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XS/PC Dragon's Dogma Online

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Von der Story her ja, die ist bei DD top, aber die Charaktere sind dort genau so unwichtig und langweilig wie in einem TES...

Jede der Dragon's Dogma Figuren hatte einen ausgearbeiteten Charakter, ich könnte von jeder ein Profil erstellen, eine Beschreibung des Aussehens/Kleidung und über ihre Persönlichkeit und Motivation/Antrieb. Die Bethesda-Figuren hingegen sind alle wie Freizeitpark-Maskottchen, Masse statt Klasse, bei denen man auf 'nen Knopf drückt und dann ihren Text runterrattern...
 
Jede der Dragon's Dogma Figuren hatte einen ausgearbeiteten Charakter, ich könnte von jeder ein Profil erstellen, eine Beschreibung des Aussehens/Kleidung und über ihre Persönlichkeit und Motivation/Antrieb. Die Bethesda-Figuren hingegen sind alle wie Freizeitpark-Maskottchen, Masse statt Klasse, bei denen man auf 'nen Knopf drückt und dann ihren Text runterrattern...
Diese sind aber genau so klischeehaft wie in einem Bethesda-Spiel, die naturliebende Hexe, die verwöhnte Prinzessin, der tapfere Ritter und sein (buchstäblich) dunkles Gegenstück, der machthungrige Magier, die alte Kindheitsfreundin,bis auf den "Endgegner" und den Drachen selbst (die bei mir beide beim Begreifen der Größe des Konfliktes in der DD Story für einen der coolsten Storytwists in Videospielen überhaupt gesorgt haben), sind alles völlig gewöhnliche und vorhersehbare Charaktere, die in keinster Weise in irgendetwas Bethesdas "Charakteren" überlegen sind...
 
Diese sind aber genau so klischeehaft wie in einem Bethesda-Spiel, die naturliebende Hexe, die verwöhnte Prinzessin, der tapfere Ritter und sein (buchstäblich) dunkles Gegenstück, der machthungrige Magier, die alte Kindheitsfreundin,bis auf den "Endgegner" und den Drachen selbst (die bei mir beide beim Begreifen der Größe des Konfliktes in der DD Story für einen der coolsten Storytwists in Videospielen überhaupt gesorgt haben), sind alles völlig gewöhnliche und vorhersehbare Charaktere, die in keinster Weise in irgendetwas Bethesdas "Charakteren" überlegen sind...

Klischeehaft ja, aber um Längen besser geschrieben, inszeniert und ausgearbeitet als die Random-Napps von Bethesda. Auf alle Fälle sind die überlegen. Und das Drumherum, die Story, der Verlauf arbeitet mit den Figuren, sie entwickeln sich, steigen, fallen und zerbrechen. Trauer, Freude, Wut, das komplette Spektrum, während die Figuren in Skyrim nicht mal die nötige und glaubhafte Mimik dafür besitzen.
 
Klischeehaft ja, aber um Längen besser geschrieben, inszeniert und ausgearbeitet als die Random-Napps von Bethesda. Auf alle Fälle sind die überlegen. Und das Drumherum, die Story, der Verlauf arbeitet mit den Figuren, sie entwickeln sich, steigen, fallen und zerbrechen. Trauer, Freude, Wut, das komplette Spektrum, während die Figuren in Skyrim nicht mal die nötige und glaubhafte Mimik dafür besitzen.
Der einzige Charaker auf den das zutrifft, wäre Quina (die Freundin ausm Anfangsdorf, die später eine größere Wandlung erfährt), alle anderen sind genauso belanglos und unemotional wie Bethesdas NPC's, egal ob die Ritterin Mercedes, die Hexe Selene oder der Händler Fournival, die ganzen Schicksale von denen inklusive den Emotionen, die sie abliefern sind auf dem selben Niveau wie TES oder jedem x-beliebigen MMO...
 
