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REVIEW Deus Ex: Human Revolution [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Absolute Zustimmung. Wichtigster und sinnvollster Skill im Spiel. Hacken an sich und genauso wichtig die Hacktarnung. Den Rest kannste dir schenken aus dem Bereich.
 
Glod schrieb:
bassman schrieb:
Ja gut gehört erwähnt, wird aber dem Spiel an sich nicht gerecht. Erstens gibt es reine Shooter, wie z.B. (ich erwähne es zum dritten mal ;-)) The Darkness oder Mass Effect( ja es ist ein Shooter), die sich sehr viel hakeliger steuern

Die Tatsache, dass es Spiele gibt, die sich noch beschissener steuern, macht aus der Shooter-Steuerung in Deus Ex nicht wirklich einen Pluspunkt. ;)

und zweitens ist es nunmal kein Shooter, sondern ein Spiel, wo man sich mal was einfallen lassen soll, wie man die jeweilige Situation löst.

Ja, und eine der möglichen Lösungen lautet: Alle plattmachen. Und wenn das nicht ordentlich geht, dann ist das ein Fail. Ich persönlich würde auch eher den Stealth-Ansatz versuchen, weil mir sowas viel mehr bringt und es - wie schon erwähnt - da draußen 10000 andere Shooter gibt. Aber die Duke-Nukem-Vorgehensweise ist Teil des Gameplays. Das ist von den Entwicklern so fest eingeplant und implementiert worden. Und diese Implementierung ist anscheinend scheiße. Und ergo kriegen hier alle Spieler, die ballern wollen, mehr oder weniger eins auf die Nüsse.
Und man kann denen da nicht mal "vorwerfen", dass sie das Gameplay nicht verstanden hätten. Vanquish konnte man z.B. falsch spielen. Wer das Spiel als Covershooter anging, der sah nicht wirklich Land bzw. hatte keinen Spaß mit dem Teil. Aber es hakte nie an der Steuerung. Und bei Deus Ex kann man ja alles machen, was man will - auch rumballern. Und ergo muss sich die Umsetzung des Gameplays auch exakt an dieser Prämisse messen lassen.

Nach dieser Lektüre hat man ein total falsches Bild vom Spiel. Schade.

Eigentlich nicht. Ohne das Spiel gezockt zu haben, spiegelt das Review im Grunde alles wieder, was mir vorher auch schon klar war. Aber wie immer haben so einige Personen das Review in den falschen Hals gekriegt bzw. nicht richtig verstanden - was so ziemlich bei jedem zweiten Review, das Bart schreibt, vorkommt. Aber daran sollte er ja schon gewöhnt sein.

Hm. Alles plattmachen funktioniert zumindest bei mir sehr ordentlich, nicht überragend, aber sehr ordentlich. Du hast schon recht, dass man andere, von mir als Beispiel gebrachte Spiele, die die Shootermechanik "noch schlechter" gemacht haben, nicht unbedingt als Maßstab für ein Review hernehmen sollte. Dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen finde ich. Denn: So schlecht wie es sich liest, ist es bei Weitem nicht. Ich habe an meinen Waffen einen Heidenspass.
Und wenn es so oft vorkommt, dass die Leute Barts Reviews in den falschen Hals bekommen, dann sind seine Reviews wohl nur für einen kleinen Kreis Verstehender gedacht, oder an den Reviews stimmt was nicht mit dem Informationsfluss. Wenn ich ein Review lese, möchte ich mich über ein Spiel informieren. Mir persönlich sind seine Reviews aber zu willkürlich und beliebig. Man muss immer erst Die Bartbrille absetzen, um ansatzweise ein objektives Bild zu bekommen. Jaja ich weiss, seine Reviews sind subjektiv, weil objektiv angeblich nicht geht. Vielleicht sollte aber auch nicht jeder jedes Spiel testen, weil der Meinung bin, dass objektiv eben doch möglich ist bis zu einem gewissen Punkt. Ich mein hier wird ein grosser ausladender Text als Review hingesetzt, gleichzeitig wird aber vom Leser erwartet, bloss nicht zuviel Objektivität zu erwarten. Überhaupt darf man irgendwie nix anderes machen, als amüsiert zu sein, weil das alles so unterhaltsam ist, und einem unreflektierten Text zustimmen. Sicher hat das Spiel seine Macken. Ziemlich ärgerliche sogar, gerade weil es ein echtes Deus Ex ist. Aber die Verhältnismässigkeit zwischen dem, was das Spiel richtig macht, und den Ärgernissen sollte schon gewahrt bleiben finde ich. Irgendwie erinnern Barts Reviews mich immer an die Aufsätze von meinem Sohn. Der kann sich auch herrlich in Sachen hineinsteigern. Lustig ist das ja auch tatsächlich, aber für mich als Spieletest unbrauchbar.
Ein sehr guter Test ist imo der von den pösen 4players.
 
