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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Hab mal geschaut, den Film gibt's bei YouTube aber in einer normalen Fassung. Vllt irre ich mich jetzt auch was den Film angeht. Ich schaue bei mein Eltern Mal meine alte DVD Sammlung durch, da ist der Film definitiv drin
 
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Ganz schwierige Kiste.
Zunächst: Ich bin ein großer Fan der Serie und von Cillian Murphy. Die Serie habe ich vor nicht allzu langer Zeit regelrecht verschlungen. Von daher habe ich mich auf den Film gefreut.

Zur Story:
Thomas Shelby lebt einsam und zurück gezogen. Mittlerweile werden die Peakys von Shelbys Sohn geführt, leider mehr schlecht als recht. Als Thomas Shelby die Nachricht erreicht, dass sein Sohn in Schwierigkeiten steckt, macht er sich auf den Weg um zu zeigen aus welchem Holz ein echter Shelby geschnitzt ist.

Der Film hat es mir nicht einfach gemacht. Es gibt sowohl Licht als auch Schatten.

Der Stil ist wie schon in der Serie eine Wucht. Wunderschön gefilmt, tolle Bilder und geile Musik, soweit so gut. Es ist auch toll Cillian Murphy in der Rolle von Shelby wiederzusehen, da er seinen Job gewohnt gut macht. Aaaaaaber... Da hört es leider auch schon auf mit den positiven Aspekten.

Kommen wir zu den Schattenseiten. Das alles geht viel zu schnell. Die Serie hat sich viel Zeit genommen um Charaktere einzuführen und Situationen detailliert zu beschreiben. In einem Film ist das natürlich so nicht möglich. Problematisch, wenn man versucht sehr viel Handlung in sehr wenig Zeit zu quetschen. Es geht Schlag auf Schlag und man kommt gar nicht richtig hinterher, manch Entscheidung ist charakterlich auch schwer nachvollziehbar und passt nicht so richtig ins gewohnte Bild. Nach der ersten Stunde voller Erklärungen geht's auch schon los in Richtung Finale. Ganz wild.

Es gibt so viele schöne Momente und Aufnahmen, die aber viel zu kurz kommen weil einfach keine Zeit ist. Jede richtig schöne Aufnahme in Zeitlupe wird nach wenigen Sekunden jäh unterbrochen. Alles von dem man gerne mehr gesehen hätte wird ruck zuck abgewürgt, Cut, nächste Szene.

Ganz ehrlich, ich wurde beim Gucken das Gefühl nicht los, dass es besser gewesen wäre das Ding als finale Staffel zu planen. Die Handlung passt einfach nicht in zwei Stunden und bietet mehr als genug Material für zehn oder 12 Folgen. Das wäre richtig gut gewesen, zumal die letzten Minuten die Geschichte relativ schön beendet.

Ohne Scheiß, ich glaube meine Frau und ich hätten ein besseres Drehbuch geschrieben, dass als ganze Staffel besser funktioniert hätte als diese zweistündige Enttäuschung. Was bleibt ist ein stylisher zweistündiger Videoclip voll guter Musik.

Filme nach Serien gelingen selten. Den Peaky Blinders Film hätte es auch nicht wirklich gebraucht. Zumindest nicht in dieser Form.

Schade.
 
Scream 7

Fand ihn recht unterhaltsam. Habe vielleicht nicht immer alles ganz mitbekommen, gefühlt tritt fast alle Protagonisten der letzten 30‘Jahre auf, aber es hat Spass gemacht. Jetzt nicht ein absoluter Klassiker, aber kann man sich schon mal geben. Kino war auch erstaunlich voll. Boxoffice dürfte auch sehr gut laufen.

Für mich besser, als die letzten paar Filme, an welche ich mich aber ehrlicherweise auch nicht mehr songut erinnern kann.
 
Stark! Der Goldene Palme Gewinner von Cannes 2025. Ein Film aus Iran. Abrufbar über die cineastische Streaming-Plattform MUBI.

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„Ein einfacher Unfall“ ist kein lauter Film – eher so ein stiller Schlag in die Magengrube. Jafar Panahi macht hier wieder genau das, was ihn auszeichnet: eine einfache Geschichte nehmen und daraus etwas Politisches bauen, ohne dass es plump wirkt.

