Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

REVIEW Deus Ex: Human Revolution [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Muss Bart Wux zustimmen. Von den vielen Freiheiten merke ich nur soviel, als dass ich sehe, was ich hätte alles mit anderen Augmentations hätte machen können. So Ende ich vor ner spröden Wand, die ich nicht einschlagen kann, weil ich mir lieben Hacken 4 gekauft habe... oder ich muss den elend langen Umweg durch die Kanäle suchen, weil ich mir die Augmentation zum Höher Springen, mit der ich über den Zaun gekommen wäre, nicht gekauft habe.

Es iist sicherlich kein schlechtes Spiel, ganz im Gegenteil. Mir persönlich ist es nur irgendwie zu anstrengend. Alleine diese Millionen Emails. Liest die einer?...
 
Und wenn ich nen Shooter ohne Story spielen will, spiel ich Call of Duty und nicht Deus Ex, welches von seiner Story, gesprochen wie geschrieben lebt, kleine Details wie diese sind es, die solche Spiele so wertvoll machen.

Mit die besten Spiele aller Zeiten haben einen gigantischen Textanteil, guckt euch mal Torment an, das hat mehr Text als ein durchschnittlicher Roman :D
 
Ich erkenne in Barts Review durchaus meine Spielerlebnisse aus dem 1. Teil wieder.

Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe was das Spiel eigentlich von mir will!!! Irgenwann kurz bevor "ich knall das Ding jetzt in die Ecke" ist dann der Knoten geplatzt und ich wurde von dem Spiel eingesaugt wie kaum von einem anderen Spiel, das galt auch für den 2. Teil!!! Dasselbe erwarte ich mir von Human Revolution das ich heute mal anzocken werde und ich bin schon gespannt darauf wie lange ich diesesmal brauche mit dem Spiel warm zu werden. :bier:
 
Mich beschleicht immer mehr der Eindruck, daß sehr viele Spieler von der Art und Weise wie diese Art Spiele funktionieren erschlagen werden, aus Gründen, die ich nicht wirklich verstehe, es gab früher dutzende dieser Spiele, System Shock wäre der andere große, inzwischen leider tote Franchise, der in etwa so war. Es ist doch nicht so, daß diese Spiele kompliziert wären. Sicher, sie sind komplexer als ein Standartshooter oder Casualrotz von heute, aber trotzdem... :?
 
Jetzt mal ganz wertneutral: Im Ernst? Einarbeitungszeit? Inwiefern genau, wenn ich fragen darf, das würde mich interessieren. Ich weiss natürlich nicht, ob du Spiele dieser Art seinerzeit gespielt hast und ich will auch niemandem an den Karren pissen, ich bin einfach neugierig, woher diese Hürde bei einigen kommt, wo mir DE3 vollkommen organisch und natürlich vorkommt, vom etwas misplatzierten Waffenmenübutton vielleicht mal abgesehen.
 
Alleine die Frage wie ich es angehen sollte hat mich länger beschäftigt und mich zweimal neu anfangen lassen. Erst mit, dann ohne und dann wieder mit töten :ugly: Das Hacken habe ich die ersten Stunden nicht geschnallt, dann generell die Augs, welches nötig ist welches nicht. Dann habe ich am Anfang durch die vielen aktiven Nebenmissionen nicht so recht gewusst wo ich ansetzen soll und hab hier und da mal recht verloren rumgedoktort um festzustellen das ich nirgends so recht weiterkomme.

Ich habe solche Spiele seinerzeit nicht gespielt, mit Ausnahme von dem ersten Deus Ex.
 
Das müssen die Auswirkungen der vercasualisierung sein...
In was muss man sich denn hier einarbeiten? Wenn man auf Spiele wie Vampire:Bloodlines, die anderen Teile der Deus Ex Reihe oder teilweise The Darkness steht, dann ist man doch sofort in der Materie!?
Und selbstverständlich lese ich die e-mails. Wofür sollte ich die Dinge sonst hacken? Das befriedigt total meinen Voyeurismus :D
Und scheinbar hab ich intuitiv die richtigen Augmentationen gewählt, mir stehen alle Wege offen und ich fühl mich nicht von den Designern verarscht sondern freier als bei Elder Scrolls, weil ich die Wahl habe wie ich das Spiel spiele.
Ich musste zB in ein Gebäude eindringen und hab doch wirklich mehr als nur eine Methode um das zu tun. Durch etwas Observation konnte ich folgende Dinge sehen:
-Ich hätte einfach alle Wachen über den Haufen ballern können
-Ich könnte durch verschiedene Kisten etc gedeckt an den Wachen vorbeischleichen
-Ich kann unsichtbar einfach an ihnen vorbeirennen
Und dann bin ich noch nichtmal im Gebäude, den Zutritt kann ich mir entweder:
-Durch die verschlossene Tür freihacken/freisprengen
-über deinen Weg in der Kanalisation von unten Betreten, wo allerdings Giftgas steht
-einen Lüftungsschacht hinter einer schweren Kiste entdecken
-mit dem verbesserten Sprung über ein paar Kisten durch ein Fenster einsteigen

