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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Over the Top
Ja viele finden den Film Kitsch und Quatsch pur, für mich ist das einfach ein guilty pleasure. Ich liebe diesen Film und das ist einer dieser wenigen Filme den ich immer wieder schauen kann. Die ganze Story ist für mich nachvollziehbar und von allen Seiten realistisch, ich kann den Sohn verstehen der erst seinen Vater nicht sehen will, ich kann Hawk verstehen der ein guter Kerl ist und nur seinen Fehler von damals wieder gut machen will, ich verstehe die Mutter die nur will das ihr Sohn und ihr Mann wieder zueinander finden, ich kann den Großvater verstehen der nur seinen Enkel bei sich behalten will und dazu zu einigen "Methoden" greift. Ich finde alles geil an dem Film, die Bilder in Kombination mit der Musik, z.b. als Hawk nach der Beerdigung seiner Frau im Sonnenuntergang auf seinem Truck sitzt, als er am Ende das Turnier gewinnt, seinen Sohn im Arm hält und der Großvater einsieht das es so besser ist, das ganze Turnier unterlegt mit der Musik in dem gefühlt nur Kerle sind die alle aus der Anstalt entlaufen sind, ja es ist alles irgendwie zu kitschig aber es trifft einfach von Anfang bis Ende voll meinen Nerv, emotional, von der Musik her, von den Bildern her, von der Story, dem feel good Ende... einfach ein Film den ich immer und immer wieder schauen kann und werde.


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Der Soldat James Ryan
Gleich vorne weg, auch hier wieder ein Film den ich immer und immer wieder schauen kann. Für mich der beste anti Kriegsfilm den es je gab, Punkt. Man diskutiert heute über unnötige Längen im Film aber hier ist so ein Ding das sich trotz seiner Länge nie, wirklich nie, gestreckt, künstlich gezogen oder irgendwas in der Art anfühlt. Es passt einfach alles von Anfang bis Ende. Auch hier wieder kann ich alle nachvollziehen, die Generäle die trotz der Situationen den Sohn nach Hause bekommen wollen und auch das Team das zuerst keinen Sinn sieht den Privat zu suchen. Auch schafft es der Film für mich in Perfektion das du einfach mit jedem Charakter mitfühlst, das es einem leid tut wenn einer stirbt, egal wie wenig Zeit er im Film bekommen hat. Das alleine finde ich schon eine absolute Kunst. Jeder findet hier einfach Momente die fesseln, die wichtig und richtig sind, die einfach "perfekt", hart und ehrlich den Krieg und die Emotionen der Soldaten zeigt. Perfekter Film.


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Forrest Gump
Und hier mein dritter guilty pleasure. Auch wieder ein Film der mich immer wieder von Anfang an bis Ende packt und zu keiner Sekunde langweilig wird. Emotional ist das einfach ein Meisterwerk, ach was rede ich, hier stimmt immer noch alles. Auch wie bei James Ryan wirkt der Film trotz der Länge nie langweilig, gestreckt oder leer. Hier passt einfach jede Sekunde voll ins Gesamtpaket und wie bei James Ryan liefert Hanks einfach volle Kanne ab. Gibt auch hier für mich nichts groß negatives zu sagen, einer dieser wenigen Filme die ich wenn ich ihn sehe immer und immer wieder schauen kann.

Der beste ANTI-Kriegsfilm ist ganz klar Stanley Kubrick´s Full Metal Jacket!
 
Darüber lässt sich auch angenehm streiten :D

- - -

Bei mir gab es gerade nach über 20 Jahren nochmal den 2. Mission Impossible auf der Rewatch-Liste. 1, 4, 5 und 6 sind schon durch und immer noch grandios. Teil 2 ist, naja, extrem fragwürdig. Wundert mich dass die Reihe danach überhaupt noch fortgesetzt wurde, aber lt. IMDB hat der auch einfach zu viel eingespielt :>
Nene, während ich die anderen Teile in aller Regelmäßigkeit anschauen werde, wird der 2. wohl die nächsten 20 Jahre nicht mehr im Player landen...
 
