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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alita Battle Angel

Haben wir uns gestern im Freundeskreis in ermangelung an Alternativen angesehen und waren anschließend alle sehr angenehm überrascht
Es handelt sich hierbei um eine "Realverfilmung" eines Mangas. Die Anführungsstriche wegen der CG, die halt mit Ausnahme von Christoph Waltz wohl fast bei jedem Protagonisten angewendet wurde. Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen eine charmante Geschichte mit überzeichneten Charakteren und viel Aktion. Seit langem mal wieder ein Film, den ich mir später auch noch mal für zu Hause holen werde. Der Film ist spannend und technisch gut gemacht. Außerdem spielt er in einer glaubhaft dargestellten Zukunftswelt.
Ich habe selber noch nie was mit Mangas oder Anime Filmen anfangen können, gehöre also nicht unbedingt zur Zielgruppe der Filmemacher.
Los anschauen!!!
 
Der Junge muss an die frische Luft

Bin ja eigentlich kein Fan von deutschen Filmen, aber als Fan von Hape Kerkeling musste ich mir den Film einfach ansehen. Echt ein toller Film, übe weiter strecken jedoch ziemlich traurig und rührend. Genug lustige Szenen gibt es aber auch :) Die Besetzung ist besonders bei der Hauptrolle, dem jungen Hape mit Julius Weckauf perfekt gelungen. Der Junge hat echt talent und trägt den ganzen Film quasi allein.
Aber auch die Nebenrollen sind mit mehr oder weniger bekannten deutschen Schauspielern echt gut besetzt. Die 140 Minuten vergingen wie im Flug und ich freue mich echt schon auf die Blu-Ray! Der Film zeigt halt nur einen kleinen Ausschnitt aus der Kindheit von Kerkeling.
Viele Themen dazu hat er ja schon in dem Film "Kein Pardon" angeschnitten, wie z.B den Laden seiner Tante in dem er aufwuchs.
 
War das der, so man Emma Nackt sieht?
1176.gif

Ganz ehrlich: naja
 
Nosferatu (1922)
Den wohl ersten echten Horrorfilm der Geschichte von 1922 mal gegeben. Ist für viele heute wahrscheinlich schwer zu schauen, ich mag solche alten Filme einfach. Sie versprühen für mich einfach eine gewisse Anziehung und Charme den ich einfach klasse finde. Den Stummfilm kann man schon zu einem wichtigen Punkt der Filmgeschichte zählen und irgendwie hat der auf mich super gewirkt. Da muss man natürlich nicht groß von Effekten oder Sound reden aber das ganze Ding als ganzes hat mir einfach tierisch Spaß gemacht. Fand den Film von vorne bis hinten unterhaltend, die dazugehörige Musik ist für mich auch immer passend. Hat mir wie gesagt durchweg gefallen und wenn einer mal ein bisschen History erleben will, kann man sich den mal anschauen.

Creed 2
Nach dem grandiosen ersten Creed viel erwartet aber leider wurde ich zumindest enttäuscht. Als erstes fällt natürlich auf das Sly nicht seine gewohnte Synchro hat. Das hat natürlich Gründe und sollte man eigentlich nicht auf den Film spiegeln aber für mich hat es dem Film geschadet. Ebenso fand ich die Story zu vorhersehbar und zu sehr von anderen Teilen abgekupfert. Da ist keinerlei Twist oder Spannung drin, nachdem man die ersten 45 Minuten gesehen hat weiß man worauf das hinaus laufen soll und auch wird. Wenn das was man dann sieht wenigstens gefühlvoll umgesetzt wurde kann ich damit leben aber hier fehlt mir irgendwie das was Rocky so oft ausgemacht hat, das Gefühl. Der Final Fight ist ok, war aber im ersten Creed 10 mal besser gemacht. Hier ist der Kampf da, aber richtige Emotionen kann ich da nicht aufbauen. Das alles solides Handwerk, aber richtig mitreißend und emotional ist das für mich alles nicht. Kann man schauen, muss man aber nicht.

Roma
Tja, der Film wurde ja so hoch gelobt und hat weiß ich wie viele Oscarnomierungen bekommen. Ich hätte den Film wohl lieber lassen sollen. Wer den Film gesehen hat weiß sicherlich wieso. Diese "eine spezielle Szene" hat mich sehr getroffen und wieder an meine Situation erinnert. Sonst muss ich leider sagen, ist der Film völlig überbewertet. Es passiert für mich gefühlt den ganzen Film nichts. Nichts was mich wirklich bei der Stange hält. Viele Situationen sind einfach vorhersehbar und irgendwie zieht sich das alles. Das schauspielerische Handwerk ist echt gut, das kann man dem Film nicht absprechen aber es ist mir sonst kaum eine Szene groß im Kopf geblieben. Das alles nett, aber mehr auch nicht. Ist nicht so das ich solche Art Filme nicht mag, aber der hier ist leider nichts für mich. Vllt hat der Hype zu große Erwartungen geweckt und daher hab ich mich zu sehr gefreut drauf aber naja, ist wie schon gesagt, alles nett aber mir zu lange und zu "wenig von allem"

