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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Jumanji The Next Level (Amazon per Leihe) - Leider nicht so gut wie der Erste. Die erste Hälfte war einfach zu bemüht. Die Grundidee war gut, aber die Umsetzung weniger. Dafür gibt es doch einige Indy-Vibes. In der zweiten Hälfte erreicht der Film imo die Klasse des Vorgängers und wird immer besser. Das Finale war wirklich gut :fauli: 8/10

    Street Fighter Assassin's Fist
    (Amazon Prime) - Gar nicht mitbekommen, dass es eine neue Verfilmung gab :D Nun ja, der Film ist eigentlich gar nicht mal sooo schlecht. Es geht um Ryus und Kens Ausbildung und um das Leben ihres Ausbilders Gouken. Das Problem: der Film befasst sich ausschließlich damit und geht fast 2,5h. Das heißt besonders viele Charaktere aus den Spielen tauchen nicht auf. Die Verfilmung ist aber schön stimmig geworden. Die wenigen Kämpfe sind gut gemacht, die Effekte schwanken dagegen sehr stark. Was gar nicht geht sind die Perücken :fp: Kann man trotzdem gucken. 6/10
     
    They Shall Not Grow Old (Geliehen/Amazon Prime)

    Faszinierender Einblick in den ersten Weltkrieg, beeindruckend restauriert und erzählt. Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass es sich dabei um Filmaufnahmen und einem Ereignis handelt, welches bereits 100 Jahre zurückliegt. So gut wie jeder Augenzeuge dieser Zeit dürfte mittlerweile verstorben sein, die im Film verwendeten Erzählungen sind ebenfalls schon viele Jahre alt. Die damalige Zeit ist deshalb heute nur noch schwer greifbar, man kennt sie aus Stummfilmen und überspulten Clips, die oft viel zu schnell ablaufen. Um so krasser ist es dann, wenn man in der Doku plötzlich in die restaurierte und aufgearbeitete Fassung gesogen wird, und man sich vorkommt, als hätte man gerade 'ne Zeitreise gemacht. Absolut verblüffende, wuchtige und natürlich auch einprägsame Doku. Allerdings auch nichts für Leute mit schwachem Magen.


    Habe ich mir gestern auch angeschaut und bin ebenso begeistert von der Doku.

    Als das Bild vom überspulten 1:1 s/w Bild in die überarbeitete 16:9 Farbfassung zoomte, hab ich ne Gänsehaut bekommen. Einfach krass, wie sehr sich von einem Moment auf den nächsten, die Perspektive änderte. WOW!

    Wer etwas für diese Zeit übrig hat, MUSS hier unbedingt reinschauen.
     
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    Der Film erzählt die Geschichte des dänischen Radiojournalisten Poul Brink, der bei Recherchen über den Absturz einer B-52 nahe der Thule Air Force Base in Grönland im Jahr 1968 eine Menge Ungereimtheiten bei der offziellen Darstellung der Regierungen Dänemarks und der USA feststellt. Auffallend ist zum Beispiel die Tatsache, dass viele der dänischen Arbeiter, die damals beim Unglück geholfen haben, erkrankt sind. Pouls Interesse ist geweckt und setzt alles daran die wahren Hintergünde des Absturzes zu ergründen. Dabei legt er sich nicht nur mit Vertretern der dänischen Regierungen an, sondern fängt auch an den USA unangenehme Fragen zu stellen. Selbst als er unter Druck gesetzt wird weicht er nicht von seinem Vorhaben ab. Der Film ist wirklich gut gemacht und bleibt dabei recht Nahe an den wahren Begebenheiten. Mehr Infos zum Hintergrundthema des Films findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Absturz_einer_B-52_nahe_der_Thule_Air_Base_1968

    (9/10)
     
