man sich nicht allzu viel erwarten. Die Story ist sehr zweckdienlich und hält halt alles irgendwie grob zusammen. Mehr als die simpel-seichte Story stechen eigentlich die lyrischen und witzigen Dialoge heraus.

Das Kampfsystem ist recht spaßig und ich mag diese klassisch-rundenbasierten JRPG Systeme sowieso sehr. Besonders die Sache mit dem Zeitbalken fand ich ganz nett. Hat mich an Spiele wie Grandia erinnert. Trotz des eigentlich tollen Kampfsystems sind die Kämpfe jedoch eines der größten Probleme von Child of Light. Schuld daran ist deren Schwierigkeitsgrad. Genre erfahrene Spielern könnte sich auch auf hard (zumindest über weitere Etappen hinweg) unterfordert fühlen. Ich für meinen Teil bin an keinem einzigen Kampf gescheitert, auch wenn im Endkampf ein paar Tränke drauf gingen und mir der Tank einmal abgeschmiert ist. Die Boss Fights sind zwar mit der epischten Musik die Child of Light zu bieten hat unterlegt, kommen aber nicht an deren Epic heran, eben aufgrund des fehlenden Anspruchs. Dementsprechend anspruchslos fielen dann auch die gewöhnlichen Gegner aus, denen man im Laufe des Spiels so begegnet. Einfaches Schere-Stein-Papier Prinzip und immer schön in einem Gebiet eine erhöhte Sammlung gewisser Gattungen. Erleichtert das Ganze natürlich, da man seine Party entsprechend mit Kristallen ausrüsten kann, um die jeweiligen Resistenzen zu pushen und den Schaden zu maximieren.

Das Skill-System mag nett gemeint sein, aber im Grund belanglos. Gibt pro Charakter mehrere Pfade, die alle völlig linear verlaufen. Man muss sich nur für einen entscheiden und folgt diesem. Hat man den ausgebaut, nimmt man sich den nächsten vor. Keine Verzweigungen oder kniffelige Überlegungen, gar nichts. Selbige Einfachheit gilt fürs Crafting System, mit den Kristallen.

Repetitiv ist das Spiel auch sehr, aber das hat mich hier weniger gestört, aufgrund der doch eher kurzen Spielzeit (irgendwas um die 10 Stunden) und da ich die malerischen Kulissen genossen habe. Hat mich auch irgendwie sehr entspannt, dieses Spiel, nicht zuletzt aufgrund seines sehr gemächlichen Tempos. Ist aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen, dass Child of Light vom Anfang bis zum Schluss einem einzigen Schema folgt: In 2D Plattformer Manier streift/fliegt man recht gefahrlos durch das jeweilige Gebiet, sucht und sammelt dabei alle Stardusts (Attribute Upgrades), öffnet alle Kisten, besiegt die Gegner und löst ziemlich unkreative Rätsel, bis man an einen Punkt gelangt, der das nächste Story Event auslöst. Diese Events basieren zu 90% aus Dialogen und am Ende jedes Gebiets wartet ein Boss, der bezwungen werden möchte, ehe man ins nächste Gebiet geschickt und exakt derselben Vorgehensweise ausgesetzt wird. Großartig etwas an Inszenierung sollte man sich hier nicht erwarten. Child of Light gibt sich in dieser Hinsicht recht steif. Dramatik gibts übrigens auch keine.

Fands auch zum Schluss noch etwas abturnend, dass das Spiel mMn etwas abrupt endete. Erwartete mir zumindest noch einen visuellen Streifzug durch die malerischen Kulissen des Spiels, ähnlich wie zum Beispiel damals bei Journey. Stattdessen gibts Standbilder, eine Stimme und Texteinblendungen.

Insgesamt habe ich mich trotz der berechtigten und üppigen Kritik dennoch ganz passabel unterhalten gefühlt. Hat einen ganz eigenen Charme, auch wenn alles abgesehen von der audiovisuellen Präsentation und dem Kampfsystem an sich, teilweise etwas zu über-simpel und unausgegoren wirkt. Um die ausgegeben 14,99 Euro ist mir aber nicht schade.
So, ich bin nun auch durch und kann mich deiner Meinung nur anschließen.

