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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sein Statement ist doch ein absoluter PR-Stunt.
Warum verteilt er die Texte über den gesamten Tag? Gibt natürlich schön viel Aufmerksamkeit.
Und zweitens weiß er, dass er wohl erstmal eh nicht mehr nominiert worden wäre. Da kann man natürlich auch proaktiv in die Offensive gehen und seinen Rücktritt mit einem Knall erklären.

Wie gesagt, er erkennt zu keinem Zeitpunkt die Aufregung um das Foto.
 
Es gäbe so viel richtiges und wahres, was man kritisieren könnte bei Özil und dem Foto mit Erdogan, völlig unabhängig von seiner Erklärung. Und auch das muss man Özil zugestehen, das ist alles sein gutes Recht, auch als deutscher Staatsbürger.

Dass es den Leuten aber um Erdogan geht, halte ich nach wie vor für den größten Humbug.
Wann stand denn die Nation unter Schock, als es um Deniz Yücel ging und die anderen Inhaftierten?
Wann stand die Nation unter Schock, als die Repressionen immer weiter voranschritten in der Türkei?

Deutschland stand erst dann unter Schock, als Özil und Gündogan ein Foto mit Erdogan machten, auf einmal entdeckten sie ihre Abneigung gegen Erdogan. Aufgrund eines Fotos. Ok.

Es geht darum, dass sich ein Özil und ein Gündogan (losgelöst von der Person Erdogan), eigentlich die Vorbilder für gelungene Integration das Recht rausnehmen, sich nicht als "das Deutsche" zu personifizieren, sondern gar provokant ihre zweites in ihnen schlagendes Herz zeigen. Ganz stolz und voller Ehre, was sich viele für Deutschland wünschen würden von den beiden.

Ich finde das alles nur noch abstrus und lachhaft. Einerseits das Bohei von Özil, andererseits der mediale Aufschrei und Shitstorm vieler Medien und der halben Nation.
 
sister-act.gif
 
Vor allem haut er seine ganze Argumentation selber über den Haufen. Er erklärt zwei Texte lang über seine türkischen Wurzeln und wie wichtig er sie nimmt, nur um dann zu Fragen warum er als Deutsch-Türke gesehen wird?

Weil beides nicht möglich ist? Er müsste seine offensichtliche Herkunft leugnen um als Deutscher zu zählen? Deine Frage zeigt sehr deutlich die Problematik. In den USA z.B. spricht man (trotz präsentem Rassismus) von Afro-Amerikanern und nicht von US-Afrikanern oder so. Dort existiert auch bei Menschen mit Migrationshintergrund (jaja, jeder Ami) eine nationale Identität, weil sie zugelassen wird. Einen Deutsch-Türken als Deutschen zu bezeichnen hat da immer per se etwas sprachlich und gesellschaftlich Falsches an sich. Da kannst du selbst hier geboren sein, deine zweite Staatsbürgerschaft ablegen und für die Nationalmannschaft spielen.
 
Es gäbe so viel richtiges und wahres, was man kritisieren könnte bei Özil und dem Foto mit Erdogan, völlig unabhängig von seiner Erklärung. Und auch das muss man Özil zugestehen, das ist alles sein gutes Recht, auch als deutscher Staatsbürger.

Dass es den Leuten aber um Erdogan geht, halte ich nach wie vor für den größten Humbug.
Wann stand denn die Nation unter Schock, als es um Deniz Yücel ging und die anderen Inhaftierten?
Wann stand die Nation unter Schock, als die Repressionen immer weiter voranschritten in der Türkei?

Deutschland stand erst dann unter Schock, als Özil und Gündogan ein Foto mit Erdogan machten, auf einmal entdeckten sie ihre Abneigung gegen Erdogan. Aufgrund eines Fotos. Ok.

Es geht darum, dass sich ein Özil und ein Gündogan (losgelöst von der Person Erdogan), eigentlich die Vorbilder für gelungene Integration das Recht rausnehmen, sich nicht als "das Deutsche" zu personifizieren, sondern gar provokant ihre zweites in ihnen schlagendes Herz zeigen. Ganz stolz und voller Ehre, was sich viele für Deutschland wünschen würden von den beiden.

Ich finde das alles nur noch abstrus und lachhaft. Einerseits das Bohei von Özil, andererseits der mediale Aufschrei und Shitstorm vieler Medien und der halben Nation.

Bist du also der Auffassung das man Erdogan erst seit dem 14. Mai nicht leiden kann:?

Alleine die Yücel Geschichte hat doch schon sehr hohe Wellen geschlagen.

Würde es tatsächlich rassistische Hintergründe geben dann kannst du ja mal sagen warum sie bei Boateng, Khedira, Klose, Podolski, Can, Rüdiger, Sahne, usw nicht so heftig stattfinden, natürlich gibt es ein Rassisten, die alle scheisse hoch 3 sind, aber du redest hier davon das quasi über die Hälfte der Bevölkerung rassisten sind, das halte ich für Humbug.


Zum Statement

Zu spät, das hätte er mal früher machen sollen und nicht so eine PR Scheisse draus machen sollen.
 
@Lord EKKA hatte diesbezüglich letztens ein Video gepostet, was darauf ganz gut passt.

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Sollte zu jeder zweiten Diskussion im Politik-Thread gepostet werden. Genau, was ich sagen wollte. Sehr gutes Video. Und es zeigt auch, dass wir als Europa in dieser Hinsicht noch etwas von den USA lernen können.
 