Der Film lebt von einer unangenehmen Grundidee: Was, wenn dein Peiniger plötzlich vor dir steht? Und noch schlimmer – was, wenn du dir nicht sicher bist? Diese Unsicherheit zieht sich komplett durch und macht das Ganze extrem intensiv. Gleichzeitig spiegelt das ziemlich gut die Realität im Iran wider: Misstrauen, Unterdrückung und ein System, das Menschen bricht und ihnen selbst Jahre später keine klare Gerechtigkeit gibt.

Der Film schreit seine Kritik nicht raus. Er zeigt sie einfach – durch Figuren, Dialoge und diese absurde, fast schon groteske Reise. Genau dadurch wirkt es ehrlicher. Man merkt, dass Panahi selbst Erfahrungen mit dem Regime gemacht hat, das gibt dem Ganzen nochmal mehr Gewicht.

Stellenweise zieht es sich ein bisschen und ist nicht immer leicht zugänglich. Aber wenn man sich darauf einlässt, bleibt der Film im Kopf – vor allem wegen der moralischen Fragen: Rache oder Gerechtigkeit? Und gibt es in so einem System überhaupt so etwas wie echte Wahrheit?

Bewertung 8/10

Unbequem, ruhig und politisch aufgeladen. Kein Film für nebenbei, aber genau so einer, über den man danach noch lange nachdenkt – gerade wegen der realen Probleme im Iran, die hier nur leicht angedeutet werden, aber ständig mitschwingen.

Trailer:
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ganz schwierige Kiste.
Zunächst: Ich bin ein großer Fan der Serie und von Cillian Murphy. Die Serie habe ich vor nicht allzu langer Zeit regelrecht verschlungen. Von daher habe ich mich auf den Film gefreut.

Zur Story:
Thomas Shelby lebt einsam und zurück gezogen. Mittlerweile werden die Peakys von Shelbys Sohn geführt, leider mehr schlecht als recht. Als Thomas Shelby die Nachricht erreicht, dass sein Sohn in Schwierigkeiten steckt, macht er sich auf den Weg um zu zeigen aus welchem Holz ein echter Shelby geschnitzt ist.

Der Film hat es mir nicht einfach gemacht. Es gibt sowohl Licht als auch Schatten.

Der Stil ist wie schon in der Serie eine Wucht. Wunderschön gefilmt, tolle Bilder und geile Musik, soweit so gut. Es ist auch toll Cillian Murphy in der Rolle von Shelby wiederzusehen, da er seinen Job gewohnt gut macht. Aaaaaaber... Da hört es leider auch schon auf mit den positiven Aspekten.

Kommen wir zu den Schattenseiten. Das alles geht viel zu schnell. Die Serie hat sich viel Zeit genommen um Charaktere einzuführen und Situationen detailliert zu beschreiben. In einem Film ist das natürlich so nicht möglich. Problematisch, wenn man versucht sehr viel Handlung in sehr wenig Zeit zu quetschen. Es geht Schlag auf Schlag und man kommt gar nicht richtig hinterher, manch Entscheidung ist charakterlich auch schwer nachvollziehbar und passt nicht so richtig ins gewohnte Bild. Nach der ersten Stunde voller Erklärungen geht's auch schon los in Richtung Finale. Ganz wild.

Es gibt so viele schöne Momente und Aufnahmen, die aber viel zu kurz kommen weil einfach keine Zeit ist. Jede richtig schöne Aufnahme in Zeitlupe wird nach wenigen Sekunden jäh unterbrochen. Alles von dem man gerne mehr gesehen hätte wird ruck zuck abgewürgt, Cut, nächste Szene.

Ganz ehrlich, ich wurde beim Gucken das Gefühl nicht los, dass es besser gewesen wäre das Ding als finale Staffel zu planen. Die Handlung passt einfach nicht in zwei Stunden und bietet mehr als genug Material für zehn oder 12 Folgen. Das wäre richtig gut gewesen, zumal die letzten Minuten die Geschichte relativ schön beendet.

Ohne Scheiß, ich glaube meine Frau und ich hätten ein besseres Drehbuch geschrieben, dass als ganze Staffel besser funktioniert hätte als diese zweistündige Enttäuschung. Was bleibt ist ein stylisher zweistündiger Videoclip voll guter Musik.

Filme nach Serien gelingen selten. Den Peaky Blinders Film hätte es auch nicht wirklich gebraucht. Zumindest nicht in dieser Form.

Schade.
Die Serie ist mega und ich muss leider sagen ich bereue es den Film geschaut zu haben. War ein richtig schlechter Abschluss.
 
