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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ne 10/10 gibt es für dich doch sowieso nicht. :p :D

Ansonsten aber volle Zustimmung, Granate der Film. Cruise soll am Set ja auch stets freundlich und zuvorkommend sein und dazu extrem professionell. Schade dass er sich seine Sympathien durch Scientology bei so vielen Menschen verspielt.

Leider wird er aber nicht jünger, und irgendwann wird dann auch Cruise, genauso wie Jackie Chan (der bereits acht Jahre älter als Cruise ist), zu alt für den Scheiß. Dann müssen Doubles her, mal sehen ob Cruise dann überhaupt noch auf solche Rollen Bock haben wird. Es würde diese einmaligen Szenen mit ihm auf jeden Fall stark einschränken.
naja das Thema mit 10/10 hatten wir ja schon 100 mal. ;) Wenn die beiden Punkte im Spoiler nicht gewesen wären hätte ich echt ne 10 gegeben. Dann hätte ich rein gar nichts auszusetzen gehabt. Cruise soll doch generell ein sehr freundlicher Kerl am Set sein. Hab jedenfalls noch nie was negatives von ihm bezüglich am Set gehört. Immer sehr professionell und höflich. Das ja auch nicht mehr selbstverständlich. Witzig fand ich beim Film auch die Szene bei dem er sich beim Stunt den Knöchel oder was gebrochen hatte. Er war dann bei Lettermann oder so einem und da haben sie die Drehszene gezeigt. Er ist ja mit dem Knöchel noch aufs Dach und paar Meter weitergehumpelt bis es nicht mehr ging. Wenn man mal genau im Film schaut humpelt er nach dem Stunt genauso nur um im nächsten Screen wieder normal zu rennen. Anscheinend haben sie das teilweise also drin gelassen.

Jetzt hast du mich neugierig gemacht.
schau ihn. Wenn man den nicht schaut weiß ich auch nicht mehr. Wirklich gut das Ding
 
Hatte am Wochenende den Tomb Raider Film gesehen und fand ihn als Videospielverfilmung zumindest kompetent, mehr aber auch nicht. Ich hatte allerdings auch nichts erwartet und mir den Film aus reiner Neugier bestellt. Als Film an sich ist das so mit der unepischste Abenteuerfilm an den ich mich erinnern kann. Zwischen dem anfänglichen London und der schlußendlichen Grabkammer liegen gefühlt 15 Minuten mit dem Rad, und man hat am Ende trotzdem mehr von Londons Straßen gesehen, als von der mysteriösen Insel. Was allerdings auch daran liegt, dass so gut wie nie der Weg zum Ziel gezeigt wird, alle sind im nächsten Schnitt immer schon da wo sie sein sollen. Dadurch wirkt die Handlung leider über weite Strecken zu konstruiert.

Die schauspielerische Leistung ging völlig in Ordnung, vor allem gemessen am recht grobmaschigen Script. Man merkt allerdings auch das so ziemlich jeder und vor allem die Vikander permanent gegen das PG-13 Rating anspielt. Die Vorlage, das Remake, war hart und kompromisslos, DER Selling-point des Remakes. Der Film versucht zwar ebenfalls dreckig und hart zu sein und bekommt das zumindest im Look ganz gut hin, wird aber immer wieder zu Kompromissen gezwungen, sei es fehlendes Blut, blutlose Wunden, Tode im Off oder weich geschnittene Kämpfe. Dabei sind Szenen wie Laras erster Kill trotz des Kinder-Ratings überraschend intensiv geworden, was allerdings auch an Vikanders Performance liegt, die Frau gibt wirklich alles in diesen Szenen.

