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Dr. Konsolentreff

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Tatsächlich gibt es fähige Heilpraktiker da draußen die sich wesentlich mehr Zeit nehmen als der durchschnittliche Allgemeinmediziner. Da muss man sich halt schlau machen und gucken das man für sich jemanden findet der es nicht mit der eigenen Grenze für esoterik übertreibt. Ansonsten gibt es natürlich noch den Fachbereich der Immunologie. Ich hab da allerdings keine großen Erfahrungen, hab auch noch nie einen Patienten dorthin geschickt. Schwer zu sagen ob die eher für härtefälle zuständig sind aber ich denke versuch macht kluch nicht wahr? Wird man wahrscheinlich eine Überweisung vom Hausarzt brauchen aber das sollte ja kein Problem sein. Der ist froh wenn er seine Ruhe von den schäbigen Kassenpatienten hat, so traurig das auch sein mag. :ugly:

Werden wir uns mal durchwurschteln müssen.... leider für mich als Arztunerfahrenen garnicht so leicht.

Wenn man unter bestimmten Symptomen leidet sollte man das definitiv mit einem Arzt abklären.
Aber wenn deine Frau ansonsten eigentlich Fit ist und sonst nix zu finden ist, sollte man es mit dem "suchen" nicht unbedingt übertreiben. Es gibt unzählige Menschen die völlig unnötig über Jahre einen Haufen Geld für verschiedene "versprechen" ausgegeben haben und sich eigentlich nichts an den Symptomen geändert hat. Manche Menschen sind halt einfach von Natur aus anfälliger als andere, das kann auch ganz natürlich im Alter auftreten. Da hilft es manchmal auch einfach sich damit zu arrangieren. Spart man Kosten, Zeit und Nerven mit.

Ich kann nicht mehr an den Händen abzählen wie oft sie in den letzten Jahren Antibiotika bekommen hat, da müssen wir definitiv was machen bevor richtige Resistenzen da sind.
Im Alter...... sie ist 31 :ugly:

Häufiger die Hände waschen und sich nicht (unbewusst) ins Gesicht fassen. Hilft oft schon enorm, nicht alles mitzunehmen.
Ich schwöre außerdem auf Ingwer (z.B. als selbstgemachter Tee) und Zink.

Der Eine sagt, mehr dem Dreck und Bakterien aussetzen und du kommst jetzt mit mehr Hände waschen :ugly:

Zum vernünftigen Internisten und "RICHTIGES" großes Blutbild machen lassen!

Das kostet bis zu 120 Euro extra die du als Kassenpatient selbst bezahlen musst und selbst da können dann noch Sachen fehlen wenn der Arzt diese nicht mit "anfordert"!

Ich tippe (aus eigener Erfahrung) auf u.a. Vitamin D , E und/oder B(12) Mangel!

Danke, werden wir bei ihr mal machen lassen, vllt. kommt da ja was raus.

Das Immunsystem hängt ja stark von der Darmflora ab. Gerade Antibiotika bringen diese ziemlich durcheinander und nach einer Behandlung damit sollte man die Darmflora wieder aufbauen.
Ausgewogene Ernährung ist sicher ein guter Ansatz. Mit ein Darmsanierung/Fasten kann man das Immunsystem wohl auch wieder auf die Beine bringen, kenne positive Erfahrungen aber nur von Erzählungen. "Darm mit Charme" ist immer wieder ein empfohlenes Buch, allerdings habe ich es auch noch nicht gelesen.
Auf jeden Fall sollte man da schon mal einen ärztlichen/heilpraktischen Komplettcheck machen lassen, wenn man dauerhaft Probleme hat.

An sowas hab ich auch schon gedacht.
 
Werden wir auch noch tun, bei dem war sie aber schon oft genug und zumindest von seiner Seite aus kam da noch nix.

Es spricht ja auch nix dagegen zusätzlich hier zu fragen... mir geht es darum viele Meinungen und Tipps zu bekommen, dass ich selbst filtern kann, was man versuchen sollt und was nicht.
 
Die Frage ist ja auch, ob der Griff zum Antibiotika immer wirklich nötig ist. Ich würde das schon immer hinterfragen, weil das ja doch oft noch mehr kaputt macht.
 
Die Frage ist ja auch, ob der Griff zum Antibiotika immer wirklich nötig ist. Ich würde das schon immer hinterfragen, weil das ja doch oft noch mehr kaputt macht.

Vor allem verschreiben viele Ärzte das einfach mal grundsätzlich, obwohl meist eine Virusinfektion zu Grunde liegt, bei der Antibiotika überhaupt nichts bringt. Wird aber trotzem oft verschrieben, weil es (a) vom Patienten erwartet wird und (b) vorsorglich gegen bakterielle Zweitinfektionen, obwohl gar kein Handlungsbedarf vorliegt.
 
Vor allem verschreiben viele Ärzte das einfach mal grundsätzlich, obwohl meist eine Virusinfektion zu Grunde liegt, bei der Antibiotika überhaupt nichts bringt. Wird aber trotzem oft verschrieben, weil es (a) vom Patienten erwartet wird und (b) vorsorglich gegen bakterielle Zweitinfektionen, obwohl gar kein Handlungsbedarf vorliegt.

War bei ihr aber nie der Fall. Wir sind da nicht gerade ungebildet.
Daher ist das nicht das Thema.
 