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Scream 7 [Kino]
Gleich vorne weg, ich liebe die Scream Reihe und ich fand Teil 5 und 6 besser als sie allgemein dargestellt werden. Daher war Teil 7 für mich trotz der gemischten Meinungen ein no brainer. Tja, schwer zu beschreiben, sagen wir mal so, wenn er nicht Scream heißen würde wäre er bei mir durchgefallen. Aber so, geht er schon klar. Leider aber ist er insgesamt schlechter als die vorherigen Teile. Zum Plott muss man nichts sagen, es ist halt Scream. Sidney hat nun eine Familie und der Killer hat es auf sie und ihre Tochter abgesehen. Normaler Shit. Was hier aber für mich fehlt ist die Spannung. Man weiß genau was man bekommt und ja, das wusste man in den anderen Teilen auch, aber irgendwie hat hier etwas gefehlt damit das Ding aus der Mittelmäßigkeit kommt. Campbell wieder zu sehen ist schon cool und auch das Stu Marcher ein Part hat ist schon cool obwohl es eigentlich Spannung erzeugen soll aber das alles irgendwie verpufft. Das Ende ist dann leider auch so ein „echt?“ Moment bei dem man schon mal mit dem Kopf schüttelt und enttäuscht zurück bleiben kann. Was sehr geil ist an dem Film sind die Kills, da muss man wirklich mal loben und sagen, jepp, schön brutal und hart. Aber sonst, leider viel zu wenig wenn man bedenkt das mit Kevin Williamson der Regisseur des ersten Teils hier am Werk war. Da ist der Gape zwischen Erwartung und dem tatsächlichen Ergebnis leider zu groß. Für richtige Hardcore Fans ist das schon ok aber insgesamt ist das Ding leider viel zu wenig.

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Frankenstein 2025 [Netflix]
Was ein geiles Ding. Ich bin damals nicht ins Kino gegangen da die Kritiken etwas durchwachsen waren und ich bissl Bammel vor der Laufzeit von 2,5 Stunden hatte aber Mensch, hier ärgere ich mich richtig das ich das Ding nicht im Kino gesehen hab. Visuell und inszenatorisch ist das Ding eine absolute Wucht, alleine schon die Sequenz auf dem Boot, die Handlung bzw Interpretation von Frankenstein und seinem „Monster“ bei dem immer mehr die Frage im Verlauf des Filmes aufkommt, wer überhaupt das Monster ist, alles hat mich einfach so gepackt und über die volle Zeit nicht einmal langweilig zurück gelassen. Auch die Schauspieler von Jacob Elordi als die Kreatur, über Oscar Isaac als Frankenstein bis hin zu Christoph Waltz als Harlander, absolut top, genauso wie die Charakterentwicklung. Das der Film dieses Jahr bei den Oscars in den Punkten Bestes Szenenbild, Kostümdesign und bestes Make up gewonnen hat zeigt schon genug wie umwerfend dieser Film aussieht und gemacht wurde. Del Toro hat da was ganz feines erschaffen, mir fällt nichts groß ein was man irgendwie verbessern könnte. Peak Del Toro würde ich mal sagen. Starker Film.

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Die Aussprache [Arte Mediathek]
Wieder ein Mediatheken Tipp von Kino Plus. In dem Film, basierend auf einem Roman, wird die Geschichte von Frauen, die zusammen mit ihren Männern in einer mormonisch artigen Gemeinschaft leben. Die Männer vergewaltigen und schlagen ihre Frauen und als die Männer eines Tages nicht da sind, treffen sich die Frauen um zu besprechen ob sie die Männer und Kolonie verlassen sollen oder nicht. Teilweise kommen da Argumente zum Bleiben die man nachvollziehen kann, aber es kommen auch Meinungen für das Verlassen der Gruppe. Teilweise sehr harte Argumente und ein sehr tiefer Film der aber ohne große Knalleffekte easy bei der Stange hält und durchweg eine gewisse Spannung aufbauen und halten kann. Star des Films ist hier Frances McDormand die viele sicher aus dem Film Three Billbords kennen. Meine Fresse ist die gut in dem Film, alleine deswegen sollte man den Film schauen. Kein Wunder, so wie ich das gelesen hab, ist sie aktuell die einzige Frau die drei Oscars gewonnen hat und das zeigt sich hier. Für Leute die da mal Tiefe und Emotionen, ohne ein großes bildliches Feuerwerk stehen, sollten sich den Film mal geben. War echt gut gemacht.

