Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wir haben gestern geschaut..

den rest von umbrella Staffel 2... sehr gut. Bleib dabei.. Staffel 2 besser als Staffel1. Wenns keine Staffel 3 gibt...hätte ich kein Problem mit.

Underwater - ich fand ihn ganz gut...
das ganze hätte fast genauso im weltall mit aliens funktioniert - das große Monster ist aber leider nicht cthulhu wie hier einige behauptet haben. Der Film bietet nicht den Wahnsinn den man erwarten würde.. es ist halt nur ein wirklich großes Monster.

21Bridges - abgesehen davon das titel nur 0.0001 Promille mit der Geschichte am Rande zu tun hatte - ganz guter Film, aber nach 15 Minuten sagst du "Ich wette das kommt so und so"... und so kommt es dann auch. Viele bekannte Schauspieler. Achtet drauf.. jeder schuss vom Helden ein headshot.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde den Part zu Underwater mal in Spoiler-Tags packen. Mich hat gerade der Teil, weil ich ihn nicht erwartet habe, gefreut und es hätte mich sehr geärgert, wenn ich das vorher gelesen hätte.

In meinen Augen ist das nicht der klassische Lovecraft-Cthulhu, aber man hat sich da trotzdem ganz gut dran bedient und das halt auch gewollt. Da wir eh vorerst keine Big Budget Lovecraft Adaption sehen werden, nehme ich das aber gerne so mit. :D
 
Ich würde den Part zu Underwater mal in Spoiler-Tags packen. Mich hat gerade der Teil, weil ich ihn nicht erwartet habe, gefreut und es hätte mich sehr geärgert, wenn ich das vorher gelesen hätte.

In meinen Augen ist das nicht der klassische Lovecraft-Cthulhu, aber man hat sich da trotzdem ganz gut dran bedient und das halt auch gewollt. Da wir eh vorerst keine Big Budget Lovecraft Adaption sehen werden, nehme ich das aber gerne so mit. :D

Definitiv. Das sollte besser nicht verraten werden.

Laut Regisseur war das aber Cthulhu. Etwas frei interpretiert, fand das trotzdem mega cool. Sie wollten wohl keine Lovecraft Geschichte erzählen, bediente sich aber dem Element.
 
Ja, eben. Es wurde in den Extras ja noch einmal explizit erwähnt. Wie gesagt, vielleicht nicht unbedingt das, was man

aus den Büchern kennt, aber für mich hat es den Film irgendwie ein wenig aufgewertet. :D Fand den aber eh grundsolide.
 
The Informer (Amazon per Leihe) - Ehemaliger Soldat war im Gefängnis wegen Totschlags. Nun arbeitet er fürs FBI um die polnische Mafia in NY zu unterwandern.
The Informer macht wenig neu, aber das Gebotene ist auf einem derart hohem Niveau, dass ich den Film bedenkenlos empfehlen kann. Flotter Einstieg, toll besetzt, sehr spannend und hervorragend gefilmt. Sehr atmosphärisch! Einer der besten Undercover-Thriller. 9/10
 
Hanna (Wer ist Hanna?) (Blu-ray)

Weil ich der Amazon-Serie mal 'ne Chance geben wollte, hab ich als Vergleich vorher noch mal den Film rausgekramt. Als recht lauwarmen Action-Thriller in Erinnerung, hat sich der Eindruck nach erneutem Anschauen nicht groß verändert. Man merkt, dass der Regisseur mit dem Genre überfordert war. Die Action-Sequenzen sind schlecht gefilmt und geschnitten, es gibt seltsame Zeitsprünge und Ortswechsel, und generell wirkt es einfach so, als hätte man alles schnell hinter sich bringen wollen. Die Produktion scheint allerdings ebenfalls ein einziges Chaos gewesen zu sein. Die Serie hingegen hab ich nach zwei Folgen wieder abgebrochen, hier scheinen die selben Probleme wie mit dem Film, bloß auf Serienlänge gestreckt.


