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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (7 Betrachter)

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Der dunkle Turm

Hat mir irgendwie gut gefallen. Die beiden Hauptdarsteller sind sowieso 1. Liga und spielen ihre Rollen super. Actionmäßig wird auch einiges geboten und die Erzählweise an sich ist auch völlig in Ordnung. Warum man aber, wenn man sich schon dafür entscheidet, nur einen Film zu drehen, auf 1,5 Stunden beschränkt, das ergibt imo nur wenig Sinn. Der Film könnte locker ne Stunde länger gehen. Das Ende wirkt dann regelrecht durchgepeitscht.

7/10
 
Ich habe die ersten vier(?) Bücher vor mehr als 20 Jahren gelesen und kann mich nur fragmentartig an den Inhalt erinnern. Ich hatte beim Gucken des Films auch nicht wirklich das Gefühl, die Verfilmung dieser Bücher zu schauen. Es fehlt unheimlich viel. Nichtsdestotrotz geht der Film für sich genommen schon in Ordnung.
 
Ich habe die ersten vier(?) Bücher vor mehr als 20 Jahren gelesen und kann mich nur fragmentartig an den Inhalt erinnern. Ich hatte beim Gucken des Films auch nicht wirklich das Gefühl, die Verfilmung dieser Bücher zu schauen. Es fehlt unheimlich viel. Nichtsdestotrotz geht der Film für sich genommen schon in Ordnung.
ja, weil der Film irgendwo zwischen Band 5 und 7 ansetzt :D
 
Ich habe die ersten vier(?) Bücher vor mehr als 20 Jahren gelesen und kann mich nur fragmentartig an den Inhalt erinnern. Ich hatte beim Gucken des Films auch nicht wirklich das Gefühl, die Verfilmung dieser Bücher zu schauen. Es fehlt unheimlich viel. Nichtsdestotrotz geht der Film für sich genommen schon in Ordnung.

Ich finde der Film wird in keiner Weise der Vorlage gerecht und ist dann wiederum nicht eigenständig genug, um als "freie Adaption" zu wirken. Der will so viel und kriegt so wenig hin. Man merkt, dass unter der Oberfläche eine epische Geschichte lauert, die aber lediglich angekratzt wird. Alles wirkt so überhastet, hektisch und auf Grund der Laufzeit wird alles klein und komprimiert erzählt, dass es irgendwie total plump und austauschbar wirkt.
 
Das macht der Film aber schon von der ersten Minute, vom ersten Trailer her, klar. Er will der monströsen Vorlage gar nicht mehr gerecht werden. Was daraus gemacht wurde, kann man kritisieren (hab ich ja letztlich auch), aber eine gewisse Eigenständigkeit würde ich ihm schon attestieren. Man muss die Romane nicht kennen, um den Film zu verstehen. Und ich persönlich mag es auch gar nicht so sehr, wenn in Filmen alles episch auserzählt wird. Ich mag es, wenn mit leichter Feder nur angedeutet, aber letztlich der Phantasie des Zuschauers überlassen wird. Klar, ich hab jetzt einfach den Vorteil, ich vergleiche nicht ständig mit der Vorlage, weil sie bei mir kaum noch existent ist. Aber ich schätze, der Film ist so weit entfernt von der Vorlage, dass man das selbst als Fan nicht mal müßte.

Ich hatte da eher keine große Erwartungshaltung und ich bin Fan der beiden Hauptdarsteller. Idris Elba muss nicht mal gut spielen, sondern einfach nur gut aussehen. Da bin ich schon glücklich! :)
 
Sehe ich etwas anders. Finde schon, dass er versucht der Größe der Geschichte gerecht zu werden, aber einfach kein Fingerspitzengefühl dafür an den Tag legt. Dass der Film keine richtige Adaption des Buches ist. Geschenkt. Dass man die Vorlage nicht kennen muss, ist für mich eine Grundvoraussetzung für eine gute Adaption.

Aber was hier auf die Leinwand gezaubert wird, wirkt auf mich einfach völlig verkrampft und unkontrolliert. Es mangelt an Vision. Dass man in einem 90 minütigen keine epische Geschichte erzählen kann, ist auch klar, aber dann muss man auch konsequenter sein und dass das so ist sehe ich, im Gegensatz zu dir, nicht. Da hat für mich leider auch Idris nicht wirklich geholfen.

Ich finde den Film jetzt nicht abgrundtief schlecht, sondern einfach absolut mittelmäßig und wie gesagt austauschbar. Gerade letzteres finde ich in Anbetracht des Potentials einfach bedauerlich.
 