Am Anfang hat mich alles an dem Spiel gefesselt und umgehauen, ab der Mitte des Spiels habe ich die optionalen Kämpfe komplett ausgelassen und auf "normal" weitergespielt, da meine Motivation sich ab da nur noch auf das Genießen der Kulisse, des Sounds und der Story beschränkt hat. Von der Story hatte ich mir zwar mehr erwartet, aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Spiel. Für die 15 Euro bekommt man Einiges geboten. :)
 
Remember Me

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Dieses Spiel ist bisher völlig an mir vorbei gegangen. Nie wirklich was davon gesehen oder gehört, bis ichs vor einigen Wochen in nem Steam Deal so günstig bekommen konnte, dass ichs nur anhand der Screenshots mal mitgenommen habe. Ich muss sagen das Ding hat mir alles in allem richtig gut gefallen! Die Grafik ist wirklich gut und die Level sind größtenteils auch wirklich sehr kreativ und wunderschön designed - wenn auch etwas sehr linear. Die Story ist sehr "französisch", was ich persönlich aber unglaublich gerne mag. Erfrischendes Sci-Fi Szenario mit vielen Genreklischees, welches mich aber trotzdem einigermaßen gefesselt hat. Dazu Kletter-, Beat'em'up- und vereinzelt Rätseleinlagen - Hatte man zwar alles schonmal aber ansich ist das eine bewährte Kombi.
Man muss vielen Pressestimmen schon recht geben: Remember Me hat so ziemlich überall geklaut wos nur gieng - egal ob Videogames oder Sci-Fi Filme. Für mich muss das aber nichts schlechtes sein, denn ich will gut unterhalten werden, und da ist mir sehr gut geklaut allemal lieber als schlecht selbst gemacht.
Der Punkt, der die Gamercommunity bei diesem Spiel am meisten spalten dürfte, ist wohl die Kampfsteuerung. Auf Metacritic hab ich vorhin einige User gesehen die vornehmlich wegen der Steuerung dem Spiel 0 Punkte geben. ...für mich ist das das beste und erfrischendste am ganzen Spiel! Klar, die Steuerung muss man üben und das eigenhändige erstellen von taktisch klugen Combos geht weit über das hinaus, was man von Genrekollegen gewohnt ist. Als ich dann aber Combos gebaut habe, die für mich super funktionieren, und ich sie dann auch perfekt drauf hatte, hatte ich ein Erfolgsgefühl wie noch nie bei einem Prügler dieser Art vorher. Timing, Taktik und Kontrolle - nur wild Buttons smashen is hier nicht, und das find ich einfach nur KLASSE!
Zu Meckern hab ich wenig. Das geklettere ist größtenteils langweilig und witzlos, da man nur da klettern darf, wo einem das spiel einen dicken gelben Marker vorsetzt. Selber denken, oder sich gar wie Welt anschauen: Fehlanzeige! Auch die Kämpfe können zum Teil etwas sehr linear und langatmig werden, gerade wenn man combotechnisch nicht die ideale Herangehensweise wählt. Die Art und der Aufbau der Story muss man auch mögen, aber trotzdem würde ich das Spiel definitiv weiter empfehlen. Remember me bekommt von mir daher:

7,5 von 10 Punkten
 
Zuletzt bearbeitet:
Forza 4

Das Menü ist moderner gestaltet und zeitgemäßer, einige Menüpunkte sind besser erreichbar. Im Karrieremodus ist das Wechseln einer Veranstaltung ansprechender umgesetzt als im Vorgänger, wo einfach nur ein Kalender gezeigt wurde. Hier wird kurz die Weltkarte gezeigt und dann an den Punkt herangezoomt an dem sich die Rennstrecke befindet. Beim Wechseln sagt ein Sprecher noch ein paar Worte über die Strecke. Das ist am Anfang teilweise interessant, im späteren Verlauf würde ich das aber gerne deaktivieren können.

Nach dem Erreichen einer neuen Fahrerstufe bekommt man die Möglichkeit sich aus einer Reihe von Autos der gleichen Klasse ein Auto zu wählen. Dabei handelt es sich meist um Autos mit denen ich nicht mehr fahren würde da sie zu schwach sind. Entweder gibt es bei der Auswahl die Möglichkeit nicht sich die Leistungsdaten der einzelnen Autos anzuschauen oder ich habe die Option nicht gefunden, allerdings habe ich alle Tasten ausprobiert. Da ich deshalb nicht wissen konnte welches wirklich das schnellste Auto ist habe ich nach der Optik entschieden.

