Alassane Pléa:
... über Lucien Favre: Er hat ihn taktisch/technisch besser gemacht. Er hatte seine beste Zeit unter ihm, das ist kein Zufall. Lucien meinte, dass Borussia ein super Club sei, und gab damit die Wechsel-Empfehlung. Dante meinte auch nur: geh hin!
... über Tore, die Ablöse, Nummer, Verwandtschaft: Er möchte jetzt erst einmal spielen, dann auch gut spielen, und dem Team helfen. Bei den Toren habe er keine Marke gesetzt. Die Ablöse mache ihm kein Druck, er sieht hier nur den nächsten guten Schritt für seine Karriere. Die 14 habe er aufgrund von Thierry Henry. Er hat Verwandtschaft in Leverkusen.
Max Eberl:
... über Alassane Pléa: Man habe sich schon zu Beginn diesen Jahres mit ihm beschäftigt. Im März waren dann die ersten Gespräche geführt worden. Schnell war klar: Pléa möchte zur Borussia. Er soll dann auf der 9 spielen, als beweglicher Stürmer, der irgendwie was Neues hat. Er ist mehr Torjäger als die bisherigen Stürmer im Kader. Jannik Vestergaard hat durch seine Ablöse den Transfer erst möglich gemacht. Füllkrug wäre die andere Option gewesen.
... über den Mensch Alassane Pléa: Er ist ein angenehmer Mensch, der viele soziale Projekte in Nizza initiiert hat. Ihm müsste man Zeit für die Integration geben.
... über die Ablösesumme: Diese große Zahl ist leider normal. Der Transfermarkt hat sich so entwickelt. Wenn man so jemanden haben möchte, dann muss man das Geld auch ausgeben. Es bringe es nicht das Geld auf der Bank zu horten. Auch die Summe bei Vestergaard ist absoluter Wahnsinn!
... über die weiteren Kaderplanungen: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Ob noch ein Ersatz für Vestergaard kommt, da gibt es Überlegungen zu einer internen oder externen Lösung. Was noch zu tun sein könnte, das wird man dann im August sehen, wenn es unzufriedene Spieler geben sollte, die sich mehr Spielpraxis erhofft hatten. Thorgan Hazard wird bleiben, selbst wenn 30 Millionen Euro geboten werden.
... über den Vertrag des Trainers: In der Sommerpause ist eine Vertragsverlängerung gar kein Thema. Dieter Hecking kam auch auf ihn zu, dass man darüber gar nicht sprechen brauche. Erst mal müsste diese Situation gelöst werden. Denn in der Rückrunde war mehr negativ als positiv. Dieser Aufgabe will man sich jetzt in der kommenden Saison stellen, es besser zu machen. Einen konkreten Termin zu einem Vertragsgespräch in der laufenden Saison oder wann auch immer gibt es nicht.
Dieter Hecking:
... über Alassane Pléa: In der Rückrunde gab es schnell den Gedanken: vorne muss sich etwas verändern. Pléa passt in das Anforderungsprofil, ein mitspielender Stürmer, der auch in die Tiefe gehen kann und 1:1 lösen kann. Im 4-4-2, 3-4-3 kann er auf verschiedenen Positionen spielen, er sehe ihn aber im Zentrum. So, und dann war klar: wir machen es! Füllkrug war eine ernsthafte Option, er wäre nochmal ein ganz anderer Typ gewesen.
... über die Taktik: Derzeit ist man in einer Findungsphase was wir nächste Saison haben wollen. 4-3-3, 3-4-3 ... es gibt viele Optionen. Mit den fallenden Mittelstürmern und der Ball-Weiterleitung auf Toto und Herrmann ist man zu ausrechnenbar geworden.
... über Thorgan Hazard: er hat in der letzten Saison den nächsten Schritt gemacht. Er wird weiter bei der Borussia bleiben. Er möchte mit ihm weiterarbeiten und sieht keinen Grund ihn abzugeben.
... über seinen Vertrag: Die Rückrunde war schwach. Das mussten wir analysieren. Ob man nun weitermacht oder nicht, das wird man sehen. Es gibt keinen Zeitpunkt, wo konkret über den Vertrag gesprochen wird. Das wird man sehen.