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    Regisseur Walter Hill transportiert die Geschichte von Akira Kurosawas "Yojimbo - Der Leibwächter" in die USA der Prohibitionszeit der 30er. In einem Kaff in Texas, nahe der mexikanischen Grenze, rivalisieren zwei Gangs um die Vorherrschaft der Region. Eines Tages taucht "John Smith" (Bruce Willis) auf und versucht, in Hoffnung auf schnelles Geld, die beiden Gangs gegeneinander auszuspielen. Der Film ist eine Kombination aus Gangsterfilm, Drama, Western und Actionfilm, vom letzteren gibt es reichlich zu bestaunen. Vor allem dann wenn John Smith seine beiden Colts auspackt und die bösen Jungs reihenweise über den Jordan schickt. Weiterhin zu sehen sind Christopher Walken, William Sanderson und Bruce Dern. Kurzweiliger, bleihaltiger Streifen!



    (9/10)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Das perfekte Geheimnis

    Meine Frau wollte den gestern gucken, meine Preferenz sind solche Filme eher nicht. Das liegt hier schon an Elyas M'Barek, der mir irgendwie wie der neue Schweiger/Schweighöfer des deutschen Films vorkommt...

    Nach einem etwas seichterem Beginn kommt der Film in Fahrt, kombiniert ab der Mitte teils sehr ernste Momente mit Situationskomik. Während des Schauens ist mir das nicht negativ aufgefallen, irgendwie passt es.

    Ganz allgemein habe ich nach dem Schauen einige Dinge schon hinterfragt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei 7 Personen, davon 3 Paaren, an einem Abend wirklich alle Geheimnisse ans Licht kommen? Während des Schauens hat man für diese Gedanken aber nicht viel Zeit, denn der Film legt ein ordentliches Tempo bei den Ereignissen vor.

    Das Ende des Films konnte mich nicht ganz überzeugen. Im wahren Leben wären hier sicher viel tiefere Gräben zwischen allen Beteiligten gewesen. Aber gut, ein "Happy End" lässt den Zuschauer zufriedener zurück...

    Insgesamt aber ein erstaunlich kurzweiliger Film, der zumindest während des Schauens nicht viel Zeit für Fragen aufkommen lässt.

    8,5/10
     
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    Michael Mann hat ein Faible für Filme, die das Verhältnis Gangster vs. Cop zum Thema haben (man nehme nur sein Meisterwerk "Heat"). Für "Public Enemies" hat er sich die Geschichte von John Dillinger (Johnny Depp) ausgesucht, wohl einer der berühmtesten Gangster der USA der 20er/30er-Jahre. Mit seinen Kumpanen, u.a. Babyface Nelson (sehenswert gespielt von Stephen Graham), überfällt er eine Bank nach der Anderen uns sorgt für Angst und Schrecken. Das "Bureau of Investigation" (so hieß das FBI damals) versucht andererseits ihm und seiner Bande den Garaus zu machen. Angeführt von Melvin Purvis (Christian Bale) setzen sie alles daran, den "Staatsfeind Nummer 1" Dillinger dingfest zu machen bzw. zu eliminieren. Dabei inszeniert Mann ein durchaus sehenswertes "Katz und Maus"-Spiel samt sehenswerter Actionszenen und Schießereien, die auch vor "grauenhaften" Szenen nicht zurückschrecken. Leider zieht sich der Film in der zweiten Hälfte etwas, dennoch sehr gut gemacht und immer wieder sehenswert.

    (8/10)
     
    Underwater (Amazon Video)

    Hat mich unerwarteterweise voll abgeholt. Hatte eigentlich schon befürchtet, dass es so ein Käse wie Life wird, mit 'ner Crew aus komplett Schwachsinnigen, die sich mit einer frustrierenden Inkompetenz durch den Film bullshitten. Stattdessen bricht bereits nach wenigen Minuten das Chaos los, gefolgt von einer permanenten Eskalation bis zum bitteren Ende. Das Setting ist aber auch einfach sehr unverbraucht, die Wassermassen sind eine ständige Bedrohung und die Lovecraft-Elemente beeindruckend umgesetzt. Außerdem war das Tech-Design richtig geil, hätte teilweise auch 'ne Anime-Verfilmung sein können. Hat mir wirklich gefallen, nach dem Schauen sogar direkt nochmal auf Blu-ray bestellt.