Den Anfang macht man wie immer mit einem langsamen Auto und arbeitet sich Schritt für Schritt an die besseren Autos heran. Aus diesem Grund ist der Anfang von Forza für mich immer ein wenig langweilig und träge. Ich weiß aber auch dass dieses Vorgehen ein wichtiger Teil ist. Das man nicht gleich mit einem starken Auto startet, vermittelt den „Steigerungsfaktor“ sich im späteren Spielverlauf immer bessere Autos kaufen zu können. Dieser Steigerungsfaktor ist eine belohnende Erfahrung die wichtig für das Spielgefühl ist.

Beim Erstellen eines neuen Profils lässt sich das alte Spieleprofil von Forza 3 importieren, dabei werden einige Autos aus dem alten Fuhrpark übernommen. Als kleines Extra für den Import gibt es noch 15 Gamerscore.

Endlich gibt es mehr Spielmodi, die die benötigte Abwechslung in Forza liefern. Zu den exotischeren Spielmodi zählt das Autobowling in dem es darauf ankommt möglichst viele Pins zum Sammeln von Punkten umzufahren, ein Zeitlimit gibt es dabei nicht. Neu sind unter anderem noch Autos überholen, dabei müssen in einer gegebenen Zeit Autos überholt werden. Des Weiteren gibt es noch Slalom hier müssen klassisch Torkegel durchfahren werden.

Dann gibt es noch das Mehrklassige Rennen, dabei erklärt sich mich der Sinn aber nicht. Das Rennen startet mit 6 Fahrzeugen seiner Klasse und mit 6 Fahrzeugen einer höheren Klasse, es ist völlig egal ob die Autos der höheren Klasse einen überholen, nur die der eigenen Klasse sind ausschlaggebend. Warum treten die anderen Fahrzeuge dann überhaupt am Rennen an?

Im Vergleich zu Forza 3 hat sich die Grafik noch einmal verbessert. Die positive Weiterentwicklung fällt vor allem auf wenn man sich die Fahrbahn anschaut die jetzt detailreicher wirkt. Die Umgebung der Fahrbahnen fühlen sich lebendiger und natürlicher an. Viele Strecken wurden aus dem Vorgänger wiederverwendet und dabei nur leicht optisch überarbeitet. Bei den Autos ist mir keine sichtbare Verbesserung aufgefallen, wobei es da auch sicherlich einige marginale Optimierungen gegeben hat.

Leider stören die Ladezeiten auch in diesem Teil an vielen Stellen. Um einen Erfolg zu bekommen habe ich versucht eine Tuning-Datei zu erstellen, leider bekam ich dabei eine ähnliche Meldung wie „Erstellen nicht möglich da der Speicherstand beschädigt ist, löschen sie diesen in der Xbox-Steuerung“. Vielen Dank!

Ein neues Feature ist Autovista in dem man die Autos frei begehen und untersuchen kann. So kann man sich unter anderem Informationen über die Leistung des Motors oder ggf. auch Trivia über das Auto erzählen lassen. An dem Onlinemodus, der jetzt stärker integriert ist, war ich nicht interessiert. Negativ dabei ist mir aber aufgefallen das jetzt viele Gamerscore nur durch den Onlinemodus erspielt werden können.

Die eingestellte Schwierigkeit schwankt innerhalb der Rennen einer Saison stark. In manchen Rennen habe ich kein Problem den Gegner abzuhängen und fahre mit einem großen Vorsprung ins Ziel, dann gibt es aber auch die anderen Rennen in dem ich kaum eine Chance habe. In solchen Rennen greife ich dann meist zu etwas unfairen Waffen und schieb die Autos in Kurven aus der Fahrbahn. Die Dauer einer Saison wurde zum Glück gekürzt. Insgesamt gibt es in einer Saison weniger Rennen, die Anzahl der Runden pro Rennen wurde reduziert was angenehm auffällt.

Den Saisonmodus hatte ich nach etwa 19 Stunden beendet. Forza 4 hat mir durch die neu hinzugekommen Spielmodi mehr Spaß gemacht. Alles in allem ist Forza 4 keine Revolution sondern nur ein Schritt in die richtige Richtung. Für mich ist das eine Wertung von 7/10. Gespannt bin ich jetzt auf Forza 5 das vor allem grafisch überzeugen soll.
 
