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MULTI Dragon Age: Inquisition (+ 360, PS3)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:


Vermutlich das treffendste Review für DA Origins Fans, die sich etwas in jener Richtung erwartet haben.

Weit hergeholt liest sich seine Kritik auch nicht. Im Grunde beschreibt er eigentlich 1:1 das was ich befürchtet habe und auch andere Reviewer bereits negativ angemerkt haben, wie zB die Gamestar, allerdings nicht so schwer gewichtet haben. Für ihn sind halts gewichtigere Punkte. Dinge die Origins noch ganz anders gemacht hat und deshalb auch Platin von ihm bekam, während sich DA2 weiter davon entfernt hat und eine schlechtere Wertung kassierte.

Ich kanns zum Beispiel völlig verstehen, wie er anhand des Textes zu der Wertung kommt. Werde mich zwar selbst davon überzeugen, aber wenn er mit seinem Text recht hat, dann würde ich dem selbst auch nicht mehr geben.
 
Luibl ist kein Troll , er ist nur einfach in keinster weise dazu in der Lage objektiv zu bewerten.

Muss er auch nicht. Ich lache auch jeden aus der von sich behauptet Medien wie zB Spiele, Musik oder Filme objektiv bewerten zu können. Die Objektivität hört hier nämlich bei der Technik abrupt auf. Danach bewegen wir uns überwiegend in den dunklen Gefilden der Subjektivität.

Luibl ist für mich eigentlich bei gewissen Spielen und Genres eine sichere Bank, da ich oft sehr ähnlich ticke, was meinen Geschmack und meine Anforderungen angeht.
 
Muss er auch nicht. Ich lache auch jeden aus der von sich behauptet Medien wie zB Spiele, Musik oder Filme objektiv bewerten zu können. Die Objektivität hört hier nämlich bei der Technik abrupt auf. Danach bewegen wir uns überwiegend in den dunklen Gefilden der Subjektivität.

Luibl ist für mich eigentlich bei gewissen Spielen und Genres eine sichere Bank, da ich oft sehr ähnlich ticke, was meinen Geschmack und meine Anforderungen angeht.

Klar, aber selbst wenn er nur subjektiv bewerten würde, kann er ja immer noch zumindest das bewerten, was er da vor sich hat. Und nicht das, was er gerne HÄTTE. Dass diese beiden Seiten zusammen gehören, ist mir schon klar, aber er sticht ja öfters wegen irgendeiner Wunschvorstellung ins Negativ aus der Masse heraus. Das hat doch schon System. Von daher ziehe ich seine Glaubwürdigkeit so sehr in Zweifel, dass mir das zu meiner persönlichen Meinungsbildung gar nichts mehr beiträgt.
 
Seine Erwartungshaltung war es einen würdigen Nachfolger zu dem Spiel zu bekommen zu dem er damals mit seinem Review zu Origins einen kleinen Liebesbrief an BioWare geschrieben hat. Das kritisert er nun, dass BioWare dem den Rücken gekehrt hat. Dieselbe Erwartungshaltung mit der ich auch an Inquisition herangehen werde. Bekomme ich da nun ein Spiel nach Ubisoft Open World Lehrbuch vorgesetzt (so lesen sich die Reviews, nicht nur seins), dann kotze ich im Quadrat und werfe die Disc ausm Fenster, nachdem ich den Nagel in BioWares Sarg geschlagen habe.

Mir kommts bei ihm immer so vor als würden die Leute nie seine Reviews komplett lesen, sondern nur Wertung und Fazit, ehe sie den Shitstorm losbrechen, weil er nicht mainstream genug ist bzw. es nicht ihrer eigenen Meinung entspricht.

Er ist sicher ein polarisierender Charakter der Branche, aber das zeichnet ihn in der grauen, farblosen Masse auch aus.
 
Seine Erwartungshaltung war es einen würdigen Nachfolger zu dem Spiel zu bekommen zu dem er damals mit seinem Review zu Origins einen kleinen Liebesbrief an BioWare geschrieben hat. Das kritisert er nun, dass BioWare dem den Rücken gekehrt hat. Dieselbe Erwartungshaltung mit der ich auch an Inquisition herangehen werde. Bekomme ich da nun ein Spiel nach Ubisoft Open World Lehrbuch vorgesetzt (so lesen sich die Reviews, nicht nur seins), dann kotze ich im Quadrat und werfe die Disc ausm Fenster, nachdem ich den Nagel in BioWares Sarg geschlagen habe.

