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Die Kilos müssen purzeln

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wolle auch nur darauf hinweisen, dass nicht die ersten wochen, sondern der langzeiteffekt das wichtigste ist.

klein anfangen und steigern heißt die devise.

es soll ein schleichender prozess werden.

und immer drauf schauen, dass man sich wohl fühlt (außer bei bauchübungen, die machen _NIE_ spaß. :P)
 
Ich bin in den letzten 2 Jahren bei einer Größe von 197cm von 135kg auf 112kg runter gekommen (34 Jahre)

Die Gewichtszunahme kam bei mir auch durch verschiedene Faktoren zusammen, von der Freundin getrennt, zu viel gesoffen und gegessen und bestimmt über 8 Jahre keinerlei Sport gemacht. Zu alledem kam noch das ich halt ein Schreibtischtäter bin.

Ich habe mich dann von einen Tag auf den anderen im Fitnesstudio angemeldet und habe begonnen Sport zu mache. Am Anfang bin ich 5x die Woche gegangen, wobei ich 3xKraft und 2x die Woche Ausdauertraining gemacht habe.

Ich bin halt auch stark auf Kraft gegangen weil mir mein damaliger Trainer die Sache mit dem Abnehmen so erklärt hat.

Jeder Mensch hat einen bestimmten Kalorienumsatz pro Tag, der davon abhängig ist, wie groß, breit etc. er ist bzw. wie viel Verbraucher (=Muskeln) man hat.

Beginnt man jetzt eine Diät bzw. eine richtige Hungerkur, kann man pro verlorenen Kilo rechnen das ca. 40% (nagelt mich nicht auf genaue Zahlen fest) dieses Kilos aus Muskelmasse besteht. Hat man jetzt 15 Kilo abgenommen, hat man also ca. 6 Kilo Muskeln und 9 Kilo Fett verloren.

Fängt man nun nach einer Diät, wieder ganz "normal" an zu essen wie man vor der Diät gegessen hat, kann es sehr schnell zum sogenannten JoJo Effekt kommen. Warum? Weil der Grundumsatz sich durch die verlorenen Muskeln verrringert hat und man so zu einer Kalorienbilanz kommt die einen schnell wieder Fett ansetzen lässt.

Also habe ich damals auf meinen Trainer gehört, und habe mich in das Krafttraining gestürzt. Natürlich musste zusätzlich dazu auch noch eine Ernährungsumstellung her, damit ich keine Muskelmasse verliere (also Eiweißreich), sondern am besten noch welche aufbauen kann um so einen höhern Kalorientagessatz zu bekommen.

Wie im "Muskeln Thread" auch schon von einem User erwähnt habe ich mich für eine Ernährungsumstellung nach Dr. Pape entschieden. Diese basiert wie schon weiter vorne im Thread beschrieben auf einer Art Trennkost, die sich am menschlichen Biorhytmus und an der Höhe der Insulinausschüttung orientiert.

Durch Kohlehydrate wird zum Bsp. mehr Insulin ausgeschüttet als durch Eiweiß. Das Insulin trägt dazu bei das Energie/Zucker/Kohlhydrate in Fett umgewandelt und eingelagert werden.

Doch nach Pape sind Kohlehydrate nicht immer schlecht, warum in meiner Zusammenfassung zu meinem Ernährungsplan.

Morgens: Viele Kohlehydrate / möglichtst kein Eiweiß -> Die Kohlehydrate sorgen für genügend Energie für den Start in den Tag und der Körper hat die Chance sie über den Tag zu verstoffwechseln ohne sie im Fettgewebe einzulagern.

Mittags: ganz normale Mischkost - also Nudeln mit Bolo / Kartoffeln mit Fisch und Gemüse.

Abends: nur Eiweiß zusätzlich Ballaststoffe OK. Also z.B. Steak mit gebratenen Champions und Zwiebeln, Salat mit Hühnerbrust etc. oder auch einen Kohlehydratarmen Eiweißshake (mit Wasser statt Milch)

Zwischen den Mahlzeiten muss/soll mindestens eine Pause von 5 Stunden sein damit sich der Insulinspiegel wieder normalisieren kann.