Völlig absurd war allerdings mal wieder das China-Plugin für den asiatischen Markt, inklusive heroischer Befreiungsfront. Keine Ahnung ob diese Szenen in der China-Version noch länger sind, aber offensichtlicher geht's kaum noch. Goggins als Bösewicht war klasse, West als Vater allerdings auch wieder zu konstruiert. Und viel mehr hat der Film dann auch nicht zu erzählen. Ein paar absurde, nicht nachvollziehbare Rätsel und Fallenmechanismen, ein unbefriedigender Twist in der Grabkammer und ein unwürdiger, weil Lara völlig herabstufender Endkampf später, hat der Film sich wirklich nur vage an seiner Vorlage abgearbeitet. Schade eigentlich...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab heute morgen mal League of Gods auf Netflix angefangen. Selbst als jemand, der asiatische (Fantasy-)Filme gerne guckt, war das schon hart grenzwertig. :ugly:
 
Danke @KaKun somit werde ich keine kostbare Lebenszeit an dem Film verschwenden :D
Ich hab ihn grade gesehen... überleg es dir noch mal... kakuns Kritikpunkte sind nicht so weit her geholt, aber der Film macht echt Spaß... ich hab mich keine Sekunde gelangweilt... also wenn ich die neuen tomb raider spiele sehe, dürfte das die beste Videospielverfilmung aller Zeiten sein... wenn du die Games magst (die neuen) solltest du dem Film ne Chance geben...

Ton ist echt astrein, synchro auch... das 3D ist recht gut, plastisch, aber ohne große pop outs... kein ghosting und recht rund vom Bild her...

Wie gesagt, wenn man die Spiele mag, fühlt sich der Film an, wie ne Alternativstory zum ersten Spiel... toll gemacht, nette Story, echt richtig guter cast (und das sage ich als Angelina Fan... ) kenne keine Game Verfilmung, die da ansatzweise rankommt
 
Ja der Film kommt den neuen Spielen relativ nahe. Direkt nach dem Anschauen haste den wieder vergessen. In dieser Hinsicht ist es wirklich die "beste" Videospielverfilmung. :D

Für mich war der Film leider totaler Schwachsinn. Schlechte Actionsequenzen, langweiliger Cast, obwohl ich Walton Goggins, Dominic West und Alicia Vikander echt mag. Aber die sind hier alle total verschenkt und können diesen Film auch nicht retten. Die Filme mit Angelina sind auch keine Meilensteine, aber nehmen sich in gewissen Dingen nicht so ernst und machen einfach Laune. Die kann man auch öfters mal anschauen. Für einen Action/Abenteuer-Film erwarte ich trotz oder gerade wegen der Vorlage deutlich mehr. Aber wie gesagt, nur meine Meinung und jeder der Lust auf nen Tomb Raider Film soll sich eh selbst ein Bild machen.
 
Sagen wir mal so, die optische Nähe zur Vorlage ist schon beeindruckend und in der Hinsicht ist es wirklich eine der besten Videospielverfilmungen, weil man sofort beim Eintreffen auf der Insel das Spiel im Film wiedererkennt.

Auf erzählerischer Ebene ist der Film allerdings schrecklich und wie viele dieser durchkalkulierten und eckenlosen Hollywoodproduktionen austauschbar bis indiskutabel. Sie schaffen es einfach nicht ihre sowieso schon kleine Handlung und großen Szenen mit Zusammenhang zu füllen. Niemand scheint sich bei diesen Filmen mehr Gedanken zu machen "wie kommen wir überhaupt von A nach B?", oder ob das gemeinte Gewicht einer Szene, oder einer Figur, nicht vorher auch mal einer entsprechenden emotionalen Aufladung bedarf.

Ich erwarte ja keine oscarreife Erzählung, aber zumindest das nackte Minimum an narrativer Geschlossenheit. Ansonsten ist der Film am Ende halt einfach egal, der Vorlage vom Aussehen ähnlicher denn je aber egal und 90 Millionen Dollar Budget sollten eigentlich nicht egal sein...
 
ich geb dir recht @KaKun … nur erwarte ich bei einer solchen Produktion eben kein erzählerisches Meisterwerk... ebenso wie bei den Marvel filmen mittlerweile...
ich kann mich trotzdem drauf einlassen und spaß dabei haben. ich empfand die sprünge gar nicht so wild wie du das beschrieben hast... und ich hab dein review gelesen, bevor ich den film gesehen hab... :D

aber so empfindet eben jeder anders... ich fand ihn gut, mag die alten teile aber lieber...
 
