bassman schrieb:
Ja gut gehört erwähnt, wird aber dem Spiel an sich nicht gerecht. Erstens gibt es reine Shooter, wie z.B. (ich erwähne es zum dritten mal ;-)) The Darkness oder Mass Effect( ja es ist ein Shooter), die sich sehr viel hakeliger steuern
Die Tatsache, dass es Spiele gibt, die sich noch beschissener steuern, macht aus der Shooter-Steuerung in Deus Ex nicht wirklich einen Pluspunkt.
und zweitens ist es nunmal kein Shooter, sondern ein Spiel, wo man sich mal was einfallen lassen soll, wie man die jeweilige Situation löst.
Ja, und eine der möglichen Lösungen lautet: Alle plattmachen. Und wenn das nicht ordentlich geht, dann ist das ein Fail. Ich persönlich würde auch eher den Stealth-Ansatz versuchen, weil mir sowas viel mehr bringt und es - wie schon erwähnt - da draußen 10000 andere Shooter gibt. Aber die Duke-Nukem-Vorgehensweise ist Teil des Gameplays. Das ist von den Entwicklern so fest eingeplant und implementiert worden. Und diese Implementierung ist anscheinend scheiße. Und ergo kriegen hier alle Spieler, die ballern wollen, mehr oder weniger eins auf die Nüsse.
Und man kann denen da nicht mal "vorwerfen", dass sie das Gameplay nicht verstanden hätten. Vanquish konnte man z.B. falsch spielen. Wer das Spiel als Covershooter anging, der sah nicht wirklich Land bzw. hatte keinen Spaß mit dem Teil. Aber es hakte nie an der Steuerung. Und bei Deus Ex kann man ja alles machen, was man will - auch rumballern. Und ergo muss sich die Umsetzung des Gameplays auch exakt an dieser Prämisse messen lassen.
Nach dieser Lektüre hat man ein total falsches Bild vom Spiel. Schade.
Eigentlich nicht. Ohne das Spiel gezockt zu haben, spiegelt das Review im Grunde alles wieder, was mir vorher auch schon klar war. Aber wie immer haben so einige Personen das Review in den falschen Hals gekriegt bzw. nicht richtig verstanden - was so ziemlich bei jedem zweiten Review, das Bart schreibt, vorkommt. Aber daran sollte er ja schon gewöhnt sein.