Mir kommts bei ihm immer so vor als würden die Leute nie seine Reviews komplett lesen, sondern nur Wertung und Fazit, ehe sie den Shitstorm losbrechen, weil er nicht mainstream genug ist bzw. es nicht ihrer eigenen Meinung entspricht.

Er ist sicher ein polarisierender Charakter der Branche, aber das zeichnet ihn in der grauen, farblosen Masse auch aus.

Ich habe jetzt sicherlich nicht ALLE Review zu dem Spiel gelesen. Aber das, was ich gelesen habe und das was ich da auch gesehen habe, lässt meine Erwartung völlig aufgehen. Und, ich weiß ja nicht, wie es dem Luibi gerade so geht, aber ich spiele Origins gerade. Und das Spiel wird von mich vor allem durch die Welt, durch die Charaktere und die kleinen Dialoge ausgezeichnet. Die grandios tiefe Story, hatte ich vor dem erneuten Durchspielen gar nicht mehr auf dem Schirm. Oder wisst ihr noch, was der Erzdämon da genau macht? Aber was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind Ostarger, die Tiefen Wege, Morrigan, Flameth, Andraste und der Erbauer. Und deshalb denke ich, dass DA: I für mich aufgehen wird. Mag auch sein, dass es nicht jeder abfeiert. Steht auch jedem zu. Aber die Reviews von ihm sind immer unereüllte Wunschkonzerte.

Da sind wir ganz weit weg von gut/schlecht, objektiv/Subjektiv oder sonstigen Maßstäben. Da gibts nur, habe ich mir 2 Jahre im Hype ausgemalt und sieht jetzt anders aus, als ich dachte.
 
Meiner Meinung nach geben die Reviewer in den letzten Jahren eh zu viele Punkte.
Das ganze System gehört nochmal resetet.

Kann doch nicht sein das man in den meisten Fällen ne Skala von 1-10 hat und alles was 6 oder weniger hat schon Müll sein soll.
Wenn man sich die reviews manchmal durchliest halte ich die 59% für wesentlich ehrlicher als die 9/10 von manch anderen.
 
Meiner Meinung nach geben die Reviewer in den letzten Jahren eh zu viele Punkte.
Das ganze System gehört nochmal resetet.

Kann doch nicht sein das man in den meisten Fällen ne Skala von 1-10 hat und alles was 6 oder weniger hat schon Müll sein soll.
Wenn man sich die reviews manchmal durchliest halte ich die 59% für wesentlich ehrlicher als die 9/10 von manch anderen.

Würde ja in diesem Fall nicht viel ändern.
 
Ich habe jetzt sicherlich nicht ALLE Review zu dem Spiel gelesen. Aber das, was ich gelesen habe und das was ich da auch gesehen habe, lässt meine Erwartung völlig aufgehen. Und, ich weiß ja nicht, wie es dem Luibi gerade so geht, aber ich spiele Origins gerade. Und das Spiel wird von mich vor allem durch die Welt, durch die Charaktere und die kleinen Dialoge ausgezeichnet. Die grandios tiefe Story, hatte ich vor dem erneuten Durchspielen gar nicht mehr auf dem Schirm. Oder wisst ihr noch, was der Erzdämon da genau macht? Aber was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind Ostarger, die Tiefen Wege, Morrigan, Flameth, Andraste und der Erbauer.

Bei mir vor allem das gute Gameplay (im Bezug auf das Kampfsystem), die Charaktere (sprich die eigenen Begleiter) und die damit verbundenen (Lager)Gespräche oder einfach nur Quereleien zwischen Charakteren unterschiedlicher Ansichten, mitten im Nirgendwo, die Hintergrundgeschichte und der Flair den mir die Welt im Allgemeinen vermittelt hat. Die Hauptstory selbst war eh sehr banal und imo nicht großartig der Rede wert.


Da sind wir ganz weit weg von gut/schlecht, objektiv/Subjektiv oder sonstigen Maßstäben. Da gibts nur, habe ich mir 2 Jahre im Hype ausgemalt und sieht jetzt anders aus, als ich dachte.

Das klingt jetzt aber nach einem üblen Totschlagargument, denn das könnte man auf jedes negative Kommentar von jedermann zu jedem Spiel anwenden, zu dem eine gewisse Erwartungshaltung bestand, aufgrund seiner Vorgänger, dem Studio dahinter oder einfach nur dem Genre in dem es sich befindet.
Gewisse Erwartungen hat jeder, sei es nun von einem Franchise, einem Studio, seinen eigenen Genre-Vorlieben und sonstiger Präferenzen.
Sowas will ich auch lesen, also persönliche Ansichten und keine unnützen Texte deren Inhalt mir sich auch während der Betrachtung von aus dem Spiel stammenden Videomaterial großteils ergibt. Seine Texte finde ich nämlich durchaus sehr ansprechend, nachvollziehbar und in ihrer Schreibe gut verfasst. Ganz besonders eine Kolumnen lese ich immer wieder sehr gerne.