Der einzige Charaker auf den das zutrifft, wäre Quina (die Freundin ausm Anfangsdorf, die später eine größere Wandlung erfährt), alle anderen sind genauso belanglos und unemotional wie Bethesdas NPC's, egal ob die Ritterin Mercedes, die Hexe Selene oder der Händler Fournival, die ganzen Schicksale von denen inklusive den Emotionen, die sie abliefern sind auf dem selben Niveau wie TES oder jedem x-beliebigen MMO...

Watt?

Achtung Spoiler:
Die Prinzessin die wie ein Schatz weggeschlossen ist, geheimnisvoll, welche man treffen kann, sich in einer rührseeligen Szene als wahrer Lichtschein herausstellt, um dann im späteren Verlauf misshandelt und fortgerissen zu werden. Mercedes, die sich zu Beginn als imposante Figur darstellt, im Verlauf aber mit ihrer aufgezwungen Rolle immer überforderter wird, später sogar hintergangen und gedemütigt wird.
Selene, die zu Beginn gar nicht greifbar ist, wie eine Hülle, ein typischer NPC, aber später immer mehr Persönlichkeit erlangt und ihre Eigenständigkeit erlernt.
Madeleine, am Anfang zwielichtig und schwer zu vertrauen, eine Getriebene mit einem Ziel auf Beständigkeit, aufgrund ihrer Herkunft und Kindheit gierig nach Reichtum, die sich eine Fassade aufgebaut hat, immer wieder konfrontiert mit Problemen.
Der König und seine hirnfickende Vergangenheit bzw. wahre Gestalt, sein Wandel gegen Ende.
Julien, ein Mann im Zwiespalt, der vom Retter in die pure Abscheu verfällt, seine Taten aber schwer zu verurteilen sind


Ich wüsste keinen TES-Charakter, der solch einen Spielraum und eine derartige Tiefe besitzt. Es fällt mir schon schwer mich überhaupt an irgendeinen besonderen Charakter daraus zu erinnern...
 
@KaKun TES charaktere mit backgroundstory?

Vivec: Als Sohn eines einfachen Netchbauern geboren Schloss er sich Indoril Nerevar an. Er wurde zu Nerevars bestem Freund und Berater. Als sich die Chimer gegen die Dwemer auflehnten gipfelte dieser Krieg bei der Schlacht am Roten Berg. Dort fand Nerevar das Herz Lorkhans und wurde dort tödlich verletzt. Dem Tode nahe befahl er Dagoth Ur das Herz zu bewachen. Dieser nutzte das Herz um zu einem Gott zuwerden. Vivec, Almalexia und Sotha Sil fanden Dagoth ur und bezwangen ihn. Dann schlug Nerevar vor das Herz mit Ritualen Azuras das Herz zu vernichten. Seine Begleiter, also auch Vivec waren dagegen und töteten ihn. Vivec und seine Verbündeten wurden daraufhin zu füttern. Vivec Meditierte Jahre Lang bis er das Konzept von CHIM erlernte und Vvardenfell für sein verfluchtes Volk zur bewohnbaren Insel verwandelte. Und bei Gesprächen mit ihm in Morrowind merkt man seinen göttlichen Funken an.


Dann Uriel Septim VII aus Oblivion.

