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Luibl ist kein Troll , er ist nur einfach in keinster weise dazu in der Lage objektiv zu bewerten.
Luibl ist für mich eigentlich bei gewissen Spielen und Genres eine sichere Bank, da ich oft sehr ähnlich ticke, was meinen Geschmack und meine Anforderungen angeht.

Muss er auch nicht. Ich lache auch jeden aus der von sich behauptet Medien wie zB Spiele, Musik oder Filme objektiv bewerten zu können. Die Objektivität hört hier nämlich bei der Technik abrupt auf. Danach bewegen wir uns überwiegend in den dunklen Gefilden der Subjektivität.
Luibl ist für mich eigentlich bei gewissen Spielen und Genres eine sichere Bank, da ich oft sehr ähnlich ticke, was meinen Geschmack und meine Anforderungen angeht.
Seine Erwartungshaltung war es einen würdigen Nachfolger zu dem Spiel zu bekommen zu dem er damals mit seinem Review zu Origins einen kleinen Liebesbrief an BioWare geschrieben hat. Das kritisert er nun, dass BioWare dem den Rücken gekehrt hat. Dieselbe Erwartungshaltung mit der ich auch an Inquisition herangehen werde. Bekomme ich da nun ein Spiel nach Ubisoft Open World Lehrbuch vorgesetzt (so lesen sich die Reviews, nicht nur seins), dann kotze ich im Quadrat und werfe die Disc ausm Fenster, nachdem ich den Nagel in BioWares Sarg geschlagen habe.
Mir kommts bei ihm immer so vor als würden die Leute nie seine Reviews komplett lesen, sondern nur Wertung und Fazit, ehe sie den Shitstorm losbrechen, weil er nicht mainstream genug ist bzw. es nicht ihrer eigenen Meinung entspricht.
Er ist sicher ein polarisierender Charakter der Branche, aber das zeichnet ihn in der grauen, farblosen Masse auch aus.
Meiner Meinung nach geben die Reviewer in den letzten Jahren eh zu viele Punkte.
Das ganze System gehört nochmal resetet.
Kann doch nicht sein das man in den meisten Fällen ne Skala von 1-10 hat und alles was 6 oder weniger hat schon Müll sein soll.
Wenn man sich die reviews manchmal durchliest halte ich die 59% für wesentlich ehrlicher als die 9/10 von manch anderen.
Ich habe jetzt sicherlich nicht ALLE Review zu dem Spiel gelesen. Aber das, was ich gelesen habe und das was ich da auch gesehen habe, lässt meine Erwartung völlig aufgehen. Und, ich weiß ja nicht, wie es dem Luibi gerade so geht, aber ich spiele Origins gerade. Und das Spiel wird von mich vor allem durch die Welt, durch die Charaktere und die kleinen Dialoge ausgezeichnet. Die grandios tiefe Story, hatte ich vor dem erneuten Durchspielen gar nicht mehr auf dem Schirm. Oder wisst ihr noch, was der Erzdämon da genau macht? Aber was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind Ostarger, die Tiefen Wege, Morrigan, Flameth, Andraste und der Erbauer.
Da sind wir ganz weit weg von gut/schlecht, objektiv/Subjektiv oder sonstigen Maßstäben. Da gibts nur, habe ich mir 2 Jahre im Hype ausgemalt und sieht jetzt anders aus, als ich dachte.
Und genau hier ist aber das Problem Trayal. Dann soll er einen Blog schreiben, wo er seine persönliche Meinung kund tun kann. Hier tritt er als professioneller Pressevertreter auf und da zeigt er immer wieder, dass sein Ego vor der Neutralität kommt.
Das klingt jetzt aber nach einem üblen Totschlagargument, denn das könnte man auf jedes negative Kommentar von jedermann zu jedem Spiel anwenden, zu dem eine gewisse Erwartungshaltung bestand, aufgrund seiner Vorgänger, dem Studio dahinter oder einfach nur dem Genre in dem es sich befindet.