Don't Breath (Blu-ray)

Auf Links gekrempelte Home-Invasion, der trotz Twist in der Mitte recht schnell der Pfeffer ausgeht. Ab der dritten oder vierten "Wir schleichen jetzt wieder leise vor dem Bösewicht davon und enden in einem Jump-Scare"-Sequenz hab ich innerlich schon die Beine hochgeklappt. Wie man aus der bröseligen Idee noch einen Nachfolger spinnen will ist mir wirklich schleierhaft.


Ready or Not (Geliehen/Amazon Video)

Hat mir richtig gut gefallen. Spielfreudige Horror-Komödie mit einer großartigen Hauptdarstellerin, derb-schwarzem Humor und blutiger Action. Absolut empfehlenswert.


Logan's Run (Blu-ray)

Ich mag ja diese ollen Sci-Fi-Filme, bei denen Kulissen und Panoramen noch aus Pappe und Lichterketten, Folie und Plastikröhren bestehen. Und wenn man "dank" HD-Bild nun die Fäden und Drähte noch deutlicher sehen kann, und das Kamerateam in der Reflexion, und das grobe Matte Painting im Hintergrund. Von Logan's Run hatte ich nur noch den Anfang in Erinnerung und wahrscheinlich auch zurecht.

Ist die Vision der Zukunftsstadt und ihrer Bewohner immer noch faszinierend, kippt der Film ab der Flucht aus der Eishöle in trostlose Langeweile und schwülstigem Kitsch über. Spätestens wenn Ustinov mit seinen Katzen auf den Plan tritt, und auf wirre und verwirrte Weise vor sich hinimprovisiert, hat meine Aufmerksamkeit die Tragflächen eingeklappt. Mit dem ganzen Schmalz des Finales hätte ich dann glatt 'nen Donut-Shop aufmachen können. Trotzdem noch ein faszinierender Klassiker. Könnte Villeneuve von mir aus auch remaken, wenn er demnächst mal nichts zu tun hat.


Rambo: Last Blood (Blu-ray)

Altersschwaches und überflüssiges Finale der Rambo Reihe. Ich bin jetzt zwar nicht der größte Rambo Fan, aber zumindest Teil 1 und 4 weiß ich aus jeweils unterschiedlichen Gründen zu schätzen. Last Blood hingegen ist formgestanzter Action-Schlock, der weder eine packende Geschichte (wie in Rambo 1) noch einen kompromisslosen Fetzenflug (wie in Rambo 4) vorweisen kann. Stallone baut mittlerweile auf seiner Bilderbuchfarm ökologische Selbstjustiz an und versucht sie jenseits der Grenze, auf dem Markt von El Kartello de la Prostituto kistenweise an finstere Schmierlappen zu verkaufen. Den Film über verfolgen wir ihn beim stetigen Pendeln zwischen den Orten und wie er am Ende einer Delegation aus schießwütigen Idioten einen Rundgang durch seine Produktionsstätte ermöglicht.


The Old Guard (Netflix)

Mal wieder so ein Film, der als (Mini-)Serie wohl weitaus besser funktioniert hätte. Gerade weil ich die Prämisse wirklich spannend und die Charaktere echt interessant fand. Aber die Handlung hetzt leider von Schauplatz zu Schauplatz und gibt den Figuren kaum Zeit zur Entwicklung. Dabei waren gerade die ruhigeren Moment für mich die stärksten des Films. Im Serienformat hätte man hier weitaus mehr in die Tiefe gehen können. Zum Beispiel weitaus längere Sequenzen im Mittelalter und generell den Vorgeschichten der Guards. Ich bin aber trotzdem mal auf den zweiten Film gespannt.


Extraction (Netflix)

Ambitioniertes und auch beeindruckendes Action-Spektakel, vor allem für Netflix-Verhältnisse. Haut allerdings auch mit seinen sentimentalen Parts zu sehr auf die Kacke und reißt damit immer wieder unnötig die Bremse. 90 Minuten gesunde Non-Stop-Action wären echt mal 'ne Ansage gewesen. Stattdessen stopfen sie da noch so völlig überflüssige Sequenzen wie mit David Harbour rein. Der Junge war mir völlig egal, dem Script anscheinend auch. Hemsworth hätte auch 'nen Kleiderständer von A nach B extrahieren können. In einem möglichen Nachfolger aber bitte mehr von der Nik.