Der beste ANTI-Kriegsfilm ist ganz klar Stanley Kubrick´s Full Metal Jacket!
sehe ich zumindest anders. Während Ryan gar keine Lücken hat, hat FMJ einige. Z.b. gleich nach dem Pauler sich die Birne weg geschossen hat und Joker in seine neue Einheit kommt, ist zwar alles gut gemacht aber für mich etwas langweilig. Auch geht mir Joker irgendwann auf die Nüsse und spiegelt allgemein für mich nicht einen "typischen" Soldaten wieder sondern ist für mich etwas für den Film kreiert. Kann das schlecht beschreiben aber mir fehlt da was. Die Szene mit der Prostituierten, allgemein gegen Ende fehlt mir einfach was. Im Kern finde ich nur die erste halbe Stunde und das Ende wirklich herausragend. Versteh mich nicht falsch, der Film im ganzen ist geil aber im Vergleich zu Ryan stinkt er etwas ab.
 
sehe ich zumindest anders. Während Ryan gar keine Lücken hat, hat FMJ einige. Z.b. gleich nach dem Pauler sich die Birne weg geschossen hat und Joker in seine neue Einheit kommt, ist zwar alles gut gemacht aber für mich etwas langweilig. Auch geht mir Joker irgendwann auf die Nüsse und spiegelt allgemein für mich nicht einen "typischen" Soldaten wieder sondern ist für mich etwas für den Film kreiert. Kann das schlecht beschreiben aber mir fehlt da was. Die Szene mit der Prostituierten, allgemein gegen Ende fehlt mir einfach was. Im Kern finde ich nur die erste halbe Stunde und das Ende wirklich herausragend. Versteh mich nicht falsch, der Film im ganzen ist geil aber im Vergleich zu Ryan stinkt er etwas ab.

Nö,ist halt anscheinend nur zu anspruchsvoll für dich ;):D:p

Außerdem hast du nicht geschrieben der beste "unterhaltsamste" Anti-Kriegsfilm sondern nur der "Beste Anti-Kriegsfilm".

Und das ist eben FMJ!

Sieht übrigens auch Steven Spielberg so der ein ganz großer Kubrick Fan ist.
FMJ kam auch 11 Jahre (!) vor Saving Private Ryan raus und hat diesen durchaus auch beeinflußt!
 
Darüber lässt sich auch angenehm streiten :D

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Bei mir gab es gerade nach über 20 Jahren nochmal den 2. Mission Impossible auf der Rewatch-Liste. 1, 4, 5 und 6 sind schon durch und immer noch grandios. Teil 2 ist, naja, extrem fragwürdig. Wundert mich dass die Reihe danach überhaupt noch fortgesetzt wurde, aber lt. IMDB hat der auch einfach zu viel eingespielt :>
Nene, während ich die anderen Teile in aller Regelmäßigkeit anschauen werde, wird der 2. wohl die nächsten 20 Jahre nicht mehr im Player landen...

Ich überlege echt auch ob ich den 2. überspringe. Gerade weil der so ein derber Bruch gegenüber den Ersten ist, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe und als phantastisch empfunden habe.
 
Der beste ANTI-Kriegsfilm ist ganz klar Stanley Kubrick´s Full Metal Jacket!
Du hast die entscheidenden Wörter "für" und "mich" vergessen :D Denn dies ist keine allgemeine Wahrnehmung - auch wenn beides natürlich herausragende Filme sind.

Zumindest wenn man nach den beiden größten und ältesten Bewertungsplattformen im Internet, IMDB und rotten tomatoes, geht. Deren Bewertungen sich auf über 2 Millionen abgegebene Stimmen belaufen und damit repräsentativ sind.


Rotten Tomatoes:
Full Metal Jacket: 91%
Der Soldat James Ryan: 94%

IMDB:
Full Metal Jacket: 8,3
Der Soldat James Ryan: 8,6

Aber grundsätzlich ist die Bewertung eines Films natürlich in großen Teilen immer subjektiv. Umso wichtiger sind also die Wörter "für" und "mich" um eine Aussage nicht als allgemeingültig stehen zu lassen :D
 
Wenn ihr mal einen echten Antikriegsfilm sehen wollt, schaut euch "Come and see" an. Danach werdet ihr Filme wie Soldat James Ryan nie wieder als Anti-Kriegsfilm bezeichnen :cool:

Muss ich mir mal anschauen - Danke!

Ich habe SPR ursprünglich ja gar nicht so bezeichnet bzw. von der ANTI Kriegsaussage ist halt FMJ der klar bessere Film!

Kubrick hat 1957 übrigens schon mal einen Film zum Thema gemacht den jeder gesehen haben sollte!