    Terminator: Dark Fate (Amazon Video)

    Absolut belangloser Film. Dabei war Grace noch so mit die interessanteste Figur im Ganzen. Einen eigenständigen Film mit ihr oder gar in der leider nur kurz angeschnittenenen Zukunft, wäre wahrscheinlich richtig interessant geworden. Aber dass sie da wieder diesen ganzen (altersschwachen) Ballast der frühen Filme reinpacken müssen. Wieder Arnie, mit der Brechstange in den Film geschrieben. Hamilton, die komplett fehl am Platz wirkt. Einen völlig blassen John Connor-Ersatz mit Dani. Ein Terminator, der nein was für eine Überraschung, diesmal fest UND flüssig ist. Geh mich ab jetzt weg mit Terminator. Die Reihe ist nur noch Bankrott. Terminator 1 und 2, alles andere war ein Fehler.


    VFW (Amazon Video)

    Schrottfilm. Extrem diletantische Hommage auf Assault on Precinct 13. Alles an diesem Film ist peinlich, die Dialoge, die Action, die Figuren, wirklich alles ist schlecht. Und da hat man schon mal einen David Patrick Kelly in seinem Film und dann wird der so dermaßen verheizt. Stellen ein paar Neonröhren in die Ecke, klimpern ein paar Tasten auf dem Synthesizer, und meinen die wären 80s as fuck. Jesus war mehr Carpenter als diese Kacke. Die Leihgebühr war zwar nur 97 Cent, aber der Film wirkt auch, als wäre er für's gleiche Geld gedreht worden.


    The Eyes of my Mother (Netflix)

    Äußerst morbides Horror-Drama, sehr entrückt und befremdlich. Mit einer Laufzeit von gerade einmal 76 Minuten auch nicht zu lang. In gespenstischem Schwarz-Weiß gefilmt und mit einer unangenehmen Ruhe inszeniert, ist der Film allerdings auch nichts für Jedermann.


    The Quiet Earth (Blu-ray)

    Recht vergessener Sci-Fi-Klassiker aus Neuseeland. Ein Mann wacht auf und ist anscheinend der letzte Mensch auf Erden. Ich hab den Film als Teenager irgendwann mal im Nachtprogramm auf ARD oder ZDF gesehen und fand den irgendwie cool. Aber ich fand damals auch The Andromeda Strain schon cool, was jetzt auch nicht gerade als Spektakel durchgeht. Auf jeden Fall ein sehr chilliger aber auch atmosphärischer Film. Und auch beeindruckend, wie sie die menschenleere Welt damals 1985 fehlerfrei umsetzen konnten, ohne das im Hintergrund irgendwo mal ein Auto, Mensch, Flugzeug oder Vogel durch's Bild spackt.


    Blue is the Warmest Color (Netflix)

    Mitreißendes Liebesdrama mit großartiger Schauspielleistung. Bei 3 Stunden Laufzeit gefühlt vielleicht eine Stunde zu lang, allerdings hätte dann womöglich auch einfach etwas gefehlt. Generell wirkt der Film aber sehr natürlich, vor allem bei seinen Figuren und besonders der Protagonistin. Da wird geschmatzt beim Essen, die fettigen Haare gekratzt oder durch den Mund geatmet. Und wenn Leute weinen und streiten, dann wird Rotz und Wasser geheult und nicht nur eine einzelne Hollywood-Träne aus dem Auge gepresst.


    The Bad Batch (Netflix)

    Schrullig-bunte Wüsten-Dystopie mit überraschender Nebenbesetzung. Da hat man plötzlich einen Momoa, Keanu Reeves oder Jim Carrey rumspringen, auch wenn man die letzten beiden erst beim zweiten Hinschauen richtig erkennen kann. In seinem Szenario zwar comichaft, ist der Film an sich auf weiter Strecke allerdings recht ereignislos. Mehr Entdeckungsreise als Erlebnisabenteuer, aber trotzdem anders genug um zu unterhalten. Für einen Indie-Film völlig okay.