Bloodshot (Geliehen/Amazon Video)

Zunächst einmal eine Gedenkminute für alle, die für diesen Krempel zum Release damals 16 Euro gelatzt haben. Möge euer Geld in Frieden ruhen. Dank Prime-Aktion hat mich das Ausleihen zum Glück nur 97 Cent gekostet und selbst diesen knappen Euro hätte man am Ende wahrscheinlich sinnvoller investieren können. Ein strukturell völlig kaputter und billig wirkender Action-Schlock, der sichtlich unter seiner PG-13 Einstufung leidet. Keine Ahnung wie solche derangierten Filme am Ende immer wieder das Tageslicht erblicken, Geldverschwendung auf höchster Stufe. 45 Millionen Dollar für kompletten Unsinn.


The Platform (Der Schacht) (Netflix)

Horror-Thriller mit einer spannenden Prämisse, der allerdings auch keinen Hehl um seine ausgeprägte Gesellschaftsktitik macht. Das Konzept ist außerdem so simpel aber effektiv, dass mich nicht wundern würde, wenn davon in ein paar Jahren ein US-Remake um die Ecke kommt.


Ad Astra (Geliehen/Amazon Video)

Genau mein Scheiß. Slow-burning Sci-Fi-Drama, wuchtig und träge, brodelnd, aber immer spannend und in Bewegung. Von seiner Grundstruktur her ein bisschen wie Apocalypse Now in Space. Mit zunehmender Reise und Entfernung beginnen alle bekannten Werte und Strukturen sich aus den Halterungen zu lösen. Man spürt zunehmend die Leere des Alls, die Verlorenheit und dass der Mensch am Rande des Sonnensystems zu weit weg von Allem ist. Brad Pitt außerdem großartig in seiner Rolle, wirklich interessant gespielt, sehr gefasst aber unter der Schale voller Emotion. Richtig geiler Film, wird auf jeden Fall noch auf Blu-ray für die Sammlung gekauft.


mid90s (Amazon Prime)

Überraschend authentisch wirkende Momentaufnahme der 90er in den USA. Allerdings ohne dabei großartig die Retro-Schiene zu fahren und permanent Kult-Objekte in die Kamera zu halten. Sehr natürlich gefilmt und gespielt, gerade vom Hauptdarsteller, den ich zuvor schon in "The Killing of a Sacred Deer" großartig fand. Unterhaltsam und ohne großen Hollywood-Kitsch, kann ich echt empfehlen und bei weitem nicht so assig wie z.B. Kids.


Knives Out (Geliehen/Amazon Video)

Auf den Spuren von Agatha Christie versucht man sich hier an einem bunten und spielfreudigen Whodunit. Der recht unspektakulären Ausgangslage steht ein immenser Cast aus Bekannten und Talentierten gegenüber, von dem sichtlich jeder seinen Spaß hat. Leider erlaubt sich der Film in der Mitte einen Twist im Storytelling, welcher im Grunde jeglichem Zauber der nachgeeiferten Vorbilder komplett die Luft abschnürt. Die "Enthüllung" am Ende war dadurch nicht unbedingt vorhersehbar, aber einfach nur egal, weil der eigentliche Mord immer weiter zur Nebensache wurde. Da schaue ich lieber noch mal "Tod auf dem Nil" oder "Das Böse unter der Sonne", obwohl schon zig mal gesehen und der Täter bekannt, immer noch spannender und besser konstruiert.


Polar (Netflix)

Ich dachte ja, da erwartet mich jetzt was weiß ich für 'ne Gurke. Aber am Ende war der Film überraschend okay. Auch hier, als Mini-Serie wäre er wohl weitaus besser aufgehoben. Gerade im letzten Drittel wirkt alles zu stark zusammengekürzt, zu überstürzt im Finale. Dabei fand ich die Welt und seine Figuren wirklich unterhaltsam, die Action-Sequenzen mehr als solide und würde mich über einen Nachfolger sogar freuen. Der Mikkelsen passt auf die Rolle außerdem wie Arsch auf Eimer.