Zum nachlesen hier eine Website die das ganze nochmal etwas weiter erklärt
http://www.schlankschlafen.de/

Für mich hat diese Ernährungsumstellung (ich sage bewusst nicht Diät) sehr viel gebracht. Ich muss eigentlich auf nichts wirklich verzichten, ich musste mich halt nur umstellen - wenn ich also Bock auf Pizza hatte gab es die halt am Mittag und nicht um 22:00 vor der Glotze.

Ausserdem ist es gar nicht so schwer die Pausen zwischen den Mahlzeiten einzuhalten, was dann so kleine Sünden wie mal nen Snickers zwischendurch wegfallen ließ.

Ich habe also insgesamt 23kg abgenommen und es in der Zeit geschafft meinen Körperfett anteil von 28% auf 18% zu senken und kräftig an Muskeln zuzulegen. Klar habe ich immer noch etwas Fett an den Rettungsringen und an den Männertitten, aber im Vergleich zu vor 2 Jahren ist es ein Himmelweiter Unterschied.

Möchte noch so 5 Kilo verlieren, dann bin ich mit 107kg super zufrieden, aber das wird vielleicht härter als die Kilos vorher, denn im Moment stagniert der Kiloverlust trotz dem ich mich weiterhin an die Ernährung halte, die mich soviel abnehmen ließ... :tip:
 
Das mit der Trennkost nach Pape kann ich so unterschreiben. In Verbindung mit ordentlich Sport hilft das Wunder. Man kann auch mal ein paar Tage die Kohlehydratzufuhr auf ein Minimum beschränken. Sprich

- Brot/Brötchen
- Reis
- Kartoffeln
- Nudeln
- Obst
- Süßes

ganz weglassen und sich stattdessen auf

- Fleisch
- Fisch
- Gemüse
- Milchprodukte
- Eiweißshakes (ich empfehle da Almased, ist nur mit 20 Euro/500g etwas teuer)
etc.

beschränken. Sei aber gewarnt, dass man sich da - speziell wenn man ordentlich Sport macht - nach ein paar Tagen etwas komisch fühlt. Ich hab das vor kurzem gemacht und nach 4 Tagen MUSSTE ich ordentlich KHs einschaufeln, weil ich ziemlich wacklig auf den Knien war. Da gab's dann früh ein paar Haferflocken und 'ne Banane zum Shake dazu. Alle paar Tage dann einen richtigen Fresstag, wo alles erlaubt war. Macht dann bei einem ordentlichen Sportpensum auch nix aus. Mittlerweile esse ich wieder normal und versuche nur, am Abend die Kohlehydrate weitgehend wegzulassen.

Sport ist generell das A und O. Muskeln verbrennen Energie und somit auch Fett. Je mehr Muskeln bei dir richtig aktiv sind, desto mehr Energie wird logischerweise verbrannt. Deswegen hau da ordentlich rein. Krafttraining (muss kein superduper Trainingsplan sein, wenn du 2-3 Mal die Woche alle großen Muskelgruppen trainierst, reicht das völlig aus und an freien Tagen kannst du auch einfach über den Tag verteilt ordentlich Liegestütze und Situps einbauen) und Ausdauer (Radfahren oder Schwimmen sind da ideal) ergeben im Mix die perfekte Mischung.

Du solltest dich NICHT zwingen, wenig oder gar überhaupt nichts zu essen. Das ist die Autobahn zum Jojo-Effekt. Du musst deine Ernährung nur UMSTELLEN und evtl. wenigER zu dir nehmen. Achte darauf, dass du nicht das fettigste Fleisch nimmst und beim Kochen/Braten statt Butter auf Pflanzenöl o.ä. zurückgreifst. Generell sind pflanzliche Fette eine gute Idee.

Fang nicht unbedingt an, Kalorien zu zählen. Damit steigerst du dich nur in einen Wahn, der unterm Strich 'eh nix bringt. Geh beim Essen lieber auf Nummer sicher und stopf dich bei Bedarf mit diversen Varianten an Gemüse (KEIN OBST DA DAS ZUCKER ENTHÄLT!) zu. Einfach mal 'ne grüne Gurke spachteln, macht auch voll und der Kaloriengehalt geht gemessen an der Menge gegen nada. Gemüse ist auch vergleichsweise billig. Bei Obst wird man schneller arm.