ich geb dir recht @KaKun … nur erwarte ich bei einer solchen Produktion eben kein erzählerisches Meisterwerk... ebenso wie bei den Marvel filmen mittlerweile...
ich kann mich trotzdem drauf einlassen und spaß dabei haben. ich empfand die sprünge gar nicht so wild wie du das beschrieben hast... und ich hab dein review gelesen, bevor ich den film gesehen hab... :D

aber so empfindet eben jeder anders... ich fand ihn gut, mag die alten teile aber lieber...

Wie gesagt, ich erwarte auch kein Meisterwerk, aber zumindest eine gesunde Grundkompetenz. Die Kategorisierung "Popcornkino" sollte keine Ausrede bzw. Freikarte für Plotlöcher und zusammenhanglose Erzählungen sein. Tomb Raider hetzt zu konstruiert von Szene zu Szene, ohne sich in einer von ihnen auch nur mal ansatzweise entfalten zu lassen.

Wenn ich das mal so aus dem Kopf rekapituliere...

Die ersten 20 Minuten des Films spielen in London und sind lediglich bemühte bis überflüssige, weil später ungenutzte Charakterzeichnung von Lara. Den Film wie das Spiel bereits auf dem Boot anfangen zu lassen hat man dem Kinopublikum wohl nicht zugetraut.

Dann ist der Sprung von London nach Hongkong(?) wie mit einer Fingerschnipp, keine Reise, keine Vorbereitung, sie rennt im nächsten Schnitt einfach auf der anderen Seite der Welt über die Stege. Eine Verfolgungsjagd später trifft sie den Kapitän und nach ein paar ausgetauschten Sätzen sind sie mit einem Fingerschnipp auch schon auf dem Meer. Nach kurzer Pseudosentimentalität zwischen beiden Figuren, wobei der Kapitän über den gesamten Film null Tiefe oder Sinn erhält, geraten sie auch schon in den Sturm und Zack, Lara kriegt am Strand den Knüppel zu schmecken.

Nach 30 bis 40 Minuten ist der Film also erst bei der Insel angekommen, aber gefühlt war alles bis dahin pure Zeitverschwendung. Vor allem wenn die Einleitung des Spiels in seinen wenigen Minuten so viel besser und effektiver war seine Ausgangslage und die (zahlreicheren) Figuren zu etablieren.

Wir sind also endlich auf der Insel und befinden uns anders als im Spiel direkt vor den Füßen des Antagonisten. Nach kurzem Blabla folgt die Sklaven-Sequenz, danach eine Schießerei und eine Flucht, alles innerhalb weniger Minuten. Die ganzen Gefangenen sind so egal für die Story wie die Tatsache, dass einer von ihnen wegen Erschöpfung erschossen wird. Überhaupt war die Erschießung nur ein bemühter Versuch den Antagonisten zu stärken.

Auf die Flucht folgt die beste Szene im Film, Laras erster Kill, danach 1zu1 Action-Szenen aus dem Spiel und schon stolpert sie auch schon in einer Höhle über ihren totgeglaubten Vater. Ein Twist der so an den Haaren herbeigezogen und einfach nur dumm ist, das ich es in dem Moment kaum glauben konnte. Das Gespräch zwischen beiden war zwar in Ordnung, und zum ersten Mal hatten sich zwei Figuren im Film auch wirklich was zu sagen, aber das war halt auch wieder nur 'ne Sache von wenigen Minuten.

Danach am nächsten Morgen und ungelogen schnappt Lara sich den für sie hingelegten Bogen, läuft vielleicht zehn Sekunden durch Wald und Gestrüpp und ist auch schon am Lager des Antagonisten, welches wiederum passenderweise direkt vor dem Eingang der Grabkammer campiert. Man sah diese riesige Insel von weitem, die Berge und Klippen, die großen Wälder, man kennt die Ausmaße aus dem Spiel und dann sind es zwischen der Höhle vom Vater und dem Lager gerade mal ein Steinwurf. Im gesamten Film scheint die Insel (eigentlich ein wichtiger Hauptbestandteil der gesamten Handlung) gefühlt nicht größer als Helgoland.

