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Glod schrieb:
Der bessere »Star Wars«?
Regisseur Stanton bezeichnet sich selbst als großen Barsoom-Fan: Als Kind verschlang er die Marvel-Comics um John Carter und las auch die zugrunde liegenden Romane. Das merkt man dem Film an allen Ecken und Enden an! Stanton ließ Schweiß und Tränen in das Projekt fließen und hofft, auch weitere Filme um die Figur inszenieren zu können (einen entsprechenden Erfolg an den Kinokassen natürlich vorausgesetzt). Dabei ist die Verfilmung des ersten Romans um John Carter eigentlich ein ziemlich undankbares Projekt, denn Burroughs’ Geschichte ist sehr episodenhaft erzählt und liest sich stellenweise wie ein actionreicher Reisebericht, da Carter von Ort zu Ort pendelt und dabei unverhoffte Abenteuer erlebt. Deshalb vereint das Drehbuch Elemente des ersten und zweiten Romans: Wichtige Figuren wie die Therns, gottähnliche Wesen, tauchen eigentlich erst in der Fortsetzung »Gods of Mars« auf, werden im Film aber schon in der ersten Szene eingeführt. Auch dramatische Komplikationen in Bezug auf Dejah Thoris’ Zwangshochzeit und die Machtspiele der Tharks, die im Buch wichtige Plotpoints waren, werden hier zugunsten des Tempos unter den Tisch gekehrt beziehungsweise radikal vereinfacht. Auch die eine oder andere Effektszene ist dazugedichtet, um für das heutzutage so wichtige Eye Candy zu sorgen. Puristen mögen aufschreien, doch genau diese Umstrukturierungen und Änderungen der Geschichte (man könnte auch »Lucasifizierung« sagen) zugunsten des flüssigen Filmerlebnisses tun »John Carter - Zwischen zwei Welten« unglaublich gut. Der Film hat mehr Seele als sämtliche »Star Wars«-Prequels zusammen. Kurz: Ein Film, den man als Science-Fiction-Fantasy-Fan gesehen haben sollte.
Wertung: 5 von 5
Freezi schrieb:Und wo bleib der Pönack Verriss?![]()

Fazit: Das Science-Fiction-Epos „John Carter" wird so manchen Kinogänger irritieren, denn Regisseur Andrew Stanton nimmt Edgar Rice Burroughs‘ Pulp-Literatur-Vorlage ernst und so versprüht sein Spektakel einen trashigen Charme, der nur scheinbar in Widerspruch zu dem exorbitanten Budget von 250 Millionen Dollar steht. Stanton nutzt seine kreative Freiheit und die beachtlichen Mittel zu einem wüsten interplanetaren Schlachtengemälde, das trotz einiger Mängel eine Menge Spaß macht.
Anubis schrieb:Wo ist Kino denn so teuer?
Freezi schrieb:Und wo bleib der Pönack Verriss?![]()

xbox360besitzer schrieb:10 Euro für 3D Film + Snacks = 15 Euro für ein Film
el_barto schrieb:Und das obwohl er die Story eigentlich Banane findet, was bei ihm eigentlich ein KO-Kriterium ist.
Aber ich geb auf die Meinung von diesem hyperaktiven Gartenzwerg eh nix.
xbox360besitzer schrieb:10 Euro für 3D Film + Snacks = 15 Euro für ein Film
10€ für 3D-EIntritt? bwahahahah
12€ Mo-Mi, 13€ an den restlichen Tagen. Und Snacks für 5€ gibts hier auch eher weniger... Für Nachos und Coke zahlt man afair 7€...

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