    The Lodge (Amazon Video)

    Vorhersehbare Grusel-Kiste, größtenteils öde und auf weite Strecken sogar richtig nervig. Der Twist am Ende ist so lame und offensichtlich, und eigentlich will man nur, dass am Ende jeder für seine Dummheit 'ne Kugel in den Kopf bekommt.


    Dune (Blu-ray)

    Wirklich lange Zeit vor mir hergeschoben, auch weil der Film zumindest hierzulande komplett in die Tonne gepublished wurde. Selbst auf Amazon Video gibt's das Ding nur mit deutschem Ton zu kaufen. Jedenfalls dank UK-Import nun endlich gesehen und was soll man groß sagen? Optisch ist der Film echt 'ne Wucht. Mal abgesehen von den teils schäbigen Greenscreen-Effekten sind die Kulissen, die Kostüme und die allgemeine Atmosphäre mehr als beeindruckend. Die Handschrift von Lynch ist sogar noch in leichten Zügen zu erkennen, das permanente Brummen und Brodeln im Hintergrund, die bedrückende Ausleuchtung und die immer etwas seltsam wirkenden Kameraeinstellungen.

    Die Story ist allerdings 'ne komplette Bruchlandung. Als hätte man eine gesamte Serie von mehreren Staffeln auf etwas mehr als 2 Stunden zusammengeschnitten. Die Handlungssprünge sind teilweise so enorm, dass der Film oft wie kaputt wirkt. Dazu kommt ein fast schon befremdlich wirkender Einsatz von inneren Monologen diverser Figuren, der immer wieder die erzählerische Perspektive bricht. So was macht in Buchform einfach mehr Sinn. Wirklich schade für diese eigentlich großartige Vision. Hoffen wir mal, dass der Villeneuve-Film dem Ganzen gerechter wird.


    Mortal Engines (Amazon Prime)

    Eine weitere belanglose Effekte-Schlacht. In einem eigentlich interessanten Szenario schafft es der Film in keiner Minute seiner zwei Stunden Laufzeit, auch nur einen Fick auf die Figuren geben zu lassen. Wirklich jeder ist egal und man fühlt sich beim Schauen eher so, als würde man gerade den letzten Teil einer Trilogie sehen, ohne aber die Vorgänger zu kennen. Dadurch sind gerade die "emotionalen" Elemente völlig unverdient und geradezu wirkungslos. Als hätte man ein paar Eckpunkte in einen Computer eingegeben und heraus kam dieser seelenlose Streifen.


    The Greasy Strangler (Amazon Video)

    Absurd, bekloppt, assig, kreativ, versaut und richtig schön hässlich. Selten bei einem Film so hart gelacht in letzter Zeit. Wer allerdings schon den Trailer nicht aushält, der sollte um das Ding ein Absperrband ziehen. Love it or hate it hoch 10.


    Freaks - Du bist eine von uns (Netflix)

    Die deutsche Anwort auf X-Men, locker-flockig wie 'ne Palette Ziegelsteine und auf kleinster Flamme inszeniert. Man könnte diesen Film leicht als gescheitert betrachten, allerdings hilft hier vielleicht ein wenig Kontext. Der Film ist unter anderem vom Kleinen Fernsehspiel des ZDF produziert. Wer irgendwann einmal einen Film aus dieser Reihe gesehen hat, der sollte nun eigentlich genaue Vorstellungen der Dimension von Freaks haben. Rammbock, der "erste deutsche Zombiefilm" war zum Beispiel auch ein Film für das Kleine Fernsehspiel. Das sind in erster Linie vom Öffentlich Rechtlichen finanzierte Genre-Experimente, um ein kleines Gegengewicht zum allgemeinen Krimi/Tatort-Einerlei zu bilden. So was dann groß auf Netflix zu bringen, mit energetischem Trailer und allem, lässt wahrscheinlich viele unterwältigt zurück. So was als deutsche Produktion zu sehen ist aber trotzdem immer wieder faszinierend. Kann man sich aber auch komplett schenken.