Dann befreit Lara die Gefangenen und der Kapitän darf für eine Minute oder so auch noch mal im Film vorkommen und seine "Befreiungsfront" in die Bedeutungslosigkeit anführen. Aber Hoppla! Wer ist denn da nachgelaufen? Laras Vater war der ganze Kampflärm von seiner Höhle gegenüber wohl zu laut und ist kurz mal rübergeschlendert, wird als Geisel genommen, Lara kooperiert und plötzlich sind alle in einem Team.

Der Eingang der Grabkammer wird ohne Erklärung fix von Lara geöffnet, danach ein paar hanebüchene Fallen, danach auch schon die Grabkammer. Kein übernatürliches Finale, nur eine lausige Krankheit. Vater opfert sich, who cares? Lara im Endkampf mit Bösewicht, irgendwann im Würgegriff, selbe Situation wie im Anfang des Films. Kann Lara ihre Schwäche von damals überwinden, den Gegner besiegen und als Figur wachsen? Ach ne doch nicht, die Druckwelle vom Vater muß sie retten, selbst den klassischen Helden-Arc versauen sie...

Aschließend noch ein bisschen Flucht vor der Explosion. Lara, der Kapitän und sein Dutzend bewaffneter Fischer quetschen sich in einen Helikopter, ein kurzes Tschüss und wir sind auch schon wieder in London, wo der Film noch knapp 10 Minuten vor sich hindümpelt und Dinge für eine fragwürdige Fortsetzung anteasert, die eigentlich in den gerade laufenden Film gehört hätten.

Liest sich vielleicht überschlagen und runtergebrochen, aber viele der Szenen im Film sind wirklich nicht mehr als beschrieben, inhaltlich und auch inszenatorisch. Leider ein Abenteuerfilm ohne großes Abenteuer...ich find's halt einfach nur schade, dem verschenkten Potential und dem neu erblühten Franchise gegenüber. Gerade weil sich das Spiel im Vergleich so viel besser und smarter erzählt...

Kann man sich den Film mal anschauen? Bestimmt. Lohnt er sich? Nicht wirklich.
 
Ich hab mir erst den Trailer von dem Film angesehen und war direkt begeistert. Hab mir den Film dann ausgeliehen und mich nachher drüber geärgert 5€ dafür ausgegeben zu haben.
 
Wie gesagt, ich erwarte auch kein Meisterwerk, aber zumindest eine gesunde Grundkompetenz. Die Kategorisierung "Popcornkino" sollte keine Ausrede bzw. Freikarte für Plotlöcher und zusammenhanglose Erzählungen sein. Tomb Raider hetzt zu konstruiert von Szene zu Szene, ohne sich in einer von ihnen auch nur mal ansatzweise entfalten zu lassen.

Wenn ich das mal so aus dem Kopf rekapituliere...

Die ersten 20 Minuten des Films spielen in London und sind lediglich bemühte bis überflüssige, weil später ungenutzte Charakterzeichnung von Lara. Den Film wie das Spiel bereits auf dem Boot anfangen zu lassen hat man dem Kinopublikum wohl nicht zugetraut.

Dann ist der Sprung von London nach Hongkong(?) wie mit einer Fingerschnipp, keine Reise, keine Vorbereitung, sie rennt im nächsten Schnitt einfach auf der anderen Seite der Welt über die Stege. Eine Verfolgungsjagd später trifft sie den Kapitän und nach ein paar ausgetauschten Sätzen sind sie mit einem Fingerschnipp auch schon auf dem Meer. Nach kurzer Pseudosentimentalität zwischen beiden Figuren, wobei der Kapitän über den gesamten Film null Tiefe oder Sinn erhält, geraten sie auch schon in den Sturm und Zack, Lara kriegt am Strand den Knüppel zu schmecken.