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Stephen Kings Katzenauge [Tele5 Mediathek]
Stephen King geht ja bekanntlich immer und auch das war wieder ein Mediathekentipp und da ich den Film noch nicht kannte, dachte ich geben dem auch eine Chance. Der Film bzw der Aufbau sind eigentlich ziemlich cool, in den 90 Minuten wird in drei aufeinander folgenden Episoden die Geschichte einer Familie erzählt. Einziges was alle drei Folgen verbindet ist eine Katze, die anscheinend irgendwas sucht, irgendjemanden beschützen will und eine Art magische Kräfte hat. Insgesamt war der Film schon cool und spannend gemacht, wobei ich die ersten zwei Folgen recht nice fand, aber es erst im dritten Teil die Spannung durch den Plot richtig anzieht und ich wirklich das Gefühl hatte das hier dieser gewisse „Stephen King Vibe“ aufkommt. Aber allein schon durch die Effekte im Film generell und speziell am Ende ist der Film für mich schon eine Empfehlung. Man muss immer bedenken, dass der Film 1985 raus gekommen ist und man deswegen natürlich keine Meisterwerke was Tricktechnik angeht erwarten kann aber es trotzdem, nochmal, für die Zeit, sehr stimmig und rund ist. Man muss hier allgemein etwas über einzelne kleine Schwächen hinweg sehen, aber wer Stephen King liebt und den Film noch nicht gesehen hat, kann den locker schauen. Ach und man sieht im dritten Akt eine sehr junge Drew Barrymore, nettes kleines Detail.

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Frozen Ground [Prime]
John Cusack und Nicolas Cage in einem Film. Muss man mehr sagen wieso man das Ding schauen muss? Beide gehören für mich zu meinen absoluten Lieblingsschauspieler und beide liefern in diesem Thriller eine absolute Top Leistung ab. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und erzählt die Geschichte eines Massenmörders (hier gespielt von Cusack) der ein Bürger spielt der nach außen ein geachteter Mann ist, aber in der Nacht zum perversehn Serienkiller wird, Frauen, meist Nutten, entführt, quält und sie dann brutal umbringt und irgendwo in Alaska verscharrt. Cage spielt hingegen einen Cop , der diesen Fall aufklären will. Der Film verfolgt hier einen anderen Ansatz, ich dachte erst das man damit spielt das man nicht weiß wer von beiden jetzt der Killer ist oder nicht, aber genau andersrum wird das hier gezeigt. Es ist recht schnell klar wer von beiden es ist und es geht nun darum Beweise zu sammeln damit der Killer verhaftet werden kann. Die Indizien sprechen seit Jahren schon für Cusack als Killer, aber es konnte ihm bis jetzt nichts nachgewiesen werden. Cage, will diesen Fall nun endgültig abschließen und tut alles mit Hilfe einer Überlebenden dafür den Killer zu fassen. Wie gesagt, Cusack und Cage sind absolut top hier, der Film wirkt alles andere als billig produziert, was ja heute auch nicht mehr selbstverständlich ist und generell ist das einfach ein feiner guter Thriller. Mehr gibt es da eigentlich nicht anzumerken, wenn man bedenkt dass das wie gesagt auf einer wahren Geschichte beruht ist das schon krass was es außer den bekannten Serienkiller wie Gacy, Bundy usw noch für perverse Schweine gab. Lohnenswerter Film!

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John Rambo [waipu TV]
Ich hab den Film zufällig einen Abend gefunden und einfach nochmal geschaut und Junge, was ein Film und Brett. Für mich ist der Film sogar besser als Teil 3. Während sich Teil 3 finde ich etwas mehr auf das Volk der Afghanen konzentriert und auch versucht stolz und Menschlickeit zu zeigen, haut der Film einfach brutal auf die Fresse und zeigt echt wie ekelhaft und schlimm Krieg und Völkermord ist. 236 Tote, diese Zahl sagt schon was da in dem Film passiert. Diese eiskalte Brutalität, diese Hoffnung der Missionare am Anfang die dann aber sehr schnell sehen und feststellen müssen was Krieg wirklich ist, absolut abartig und gleichzeitig großartig. Je öfter man den Film sieht, je mehr Details sieht man auch. Alleine schon am Ende, als Rambo nach Hause geht, ist mir noch gar nicht aufgefallen das er seine Jacke und Rucksack aus dem ersten Teil trägt. Wie mit diesen kleinen Details ein Bogen zum ersten Teil gespannt wird und wie großartig solche kleinen Dinge hier wirken, fantastisch. Übrigens scheint bei Waipu wirklich die ungekürzte Version verfügbar zu sein. Also wenn das nicht die ungekürzte war weiß ich es auch nicht. Wie gesagt, ich lerne diesen Film mit jedem Mal schauen mehr lieben und im gesamten Ranking ist er für mich auf Platz 3 der Reihe, vielleicht kratzt er auch schon an Platz 2. So oder so, immer noch ein großartiger Teil der Reihe, da hätte die Reihe enden sollen, Teil 5 hätte es nicht gebraucht.