Bohemian Rhapsody

Mit Null Erwartungen ran gegangen und völlig weg gehauen geworden. Zu Queen hab ich eine kleine Verbindung denn mein Vater ist / war großer Queen Fan und hat damals in unserem Garten oder zu Hause oft Queen gehört. Daher hab ich als kleiner Junge schon oft Queen gehört und fand das was ich gehört hab damals schon geil. Daher hab ich mir den Film mal gegeben, ohne was zu erwarten. Aber meine Fresse ist das Ding geil. Da passt alles von vorne bis hinten, hier wird perfekt vorgemacht wie man ca 135 Minuten grandios füllen kann. Hier fühlt sich nichts gezwungen oder Filler-mäßig an, alles ist genial getimed und mit grandioser Musik untermalt. Der Dude der Freddy spielt ist absolut on point, stimmig und fetzig gewählt. Die letzten 20 Minuten sind wohl das beste was ich lange in einem Film gesehen hab. Ob das alles so passiert ist wie es hier dargestellt wird, kann ich natürlich nicht einschätzen aber so wie es dargestellt wurde glaubt man locker das es so passiert sein könnte. Wirklich ein ganz ganz großes Stück Kunst und wirklich absolute Empfehlung für das Ding.

Action Hunter
Ein Jacky Chan Film den ich noch nicht gesehen hab. Laut Netz wird der Film als Geheimtipp geführt und für seine Kampfszenen gelobt aber irgendwie kann ich da leider nicht so viel positives finden. Die Kampfszenen sind wirklich stark und super gemacht aber das ist es dann auch. Die Story ist völlig wirr aber was hier völlig albern ist sind die Dialoge. Anscheind hat man hier echt versucht Bud Spencer und Terrernce Hill nach zu machen aber das wirkt alles einfach peinlich. Dialoge wie "Wo gehen sie denn hin?"; "Na aufs Klo"; "und danach?"; "wieder runter vom Klo" sind schon arg peinlich und echt unnötig. Da wirkt auch nichts irgenwie wirklich lustig sondern schon zum fremdschämen. Das Ding geht nur 90 Minuten, das kann man schon ertragen aber wer gute Kampfszenen sehen will sollte den Film lassen und lieber die Drunken Master Filme schauen. Das hier ist abgesehen von den Kampfszenen viel zu wenig.
 
The shape of Water
bei sky gesehen … ui… ich weiß irgendwie immer noch nicht so richtig was ich davon halten soll... hab zwischendrin überlegt, ob ich umschalten soll, aber hab ihn trotzdem zu ende geschaut. ich hab nix erwartet und auch der Klappentext wollte schon nicht so recht mein Interesse wecken... da ich aber eigentlich del toros filme mag, hab ich ihn mal geguckt. na ja, auch 2 tage später finde ich ihn nicht so wirklich gut... klar hatte er seine Momente, und schauspielerisch war er schon ziemlich gut, aber irgendwie ist das ganze so vor sich hin geplätschert und ich bin froh hier kein Geld für ausgegeben zu haben...
wird definitiv nicht in meine Sammlung aufgenommen... einmal gucken reicht und wenn man ihn verpasst hat, auch nicht schlimm...
 
Fand den auch gut, aber nicht das teilweise gehypte Meisterwerk. Oscar hätte er imo auch nicht bekommen müssen, aber freut mich natürlich sehr für Del Toro.
 
Fahrenheit 451
(Remake von 2018)

Mir ist das Original von 1953 sowie der Roman bekannt. Beides habe ich vor über zwei Jahrzehnten in der Schule behandelt, und es hat mir damals schon sehr gefallen.

Mittlerweile arbeite ich in einer Bibliothek und habe dadurch schon einen starken Bezug zu dem Thema. Wer nicht weiß um was es geht: In der Dystopie löscht die Feuerwehr keine Brände mehr, sondern legt welche, und zwar jedes mal wenn irgendwo ein Buch auftaucht. Bücher gehören in der Zukunftsvision verbrannt.

Letztes Jahr hat HBO ein Remake des Klassikers veröffentlicht. Ich mache es kurz: Man hätte es nicht tun sollen. Mir ist schon lange nicht mehr so ein schlechter und vor allem langweiliger Film untergekommen. Im Vergleich zum Original werden die Themen nur sehr oberflächlich behandelt. Es geht an keiner Stelle in die Tiefe, obwohl sich das Thema dafür anbietet. An allen Ecken und Enden wird das Potenzial verschenkt. Zwischendurch bin ich sogar eingenickt, was bei mir wirklich schon was heißen mag. Irgendwann habe ich sogar genervt abgebrochen, was ich auch nur extrem selten mache.

