böse Zungen würden jetzt sagen, "Wie sollst du auch krank werden bei 1 kg Antibiotika-Huhn pro Tag"

Sorry, nur Spaß
aber interessant...also ist bei dir einfach alles krass dem optischen Erfolg untergeordnet. Das mit dem "unverarbeitet" halt nur genau soweit wie es dir passt, bzw. gerade dort wo es dir fürs eigentliche Ziel passt.
Ich weiß wirklich nicht warum man sich derart geißelt, und würde dann eher zu einer 85%-Variante deiner Herangehensweise greifen, wenn ich den Drang hätte mich derart optisch zu gestalten. Aber wie die anderen auch schon sagten ist deine Disziplin natürlich bewundernswert.
Als ich damals mit 16 mit dem Bodybuilding anfing, hab ich ganz genauso gegessen wie jeder Andere, damals gab es kein Internet um sich Wissen anzueignen. Man tat das was der Breiteste machte, oder was man in Zeitungsartikeln gelesen hatte und dabei stand erstmal nur Muskelaufbau auf dem Plan. Da ich am Anfang ein so genannter Suppenkasper war, bei 1,91m hatte ich gerade mal 64kg auf den Rippen, habe ich ganze 10 Jahre lang nur drauf gepackt und kam am Ende bei 124kg an. Bis dahin hab ich mir noch absolut keinen Gedanken über gesunde oder ungesunde Nahrung gemacht, dann startete ich meine erste Diät und habe in einem Jahr wieder 20kg abgeschmissen und hatte dann so das (nennen wir es mal) Grundgerüst meines jetzigen Bodys fertig. Da merkte ich das erste mal wie unglaublich gut ich mich in der Diät fühlte (besonders am Anfang) und setzte mich mehr mit dem ganzen Ernährungsthema auseinander. Nun feilte ich immer weiter an meinem Körper und es wurde zunehmend schwieriger und schwieriger noch Fortschritte zu machen, so optimierte ich Training und Nahrung immer weiter und es kam immer mehr auch der Gesundheitsaspekt zum tragen.
Unterm Strich ist alles bei mir der Optik untergeordnet, der Gesundheitsaspekt kam sozusagen automatisch dazu und wird jetzt im Alter, wichtiger und wichtiger.
@papaalexx
Es gibt viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten und meine Wochenenden sind meist auch komplett anders aufgebaut als in der Woche (hier kommt es nur auf schnelle Zubereitung an).
Quellen die ich nutze...
Kohlenhydrate: Reis, Haferflocken, Kartoffeln, Dinkelnudeln, Amaranth, Quinoa, Hirse, Beeren, Äpfel
Eiweiß: Hähnchenbrust, Putenbrust, Seelachsfilet, Kabeljau, Lachs, Rindertartar, selten mal ein Rindersteak, Eier, Magerquark
Fette: Avocado, Walnüsse, Fischöl
Gemüse: Brokkoli, Blattspinat, Kohlrabi, Möhren, Radieschen, Gurke, Blattsalat usw...
Daraus lassen sich viele, viele Gerichte machen und am Wochenende nehme ich mir auch die Zeit, in der Woche mache ich aber meist nur das aller einfachste.
Was für mich gar nicht geht, ist alles mit Einfachzucker, mit Transfettsäuren, alle Arten von Backwaren (allein schon wegen der enormen Omega 6 Belastung) und wie gesagt bis auf wenige Ausnahmen, alles was mehr als eine Zutat pro Lebensmittel hat, da kannst Du ca. 95% der Sachen im Supermarkt streichen.