Verkrampft und unkontrolliert kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Der Film stülpt der epischen Geschichte quasi eine 80er-Jahre-Action-/Fantasy-Film-Formel über und so fühlt er sich auch an. Sicherlich nicht wie der Beste seines Genres, aber eben mittelmäßig. Da gehe ich mit dir mit. Gerade dadurch, dass der Film nicht mehr versucht, in irgendeiner Weise der Vorlage gerecht zu werden, hat er sich eine gewisse Freiheit herausgespielt und die nutzt er schon, wenn auch nicht mit Bravour.
 
Ich finde den bestenfalls stilistisch ganz nett anzusehen und von der Inszenierung auch teilweise gelungen. Mit verkrampft und unkontrolliert meine ich eher die Produktion an sich, sprich, dass hier keine klare Vision verfolgt wird und man sich hier und da Elemente aus dem Buch greift und sie ausarbeitet, ohne dass das Gesamtbild stimmig für mich ist. Vielleicht ist das auch etwas harsch ausgedrückt und inkonsequent trifft es eher.
 
Naja, die Fans bekommen ja ihre Serie. Bin ich auch mal gespannt. Aber ob allein mehr Zeit es richten wird? King hat da ein wildes Durcheinander geschrieben, dass vielleicht gar nicht so gut als Film funktioniert, sondern besser als Fantasie in den Köpfen der Leser. Auch "Es" hat als Film ja viel komprimiert, aber da hat es gut geklappt.
 
Naja, die Fans bekommen ja ihre Serie. Bin ich auch mal gespannt. Aber ob allein mehr Zeit es richten wird? King hat da ein wildes Durcheinander geschrieben, dass vielleicht gar nicht so gut als Film funktioniert, sondern besser als Fantasie in den Köpfen der Leser. Auch "Es" hat als Film ja viel komprimiert, aber da hat es gut geklappt.

Ich will gar nicht alles aus der Reihe im Film sehen. Vieles will ich sogar gar nicht sehen, wie beispielsweise einen sprechenden Zug. Längere Laufzeit ist sicherlich nicht die alleinige Lösung, nur wenn diese sinnvoll genutzt wird. Und Es zeigt imo ganz gut, wie eine Adaption aussehen kann, bei der man der Vorlage gerecht wird und trotzdem nicht einfach platt kopiert. Zudem ist hier die Laufzeit durch das Strecken auf zwei Filme trotzdem deutlich länger und man weiß die Zeit auch zu nutzen.

@BitByter
Stimmt schon. Aber ich hege trotzdem die Hoffnung, dass die Serie besser wird, als der Film.
 
Der dunkle Turm

Hat mir irgendwie gut gefallen. Die beiden Hauptdarsteller sind sowieso 1. Liga und spielen ihre Rollen super. Actionmäßig wird auch einiges geboten und die Erzählweise an sich ist auch völlig in Ordnung. Warum man aber, wenn man sich schon dafür entscheidet, nur einen Film zu drehen, auf 1,5 Stunden beschränkt, das ergibt imo nur wenig Sinn. Der Film könnte locker ne Stunde länger gehen. Das Ende wirkt dann regelrecht durchgepeitscht.

7/10
Hab den auch vorgestern geguckt und fand den gut.

Geile Effekte, Ballerei, was will man mehr?
 
Wird wahrscheinlich nie geben, haben wir ja nun festgestellt. Vielleicht haben wir in 10 Jahren 3 oder 4 Umsetzungen mit völlig unterschiedlichen Betrachtungsweisen des Gesamtwerks. Fänd ich auch ganz reizvoll. Vielleicht auch ne Arthaus-Variante des ersten Buchs, in schwarzweiss, wo kein Wort gesprochen wird :D
 
Die Erfindung der Wahrheit

Ich liebe solche Filme und ich liebe Jessica Chastain. Deswegen schaue ich mir jetzt nach und nach alle Filme mit ihr an. Das hier ist wohl ihre Paraderolle. Sie spielt die toughe, durchsetzungsstarke und skrupellose Lobbyistin, die nur ein einziges Ziel kennt und deren persönliche Hintergründe bis zuletzt im Dunkeln bleiben aber nochmal anders als die Bin Laden-Jägerin in Zero Dark Thirty. Es ist ein einziger Genuß ihr dabei zuzuschauen und wie sie den Film scheinbar mühelose über fast 2,5 Stunden trägt ist beeindruckend. Die Frau hat ne unglaubliche Präsenz. Lediglich das Finale ist dann etwas dick aufgetragen und vielleicht nicht ganz so glaubwürdig wie der Rest des Films.

9/10
 
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