Das Original ist dem Remake in allen Belangen überlegen. Wer kein Problem damit hat, einen Film von 1953 zu sehen, sollte diesem klar den Vorzug geben.
 
The shape of Water
bei sky gesehen … ui… ich weiß irgendwie immer noch nicht so richtig was ich davon halten soll... hab zwischendrin überlegt, ob ich umschalten soll, aber hab ihn trotzdem zu ende geschaut. ich hab nix erwartet und auch der Klappentext wollte schon nicht so recht mein Interesse wecken... da ich aber eigentlich del toros filme mag, hab ich ihn mal geguckt. na ja, auch 2 tage später finde ich ihn nicht so wirklich gut... klar hatte er seine Momente, und schauspielerisch war er schon ziemlich gut, aber irgendwie ist das ganze so vor sich hin geplätschert und ich bin froh hier kein Geld für ausgegeben zu haben...
wird definitiv nicht in meine Sammlung aufgenommen... einmal gucken reicht und wenn man ihn verpasst hat, auch nicht schlimm...

Pfui :lol:

Ich hab den damals im Kino gesehen und danach war mir ganz warm ums Herz :liebe:
 
Mir ist das Original von 1953 sowie der Roman bekannt. Beides habe ich vor über zwei Jahrzehnten in der Schule behandelt, und es hat mir damals schon sehr gefallen.

Haben wir damals auch. Ich meine im Deutschunterricht. Und in dem Alter fand ich den damals einfach unerträglich langweilig. Hitchcock Filme haben wir im Kunstunterricht geschaut, die fand ich schon damals ganz große Klasse.

Fahrenheit habe ich hingegen seit der Schulzeit nicht mehr gesehen. Und das ist über 25 Jahre her mit dem Film.
 
The shape of Water
bei sky gesehen … ui… ich weiß irgendwie immer noch nicht so richtig was ich davon halten soll... hab zwischendrin überlegt, ob ich umschalten soll, aber hab ihn trotzdem zu ende geschaut. ich hab nix erwartet und auch der Klappentext wollte schon nicht so recht mein Interesse wecken... da ich aber eigentlich del toros filme mag, hab ich ihn mal geguckt. na ja, auch 2 tage später finde ich ihn nicht so wirklich gut... klar hatte er seine Momente, und schauspielerisch war er schon ziemlich gut, aber irgendwie ist das ganze so vor sich hin geplätschert und ich bin froh hier kein Geld für ausgegeben zu haben...
wird definitiv nicht in meine Sammlung aufgenommen... einmal gucken reicht und wenn man ihn verpasst hat, auch nicht schlimm...

Fand den super. Erst skeptisch im Flieger geschaut und vor kurzem zuhause auf der Leinwand mit Freundin. Find ihn sehr gut.
 
Aus Versehen bei der letzten 99 Cent Aktion von Amazon Hotel Artemis ausgeliehen . Vielleicht 20 Minuten reingeschaut . Ach ,du Scheisse.:ugly: Die arme Jodie Foster. In welche Situation ist sie gekommen , dass sie in so einem Film mitspielt .
Man kann seine Zeit wohl besser verschwenden.
 
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Bad Times at the El Royale
(Blu-ray)

Da ist der Name Programm: Ein Hotel, vier Besucher und noch mehr Geheimnisse. Drew Goddard (Autor und Regisseur von u.a. Lost, Cloverfield, The Cabin in the Woods) inszeniert hier einen Tarantino-esquen Ensemblefilm. Sehr langsam, teilweise lässt er den hübschen Aufnahmen vielleicht sogar etwas zu viel Zeit, und dialoglastig. Auch wenn die Motive und Dialoge dabei nie so pointiert sind wie bei der bereits kultigen Konkurrenz, hatte ich während der ordentlichen 2,5 Stunden Laufzeit keine Langweile. Dafür passiert dann doch zu viel. Einiges davon durchaus vorhersehbar, anderes überraschend und manches einfach nur überspitzt konstruiert, aber dennoch (oder gerade deswegen?) irgendwie befriedigend. Leider wird nicht jeder Handlungsstrang auch zu Ende geführt, wahrscheinlich gewollt, was ich in Anbetracht so mancher Andeutung aber schade fand. Dafür besticht der Cast mit charismatischen Gesichtern wie Jeff Bridges, Jon Hamm oder Chris Hemsworth und die Kulisse, sowie das späte 60er Zeitkolorit, dessen Ereignisse Goddard sogar ganz gezielt anspricht oder etwa auf seine Figuren überträgt, wissen zu begeistern.

7/10
 
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