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... und 2 weitere.
Sonderlich schwer machst du es dir selbst auch nicht, indem du anderen nichts weiter als Ahnungslosigkeit unterstellst.

Waltz ist ein exzellenter Schauspieler, der seine Rolle beherrscht wie kaum ein zweiter, aber er spielt und spielt fast ausschliesslich den selben Typus, was so langsam ermüdet, nervt. Und das "fast" spricht lediglich für Polanskis Carnage, der auch schon wieder Jahre zurückliegt.
 
Sonderlich schwer machst du es dir selbst auch nicht, indem du anderen nichts weiter als Ahnungslosigkeit unterstellst.

In die Tiefe gehende Argumentation sah ich auf der vorherigen Seite auch nicht unbedingt, abseits von einigen Behauptungen. Dem habe ich die Meinige entgegen gestellt, in KTischer One Liner Tradition.


Und das "fast" spricht lediglich für Polanskis Carnage, der auch schon wieder Jahre zurückliegt.

In Zero Theorem spielt er zB auch eine andere und ziemlich gute Rolle.

Das Stigmata derselben Rolle ist auch Branchen bedingt und kein Waltz only Problem. Man sehe sich nur in einem großen Teich vieler Schauspieler um, die ebenso großteils immer und immer wieder dieselbe Rolle spielen. Hat sicher nichts damit zu tun, dass die Branche die Klasse einer gewissen Rolle, im Bezug auf einen Schauspieler, erkennt und diese Schauspieler dann speziell für das Erfüllen eben genau dieser Rolle gebucht werden.
 
Ist die Frage was zuerst da war, das Huhn oder das Ei. Ich denke eher das er für den Typus gern gecastet wird, nicht das er den einfach immer so interpretiert oder gerne so spielt.
 
Steven Seagal spielt auch immer dieselbe Rolle. Wurde nur nie honoriert. :nein:

Der schauspielert auch nicht sonderlich gut und für seine Kampfkunst selbst hat er eh X-fache Honorierung erlangt. Als selbst Aikido Praktizierender bin ich aber nicht sonderlich begeistert von Seagal. Nicht weil er kein guter Kampfkünstler ist, das wäre vermessen zu behaupten, sondern weil er die Traditionen des Aikido völlig ad absurdum geführt hat und dafür auch, völlig zu Recht, harsche Kritik von anderen Aikidoka erntete.
 
Der schauspielert auch nicht sonderlich gut und für seine Kampfkunst selbst hat er eh X-fache Honorierung erlangt. Als selbst Aikido Praktizierender bin ich aber nicht sonderlich begeistert von Seagal. Nicht weil er kein guter Kampfkünstler ist, das wäre vermessen zu behaupten, sondern weil er die Traditionen des Aikido völlig ad absurdum geführt hat und dafür auch, völlig zu Recht, harsche Kritik von anderen Aikidoka erntete.

Eigentlich meinte ich das ironisch. Dass er die Kampfsportart für seine Filme "missbrauchte" mag manchen sauer aufstoßen, aber er erlange als Actionstar dadurch nun mal Kultstatus. Seine 90er Jahre Filme werden jedenfalls von vielen Actionfilmfreunden geliebt.

Und speziell in Japan genießt der Mann ja ein hohes Ansehen.

Dass er kein guter Schauspieler ist, habe ich nie bestritten. Aber ein Schwarzenegger ist auch nicht wirklich viel besser.
 
Train to Busan

Nach 70-80 Minuten ausgemacht. Teilweise viel zu gestreckt und nervig. Das asiatische Kino und ich werden keine Freunde mehr. Da gucke ich mir lieber noch mal World War Z an, der einfach alles besser macht.