Weil beides nicht möglich ist? Er müsste seine offensichtliche Herkunft leugnen um als Deutscher zu zählen? Deine Frage zeigt sehr deutlich die Problematik. In den USA z.B. spricht man (trotz präsentem Rassismus) von Afro-Amerikanern und nicht von US-Afrikanern oder so. Dort existiert auch bei Menschen mit Migrationshintergrund (jaja, jeder Ami) eine nationale Identität, weil sie zugelassen wird. Einen Deutsch-Türken als Deutschen zu bezeichnen hat da immer per se etwas sprachlich und gesellschaftlich Falsches an sich. Da kannst du selbst hier geboren sein, deine zweite Staatsbürgerschaft ablegen und für die Nationalmannschaft spielen.

Darum geht es doch gar nicht. Aber ja, meiner Meinung geht das. Ist mir doch lachs als was sich Menschen bezeichnen. Integrieren bedeutet ja nicht seine Herkunft hinter sich zu lassen. Ganz im Gegenteil, es ist doch schön und wichtig neue Einflüsse zu erfahren.

Es beschwert sich aber Özil, dass er nicht als Deutsch betitelt wird, sondern "nur" als Deutsch-Türke. Und das sollte ihn doch nicht überraschen, wo er seine Wurzeln so bewahrt.
 
von den USA lernen ?
Naja die habnen selber noch einiges zu lernen, NFL Saison geht bald wieder lso und dann gehen auch die Proteste wieder los.
Haben vor ein paar Wochen noch gesagt das sie eine Einigung erzielt haben zu den Protesten und jetzt kommt raus das da noch gar nichts genaueres drin steht in der Einigung.
 
von den USA lernen ?
Naja die habnen selber noch einiges zu lernen, NFL Saison geht bald wieder lso und dann gehen auch die Proteste wieder los.
Haben vor ein paar Wochen noch gesagt das sie eine Einigung erzielt haben zu den Protesten und jetzt kommt raus das da noch gar nichts genaueres drin steht in der Einigung.

Ist das jetzt ein anderes Thema?
 
Wie ich es hasse, dass heutzutage alles (Ausnahmen gibt es praktisch nicht) zu Tode diskutiert werden muss...

Rein emotional gedacht, kann ich die Reaktion von Özil nachvollziehen.
Aber wie er selber betont hat, er ist ein Profi, ausgebildet und geschult im Umgang mit den Medien.
Er muss zwischen medialen Aussagen und der breiten Öffentlichkeit
gemeiner Pöbel:D
differenzieren können. Das fehlt mir in seinen Statements leider total.
Da könnte ich mich als nicht verurteilender Deutscher doch glatt auf den Schlips getreten fühlen.
 
[...], aber du redest hier davon das quasi über die Hälfte der Bevölkerung rassisten sind, das halte ich für Humbug..

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Rassisten. Nur weil er versteckt ist ändert das nichts. :)
Btw. ein Tweet zur Thematik:

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Sollte zu jeder zweiten Diskussion im Politik-Thread gepostet werden. Genau, was ich sagen wollte. Sehr gutes Video. Und es zeigt auch, dass wir als Europa in dieser Hinsicht noch etwas von den USA lernen können.

Die USA ist das letzte Land von den wir etwas lernen sollten.

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Rassisten. Nur weil er versteckt ist ändert das nichts. :)
Btw. ein Tweet zur Thematik:

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Sorry, aber das halt ich für Blödsinn. Nicht den tweet sondern das was du schreibst.
 
Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Rassisten. Nur weil er versteckt ist ändert das nichts. :)
Btw. ein Tweet zur Thematik:

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Ich finde das übrigens ziemlich rassistisch, dass Deutsche so bezeichnet werden. DAS ist der neue Trend. Wenigstens machst du es nicht versteckt, sondern diskriminierst hier Millionen direkt.
 
Es gäbe so viel richtiges und wahres, was man kritisieren könnte bei Özil und dem Foto mit Erdogan, völlig unabhängig von seiner Erklärung. Und auch das muss man Özil zugestehen, das ist alles sein gutes Recht, auch als deutscher Staatsbürger.

Dass es den Leuten aber um Erdogan geht, halte ich nach wie vor für den größten Humbug.
Wann stand denn die Nation unter Schock, als es um Deniz Yücel ging und die anderen Inhaftierten?
Wann stand die Nation unter Schock, als die Repressionen immer weiter voranschritten in der Türkei?

Deutschland stand erst dann unter Schock, als Özil und Gündogan ein Foto mit Erdogan machten, auf einmal entdeckten sie ihre Abneigung gegen Erdogan. Aufgrund eines Fotos. Ok.

Es geht darum, dass sich ein Özil und ein Gündogan (losgelöst von der Person Erdogan), eigentlich die Vorbilder für gelungene Integration das Recht rausnehmen, sich nicht als "das Deutsche" zu personifizieren, sondern gar provokant ihre zweites in ihnen schlagendes Herz zeigen. Ganz stolz und voller Ehre, was sich viele für Deutschland wünschen würden von den beiden.

Ich finde das alles nur noch abstrus und lachhaft. Einerseits das Bohei von Özil, andererseits der mediale Aufschrei und Shitstorm vieler Medien und der halben Nation.
Welchen deutschen sollte ich denn analog zu Özil wegen yücel an den Pranger stellen, weil er bei dessen Inhaftierung geholfen hat?
 
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