Und genau hier ist aber das Problem Trayal. Dann soll er einen Blog schreiben, wo er seine persönliche Meinung kund tun kann. Hier tritt er als professioneller Pressevertreter auf und da zeigt er immer wieder, dass sein Ego vor der Neutralität kommt.

Das ist in einer Branche die ursprünglich ein Cross-over aus Fanzine und Werbekatalog war bzw. dieses Stadium großteils leider noch immer nicht überwunden hat, eine sehr gewagte Aussage. Journalisten sind die meisten Köpfe in dieser Branche leider nicht, dafür mangelt es an so manchen Kriterien. Eher Produkttester oder eben wie vorher erwähnt: Fanzine meets Werbekatalog.
 
Das klingt jetzt aber nach einem üblen Totschlagargument, denn das könnte man auf jedes negative Kommentar von jedermann zu jedem Spiel anwenden, zu dem eine gewisse Erwartungshaltung bestand, aufgrund seiner Vorgänger, dem Studio dahinter oder einfach nur dem Genre in dem es sich befindet.

Nunja, kommt darauf an. Man kann das Spiel gerne kritisieren. Man kann auch sagen, das Kampfsystem macht mir wegen X und Y wenig Spaß. Man kann ja auch Verbesserungen vorschlagen, aber wir kriegen hier so etwas vorgesetzt: Ich habe jetzt nur Textbausteine aus dem Haupttext kopiert, der mir nur sagt, was der Reviewer gerne hätte, sich aber eigentlich gar nicht mit dem beschäftigt, was er dort eigentlich spielt.

Hey BioWare, warum so oberflächlich, so hektisch? Warum darf ich nicht noch etwas mit dieser Situation schauspielen? Auch die Szenen der Empörung oder der Wut innerhalb der normalen Leute werden nur in den Zwischensequenz überzeugend eingesetzt, bevor man in der Spielwelt nichts mehr davon spürt. Dieses Problem der schnell durchschauten Oberfläche sowie des Widerspruchs zwischen Erzähltem und Erlebtem ist das ganze Abenteuer über zu beobachten.


Warum nutzt man die dämonisch wabernde Hand nicht für Einflüsterungen oder dramatische Zwischenfälle? Warum baut man nicht so etwas wie die dunkle Seite der Macht auf? All diese Chancen für mehr Spannung lässt man liegen.

Es ist ja lobenswert, dass es so unheimlich vieles zu lesen gibt, aber wie wird das auch präsentiert? Nicht in Form von schönem Papier, vergilbten Pergamenten oder edlen Büchern mit alter Schrift, sondern in sterilen Textboxen im modernen Font. All das wird dann auch vorbildlich archiviert, aber man wird so kaum zum Stöbern animiert. Dabei gibt es vermutlich zig tausende Textzeilen, die ganze Romane füllen würden. Die Nachwelt wird sich allerdings kaum an eine Zeile aus diesem Dragon Age erinnern.

Nur wenn man Gebäude betritt, wird man schnell bemerken, dass nahezu alles Grafik, aber nichts Gegenstand ist. Hier kann man nicht ins Regal greifen oder einzelne Objekte aufnehmen, sondern immer nur diese eine Notiz oder diese eine Kiste anklicken.

Zum anderen reagieren die Bewohner auf nichts. Egal ob man seine Waffen vor wichtigen Persönlichkeiten oder Wachen zieht, magische Detonationen in der Menge auslöst oder einfach Häuser betritt und dort alles mitgehen lässt - es gibt im Jahr 2014 keinerlei Reaktion darauf. Selbst wenn Leute einem im Dialog skeptisch bis feindselig begegnen, kann man die Kiste neben ihnen sofort plündern! Sollte es in den letzten zehn Jahren Fortschritte im Figurenverhalten gegeben haben, wird man sie nicht in diesem Dragon Age: Inquisition finden. Und das ist wirklich ein Armutszeugnis, denn da hinkte BioWare traditionell hinterher und hätte zumindest rudimentäre Reaktionen einbauen können. Dass das alles glaubwürdiger geht, auch in offener Welt, hat übrigens auch Skyrim bewiesen - da gab es ebenfalls einige Inkonsequenzen, aber die Welt dort wirkte viel länger wie ein epischer Schauplatz.