Ich hab schon nach paar Minuten begonnen zu spulen, da der weitere Verlauf genauso 08/15 aussah, wurde der Dreck gedroppt. Lag aber auch daran, daß ich eigentlich kein Fan von Zombie Filmen bin, zumindest wenn es nur auf Splatter hinausläuft.
Ich hab auch so meine Probleme mit dem asiatischen Kino, gibt nur wenige Filme, die mir da gefallen, z.b. Old Boy oder War of the Arrows. Am meisten stören mich die scheiß Enden, kaum ein Ende ohne Herzschmerzdramaverlust. Gäbe es nur asiatisches Kino, hätte ich schon längst Suizid begannen. :ugly:
 
Headshot ??/10

Meine Fresse, das halte ich einfach nicht bis zum Ende durch. Immerhin über eine Stunde geguckt, dann entnervt ausgemacht. Derselbe Quark wie bei Raid 2. Videospielähnlicher Aufbau, Fights die nach kurzer Zeit einfach nur langweilen, und eine verwackelte Kameraführung unter aller Kanone. Die Story ist so unglaublich öde (auch wenn man versucht so ein klein wenig die Bourne Handlung zu missbrauchen), und keiner der Personen im Film erinnert mich an einen Schauspieler. Viel eher prügeln sich da ständig Stuntleute durch die Gegend. Brutal ohne Ende muss das Ding dann natürlich auch sein.

Einfach nur langweilig.
 
Hat sicher nichts damit zu tun, dass die Branche die Klasse einer gewissen Rolle, im Bezug auf einen Schauspieler, erkennt und diese Schauspieler dann speziell für das Erfüllen eben genau dieser Rolle gebucht werden.

Ja, und? Was genau ändert das an der eigentlichen Lage?
Waltz war die letzten Jahre über gefühlt omnipräsent in der ein und selben Rolle, die mittlerweile schlicht ausgelutscht ist und im Falle von Tarzan sogar deplatziert/gezwungen wirkt. Wenn ich seinen Namen lese, dann weiss ich exakt, was mich erwartet.
Inwiefern das am Drehbuch liegt oder der künstlerischen Freiheit samt Rollenbestimmung eines Waltz', spielt dabei keine bedeutende... Rolle.
Akteure wählen ihre Rollen immer noch selbst.

Depp wird ja auch dafür kritisiert, sich seit Jack Sparrow ständig für die selben Rollen zu entscheiden, in denen er nicht stark out of Character spielen muss, aber selbst der war facettenreicher wenn man sein Mitwirken in Transcendence, Rum Diary, Tourist, Public Enemies, Black Mass & Co. zum Vergleich heranzieht.

Zu Zero Theorem kann ich aus eigener Erfahrung wenig sagen, da ich den gemieden habe wie alle Gilliams der post Fear & Loathing Ära. In Carnage fand ich ihn aber sehr gut. Ich fand ihn selbst in Django Unchained grandios, Mann, aber langsam ist echt mal gut.
 
im Falle von Tarzan sogar deplatziert/gezwungen wirkt.

Zu einem Tarzan kann ich dir leider nichts sagen, da das Filme sind die ich mir per se nicht antue. Ein schlechter Film kann auch von einem guten Schauspieler nicht aus der Scheiße gezogen werden. Siehe zB Star Trek und Cumberbatch.


Die Filmwelt bestehend nur aus Asia Kino und europäischem Arthouse Kino.

Möge ein Asteroid uns treffen. :O_o:

Für mich würde sich da nicht viel ändern. Europäisches Arthouse Kino und asiatisches Kino rocken. Hollywood ist das oft versalzene Popcorn welches dazwischen mal wieder eingeworfen wird :D
 
Naja hat sich halt so angehört. @Freezi

Ich bin auch kein Fan von The Raid 2 (bis auf die Kampfszenen). Train to Busan fand ich auch solala und teils ziemlich nervig und Headshot hab ich nach 15 Minuten ausgemacht und ich bin jemand der ansonsten den asiatischen Film liebt.

Aber die bringen halt nicht mehr oder weniger Mist raus, als alle anderen.
 
Ich kann nur nicht so recht nachvollziehen, wie man die nicht minder platten und inhaltichen Seagal und Van Damme Streifen abfeiern, im gleichen Zuge aber die gleichen Mängel bei asiatischen Filmen quasi als unzumutbar ansehen kann. Wenn alle Stricke reißen, ist Headshot von der Choreographie im gehobenen Bereich. Hat mir persönlich auf Grund der konfusen Story nich gereicht um durchgängig zu unterhalten, aber langweilig fand ich ihn mit Sicherheit nicht.

Eidz: alles etwas überspitzt formuliert, versteht sich. Aber wie dyno schon sagte, Quali und Schund gibt es in beiden Märkten zu Genüge.
 
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