I Am The Pretty Thing That Lives In The House (Netflix)

Wunderschön gefilmter, verschrobener und extrem spannender Grusel-Film im kleinen Rahmen. Schauplatz ist ein Haus, größtenteils eine Person und mehr nicht. Mit ruhigen und langsamen Bildern wird hier die Schlinge immer weiter zugezogen, bis man von bereits gewöhnlichen Dingen im Hintergrund beunruhigt wird. Der Regisseur ist der Selbe wie vom von mir zuletzt gelobten "Die Tochter des Teufels", und in etwa den selben Stil darf man hier auch erwarten, wenn auch noch ein wenig gemächlicher. Hier wird vor allem Wert auf Atmosphäre gelegt, keine Jump-Scares, kein treibender Plot. Dafür aber viel Kulisse und vor allem Sound. Man sollte den Film auf jeden Fall mit Kopfhörern oder ausreichend Surround hören. Die Geräuschkulisse in dem Film, z.B. das kleinste Knacken und Knistern des Hauses, ist verdammt gut eingesetzt und abgemischt.


Hacksaw Ridge (Netflix)

Wie eigentlich alle Gibson-Filme, hochkompetent in Erzählung und Inszenierung. Wobei Hacksaw Ridge für meinen Geschmack dann doch eher am unteren Ende seiner Filmografie landet. Viele Elemente im Film sind leider zu hanebüchen oder konstruiert, und vom patriotischen Kriegshelden-Schmalz gegen Ende bin ich noch nie ein großer Fan gewesen. Dabei ist das Schauspiel durch die Bank weg großartig und die Schlachtszenen schonungslos. Bloß am Ende leider mehr glorifiziertes Märchen als realistisches Kriegsdrama. Was halt im Gegensatz zu einem Apocalypto oder Braveheart etwas stärker in's Gewicht fällt, da es sich ungeniert mit den Federn einer "wahren Geschichte" schmückt.


Looper (Netflix)

Etwas schrulliger Zeitreise-Thriller, der mich allerdings aufgrund seiner recht lustlosen Zukunftsvision weitestgehend kalt gelassen hat. Die Idee ist da, die guten Ansätze auch, aber der Film wirkt irgendwie zu limitiert. Die Schauplätze waren allesamt langweilig, das Telekinese-Element fand ich sehr hineingezwängt und ab der Farm kommt die Story fast zum Stillstand. Dabei hab ich nicht mal ein großes Spektakel erwartet, aber alles war mir irgendwie zu monoton gespielt, zu stoisch, zu grau in grau. Der Schauspieler des Jungen war allerdings super. Wie er dem Gordon-Levitt auf der Treppe das Handzeichen zum Abknallen gibt. Okayer Film, mehr nicht.


Outland (Blu-ray)

Lange vor mir hergeschoben, vom Freund sogar empfohlen, aber irgendwie immer wieder liegen gelassen. Und um ehrlich zu sein ist mir auch Connery als Lead einfach recht egal. Vor allem weil er seit James Bond schon ausschaut wie 'ne Ledertasche mit zu viel Körperbehaarung. Und Connery war jetzt im Nachhinein auch nicht wirklich der Glanzpunkt von Outland. Das mag für den ein oder anderen anders sein, aber mir haben dann doch die Kulissen, die Atmosphäre und die sehr an das Alien-Universum erinnernde Welt mehr zugesagt. Schmutzige Sci-Fi-Industrie, jegliches Design auf Nutzen und nicht auf Look getrimmt, alles wirkt abgegriffen, krächzt und klickert vor sich hin, Rauch und Schweiß, Röhrenmonitore und archaische Computer-Interfaces. Die Außenansichten mit ihren Matte Paintings und Modellen sind richtig geil, und wer nur einen Funken für diese Art von Sci-Fi übrig hat, der sollte sich Outland auf jeden Fall geben. Zu schade bloß, dass die anfangs recht spannende Story in einem bemühten und zähen Action-Finale endet.