Ganz wichtig: Schau dich nach entsprechenden Rezepten zum Kochen um. Du musst diese Ernährung lange (wenn nicht sogar für den Rest deines Lebens) durchhalten. Wenn du da 6 Mal die Woche Tomatensalat mit Thunfisch und Magerquark frisst, hängt dir das binnen eines Monats so dermaßen zum Hals raus, dass dir alle Vorsätze egal sind. Man kann mit Fleisch/Fisch und Gemüse die wunderbarsten Sachen anstellen und quasi jeden Tag was anderes essen. Besorg dir ein paar Kochbücher. Die Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln etc. kannst du beim Kochen ja weglassen. Machst du halt etwas mehr Gemüse.

Ebenfalls wichtig: SCHEISS AUF DIE WAAGE! Wenn du trainierst, baust du Muskeln auf. Je nachdem, wie das passiert, kann es gut sein, dass du da beim Gewicht nahezu keinen Unterschied bemerkst, denn Muskeln sind schwerer als Fett. Ich war kürzlich bei 2.0m auf 112 kg. Bin dann auf knapp 108 runter (die Low Carb-Phase in Verbindung mit Radfahren), hab mit Kraftraining angefangen und bin jetzt wieder bei 110.5 kg. Die Fettpölsterchen werden aber nach wie vor kleiner.
Optik und Klamotten sollten als Hinweise reichen. Außerdem machst du dich nur selber fertig, wenn du nach einer Woche auf die Waage steigst und nur 200g verloren hast. Dann treibt dich das u.U. in extremes Verhalten, womit der Jojo-Effekt wieder vorporgammiert ist. Wenn du allerdings nach einigen Wochen trotz konsequenter Umsetzung deiner Pläne nix merkst, solltest du evtl. einen Arzt aufsuchen, da mit deinem Stoffwechsel was nicht stimmen könnte.

Good luck. :)
 
Und wenn Waage...dann höchstens eine die den Fettgehalt misst. Ist zwar bestimmt nicht genau, aber man hat zumindest einen Anhaltspunkt, welcher besser ist als die Kilos.

Mein Ziel ist es von derzeitigen 16% Körperfett auf 12-13% runterzukommen.
 
zonko schrieb:
Und wenn Waage...dann höchstens eine die den Fettgehalt misst. Ist zwar bestimmt nicht genau, aber man hat zumindest einen Anhaltspunkt, welcher besser ist als die Kilos.

Mein Ziel ist es von derzeitigen 16% Körperfett auf 12-13% runterzukommen.

um gottes willen diese körperfettwagen sind absoluter scheiss:vogel:

sorry aber wer da auch nur nen bissel dran glaubt sollte ma nachdenken. absoluter müll
 
Arthur le perroquet schrieb:
zonko schrieb:
Und wenn Waage...dann höchstens eine die den Fettgehalt misst. Ist zwar bestimmt nicht genau, aber man hat zumindest einen Anhaltspunkt, welcher besser ist als die Kilos.

Mein Ziel ist es von derzeitigen 16% Körperfett auf 12-13% runterzukommen.

um gottes willen diese körperfettwagen sind absoluter scheiss:vogel:

sorry aber wer da auch nur nen bissel dran glaubt sollte ma nachdenken. absoluter müll

Man deswegen sag ich doch es ist nichts genaues, aber zu mindest ein bisschen einen Anhaltspunkt hat man. Besser als kg.
 
Bei den Waage wird wegen der geringen Spannung afaik "nur" bis in die Oberschenkel gemessen. Der Körperfett anteil wird am besten beim Doc ermittelt mit so Zangen mit denen an verschiedenen Körperstellen gemessen wird wieviel Fett du im Bindegewebe hast. Ansonsten gibts auch noch elektronische Messgeräte aber im Gegensatz zu den Waagen werden hier an Händen und Füßen Elerktroden angesetzt, so das der Storm durch den gesamten Körper fließen kann.

Btw. wenn man lange Zeit trotz Ernährungsumstellung und Sport nix abnimmt kann das (wie bei nem Freund von mir) auch an der Schilddrüse liegen. Wenn man ne Unterfunktion hat, wird der gesamte Stoffwechsel verlangsamt. Jetzt nimmt mein Kumpel künstliche Hormone und langsam beginnt er abzunehmen, ist aber wohl ne langwierige Sache die richtige Dosis zu finden.
 