    Kingsmen: The Golden Circle (Netflix)

    Halbwegs solide Fortsetzung des größtenteils soliden Vorgängers. Ohne den ersten Film würde man allerdings auch hart auf dem Schlauch stehen. Und leider noch mehr als im Vorgänger überwirft sich der Film mit weiteren unnützen Figuren und Nebenplots, die alle am Ende kaum bis gar keine Rolle spielen. Und der Bösewicht ist leider recht schwach. War okay, mehr aber auch nicht. Ich frage mich allerdings, warum wieder so gut wie alle weiblichen Rollen zum Wegwerfen geschrieben wurden.


    An Evening with Beverly Luff Linn (Blu-ray)

    Nachdem mir Greasy Strangler so gut gefallen hat, wollte ich auch noch den neusten Film des Regisseurs sehen. Der scheint hier allerdings kein Release bekommen zu haben, deswegen musste wieder der UK-Import ran. Der Film ist zwar mindestens genau so absurd und bescheuert, allerdings weniger assig. Im Grunde eine romantische Komödie, die am Ende sogar richtig rührend wird. Und wie cool ist überhaupt Aubrey Plaza?


    The Hunt (Blu-ray)

    Blutige Satire der aktuellen politischen Lage in den USA. Betty Gilpin außerdem Highlight und absolut fantastisch in ihrer Rolle. Der Film verrät ihre Position in dem Ganzen bewusst bis zum Schluß nicht und generell ist der Streifen einfach nur verdammt smart geschrieben. Und neben all dem ist The Hunt auch noch eine extrem unterhaltsame Horror-Komödie.


    Good Time (Amazon Prime)

    Vom selben Regie-Duo wie Uncut Gems und nicht minder mitreißend. Ohne einen Moment Ruhe erzeugt der Film beinahe schon Panikattacken und eskaliert in jeder Minute weiter und weiter. Mit einem großartigen Robert Pattinson schaut man gebannt zu, wie sich seine Figur immer weiter in die Scheiße reitet und hilflos aber mit List versucht, dem Pech zu entkommen. Kann ich absolut jedem empfehlen, der schon Uncut Gems mochte. Vor allem dürfte das siffige und düstere Großstadt-Setting hier weitaus mehr Leute ansprechen, als die engkreisige Diamanten-Jagd in Uncut Gems. Und es ist auch noch umsonst auf Prime. Anschauen!


    Summer of 84 (Netflix)

    Komplett spannungsbefreiter Serienkiller-Thriller, eingepackt im obligatorischen 80s-Setting. Zwar suhlt sich der Film nicht in seiner 80er-Nostalgie, lässt allerdings auch in allen anderen Bereichen komplett den Charme vermissen. Die Hauptfiguren sind allesamt unsymphatisch und die Dialoge zum Zähneknirschen peinlich. Das Ende will dann schocken, hätte mir aber egaler nicht sein können. Pure Zeitverschwendung.


    The Equalizer 1 und 2 (Netflix)

    Hab eigentlich nicht viel erwartet, aber der erste Film war schon echt gut. Zwar hätte es die schmalzige Endszene nicht gebraucht, aber ansonsten war das Teil absolut schnörkellos und ohne unnötigen Ballast erzählt. Die Figur von Denzel Washington ist unglaublich faszinierend und seine Überlegenheit immer wieder überraschend und sehr befriedigend. Leider ist der Nachfolger bis auf ein paar Actionszenen komplett für die Tonne. Mit gestelzter Handlung, egalen Figuren und sentimentalem Schmalz überladen, eiert der Film größtenteils vor sich her, kommt eigentlich kaum in Fahrt und verkackt am Ende auch noch das Finale.
     
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