Ausm Tamriel Almanach schrieb:
Uriel VII wurde am 30. Eisherbst 3Ä 346 als Sohn Kaiser Pelagius IV und dessen Gemahlin geboren, vermutlich in der Kaiserstadt. Über die Kindheit des späteren Kaisers ist nahezu nichts bekannt, nur die Anekdote über seine imaginäre Freundin aus Kindertagen namens Justin. Demnach habe der junge Uriel bei jedem Essen darauf bestanden, dass für Justin ebenfalls gedeckt werden solle. Selbst später noch scherzte Uriel mit General Symmachus über Justin, unter anderem, dass sie mit einem Khajiit in Lilandril leben soll, um Feuerfarne und Beifuß zu züchten. Als Pelagius IV im Jahr 3Ä 368 verstarb wurde der zweiundzwanzig Jahre alte Uriel zum Kaiser gekrönt. Als Uriel VII übernahm er von seinem Vater ein Reich, dass zum ersten Mal wieder annähernd so geeint war wie es das zuletzt unter Uriel I war. Dennoch waren die frühen Jahre seiner Regentschaft geprägt von der Ausdehnung des kaiserlichen Einflusses im Osten, allen voran in Morrowind und der Schwarzmarsch, wo die kaiserliche Kultur noch nicht so stark verbreitet war wie im restlichen Reich. Es gelang Uriel VII durch sein diplomatisches Geschick und seinen Ehrgeiz schließlich, das dunmerische Fürstenhaus Hlaalu auf seine Seite zu ziehen und zu einer Art Vorreiter für die Kaiserliche Kultur in Morrowind zu machen.In diese Zeit fiel auch die Heirat Uriels mit Caula Voria. Obgleich nach außen hin der Schein gewahrt wurde, dass es sich um eine glückliche Ehe handelte schien die Verbindung alles andere als glücklich zu sein. Die Kaiserin war beim Volk zwar sehr beliebt und verehrt und auch schön, jedoch charakterlich allem Anschein nach weit weniger vornehm, und der Kaiser soll die Heirat alsbald nach der Eheschließung bereut haben. Trotzdem entsprangen der Ehe mit Caula Voria innerhalb von drei Jahren mit Geldall, Enman und Ebel drei Söhne. Die Eheprobleme des Kaisers führten schließlich dazu, dass der Kaiser mindestens zwei Affären einging, aus denen mit Calaxes und Martin zwei weitere, uneheliche Kinder entsprangen, deren Existenz weitestgehend geheimgehalten wurde. Ob der Kaiser neben diesen Affären noch weitere hatte und ob aus diesen noch weitere Kinder entsprangen ist nicht bekannt.Schon relativ früh in dieser Zeit gehörte zu Uriels engsten Beratern der Magier Jagar Tharn, welcher alsbald zu seinem engsten Berater wurde und in den Rang des kaiserlichen Kampfmagiers aufstieg. Tharn gelang es schließlich, sich das volle Vertrauen des Kaisers zu sichern und die Dinge in die Wege zu leiten, die heute als das kaiserliche Simulacrum bekannt sind.

Jagar Tharn gelang es, den Kaiser und General Warhaft mithilfe des Stabs des Chaos in das Reich des Vergessens zu verbannen und mittels seiner Magie den Platz Uriels VII einzunehmen.Während dieser Zeit im Reich des Vergessens soll Uriel VII von zahllosen Träumen und Albträumen heimgesucht worden sein, egal ob er schlief oder nicht. Während er im Reich des Vergessens gefangen gehalten wurde und Tharn den Kaiserthron usurpierte geriet das Kaiserreich immer weiter an den Rand des Zusammenbruchs. Zahllose Kriege wie der arnesische Krieg oder der Krieg von Bend'r-Mahk waren die Folge. In der Zwischenzeit gelang es Tharns ehemaliger Schülerin Ria Silmane, welche Tharn als Verräterin hinrichten ließ, mit der Hilfe von Barenziah, Eadwyre und dem heute als Ewiger Champion bekannten namenlosen Helden, die Teile des zerbrochenen Stabs des Chaos wieder zusammenzutragen, woraufhin der Held Tharn 3Ä 399 besiegen und den wahren Uriel Septim wieder befreien konnte.