Und das Eindringen in dieses Gebäude war nichtmal wirklich Teil einer Quest. Wenn das nicht flasht, der muss echt CoD spielen... Das ist doch wirklich perfekt ausgearbeitetes Leveldesign, denn kein Weg davon wirkte aufgesetzt!
 
Oxblood schrieb:
Jetzt mal ganz wertneutral: Im Ernst? Einarbeitungszeit? Inwiefern genau, wenn ich fragen darf, das würde mich interessieren. Ich weiss natürlich nicht, ob du Spiele dieser Art seinerzeit gespielt hast und ich will auch niemandem an den Karren pissen, ich bin einfach neugierig, woher diese Hürde bei einigen kommt, wo mir DE3 vollkommen organisch und natürlich vorkommt, vom etwas misplatzierten Waffenmenübutton vielleicht mal abgesehen.

Hier, ich!

Ich habe seinerzeit kein Deus Ex und kein System Shock gespielt. Ich wäre also vollkommener Noob.

Ich traue mich deswegen auch nicht an DE3 ran, weil ich Angst habe, dass ich einfach mit den Spielmechaniken überfordert bin. Nicht, dass ich es nicht raffen würde, aber das ich zu schnell die Segel streiche, wenn es nicht läuft.

Als ich hier gelesen habe, dass man am besten immer direkt die richtigen Augmentierungen kauft, dass man dabei schnell verherende Fehler machen kann, auch in der Herangehensweise...
 
Das wäre aber arg schade, du verpasst eines der besten Spiele der Generation dadurch. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kann man recht schnell erkennen, welche Augmentierungen z.B. weniger Sinn machen und im Zweifelsfall hält dich nichts davon ab, deine Punkte zu sparen, bis dir was sinnvolles dafür einfällt, so hab ich´s ja auch gemacht, hatte stellenweise 9 Punkte über, das ist ne Menge.


Und ganz ehrlich, SO komplex ist DE3 nicht. Es tut mehr als ein 0815-Shooter, aber es ist ja auch kein Shooter, es ist eine Art Action-RPG. Wenn du mit normalen RPGs klarkommst, düftest du hier, ggf. nach kurzer Gewöhnungsphase keine großen Probleme haben würde ich behaupten.

Der einzige Rat, den man für DE3 eigentlich braucht ist: Besonnen vorgehen und sich nicht in Feuergefechter verwickeln lassen, denn man stirbt nach 2, 3 Treffern.

Und natürlich speichern, speichern, speichern. :D
 
Ich wüßte jetzt nicht, wie man sich so verskillen kann, dass das Spiel unspielbar wird...
Man verteilt die Punkte ja so, dass man seinen persönlichen Spielstil optimiert.
Die ganzen Schleichaugs nützen mir ja nix wenn ich lieber ballern will und wenn ich öfter mal ein paar Wege entdecke, die ich noch nicht gehen kann, dann spare ich für die Augs und mache die Wege dann für mich begehbar. Das ist doch wie in jedem Rollenspiel, man kann am Anfang halt nicht überall hin.
Ein bisschen wie mit den Klippenläufern bei Morrowind. Am Anfang nervig wie die Pest, aber sobald man ein bisschen stärker ist, dann klatscht man die Weg.
Und so ist das hier auch. Ich entdecke einen coolen Weg an den Wachen vorbei, sehe da aber eine schwere Kiste im weg, merke miir so eine Situation und bin fürs nächste mal gewappnet, weil ich mir die Fähigkeit schwere Gegenstände zu heben freigeschaltet habe, bis dahin halte ich aber die Augen offen und muss eben erst mal einen Weg gehen, der mir offen steht. Vielleicht gibts ja auch einen Lüftungsschacht unter den Gegnern her? Oder ich warte eine Weile, beobachte wie sich die Gegner bewegen, fange einen von ihnen mit dem Taser ab,verstecke ihn und schleich mich dann an seinem Kameraden vorbei.
 
Heidenei...hmmm...vielleicht nimmst du dann doch...warte *kram-raschel*, hier so Animal Crossing :D


Spass, aber es gibt eben solche und solche offenbar.
 
Zurück
Oben