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Honest Thief [Pro7 Fun Mediathek]
Ich dachte ja nun das ich langsam jeden Liam Neeson Actionfilm gesehen hab, denkste. Den hab ich durch reinen Zufall gefunden, gar nichts erwartet und am Ende doch richtig zufrieden zu Ende geschaut. Neeson spielt einen Bankräuber der irgendwann eine Frau kennenlernt und lieben, sie kommen zusammen und Neeson beschließt mit seiner Vergangenheit aufzuräumen, sich zu stellen, seine Strafe abzusitzen um dann in Ruhe und glücklich mit besagter Frau zu leben. Aber natürlich kommt alles anders, einige Cops beim FBI haben andere Intentionen und so passieren natürlich wieder typische Neeson Actionfilm Sachen die dann hier zu diesen sehr guten Actionfilm führen. Wie immer in solchen Neeson Filmen gibts Verstrickungen, Wendungen aber auch viel Action und auch Spannung. Das Ding ist wie gesagt keine Neuerfindung des Genres, aber als Action Film geht das Ding super durch. Neeson kann sowas einfach und das ist ein Film in dem man ihm das Alter noch nicht ansieht und er sich wirklich auch in den Actionszenen Mühe gibt. Der Film kommt zwar nicht an 96 Hours oder andere Teile ran, aber er ist definitiv besser als viele aktuellere Filme von Neeson. Kopf aus schalten und einfach genießen kann man das sagen.

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Dann passiert das Leben [Rakuten]
Diesen Film muss ich einfach empfehlen, es kommt nicht oft vor das ein deutscher Film so gut funktioniert und aussieht. Anke Engelke und Ulrich Tukur spielen ein älteres Ehepaar bei denen innerhalb der Beziehung irgendwie der Wurm drin ist. Ihre Ehe und Beziehung läuft nicht, wieso wird erst mal nicht klar. Tukur spielt einen Lehrer der kurz vor der Pensionierung steht und beide haben Angst was passiert wenn er dann den ganzen Tag zu Hause bei seiner Frau ist. Unabhängig davon wird später im Film gezeigt wieso beide so distanziert miteinander umgehen und welche Probleme sich daraus ergeben. Ich finde das ist ein Thema was glaube ich jeder der in einer Beziehung ist schon mal erlebt hat oder zumindest jeden treffen kann und genau wegen dieser „das kann mir auch passieren“ Thematik ist der Film so treffend und gut gemacht. Ich finde auch das es, wenn du solch ein ernstes Thema ansprichst, Schauspieler brauchst die das wirklich gut rüber bringen und ich hätte es nicht gedacht, aber Anke Engelke spielt hier absolut großartig. So wie alle anderen auch aber was sie hier macht, absoluter Respekt. Ein sehr guter, ruhiger Film mit einem ernsten Thema bei dem dann im Film noch Sachen passieren die erst zu einer größeren Kluft zwischen dem Paar führt aber irgendwann auch dazu führt das man sich vielleicht doch auf das besinnen sollte was man hat, einen Partner der trotz aller Probleme und Sorgen immer noch da ist. Der Film ermutigt zur Liebe und zeigt das man eigentlich alles schaffen kann. Hat mir sehr sehr gut gefallen und auch hier, eine ganz klare Empfehlung.
 
Ich glaube ich kenne den (und hat mich leider etwas gelangweilt). Blibboards und Fargo kennt jeder, Nomadland sollte man auch kennen, Olive Kitteridge ist sehenswert und gefühlt unbekannt.
 
100%ig sicher bin ich nicht, aber die Beschreibung dazu klingt für mich danach. Ich habe so Bilder im Kopf wie Frauen in der Scheune an einer Tafel stehen und reden und reden und reden bis ich abgeschaltet habe.
 
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