Das Bourne Vermächtnis
Schon alleine der Gedanke einen "Bourne" Film ohne Jason Bourne zu drehen ist absurd. Die Handlung spielt quasi parallel zum Bourne Ultimatum und dreht sich darum, was aus dem Rest der sogenannten Treadstone/Blackbriar/Outcom Programmteilnehmern geworden ist. Im Mittelpunkt steht dabei der von Jeremy Renner gespielte Aaron Cross, der sich gerade mitten im Training befindet als das Programm aufgelöst wird und alle Spuren verwischt werden sollen. Aber anders als die bisherigen Bourne Filme schafft dieser nicht die typische Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Erst nach einer guten Stunde gibt es die erste spannende Szene, ansonsten plätschert der Film vor sich her.
Jeremy Renner ist zweifellos ein guter Schauspieler, passt für mich aber nicht in die Rolle eines Killers. Auch der Rest des Casts wirkt eher gelangweilt, vor allem Edward Norton und Rachel Weisz sind für mich zwei weitere Fehlbesetzung.
Generell ist die Story nicht gut, und die Geschichte um einen abtrünnigen Agenten, der über den ganzen Globus gejagt wird ist langsam durch.
Der Soundtrack kommt anders als bei den anderen Bourne Filmen von James Newton Howard und bietet leider nichts was einem länger im Ohr bleibt. Für mich ganz klar der schlechteste Bourne Film und auch kein Film den man gesehen haben muss.



Kurzweilig, lustig und mit sympathischen Darstellern. Den Humor fand ich echt gelungen, u.a. weil man sich in den Situationen auch immer gut die 'eigentlichen Charaktere' vorstellen kann. 9/10