Nach 30 bis 40 Minuten ist der Film also erst bei der Insel angekommen, aber gefühlt war alles bis dahin pure Zeitverschwendung. Vor allem wenn die Einleitung des Spiels in seinen wenigen Minuten so viel besser und effektiver war seine Ausgangslage und die (zahlreicheren) Figuren zu etablieren.

Wir sind also endlich auf der Insel und befinden uns anders als im Spiel direkt vor den Füßen des Antagonisten. Nach kurzem Blabla folgt die Sklaven-Sequenz, danach eine Schießerei und eine Flucht, alles innerhalb weniger Minuten. Die ganzen Gefangenen sind so egal für die Story wie die Tatsache, dass einer von ihnen wegen Erschöpfung erschossen wird. Überhaupt war die Erschießung nur ein bemühter Versuch den Antagonisten zu stärken.

Auf die Flucht folgt die beste Szene im Film, Laras erster Kill, danach 1zu1 Action-Szenen aus dem Spiel und schon stolpert sie auch schon in einer Höhle über ihren totgeglaubten Vater. Ein Twist der so an den Haaren herbeigezogen und einfach nur dumm ist, das ich es in dem Moment kaum glauben konnte. Das Gespräch zwischen beiden war zwar in Ordnung, und zum ersten Mal hatten sich zwei Figuren im Film auch wirklich was zu sagen, aber das war halt auch wieder nur 'ne Sache von wenigen Minuten.

Danach am nächsten Morgen und ungelogen schnappt Lara sich den für sie hingelegten Bogen, läuft vielleicht zehn Sekunden durch Wald und Gestrüpp und ist auch schon am Lager des Antagonisten, welches wiederum passenderweise direkt vor dem Eingang der Grabkammer campiert. Man sah diese riesige Insel von weitem, die Berge und Klippen, die großen Wälder, man kennt die Ausmaße aus dem Spiel und dann sind es zwischen der Höhle vom Vater und dem Lager gerade mal ein Steinwurf. Im gesamten Film scheint die Insel (eigentlich ein wichtiger Hauptbestandteil der gesamten Handlung) gefühlt nicht größer als Helgoland.

Dann befreit Lara die Gefangenen und der Kapitän darf für eine Minute oder so auch noch mal im Film vorkommen und seine "Befreiungsfront" in die Bedeutungslosigkeit anführen. Aber Hoppla! Wer ist denn da nachgelaufen? Laras Vater war der ganze Kampflärm von seiner Höhle gegenüber wohl zu laut und ist kurz mal rübergeschlendert, wird als Geisel genommen, Lara kooperiert und plötzlich sind alle in einem Team.

Der Eingang der Grabkammer wird ohne Erklärung fix von Lara geöffnet, danach ein paar hanebüchene Fallen, danach auch schon die Grabkammer. Kein übernatürliches Finale, nur eine lausige Krankheit. Vater opfert sich, who cares? Lara im Endkampf mit Bösewicht, irgendwann im Würgegriff, selbe Situation wie im Anfang des Films. Kann Lara ihre Schwäche von damals überwinden, den Gegner besiegen und als Figur wachsen? Ach ne doch nicht, die Druckwelle vom Vater muß sie retten, selbst den klassischen Helden-Arc versauen sie...

Aschließend noch ein bisschen Flucht vor der Explosion. Lara, der Kapitän und sein Dutzend bewaffneter Fischer quetschen sich in einen Helikopter, ein kurzes Tschüss und wir sind auch schon wieder in London, wo der Film noch knapp 10 Minuten vor sich hindümpelt und Dinge für eine fragwürdige Fortsetzung anteasert, die eigentlich in den gerade laufenden Film gehört hätten.

Liest sich vielleicht überschlagen und runtergebrochen, aber viele der Szenen im Film sind wirklich nicht mehr als beschrieben, inhaltlich und auch inszenatorisch. Leider ein Abenteuerfilm ohne großes Abenteuer...ich find's halt einfach nur schade, dem verschenkten Potential und dem neu erblühten Franchise gegenüber. Gerade weil sich das Spiel im Vergleich so viel besser und smarter erzählt...