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Auch sehr (!) sehenswert:

https://www.imdb.com/title/tt0094716/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_3_nm_5_q_the%20beast%20of%20war

https://www.imdb.com/title/tt0120070/?ref_=nv_sr_srsg_1_tt_1_nm_7_q_Savio

https://www.imdb.com/title/tt0052654/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_q_die%20Br%C3%BCcke
 
Muss ich mir mal anschauen - Danke!

Ich habe SPR ursprünglich ja gar nicht so bezeichnet bzw. von der ANTI Kriegsaussage ist halt FMJ der klar bessere Film!

Kubrick hat 1957 übrigens schon mal einen Film zum Thema gemacht den jeder gesehen haben sollte!

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Auch sehr (!) sehenswert:

https://www.imdb.com/title/tt0094716/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_3_nm_5_q_the%20beast%20of%20war

https://www.imdb.com/title/tt0120070/?ref_=nv_sr_srsg_1_tt_1_nm_7_q_Savio

https://www.imdb.com/title/tt0052654/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_q_die%20Br%C3%BCcke
Weil?
 
Du hast die entscheidenden Wörter "für" und "mich" vergessen :D Denn dies ist keine allgemeine Wahrnehmung - auch wenn beides natürlich herausragende Filme sind.

Zumindest wenn man nach den beiden größten und ältesten Bewertungsplattformen im Internet, IMDB und rotten tomatoes, geht. Deren Bewertungen sich auf über 2 Millionen abgegebene Stimmen belaufen und damit repräsentativ sind.


Rotten Tomatoes:
Full Metal Jacket: 91%
Der Soldat James Ryan: 94%

IMDB:
Full Metal Jacket: 8,3
Der Soldat James Ryan: 8,6

Aber grundsätzlich ist die Bewertung eines Films natürlich in großen Teilen immer subjektiv. Umso wichtiger sind also die Wörter "für" und "mich" um eine Aussage nicht als allgemeingültig stehen zu lassen :D

Nö,habe ich nicht vergessen. Wundert mich sogar das Ryan nicht noch mehr Abstand hat da es der wesentlich massentauglichere Film ist.

Die Anti-Kriegsaussage ist aber (auf allen Ebenen) bei FMJ besser - ergo ist es der bessere ANTI-Kriegsfilm.
 
Ich sehe das so: Viele Kriegsfilmmacher denken, Antikriegsfilme zu drehen, weil sie möglichst viel Brutalität zeigen - so auch James Ryan. Da wird gezeigt, wie Soldaten in Stücke gerissen werden und qualvoll verenden. Das ist auf den ersten Blick sicherlich keine gute Werbung für den Kriegsdienst - aber eben nur auf den ersten Blick. Gerade Soldat James Ryan ist für mich ein tolles Beispiel für einen Film, der explizit kein Anti-Kriegsfilm ist, obwohl er oft als einer wahrgenommen wird: Denn einfach nur möglichst brutal Soldaten abzumetzeln, reicht für diese Kategorisierung nicht aus.

Ein Antikriegsfilm braucht eine durch und durch negative Botschaft bezüglich des Krieges. Antikriegsfilme zeigen und lassen den Zuschauer spüren, wie sinnlos und abgefuckt Krieg ist. Und genau in diesem Punkt scheitert James Ryan letztlich (by the way halte ich den Film dennoch für großartig). Warum scheitert James Ryan? Weil am Ende die Mission gelingt, James Ryan gerettet wird und zudem kann auch noch das Dorf verteidigt werden. Dieser Ausgang des Films verklärt die Opfer der Protagonisten. Der Film endet versöhnlich mit einem alten James Ryan, der sein Leben leben konnte und eine Familie gegründet hat. Im Grunde ist das ein Stück weit ein Happy End, womit der Film kein Antikriegsfilm sein kann. Er ist ein Kriegsfilm. Ein sehr guter, wie ich finde.

Antikriegsfilme hingegen lassen den Zuschauer entsetzt, entgeistert und erschüttert zurück. Es gibt kein Happy End, für niemanden. Es gibt nur Chaos, Trauer, Zerstörung und Wahnsinn. Come and See ist vielleicht der beste und eindringlichste Antikriegsfilm aller Zeiten. Aber auch die Neuverfilmung von "Im Westen nichts Neues" passt in diese Kategorie. Bei FMJ bin ich mir nicht sicher - ich habe den Film zu lange nicht mehr gesehen und kann mich an die zweite Hälfte kaum noch erinnern.
 