Die Reviews sind eigentlich nicht für ein paar Insider gedacht. Man muss schon ein paar davon lesen und auch die dazu passenden Spiele gespielt haben, um zu verstehen, wie man die Texte nehmen muss. Aber das gilt für jeden anderen Reviewer auch. Und wenn man diese Hürde mal genommen hat, dann findet man wenige deutschsprachige Reviews, die qualitativ besser sind als die von Bart Wux. Und nein, sie sind nicht übermäßig subjektiv, auch wenn er sich hier und da reinsteigert. Wir haben hier einen echten Könner im Forum. Schade, dass er sein Talent an Jura verschwendet. :D


Anderes Review:

Das englischsprachge Gegenstück zu Bart.

Wie immer top. Vor allem der letzte Abschnitt über das Ende und DLC. :lol:
 
Der Endgegner sieht aber wirklich aus, als hätten Phil K. Dick & HR Giger löffelchen gemacht :D

Btw ist es nur fair zu sagen, dass ich mit Barts Reviews nicht immer übereinstimme, trotzdem hat er imo die beste Schreibe in Deutschland.
Ich werde definitiv auch mal eins seiner Bücher abgreifen :dhoch:
 
Dead Ends halte ich für die falsche Wortwahl. Ich habe jetzt auch ab und an vor einem Tor gestanden und mich geärgert, dass ich das Arm-Upgrade nicht habe und mir ergo keine Mülltonne hinschieben kann, um da einfach drüber zu kommen. Aber in dieser Situation verarscht mich das Spiel nicht. Denn natürlich spezialisiert man sich auf Kraft und Schnelligkeit, wenn man eher den direkten Weg nimmt. Und den direkten Weg sieht man natürlich sofort.
Ich habe mich aber auf's Hacken und Quatschen verlegt und muss so eben damit klarkommen, dass ich nicht einfach zur Vordertür reinspaziere. Ich muss den Umweg wählen, der entweder über's Dach, durch den Gulli oder sonstwo langführt. Meine Spezialität besteht eben darin, Sicherheitssysteme auszuschalten, Passwörter zu klauen und Leute zu bequatschen. Ich hüpf nicht einfach über den Zaun und erschlage einen Gegner durch die nächste Wand hindurch. Ich brauche Geduld und muss viel erkunden.

Diesen Aspekt muss man bei dem Spiel verinnerlichen. Es gibt für alles einen Weg. Aber man kann sich nicht auf X spezialisieren und dann wie Y spielen wollen. Das haut einfach nicht hin. In einem Fantasy-RPG skille ich ja auch nicht auf Magie und fluche dann rum, weil ich irgendein fettes Schwert nicht benutzen kann.
 
Ganz meine Meinung, je nach Skill muss man eben andere Wege suchen. Wenn ich zu einer Schießerei mit dem Messer komme, habe ich natürlich schlechte Karten. :ugly:
 
Ich werd' auf jeden Fall noch einen Durchgang starten, wo ich voll auf Offensive gehe. Dann hau ich jedem, der mir querkommt, 'ne Mülltonne an den Kopf. :D
 
Also ehrlich gesagt kriegt man in dem Spiel so viele Upgrade Punkte (wenn man die Nebenquests macht), dass man spätestens ab der Hälfte eigentlich alles machen kann, was man will.
Kampfmaschine, Hacker, Überredungskünstler, Schleicher (nicht dass diese Spezialisierung in dem Spiel auch nur irgendwie richtig funktionieren würde...). Imo ein weiterer ärgerlicher Fauxpas in dem Spiel. Neben so vielen anderen.
 
Es geht ja auch nicht um die Spezialisierung in eine spezielle Richtung, sondern in eine allgemeine Richtung. Es kann doch niemand ernsthaft erwarten, dass ich mich komplett durch's Spiel quatschen kann. Das wäre unrealistisch. Aber man kann den heimlichen Aspekt ja auf Schleichen/Hacken/Quatschen/Tarnen ausdehnen. Das ist dann wiederum sinnvoll.
 
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