Kann man sich den Film mal anschauen? Bestimmt. Lohnt er sich? Nicht wirklich.

ich sage ja auch nicht, dass du unrecht hast, ich hab es einfach anders wahrgenommen... ich hab den plot nicht so pedantisch (nicht bös gemeint) aufgedröselt wie du... viele sachen, die du beschreibst sind wirklich kleinlich (aber nicht unwahr) aufgefasst...

nach wie vor: ich mochte ihn und hab den kauf nicht bereut...

heute abend kommt thor: ragnarok dran :D
 
Thor Ragnarok ist so much fun. :liebe:

Und Tomb Raider. Gerade mal die UHD eingetütet. Yolo. Verfilmung eins meiner liebsten Games mit Alicia Vikander in 4K? Musste ich haben. :D Auch als Einstimmung auf Shadow of the Tomb Raider.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich sage ja auch nicht, dass du unrecht hast, ich hab es einfach anders wahrgenommen... ich hab den plot nicht so pedantisch (nicht bös gemeint) aufgedröselt wie du... viele sachen, die du beschreibst sind wirklich kleinlich (aber nicht unwahr) aufgefasst...

nach wie vor: ich mochte ihn und hab den kauf nicht bereut...

Ist ja auch okay, hatte nur das Bedürfnis meine Kritik etwas weiter auszuführen.
 
ready-player-one.jpg


Ready Player One

[Anmerkung: die Romanvorlage kenne ich nicht] Ein filmisches Potpourri aus unzähligen - und dabei ist 'unzählig' diesmal wörtlich zu nehmen - Popkultur Referenzen von den 80ern bis heute. Egal ob Film oder Fernsehen, Musik oder Videospiel, DeLorean, Lara Croft oder der Master Chief. Hier gibt es alles.

Was zu meiner Überraschung sogar sehr gut funktioniert. Die ganze Videospielthematik und -ästhetik, die bekannten Figuren, Zitate und Motive sind nämlich nicht nur Bauernfängerei, um bloß eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen, sondern ein existenzieller Bestandteil der Welt und Geschichte. Es passt und erfüllt durchaus einen Zweck. Als Gamer kann man sich da sogar ziemlich gut hineinversetzen. :D

Der Plot in der realen Welt ist leider nur zweckdienlich. Um ein bisschen mehr Background für die realen Personen, die obligatorische Romanze und Moral zu liefern. Fällt jedoch nicht negativ ins Gewicht, weil er immer recht flott abgehandelt wird und irgendwo war es auch harmlos-charmant. Ich mochte die Charaktere. Außerdem schafft Spielberg dadurch nur noch mehr Raum für die virtuelle Oasis, die ja schließlich auch das Herzstück des Films ist und in diesem visuellen Medium auch absolut überzeugt. Vielleicht sogar noch mehr als im Buch, könnte ich mir vorstellen.

Gab einige wirklich abgefahrene, verträumte und auch epische Momente zu bestaunen.
Wo sonst kann ich den Giganten aus dem All und Gundam gegen Mechagodzilla, mit dem Master Chief, Tracer und den Battletoads als Rückendeckung, kämpfen sehen? :ugly: War schon geil.

Audiovisuell ebenfalls erste Sahne. Einer dieser Filme, die zeigen, was mit moderner Computertechnik möglich ist. Nicht nur die Animationen an sich, sondern beispielsweise auch die virtuellen Kamerafahrten, welche mit herkömmlicher, realer Filmtechnik schlichtweg nicht umzusetzen wären. Ich bin nun auch heiß auf einen Rewatch in 3D.

Ein spaßiger Film. Nicht der stärkste Spielberg, aber ein verspielter Blockbuster mit gewohnt viel Herz, Leichtigkeit, guter Laune und den wohl meisten Cameos und Referenzen der Filmgeschichte.