Nach der Rückkehr des wahren Uriel VII begann die Zeit der Restauration, in welcher sich der Kaiser von seiner einstmals von Tatendrang und stellenweise aggressivem Vorgehen geprägten Politik löste und stattdessen mehr auf Arkanpolitik setzte, weshalb der Kaiser in immer mehr Fällen Agenten der Klingen mit der Handhabung bestimmter Aufträge und Probleme beauftragte.Als es so infolge des betonischen Krieges von 3Ä 403 zu den Ereignissen an der Iliac-Bucht kam entsandte er einen Agenten der Klingen, um einerseits die genauen Umstände um den Tod von Lysandus von Daggerfall zu untersuchen sowie das Verschwinden eines Briefes des Kaisers an Mynisera, die Witwe des Lysandus, in welchem er seine Befürchtungen ob des Totems von Tiber Septim schilderte, welches in den falschen Händen eine Bedrohung für das Reich darstellte, aufzuklären. Die Aktionen des Agenten führten schließlich zu dem heute als Wunder des Friedens bekannten Ereignisses, welches die politische Struktur an der Iliac-Bucht nachhaltig veränderte und für eine bis heute relativ friedliche Balance zwischen den vorherrschenden Mächten in dieser Region wie auch in ganz Tamriel sorgte.Neben dieser Maßnahme zur Stabilisierung des kaiserlichen Einflusses in den westlichen Provinzen durch die Arkanpolitik gelang es dem Kaiser im Jahr 3Ä 414, mit der Öffnung Vvardenfell für kaiserliche Kolonisten auch in Morrowind diesen Einfluss zu stärken.Während der Einfluss des Reiches im Land der Dunmer immer weiter stieg zog mit dem sechsten Haus und dessen Anführer Dagoth Ur eine neue große Bedrohung für Tamriel herauf. Der Kaiser begnadigte daher einen Gefangenen, welcher 3Ä 427 unter Aufsicht der Klingen nach Vvardenfell geschickt wurde, um die heute als Vvardenfell-Krise[10] bekannte Bedrohung durch Dagoth Ur zu stoppen. Da es zeitgleich zu den Zwischenfällen in Gramfeste kam, in deren Zuge die Tribunalsmitglieder Almalexia und Sotha Sil ihr Leben ließen, was zu einem Zusammenbruch des Tempels in Morrowind führte, gelang es Uriel VII nicht nur, den kaiserlichen Glauben stärker im Land der Dunmer zu etablieren, sondern auch dafür zu sorgen, dass die politische Macht in Morrowind nun am Königshof von Hlaalu Helseth zu verlagern,der per Definition unter unmittelbarer Reichshoheit stand.

Die letzten Lebensjahre Kaiser Uriels VII waren gezeichnet von seinem Alter und damit einhergehenden Krankheiten, Seit ungefähr 3Ä 418 führte daher der Ältestenrat unter Lordkanzler Ocato faktisch das Kaiserreich, wobei in wichtigen Entscheidungen wie beispielsweise der Entsendung des Nerevarine nach Vvardenfell immer noch der Kaiser selbst wohl der Entscheidungsträger war.Uriel Septim VII wurde am 27. Letzte Saat 3Ä 433 auf der Flucht von Attentätern des Kultes Mythische Morgenröte zusammen mit zwei Leibwächtern auf seiner Flucht durch die Katakomben der Kaiserstadt getötet. Zuvor eröffnete er einem entflohenen Gefangenen aus dem Kaiserlichen Gefängnis die Existenz eines unehelichen Sohnes. Der Kaiser übergab dem Gefangenen das Amulett der Könige mit der Bitte, selbiges zum Klingengroßmeister Jauffre zu bringen, da dieser vom Verbleib des letzten Sohnes wusste.

ICH war bewegt als ich Uriel in Oblivion traf! Und Charakter Stakre Charaktere gibt es auch: Cicero in Skyrim, Mathieu bellamont in oblivion
 
Watt?