Man muss nur mal in ein Gasthaus gehen, in dem eine Frau wie ein Roboter eine Laute spielt, während niemand auch nur einen Blick auf den Fremden richtet, der entweder die Welt vernichten wollte oder jetzt retten soll. Ich komme also in diese Situation als Herold der Inquisition und Elf hinein, aber es ändert sich nichts an den Tischen. Hier hätte es zumindest ein Tuscheln oder Ähnliches geben müssen!

Man kann das Gelände auch kaum ausnutzen, weil es zu wenig physikalische Interaktionen über zerstörbare Objekte und keinerlei aktive Deckungspunkte gibt. Dabei hätte sich gerade das Arsenal an Fernkampfmagie, Projektilen und Granaten dafür angeboten! Immerhin blockiert die Physik sehr schön alle Geschosse an Felsen oder Wänden – man kann also nicht einfach was hindurchjagen.

Recht früh steht man mit seinen Beratern vor einem Kartentisch. Dass man hier nicht so eine Gänsehaut bekommt wie noch in Mass Effect, als sich das erste Mal die Sternenkarte öffnet, mag am Szenario liegen und daran, dass man diese Länder ja kennt. Aber hier habe ich doch auf strategische Impulse gehofft, auf einen Machtpoker mit den verfeindeten Fraktionen.

Generell liest sich das Review für mich so: Entweder er kritisiert etwas, weil es nicht da ist, er das aber gerne hätte. Die Hand, das Tuscheln, Machtpoker etc. Oder er kritisiert BioWare für etwas, was die noch nie gemacht haben. Klar, kann man auch tun, aber hier schlägt das mit einer Überraschung zu, die mich überrascht. Zudem sind viele Elemente schon aus Dragon Age: Origins bekannt und tauchen jetzt wieder auf, und das ist eben doch nicht genug. Das ist kein Reviewer, das ist ein chronisch enttäuschter Fan. Und das hilft MIR persönlich halt nicht. Wenn es genau das trifft, was du auch kritisieren würdest, dann hilft es dir vielleicht, aber wenn alle ihre Spiele so testen würden, dann müsste ich meine Reviewer weitaus besser kennen, als die Spiele, die sie spielen. Und das kann es nicht sein.
 
Verstehe worauf du hinaus möchtest, aber ich lese das weniger wörtlich, sondern in seiner Gesamtheit betrachtet und da ergeben die von dir fett markierten Sätze vollem eines: Kritik an der Immersion im Allgemeinen (die ja gerade von solchen Feinheiten lebt, zu denen er selbst eben in seinem Review Beispiele/Denkanstöße gab), der fehlenden Taktik im Kampfsystem und nicht zu Ende gedachter (Haupt)Komponenten.

Dinge die mir in einem RPG oder allgemein in einer Open World (bezogen auf die Immersion, als Genre welches mich in einer Welt aussetzt, von der ich persönlich eingesogen werden möchte und die nicht bloß eine bunte Spielweise für mich ist) recht wichtig sind.

Wo andere ihren Text trockener schreiben, wie bei oben erwähnten Produkttests, umschreibt er die Dinge und verleiht ihnen eine persönliche Note, die in ihrem Kern aber sehr wohl eine gezielt Kritik trägt, die nur anders transportiert wird.


Wenn es genau das trifft, was du auch kritisieren würdest, dann hilft es dir vielleicht, aber wenn alle ihre Spiele so testen würden, dann müsste ich meine Reviewer weitaus besser kennen, als die Spiele, die sie spielen. Und das kann es nicht sein.

Das ist doch auch bereits jetzt der Fall. Ich kann mich längst nicht auf jedes Review blind verlassen und muss viel eher versuchen zu verstehen worauf der Tester steht bzw. wie er denn so tickt und die Dinge gewichtet, weil es sich eben um ein sehr subjektives Medium handelt. Kommt oft genug vor, dass von einem Tester etwas angerissen wird, was am Papier eigentlich ganz gut klingt, weil er es als Tatsache hinstellt, aber bei eigener Betrachtung sich dann herausstellt, dass das doch (für einen selbst) absoluter Bullshit ist und man hier gegenteiliger Meinung ist.

Daher gebe ich auch nur selten etwas auf random Reviews, sondern habe meine Tester/User, die meinem Geschmack am ähnlichsten sind und eine Kaufentscheidung durchaus beeinflussen könnten.
 
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