Heat [Netflix]
Wow, der Film ging jahrelang völlig an mir vorbei. Richtig richtig starker Actionfilm der voll 90er Vibes versprüht. Der Cast ist absolute Sahne, Al Pacino finde ich in seiner Rolle leicht drüber aber trotzdem stark, aber DeNiro, einer meiner All time Favoriten, ist hier absolute Spitze. Der Film hat eig keine Schwächen, trotz der Länge hat er ein sehr gutes Pacing, eine gute Story die sich mit guten Bildern, Dialogen und Action abwechselt und insgesamt einfach eine geile Grundstimmung erzeugt. Positiv aufgefallen sind mir irgendwie die Gun Sounds. Die brechen und knallen richtig was mir richtig gut gefallen hat. Ende war bisschen vorhersehbar aber geht völlig in Ordnung. Insgesamt ein wirklicher Klassiker, geiler Film.
Die wilden 90er [Netflix]
Ich bin und war ein riesen Fan der originalen Serie und da ich dachte Netflix hat bei Fuller House schon geliefert, schau ich das auch mal. Finde die Serie im Kern ganz gut gemacht aber völlig gezündet hat es nicht, da hat Fuller House bei mir zumindest besser geknallt. Ich fand die Gastauftritte gut aber ehrlich gesagt, wenn Smith und Rupp als die Foremans nicht konstant drin gewesen wären hätte das für mich viel weggenommen. Nichts desto trotz, es sind 10 Folgen und Fans des Originals können gern mal schauen. Nette kleine Zeitreise die sicherlich eine zweite Staffel bekommen wird.
Der Richter – Recht oder Ehre[Netflix]
Gleich vorne weg, der Film hat bei mir volle Kanne eingeschlagen. Man ist das ein geiles Drama. Zur Story sage ich mal nichts aber der Film von 2014 bietet eine wirklich gute Geschichte die für mich vor allem von Downey Jr und Duvall getragen wird. Wie beide hier ihre Vater / Sohn Rivalität ausspielen… hat mich voll gepackt. Auch sonst ist der Cast sehr ordentlich wobei die anderen Schauspieler neben genannten zwei etwas verblassen. Aber sonst, wirklich ein guter Film der es für mich dann auch lange schafft die Frage offen zu halten „war er es oder war er es nicht“. Dann gegen Ende geht dem Film zwar etwas die Luft aus und das Ende will dann zu sehr auf die Tränendrüse drücken aber allgemein
Just Mercy [Netflix]
Der Film erzählt die wahre Geschichte des schwarzen Walter McMillian der zu Unrecht des Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt wird. Der ebenfalls junge schwarze Anwalt Bryan Stevenson versucht McMillian aus dem Gefängnis zu befreien was aber in der rassistischen Gegend um Alabama als schwierig. Solch eine Geschichte hat man (leider) schon oft genug gesehen aber trotzdem hat mir der Film gefallen. Auch hier, trotz der Länge funktioniert der Film vorallem durch die Dialoge. Keine große Langeweile oder künstlich gestreckte Szenen. Einzige was ich gern anders gesehen hätte, wäre das Jordan und Foxx ihre Rollen getauscht hätten. Foxx bekommt hier leider zu wenig Screentime, als Anwalt hätte das alles noch etwas mehr gewirkt. Aber im Ganzen, guter und wichtiger Film mit einem wichtigen Thema.
Out of Play – der Weg zurück [Netflix]
Wieder ein typischer „ich bin am Ende Typ der mit Hilfe von Sport ins Leben zurück findet“ könnte man hier denken. Hier geht’s um den ehemaligen Basketball Spieler Jack Cunningham der depressiv auf dem Bau arbeitet und zu viel Alkohol konsumiert und durch einige Umwege ein College Basketball Team übernimmt und diese wieder in die Spur bringen soll. Man denkt erst es geht hauptsächlich um die Spieler aber nein, der Film nimmt dann eine andere Wendung und die Spieler sind mehr oder weniger „egal“. Hier geht’s mehr um Cunningham und seine Gründe wieso er so ist und seinen Weg zurück ins Leben. Ich mag Affleck und auch hier bietet er eine solide bis sehr gute Leistung, der Rest des Casts ist da nur Beiwerk aber geht trotzdem völlig ok. Schöner und emotionaler aber doch ab und zu klischeehafter Film den man sich gern geben kann.
Pamela – Eine Liebesgeschichte [Netflix]
Schöne Dokumentation über das Leben von Pamela. Finde die haben hier einen guten Weg getroffen neutral und ehrlich den Werdegang zu beschreiben. Ich mag Pamela und dachte immer sie hatte viel Glück im Leben aber hier kommen schon einige Sachen raus die ich nicht gedacht hätte. Sehr sehr ehrliche Dokumentation in der Pamela wirklich viele Einblicke in ihr Leben und auch ihre Entscheidungen im Leben gewährt. Pamela hat die Doku wohl auch gemacht da sie über die Serie von ihr und Lee alles andere erfreut war und sie wollte ihre Sicht der Dinge darstellen. Finde das hat sie mit Netflix sehr sehr gut hinbekommen.