Ohh, darf ich mich auch noch einreihen? :D

Ich hab im letzten Jahr bereits 9 Kilo abgenommen. Meine Ernährung ist an sich eigentlich eh schon eher gesund und ich hatte mit Sport angefangen (2-3 mal die Woche ins Fitnessstudio), aber dann hatte ich 'ne kleinere Operation und Sportverbot, dann wurde ich andauernd krank (Erkältungen und so) und dann hab ich das leider total einreißen lassen. Mit der Ernährung ist das "Problem" bei mir großteils wirklich Lust- und Frustessen. Ich LIEBE Chips, Nudeln, Kartoffeln und Sushi und zuviel davon ist natürlich immer blöd. :( Außerdem esse ich auch oft, wenn ich Stress, Frust und Ärger habe, um mich abzuregen... :(

Ich hab seit meinem ersten Abnehmstart jetzt allerdings auch nicht wieder zugenommen, weil ich da doch drauf geachtet hatte, aber ich hätt gern nochmal 8-9 Kilo runter.

Ich glaub, ein Problem ist auch das Trinken bei mir: Wasser, Coke Zero (das kann ich ÜBERHAUPT nicht einschätzen!) viel Kaffee mit meist fettarmer Milch, aber ohne geht nicht, hin und wieder Lust auf ein Glas Saft.

Ich esse kein Fleisch und hab eine leichte Laktoseintoleranz, daher sind diese eiweisreichen Fleisch- und Milchproduktenachmittage für mich eher nicht so super...:( Fisch esse ich allerdings schon! Ich find's halt sehr anstrengend, immer wieder was anderes zu Kochen, wenn sovieles einfach schonmal gar nicht geht... T__T Ich hab aber festgestellt, dass es mit ein bisschen gutem Zuspruch und Unterstützung dann doch besser funktioniert. *seuftz* ;_;
 
Ich habe in den vergangenen 12 Monaten durch Umstellung meiner Ernährung und 3x die Woche Besuch im Fitnessstudio ca. 35kg abgenommen. Bin gerne bereit dich bei deinem Vorhaben mit Rat und Tat zu unterstützen.:)
 
Habe den Thread erst jetzt entdeckt,
ich mache seit Mitte April "Sexy ohne Diät" (ja weiss blöder Titel, aber so heisst das)
bezahlt habe ich gar nichts, nur das Video angesehen und dann hat es klick gemacht.

Bin von 118 Kg (immer mit Kleidern gemessen) auf jetzt 101 Kg runter, also 17 kg weniger.

- essen tue ich viel mehr, unter anderem viel mehr Fleisch.
- zum Frühstück esse ich meistens Dinkelbrot mit Wurst und/oder Käse drauf
- verzichte fast komplett auf alle süssen Getränke (Kaffee ohne Zucker, keine Cola etc.) Apfelschorle und Wasser geht.
- verzichte fast komplett auf alle Nahrungsmittel die aus Weizenmehl bestehen.
- verzichte fast auf alle Fertiggerichte
- mache keinen Sport

bin 192cm gross und 44 jahre alt.

wie gesagt nichts bestellen, aber das Video anschauen schadet nicht :)

sexy ohne diät
 
Alexicious schrieb:
Ich esse kein Fleisch und hab eine leichte Laktoseintoleranz, daher sind diese eiweisreichen Fleisch- und Milchproduktenachmittage für mich eher nicht so super...:( Fisch esse ich allerdings schon!

Mit Soja und Tofu solltest du einiges anfangen können. Schmeckt zwar für sich nach nix, aber genau deswegen kann man von Fleischersatz bis hin zu Erdbeertorte alles draus machen. Alles nur eine Frage der Gewürze/Marinaden. :)
 
Hallo ihr Wahnsinnigen! :waah:

Ich schreib mich auch mal bei euch ein!

Da ich letztes Jahr 42 Kilo abgenommen hab... und dann durch einen Zwischenfall keinen Sport mehr machen durfte und mich nicht ganz zügeln konnte hab ich wieder 17 Kilo zugelegt. Scheiße wenn man halt auf einmal wieder die Schulbank drücken muss. :traurig: Auf jeden Fall müssen die Kilos nu wech.

Wiege 125 Kilo bei 1,98. 108 will ich haben und dann bin ich wieder vollkommen zufrieden.

Werd meine Ernährung umstellen... Plan liegt schon bereit... und dann die Tage mit dem Fitness anfangen, wenn meine Klausuren wieder größtenteils vorbei sind.
 
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