Achtung Spoiler:
Die Prinzessin die wie ein Schatz weggeschlossen ist, geheimnisvoll, welche man treffen kann, sich in einer rührseeligen Szene als wahrer Lichtschein herausstellt, um dann im späteren Verlauf misshandelt und fortgerissen zu werden. Mercedes, die sich zu Beginn als imposante Figur darstellt, im Verlauf aber mit ihrer aufgezwungen Rolle immer überforderter wird, später sogar hintergangen und gedemütigt wird.
Selene, die zu Beginn gar nicht greifbar ist, wie eine Hülle, ein typischer NPC, aber später immer mehr Persönlichkeit erlangt und ihre Eigenständigkeit erlernt.
Madeleine, am Anfang zwielichtig und schwer zu vertrauen, eine Getriebene mit einem Ziel auf Beständigkeit, aufgrund ihrer Herkunft und Kindheit gierig nach Reichtum, die sich eine Fassade aufgebaut hat, immer wieder konfrontiert mit Problemen.
Der König und seine hirnfickende Vergangenheit bzw. wahre Gestalt, sein Wandel gegen Ende.
Julien, ein Mann im Zwiespalt, der vom Retter in die pure Abscheu verfällt, seine Taten aber schwer zu verurteilen sind


Ich wüsste keinen TES-Charakter, der solch einen Spielraum und eine derartige Tiefe besitzt. Es fällt mir schon schwer mich überhaupt an irgendeinen besonderen Charakter daraus zu erinnern...
Es gibt keinen TES Charakter, der eine solche Tiefe besitzt. Es gibt allerdings auch keinen DD Charakter, der die von dir angesprochene Tiefe besitzt.

Achtung, Spoiler zu DD's NPCs vorraus!

Auch hier sind die von dir angesprochenen Charakterzüge alle vorhersehbar und schon mal dagewesen. Das emotionslose Mädchen, das doch seine Menschlichkeit endeckt, die tapfere, disziplinierte Ritterin, die ihr Rittertum in Frage stellen muss/daran scheitert, Aelinore (der wahrscheinlich lustigste NPC in ganz DD) ist nahezu buchstäblich gleich mit Prinzessin Peach bis auf das sie ein wenig rumflennt, der gewalttätige König, alles schon gehabt.

Macht soetwas sie gleich alle zu schlechten Charakteren? Nein, natürlich nicht. Selbst Bioware bedient sich gerne solchen Persönlichkeits-Archetypen. Richtig in Szene gesetzt, können es trotzdem hervorragende NPCs sein, aber genau hier hat DD einfach nicht die richtige Struktur für so etwas (und will es auch gar nicht haben).

Damit ein solches Schicksal wie das von Mercedes, Quina, Selene, Aelinore oder auch Madeleine irgendeine Emotion auslösen kann, brauchen sie vor allem Screentime (nicht wortwörtlich im Sinne von Cutscenes, sondern generell auch im Gameplay/Interaktionen). Die haben sie aber nicht.
Selenes gesamter Queststrang lässt sich innerhalb von 30min. Screentime mit ihr abschließen (ich meine damit keinen Speedrun, sondern normales Gameplay), dasselbe gilt für Mercedes, Fournival, und all die anderen. Was interessiert mich Fournivals Schicksal wenn ich ihn grad mal für 20 min. aufm Bildschirm gesehen hab? Er ist mit so wenig Impact zur Story und wenn man so wenig über ihn als Charakter bis auf "dicklicher Händler mit nerviger Tochter" genau so austauschbar wie Bethesda Dorfhändler #37.

Und was interessiert mich ob Aelinore das Land verlassen muss, wo ich doch grade mal 10 min. im Schloss mit ihr interagiert hab, dann nochmal 10 min. ihr durch Untergrundkanäle geholfen hab und sonst nix über sie weiß außer dass sie auf Blumen steht, wie jede andere Klischee bezogene Prinzessin auch? Noch dazu sie grundlos so tut, als wär ich ihr intimste/r Lover aller Zeiten nachdem man sich grad erst vor 10 min. das erste Mal getroffen hab?
Auch hier gibt es genau so viele Prinzessinen bei Bethesda mit genau so viel Spieltiefe, nämlich gar keiner. Wobei, es gibt in Skyrim sogar Begleiter mit denen man mehr Zeit verbringt und die sogar mind. genau so viele vorhersehbare Wandlungen machen wie bei DD, also ja die NPC's sind auf dem gleiche Niveau, auch wenn das kein hohes ist.