Hey BioWare, warum so oberflächlich, so hektisch? Warum darf ich nicht noch etwas mit dieser Situation schauspielen? Auch die Szenen der Empörung oder der Wut innerhalb der normalen Leute werden nur in den Zwischensequenz überzeugend eingesetzt, bevor man in der Spielwelt nichts mehr davon spürt. Dieses Problem der schnell durchschauten Oberfläche sowie des Widerspruchs zwischen Erzähltem und Erlebtem ist das ganze Abenteuer über zu beobachten.
Warum nutzt man die dämonisch wabernde Hand nicht für Einflüsterungen oder dramatische Zwischenfälle? Warum baut man nicht so etwas wie die dunkle Seite der Macht auf? All diese Chancen für mehr Spannung lässt man liegen.
Es ist ja lobenswert, dass es so unheimlich vieles zu lesen gibt, aber wie wird das auch präsentiert? Nicht in Form von schönem Papier, vergilbten Pergamenten oder edlen Büchern mit alter Schrift, sondern in sterilen Textboxen im modernen Font. All das wird dann auch vorbildlich archiviert, aber man wird so kaum zum Stöbern animiert. Dabei gibt es vermutlich zig tausende Textzeilen, die ganze Romane füllen würden. Die Nachwelt wird sich allerdings kaum an eine Zeile aus diesem Dragon Age erinnern.
Nur wenn man Gebäude betritt, wird man schnell bemerken, dass nahezu alles Grafik, aber nichts Gegenstand ist. Hier kann man nicht ins Regal greifen oder einzelne Objekte aufnehmen, sondern immer nur diese eine Notiz oder diese eine Kiste anklicken.
Zum anderen reagieren die Bewohner auf nichts. Egal ob man seine Waffen vor wichtigen Persönlichkeiten oder Wachen zieht, magische Detonationen in der Menge auslöst oder einfach Häuser betritt und dort alles mitgehen lässt - es gibt im Jahr 2014 keinerlei Reaktion darauf. Selbst wenn Leute einem im Dialog skeptisch bis feindselig begegnen, kann man die Kiste neben ihnen sofort plündern! Sollte es in den letzten zehn Jahren Fortschritte im Figurenverhalten gegeben haben, wird man sie nicht in diesem Dragon Age: Inquisition finden. Und das ist wirklich ein Armutszeugnis, denn da hinkte BioWare traditionell hinterher und hätte zumindest rudimentäre Reaktionen einbauen können. Dass das alles glaubwürdiger geht, auch in offener Welt, hat übrigens auch Skyrim bewiesen - da gab es ebenfalls einige Inkonsequenzen, aber die Welt dort wirkte viel länger wie ein epischer Schauplatz.
Man muss nur mal in ein Gasthaus gehen, in dem eine Frau wie ein Roboter eine Laute spielt, während niemand auch nur einen Blick auf den Fremden richtet, der entweder die Welt vernichten wollte oder jetzt retten soll. Ich komme also in diese Situation als Herold der Inquisition und Elf hinein, aber es ändert sich nichts an den Tischen. Hier hätte es zumindest ein Tuscheln oder Ähnliches geben müssen!
Man kann das Gelände auch kaum ausnutzen, weil es zu wenig physikalische Interaktionen über zerstörbare Objekte und keinerlei aktive Deckungspunkte gibt. Dabei hätte sich gerade das Arsenal an Fernkampfmagie, Projektilen und Granaten dafür angeboten! Immerhin blockiert die Physik sehr schön alle Geschosse an Felsen oder Wänden – man kann also nicht einfach was hindurchjagen.
Recht früh steht man mit seinen Beratern vor einem Kartentisch. Dass man hier nicht so eine Gänsehaut bekommt wie noch in Mass Effect, als sich das erste Mal die Sternenkarte öffnet, mag am Szenario liegen und daran, dass man diese Länder ja kennt. Aber hier habe ich doch auf strategische Impulse gehofft, auf einen Machtpoker mit den verfeindeten Fraktionen.
Könnt ihr mal bitte aufhören über diese dämliche Review zu diskutieren?
Wenn es genau das trifft, was du auch kritisieren würdest, dann hilft es dir vielleicht, aber wenn alle ihre Spiele so testen würden, dann müsste ich meine Reviewer weitaus besser kennen, als die Spiele, die sie spielen. Und das kann es nicht sein.
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