Schau ihn dir (am besten in der OV) vielleicht besser nochmal an...;)
Beantwortet die Frage nicht. Und nur vorne weg, ich hab auch FMJ mehrmals gesehen und jedes Mal schalte ich an gewissen Stellen weg weil es mich einfach verliert. Etwas was bei Ryan nie passiert

Ich sehe das so: Viele Kriegsfilmmacher denken, Antikriegsfilme zu drehen, weil sie möglichst viel Brutalität zeigen - so auch James Ryan. Da wird gezeigt, wie Soldaten in Stücke gerissen werden und qualvoll verenden. Das ist auf den ersten Blick sicherlich keine gute Werbung für den Kriegsdienst - aber eben nur auf den ersten Blick. Gerade Soldat James Ryan ist für mich ein tolles Beispiel für einen Film, der explizit kein Anti-Kriegsfilm ist, obwohl er oft als einer wahrgenommen wird: Denn einfach nur möglichst brutal Soldaten abzumetzeln, reicht für diese Kategorisierung nicht aus.

Ein Antikriegsfilm braucht eine durch und durch negative Botschaft bezüglich des Krieges. Antikriegsfilme zeigen und lassen den Zuschauer spüren, wie sinnlos und abgefuckt Krieg ist. Und genau in diesem Punkt scheitert James Ryan letztlich (by the way halte ich den Film dennoch für großartig). Warum scheitert James Ryan? Weil am Ende die Mission gelingt, James Ryan gerettet wird und zudem kann auch noch das Dorf verteidigt werden. Dieser Ausgang des Films verklärt die Opfer der Protagonisten. Der Film endet versöhnlich mit einem alten James Ryan, der sein Leben leben konnte und eine Familie gegründet hat. Im Grunde ist das ein Stück weit ein Happy End, womit der Film kein Antikriegsfilm sein kann. Er ist ein Kriegsfilm. Ein sehr guter, wie ich finde.

Antikriegsfilme hingegen lassen den Zuschauer entsetzt, entgeistert und erschüttert zurück. Es gibt kein Happy End, für niemanden. Es gibt nur Chaos, Trauer, Zerstörung und Wahnsinn. Come and See ist vielleicht der beste und eindringlichste Antikriegsfilm aller Zeiten. Aber auch die Neuverfilmung von "Im Westen nichts Neues" passt in diese Kategorie. Bei FMJ bin ich mir nicht sicher - ich habe den Film zu lange nicht mehr gesehen und kann mich an die zweite Hälfte kaum noch erinnern.
Aber das alles was du beschreibst macht doch Ryan. Wo hat der am Ende ein happy End? Und ja es gibt brutale Szenen aber genauso war der Krieg. Gerade die Anfangszene zeigt doch die perfekte Kombination zwischen den realen Krieg und der Angst und Gefühle der Soldaten. Und der Film lässt einen doch in so vielen Situation entsetzt, traurig und bestürzt zurück. Er zeigt in Perfektion das Elend des Krieges, alleine die Szene als die Jungs die Marken durchsuchen und anfangen Witze über die Toten zu machen. Dann zu sehen wie die Kameraden gezeichnet von diesem elenden brutalen Krieg nur fassungslos vorbei laufen und die Jungs dann merken was sie da angestellt haben.... das doch das perfekte Beispiel für ein anti Kriegs Film und zeigt wie brutal und erbarmungslos der Krieg war.

FMJ lebt da für mich nur von den Charakteren. Es zeigt zwar auch die schlimme Seite des Krieges aber sind wir mal ehrlich, was wäre der Film ohne Joker, Pauler und den Ausbilder? Wie gesagt der Film ist stark aber wenn du rein den Ekel und die Grausamkeit des Krieges zeigen willst, wie schlimm das körperlich und vorallem emotional war, geht einfach nichts an Ryan vorbei
 
Zuletzt bearbeitet:
Also auch ein Antikriegsfilm darf Brutalität zeigen - da hast Du meinen Post vielleicht missverstanden. Alles, was Du bezüglich James Ryan beschreibst, ist richtig, und dennoch vollführt der Film am Ende einen positiven Turn hin zu einem Happy End: Die Mission ist erfüllt, James Ryan darf überleben und eine Familie gründen und all die Opfer sind für das Greater Good gestorben. Dieser positive Turn und dieses Happy End würdest Du in einem waschechten Antikriegsfilm niemals finden. Da gibt es kein Greater Good, kein Mission accomplished, kein Salutieren vor Soldatengräbern, sondern nur den blanken Wahnsinn. Ich kann da nur immer wieder auf Come and See verweisen.
 
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