Der Vorteil von DD: Die NPCs müssen auch nicht gut sein, das was DD zum für mich besten Rollenspiel aller Zeiten macht sind ganz andere Dinge, es ist die unglaubliche Atmosphäre beim Erkunden der Natur, das beste Kampfsystem von allen Spielen, die imposanten und trotzdem fairen Bosskämpfe (bis dann Dark Arisen kam), das fantastische Lootsystem ohne Random-Gedöns, das komplett erfrischende Vasallensystem und die wirklich toll inszenierte Hauptstory mit einem richtig guten Ende und dem Hauptthema der "Eternal Return".
All das macht DD besonders, aber die NPCs gewinnen wirklich keinen Blumentopf, noch nicht mal gegen Bethesda...
 
@Sawbones
Das sind doch alles nur festgehaltene Chroniken, oder? Was ein Urchel irgendwann mal laut irgendwelchen Einträgen irgendwo und irgendwie gemacht haben soll, interessiert bis auf den Die Hard-Fan doch keine Sau. Für mich war Uriel ein ulkig aussehender Typ, der auf die ulkigst erdenkliche Art und Weise abgemurkst wurde und nicht mehr.

Das Ganze zu schreiben und zu inszenieren sind zwei paar Schuhe.
 
Na dan eben anders:

Jede der Dragon's Dogma Figuren hatte einen ausgearbeiteten Charakter, ich könnte von jeder ein Profil erstellen, eine Beschreibung des Aussehens/Kleidung und über ihre Persönlichkeit und Motivation/Antrieb. Die Bethesda-Figuren hingegen sind alle wie Freizeitpark-Maskottchen, Masse statt Klasse, bei denen man auf 'nen Knopf drückt und dann ihren Text runterrattern...

Dann erstelle mir bitte ein profil zu Elonzo aus Kassardis: http://dragonsdogma.wikia.com/wiki/Elonzo
 
Es gibt keinen TES Charakter, der eine solche Tiefe besitzt. Es gibt allerdings auch keinen DD Charakter, der die von dir angesprochene Tiefe besitzt.

Achtung, Spoiler zu DD's NPCs vorraus!

Auch hier sind die von dir angesprochenen Charakterzüge alle vorhersehbar und schon mal dagewesen. Das emotionslose Mädchen, das doch seine Menschlichkeit endeckt, die tapfere, disziplinierte Ritterin, die ihr Rittertum in Frage stellen muss/daran scheitert, Aelinore (der wahrscheinlich lustigste NPC in ganz DD) ist nahezu buchstäblich gleich mit Prinzessin Peach bis auf das sie ein wenig rumflennt, der gewalttätige König, alles schon gehabt.

Macht soetwas sie gleich alle zu schlechten Charakteren? Nein, natürlich nicht. Selbst Bioware bedient sich gerne solchen Persönlichkeits-Archetypen. Richtig in Szene gesetzt, können es trotzdem hervorragende NPCs sein, aber genau hier hat DD einfach nicht die richtige Struktur für so etwas (und will es auch gar nicht haben).

