(Netflix)
Was für ein Schund.
Es geht um eine Hochzeit in einer wohlhabenden Familie. Leider verstirbt kurz zuvor eine Person der Hochzeitsgesellschaft und es beginnt eine Agatha Christie Geschichte auf der Suche nach dem Mörder. Natürlich stellt man im Verlauf der Serie fest, dass so ziemlich jeder ein Motiv haben könnte.
Trotz teilweise gutem Cast (Liev Schreiber hat sichtlich Spaß an seiner Rolle) sind die Charaktere fast durch die Bank weg komplett egal. Gegen Ende hin musste ich mich regelrecht zwingen zu Ende zu schauen, ich war kurz davor abzubrechen. Aber man will ja noch die Auflösung erfahren.
Und diese ist dann so unglaublich schlecht und selten dämlich, dass fast jede andere Auflösung besser gewesen wäre.
Eine Serie, die man 24 Stunden später bereits vergessen hat.
Und bevor ich es vergesse: das Intro gehört zum übelsten was ich seit langem gesehen habe. Ich skippe NIE das Intro, aber dieses hier ist einfach unerträglich.
Derber Flop! Finger weg!
(Netflix)
Ganz im Gegenteil zur zuvor genannten Serie, ist diese absolut fantastisch!
In erster Linie geht es um einen vermissten Jungen. Besonders hervorheben muss man die famose Leistung von Benedict Cumberbatch, der in der Rolle des Vaters eine Glanzleistung abliefert. Er arbeitet als Puppenspieler bei einer Kindersendung ala Sesamstraße, ist dezent Sucht affin, führt eine toxische Beziehung und begibt sich auf die Suche nach seinem Sohn. Dabei spielt insbesondere seine Puppe eine große Rolle. Das Monster symbolisiert sowohl seine Abgründe und Dämonen als auch Hoffnung sowie sein Unterbewusstsein. Dieser Kniff macht es unglaublich sehenswert. Diese Mini Serie hat es in sich und lässt einen mit dem Gefühl zurück, etwas ganz besonderes zu gesehen zu haben. Spitze!
(Netflix)
Nach Dahmer handelt es sich hier um die zweite Staffel einer Anthologie Serie mit dem Schwerpunkt auf berühmte True Crime Fälle, die in der dritten Staffel Ed Gein behandeln wird, dargestellt durch Charlie Hunnam.
Aber hier geht es zunächst um die zweite Staffel über Lyle und Erik Menendez. Die zwei Brüder aus extrem reichem Hause (geschätztes Vermögen 70-90 Mio) bringen auf brutalste Art und Weise ihre Eltern um.
Mehr darf man dazu eigtl nicht verraten, da ansonsten viel von der Spannung und evtl Twists vorweg genommen wird. Auch sollte man zwischendurch nicht den echten Fall recherchieren, da man sich sonst aufgrund von Spoiler viel versauen kann.
Die Serie hat mich schnell in ihren Bann gezogen, da man mehr als einmal hin und her gerissen ist. Vor allem in der Mitte der Serie gibt es eine Folge, die absolut brilliant ist und von der schauspielerischen Leistung her beeindruckend ist.
Für Fans von True Crime ist es definitiv einen Blick wert. Hat mir sehr gut gefallen!