Letztens 2x "Infamous - Second Son" durchgespielt. 1x auf böse, 1x auf gut. Nettes Spiel, aber mir haben die Vorgänger irgendwie doch besser gefallen. Sauber programmiert, aber bisschen innovationslos. Dennoch gutes Spiel. :)
 
Deus Ex Human Revolution (360)
Ach endlich hab ichs auch durch. Drei Tage hab ichs jetzt gespielt, es werden so ca. 20 Stunden gewesen sein. Ein super tolles Spiel, jeder der dieses Genre und Cyberpunk mag kommt voll auf seine Kosten. Im Directors Cut sollen ja auch die Endgegner entschärft sein. Was sie sich dabei gedacht haben, ist mir echt ein Rätsel

Der erste Söldner war viel schwerer als der Endgegner des ganzen Spiels, die zweite Söldnerin fand ich durch meine Elektro-Immunität recht leicht und der dritte war, dadurch das ich natürlich brav zur Limb-Klinik bin nochmal ganz ordentlich schwer.

Aber dennoch, ich wollte die Originalversion durchspielen, das hat etwas an meiner Spieler-Ehre gekratzt :D Beim nächsten Teil bitte nicht alles so orange.

10/10

Lohnt sich der DLC?
 
Deadpool:

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Vorweg: Ich hab schon als Kind Marvel Comics gesammelt und lese sie bis heute gern. Von den neueren (Anti) Helden ist mir Deadpool der liebste und ich springe deshalb auf alles an was mit diesem Charakter zu tun hat. Diese "Kurzreview" ist daher definitiv nicht ganz objektiv - aber ich denke dieser Thread ist ja auch eher für subjektive Einschätzungen nach dem durchspielen gedacht, als für ernsthaftes objektives betrachten von Spielen. ;)
Deadpool - The merc with the mouth bekommt sein eigenes Videogame! Yeah! Den Fanboys weltweit gieng da wahrscheinlich reihum ein Tröpfchen in die Hose bei dieser Meldung... ...und als angehöriger dieser Gattung muss ich sagen: High Noon Studios hat es NICHT versaut! Deadpool ist im Grunde ein stink normales Beat'em'up mit leichten 3rd Person Shooter Elementen und einigen Minigames. Als solches funktioniert es auch sehr gut. Das Gameplay ist flüssig, größere Schnitzer oder Bugs gabs keine und das Leveling funktioniert genretypisch wie es soll. Die Grafik ist Mittelmäßig bis ganz gut (wobei der Köter echt bescheiden aussieht -.-) und das Leveldesign ist nett gemacht und erfreut hier und da Marvelfans. Die Story ist so platt wie genial - genau wie sich das für Deadpool gehört. Selbes gilt auch für den Humor. Entweder man liebt das, oder man hasst das - den Fans dieses Comichelden wurde damit aber definitiv ein großer Dienst erwiesen. Dieses Spiel heisst nicht nur Deadpool, es ist auch Deadpool durch und durch! Kein in eine Videospielewelt gepresster Abklatsch, kein ernstes, für einen Hollywoodfilm umgebautes Abziehbild, sondern wirklich ein echter Deadpool Comic! Besonders gefallen hat mir übrigens das Voice Acting - einfach Klasse wie der Sprecher hier den Charakter rüber bringt.
Die Wertung wird schwierig. Mir hat das Spiel so richtig richtig viel Spass gemacht - soviel, dass dies hier schon mein 2. Run war. Am meisten haben mir aber der Humor und die kleinen Seitenhiebe gefallen und genau die haben mich auch ständig extrem motiviert gehalten, weil ich immer drauf gewartet habe was er als nächstes sagt, oder was storymäßig als nächstes kommt.
Wenn in meiner Wertung 10 Punkte nicht zu erreichen sind (Perfektes Spiel), der 9er Bereich nur für die grandiosesten Titel aller Zeiten reserviert bleiben muss, dann muss ich als Fanboy Deadpool mind. eine glatte 8 geben als ein Spiel, dass ich in meiner Sammlung niemals missen möchte und welches ich definitiv noch ein oder zweimal durchhacken werde. Daher:

8/10 Punkten
 
Guter Mann, gute Versoftung, da herrlichster Fanservice. Fällt das Fansein aber weg, bleibt ein höchst mittelmässiges Spiel zurück. Ist freilich kein Arkham Asylum und auch kein The Darkness, aber die Detailverliebtheit macht die vorhandenen Macken zu grossen Teilen locker wett. :dhoch:
 
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