They Shall Not Grow Old (Geliehen/Amazon Prime)

Faszinierender Einblick in den ersten Weltkrieg, beeindruckend restauriert und erzählt. Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass es sich dabei um Filmaufnahmen und einem Ereignis handelt, welches bereits 100 Jahre zurückliegt. So gut wie jeder Augenzeuge dieser Zeit dürfte mittlerweile verstorben sein, die im Film verwendeten Erzählungen sind ebenfalls schon viele Jahre alt. Die damalige Zeit ist deshalb heute nur noch schwer greifbar, man kennt sie aus Stummfilmen und überspulten Clips, die oft viel zu schnell ablaufen. Um so krasser ist es dann, wenn man in der Doku plötzlich in die restaurierte und aufgearbeitete Fassung gesogen wird, und man sich vorkommt, als hätte man gerade 'ne Zeitreise gemacht. Absolut verblüffende, wuchtige und natürlich auch einprägsame Doku. Allerdings auch nichts für Leute mit schwachem Magen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plötzlich papa (im tv)

muss erstmal meine tränen abwischen, die franzosen haben es einfach drauf und dann auch noch mit meinem lieblingsschauspieler. Der film besitzt so eine lebensfreude, wahnsinn wie der hauptdarsteller es schafft einen mitzureißen, ganz großes französisches kino zwischen drama und köstlichem humor. Und mich hat der mindfuck am ende erwischt, hab es ganz anders erwartet. :traurig: Und das andere hätte es auch nicht besser gemacht.

wer den nicht kennt, anschauen, geht auch wenn man kein vater ist, es geht eigentlich um liebe und hingabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach gefühlten 200000 Stunden endlich hunters beendet.
Die einzige Folge in der was passiert ist wo der Typ in der ubahn explodiert.

Was für ein lahmer scheiß.
Jede Folge über 60 minuten die einem jeweils vorkommen wie 4 fucking Stunden.

Wobei man immer das Gefühl hat das jeden Moment endlich was cooles passieren könnte...
Vielleicht ist es ja auch das, das einem vorgaukelt das die Folgen unendliche Stunden lang sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deepfake hat halt den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass das Bildmaterial nicht hochaufgelöst dargestellt wird.

Gut, das stimmt wohl. Was ich aber in dem Film nicht verstehe - in anderen Filmen werden die (gealterten) realen Schauspieler genommen und es wird ein CGI Filter über Körper/Gesicht gelegt. Das sieht teilweise sehr gelungen aus wie bei The Irishman. Aber hier haben sie scheinbar die gesamte Figure animiert. Und da schlägt dann auch wieder voll das Uncanny Valley zu. Denn Programmierer haben ja mittlerweile gelernt, dass frühere CGI Figuren unnatürlich wirken, weil sie die kleinen Nuancen menschlicher Gestik nicht besaßen. Also bauen sie mittlerweile so viele davon ein, dass es überschießt und dadurch wieder vollkommen unnatürlich wirkt :D. Und wenn irgendwelche Nerds Nahkämpfe animieren, wo es da draußen so viele gute Martial-Arts Stuntmänner und Frauen gibt, bekomme ich das kotzen und gibt allein dafür schon mal Punktabzug.
 
Ich fand den jungen und komplett digitalen Will Smith ziemlich beeindruckend. Nicht immer perfekt, aber oft nah dran. Die Bewegungen sind auch tausend mal besser als bspw. digitale Figuren wie Agent Smith oder Neo.

Da merkt man einfach dass sich die Technik deutlich weiter entwickelt hat.
 
Bei Irishman fand ich es teilweise viel ungünstiger, dass man auf De Niro als Stand-In gesetzt hat, weil er sich wie ein alter Mann bewegt. Das hat sich dann viel mehr mit seinem jüngeren Aussehen gebissen. Gemini Man fand ich eigentlich grundsolide und technisch durchaus eindrucksvoll. Manchmal wirkten die Bewegungen total seltsam. Weiß nicht, ob das an der digitalen Nachbearbeitung liegt oder daran, dass die Reduzierung von 120fps einfach nicht so richtig funktionieren wollte.
 
Hamilton (Disney+)
Bei den Songs von Starlight express zieht sich mir alles zusammen und musicals stehe ich generell eher "skeptisch" gegenüber aber Hamilton hat mich total gecatched.
Tolle Choreographie und Bühne und die Musik ist richtig richtig gut. Also ich wurde echt überrascht und geflashed :D hat viel Spaß gemacht und die fast drei Stunden gingen vorbei wie im Flug.
 
Zurück
Oben