War ja auch nur allgemein angesprochen und nicht auf dich bezogen. Ein Arzt mit dem ich oft Dienst habe hat mir erst kürzlich wieder eine Statistik von der Krankenkasse vorgelegt, die aufgeführt hat weshalb Hausärzte am öftesten Antibiotika verschreiben. Spitzenreiter waren Halsschmerzen...FUCKING Halsschmerzen! :ugly:

Der Witz daran: Entzündungen in diesem Bereich werden großteils durch Viren ausgelöst, zwar gelegentlich aucch durch Baktieren aber überwiegend sind Viren daran Schuld, denen man halt einfach mal Antibiotika entgegen setzt, wegen eines potentiellen Grundes der sich eigentlich in der Minderheit befindet und selbst wenn es der Fall ist, meist auch problemlos ohne Antibiotika abheilt, sprich es keinen Grund gibt sofort mit Antibiotika zu behandeln.
 
Also meine Frau war letztes WE im KH wegen einer bakteriellen Infektion des Halses aufgrund einer Erkältung..... der Arzt hatte es auch richtig behandelt aber sie hatte nicht richtig auf die Antibiotika angesprochen....
 
Wenn die Symptome immer schlimmer werden, zum Beispiel mit sehr hohem Fieber einher gehen, dann ist es ja auch völlig legitim Antibiotika einzusetzen. Dafür sind sie ja auch da, um schwereren Infektionen habhaft zu werden.

Das Problem ist, dass die Leute nicht einfach mal 1-2 Wochen das Bett hüten können, um mal abzuwarten ob sie nicht auch ohne Antibiotika genesen würden, statt direkt Day1 das Zeugs einzuwerfen. Manchen mag das ja etwas bringen, beim Rest ists unnütz bzw. schadets ihnen und was noch viel wichtiger ist, es trägt massiv dazu bei, dass wir in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich wieder von jetzigen bagatell Krankheiten gelyncht werden.
 
richtig aber wie gesagt, darum gehts hier nicht weil das nicht der Fall war.

Mir ist auch klar dass Antibiotikamissbrauch scheiße ist.

Ich suche Hilfe um das Immunsystem meiner Frau zu stärken und keine Grundsatzdiskussion über Antibiotika und wann man sie nehmen soll, also wäre es nett wenn wir darauf wieder zurückkommen könnten.
 
Ich suche Hilfe um das Immunsystem meiner Frau zu stärken und keine Grundsatzdiskussion über Antibiotika und wann man sie nehmen soll, also wäre es nett wenn wir darauf wieder zurückkommen könnten.

Da wirst du hier zu keiner Patentlösung gelangen, abseits der üblichen Verdächtigen...
  • ausgewogene/gesundene Ernährung (höhö, über das Thema werden hunderte von dicke Wälzer geschrieben)
  • ausreichend Bewegung und Schlaf
  • wenig Stress (gute Work/Life Balance)
  • Irgendwelche Vorbelastungen? (Allergien/Unverträglichkeiten, Mangelerscheinungen, unerkannte Erkrankungen,...)
Nach einer starken Infektion ist das Immunsystem sowieso mal einige Zeit lang im Eimer. Ist zB nach einer Influenza keine Seltenheit, dass das Immunsystem für die nächsten Monate schwer angeschlagen ist und Betroffene in dieser Zeit von einem Problem ins nächste laufen.
 
Es war mir zwar auch schon bewusst, aber ich fands ganz interessant, was Trayal geschrieben hat. Ist ja nicht so, als wenn nur ein Thema zur Zeit diskutiert werden könnten.

Ne das nicht, aber das sollte eigentlich allgemein bekannt sein und da kann man nichtmal diskutieren weil es da keine 2 Meinungen gibt. Jeder weiß dass der Antibiotikaeinsatz viel zu inflationär geschieht.
Für mich ist das auch ein ziemlich ernstes Thema und wenn du Fragen dazu hast, kannst du die ja gerne stellen. Ich wollte aber nicht dass meine Frage jetzt untergeht in so ner Diskussion.

Da wirst du hier zu keiner Patentlösung gelangen, abseits der üblichen Verdächtigen...
  • ausgewogene/gesundene Ernährung (höhö, über das Thema werden hunderte von dicke Wälzer geschrieben)
  • ausreichend Bewegung und Schlaf
  • wenig Stress (gute Work/Life Balance)
  • Irgendwelche Vorbelastungen? (Allergien/Unverträglichkeiten, Mangelerscheinungen, unerkannte Erkrankungen,...)
Nach einer starken Infektion ist das Immunsystem sowieso mal einige Zeit lang im Eimer. Ist zB nach einer Influenza keine Seltenheit, dass das Immunsystem für die nächsten Monate schwer angeschlagen ist und Betroffene in dieser Zeit von einem Problem ins nächste laufen.

Das passt eigentlich alles, Allergien sind bekannt, Vorbelastungen gibt es keine.
Wir werdens auf jeden Fall mal mit dem Hausarzt besprechen und uns nen Immunologen bzw. Heilpraktiker (ich würde Ersteres vorziehen da sicher eher wissenschaftlich bewandert).
Ansonsten wüsst ich jetzt nicht wie man da was machen kann aber ich hab keine Lust meiner Frau dabei zuzusehen wie sie mit 40 gegen alles resistent ist....:|
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab keine Fragen dazu, finde lediglich, dass der kurze Schlenker interessant und legitim war.

Gerade in einer Welt wo die Schwarz und Weiß Denker immer mehr an Gehör gewinnen. Mit Schwarz und Weiß Denken ist natürlich keiner hier gemeint, aber im Netz triffst du leider immer häufiger auf Menschen die Dinge zu vorschnell verteufeln und gleich ans Kreuz hängen, weil bestimmte Dinge zurecht eine gewisse Kritikwürdigkeit anhaftet. Wir leben in einer immer komplizierter werdenden Welt und die Frage nach "einfachen" Lösungen wird zugleich immer interessanter für viele.
 
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