7/10 + subjektiven Bonuspunkt vom nerdigen Gamer in mir, also 8/10


Die UK UHD (aber auch nur die UHD, die normale Blu-ray nicht) bietet übrigens deutschen Ton. Sogar mit Dolby Atmos Spur, die richtig reinhaut. Wer also nicht bis zur hiesigen Veröffentlichung warten möchte und einen UHD Player daheim hat, kann bei den Britten bestellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tulpenfieber - Eine Mischung aus Historienfilm und romantischer Komödie. Spielt in Amsterdam zu einer Zeit als Tulpenzwiebeln zu einem Vermögen gehandelt wurden. Der Film war entgegen der Erwartung halbwegs kurzweilig. Mein Humor war es allerdings nicht und leider war er auch zu vorhersehbar. Dafür bietet er eine bezaubernde Alicia Vikander, die recht offenherzig daher kommt :D:liebe: 6/10

Sein letztes Rennen - Super schöner Film, in dem das Älter werden das vorherrschende Thema ist. Sehr rührend und traurig :traurig: Ein tolles Ding! 10/10

Deutschland von oben - Tolle Aufnahmen, den Neueren "Russland von oben" fand ich aber noch etwas besser, weil es gefühlt mehr eingestreute und überraschende Fakten gab. Sollte man dennoch mal gesehen haben. 9/10
 
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Deadpool 2
Also ich fand ja Deadpool 1 für mich absolut genial, dieser Humor hat für mich so gepasst und mir so gefallen das ich eigentlich dachte das können sie nicht toppen. Aber hier zeigen die Verantwortlichen das sie das können. Teil 2 ist mindestens so gut wie Teil 1, wenn nicht sogar etwas besser. Da kommt nie Langeweile auf, die Gags sind super gesetzt und so treffen, die Story ist ok und die Actionszenen machen Spaß. Ein zwei kleine Dinge könnte man kritisieren aber das eigentlich nicht der Rede wert. Wer Deadpool erwartet bekommt hier auch Deadpool. Wirklich ein geiler Film.

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Halloween 1
Völlig überraschend hab ich den Freitag Nachts gegen halb eins auf Tele 5 gesehen. Eigentlich wollt ich den Teil mit in meinen Schocktober nehmen aber den hab ich heute abgeschlossen was die Filmauswahl angeht, daher heute schon meine kurze Meinung. Was will man da sagen? Der Film ist einfach ein Klassiker. Er macht eigentlich nichts besonders gut, die Charaktere sind dumm wie Stulle, die Umsetzung ist auch bissl komisch aber meine Fresse, die Atmosphäre reißt es hier so für mich raus. Diese Musik immer mitten drin, diese aus welchen Gründen auch immer leere Stand in der ein Killer einfach rum rennen kann oder die Tötungszenen die für 1978 schon hart waren, all das macht den Film schon zu was ziemlich guten. Mir ist gar nicht mehr im Kopf gewesen das man Michael in dem Film ohne Maske sieht und er so etwas wie eine Stimme hat. Zumindest gibt er in den Tötungsszenen oder bei Kämpfen immer ein grummeln bzw stöhnen. Fand ich schon cool doch noch was zu lernen obwohl ich den Film schon paar Mal geschaut hab.
 
How it Ends (Netflix Exkl.) - Schönes, stimmiges Road-Movie mit einem gezielten Tritt in die Klöten am Ende. Bis dahin hätte ich 8 Punkte mit Tendenz nach oben gegeben, so gibt es aber Abzug! 6/10
Ich dachte ja, dass die Genre Zuordnung "Fantasy" ein Spoiler von Netflix gewesen wäre. :D:(

Spotlight - Toller Film! Die nüchterne, fast dokumentarische Aufmachung kam mir extrem bekannt vor, trotzdem große Klasse der Film. 9/10

The Shallows - Wenn man keinen realistischen Film erwartet, ist er imo ganz gut. Tolle Aufnahmen, kurzweilig, spannend. Die CGI schwanken stark, aber war schon ok. 8/10
 
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