Damit ein solches Schicksal wie das von Mercedes, Quina, Selene, Aelinore oder auch Madeleine irgendeine Emotion auslösen kann, brauchen sie vor allem Screentime (nicht wortwörtlich im Sinne von Cutscenes, sondern generell auch im Gameplay/Interaktionen). Die haben sie aber nicht.
Selenes gesamter Queststrang lässt sich innerhalb von 30min. Screentime mit ihr abschließen (ich meine damit keinen Speedrun, sondern normales Gameplay), dasselbe gilt für Mercedes, Fournival, und all die anderen. Was interessiert mich Fournivals Schicksal wenn ich ihn grad mal für 20 min. aufm Bildschirm gesehen hab? Er ist mit so wenig Impact zur Story und wenn man so wenig über ihn als Charakter bis auf "dicklicher Händler mit nerviger Tochter" genau so austauschbar wie Bethesda Dorfhändler #37.

Und was interessiert mich ob Aelinore das Land verlassen muss, wo ich doch grade mal 10 min. im Schloss mit ihr interagiert hab, dann nochmal 10 min. ihr durch Untergrundkanäle geholfen hab und sonst nix über sie weiß außer dass sie auf Blumen steht, wie jede andere Klischee bezogene Prinzessin auch? Noch dazu sie grundlos so tut, als wär ich ihr intimste/r Lover aller Zeiten nachdem man sich grad erst vor 10 min. das erste Mal getroffen hab?
Auch hier gibt es genau so viele Prinzessinen bei Bethesda mit genau so viel Spieltiefe, nämlich gar keiner. Wobei, es gibt in Skyrim sogar Begleiter mit denen man mehr Zeit verbringt und die sogar mind. genau so viele vorhersehbare Wandlungen machen wie bei DD, also ja die NPC's sind auf dem gleiche Niveau, auch wenn das kein hohes ist.

Der Vorteil von DD: Die NPCs müssen auch nicht gut sein, das was DD zum für mich besten Rollenspiel aller Zeiten macht sind ganz andere Dinge, es ist die unglaubliche Atmosphäre beim Erkunden der Natur, das beste Kampfsystem von allen Spielen, die imposanten und trotzdem fairen Bosskämpfe (bis dann Dark Arisen kam), das fantastische Lootsystem ohne Random-Gedöns, das komplett erfrischende Vasallensystem und die wirklich toll inszenierte Hauptstory mit einem richtig guten Ende und dem Hauptthema der "Eternal Return".
All das macht DD besonders, aber die NPCs gewinnen wirklich keinen Blumentopf, noch nicht mal gegen Bethesda...

Gut, da könnte man sich jetzt permanent die Bälle hin und her werfen, aber das scheint mir dann doch zu festgefahren. Ich sehe halt schon extreme Unterschiede zwischen der Ausarbeitung und auch Inszenierung der Figuren in Dragons Dogma, im Vergleich zu der sehr statischen und staubtrockenen Inszenierung der Elder Scrolls Titel. Deine Argumente sind in meinen Augen schon stark runtergebrochen, aber vielleicht fehlt da auch einfach die selbe emotionale Bindung zum Spiel, wie sie auf der anderen Seite Sawbones zu den TES-Spielen hat. Ich persönlich hab bei Dragon's Dogma um viele der Figuren mitgefiebert, selbst mein Vasall wurde von mir mit einer Persönlichkeit gefüllt (sogar Shakis Titten-Vasall) und bei allem Herumgeschiebe von Argument und Meinung muß man doch schon zugeben, das eine filmisch inszenierte Sequenz, mit Mimik und Gestik, Action und Ablauf, viel stärker unterstreicht und projeziert, als die still stehenden TES-NPCs, die im Verlauf unter ihrer Fülle einfach nur verwässern. Ich behaupte nicht das die Figuren in Dragons Dogma einfallsreicher oder ausgefallener sind, aber sie sind doch um ein Vielfaches inszenierter und bunter im Charakter.
 
...während die Figuren in Skyrim nicht mal die nötige und glaubhafte Mimik dafür besitzen.

Dafür sind die Konversationen aber echt gut.
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bester npc in dd war immer noch mein pawn schierke.

und sie kommt wieder. :waah:

Woah, sie hab ich auch ohne ende "benutzt" :D
 
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