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The Boss Baby
5/10

Als großer Dreamworks Animation Fan war ich wirklich sehr enttäuscht. Der Trailer hat mir gefallen, aber der Film ist einfach ein ziemlich blöder und langweiliger Stinker. Das Boss Baby hat zwar ein paar gute Momente, insgesamt aber über die Laufzeit einfach zu uninteressant
Ich finde den Trailer ja schon mehr als schlecht :schreck:Dreamworks ist auch nicht mehr das, was es einmal war.
 
Richtet sich, glaube ich, einfach mehr an Kinder, als andere Produktionen. Genau wie Captain Underpants, der ja demnächst kommt.

Wobei für die ganz kleinen das Boss Baby eher schwer zu erfassen sein wird. Aber ansonsten ist der Film schon recht kindisch, das stimmt. Habe mir aber schon etwas mehr versprochen.

Was ich aber bei Fehlkäufen generell merke ist, dass sich in den meisten Fällen der Kauf -> Wiederverkauf eher lohnt als das Leihen (Amazon, Sky ect.). 1. habe ich durch die Blu-ray eine perfekte Quali (insbesondere der Ton ist dann oft besser, und 2. ist der Verlust meistens geringer als die 5€ Leihgebühr. Es ist halt nur etwas mehr Arbeit. Weiterer Vorteil, gefällt mir der Film, muss ich ihn nicht noch zusätzlich kaufen (Mehrkosten wegen der Leihgebühr fällt weg), sondern habe ihn gleich im Regal stehen.

Die Verleihpreise sind mit 5€ pro Film einfach deutlich zu hoch.
 
Mein Sohn hatte auf jeden Fall viel Spaß am Film. Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber er redet da immer wieder drüber. Aber so wie es klingt ist es Dreamworks nicht gelungen, Unterhaltung für und Groß und Klein zu produzieren, was man Ende ja immer das Prädikat der hochwertigen Hollywood-Animationsfilme war/ist.
 
Boss Baby habe ich mir gestern auch angesehen. Fand die Tagträume des Jungen stilistisch ganz nett, genau so wie einige Szenen mit dem Baby - die absurde Idee des "erwachsenen Babys" hat definitiv Potential und seine doppelzüngige Mimik war echt gut. :lol:

Insgesamt aber zu belanglos für das ältere Publikum. Auch wenn es immer wieder Momente gibt, die wahrscheinlich nur ein Erwachsener versteht, ist der Film ansonsten schon sehr auf Kinder zugeschnitten. Was ja nicht verwerflich ist. Die werden an den bunten und actiongeladenen Albernheiten bestimmt Spaß haben.

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"... Powernap!"
 
Gestern Manchester by the sea geguckt.
Boah, war der zäh. Locker ne halbe Stunde zu lang. Ich habe permanent auf den Moment gewartet, der den Film dann rettet.
Kam aber leider nicht. 2:15h sind zuviel.
5/10
 
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Kong: Skull Island


Monströs gut!

Während Godzilla in seiner letzten US-Verfilmung eher schüchtern war und sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit zu erkennen gab, das dann auch nur bei Nacht und Nebel, tritt Kong hier gleich von Beginn an auf den Plan und erfüllt die Szenerie mit markerschütternden Schreien, gewaltigen Prankenhieben und sogar ein bisschen Herz. Aber nicht nur der Riesenaffe darf austeilen, auch allerlei fieses und meist ebenso großes Viehzeug. Gerade das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Skull Island wirkt ein wenig wie die überirdische Reise zum Mittelpunkt der Erde. Bedrohlich, unwirklich und actionreich.

Klingt nun vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber zeitweise verspürte ich sogar Jurassic Park und Pacific Rim Schwingungen.

Audiovisuell gibt es nichts zu beanstanden. Der Sound ist bombastisch, der Soundtrack ein gute Laune machendes 70er Mixtape und die Kreaturen sind zufriedenstellend animiert. Die Insel an sich ist ein ebenso ansprechender Schauplatz.

Als Liebhaber des Marvel Cinematic Universes, glänzen beim Cast natürlich meine Augen. Captain Marvel, Loki, Nick Fury und Corpsman Dey vereint. Dazu noch John Goodman. Ausgezeichnet. Auch wenn sie schauspielerisch jetzt nicht gerade an ihre Leistungsgrenzen gebracht werden.

Logisch, inhaltlich ist der Film zum Vergessen flach. Eine Gruppe Klischee-Charaktere und ein wortkarger Riesenaffe auf 'ner Insel, die sich anfühlt wie eine Jahrmarktsattraktion. Aber es wird hier so gut verpackt. Allein wie der Film es schafft, in kürzester Zeit die Charaktere zu zeichnen. 30 Sekunden und einem ist sofort klar, wie wer tickt. Oder auch der fast schon selbstironische Unterton in den fragwürdigen Momenten. Skull Island schafft die perfekte Balance aus absurdem Kaiju-Vergnügen und halbwegs glaubwürdigem Rahmen. Er fährt ein hohes Tempo und nimmt sich nur so ernst wie er sich, in Anbetracht der Umstände, überhaupt ernst nehmen kann. Das macht ihn sehr gut verdaulich. Allen Stereotypen, Logiklöchern, dämlichen Handlungen und Genre-Plattitüden zum Trotz.

Deswegen mag ich auch die Produktionen von Legendary Pictures. Sie machen im Grunde teure, aufwändige und prominent besetzte B-Movies. Kong: Skull Island ist ebenso eines und damit genau nach meinem Gusto.

#TeamKong
 
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L I F E
7/10

Spannender Scifi-Thriller, der sich zwar bei einigen bekannten Werken orientiert, aus dem Konzept "besser gut kopieren, als schlecht selbst machen" aber wirklich einiges herausholt. Der Film hat anfangs einen gemächlichen Aufbau, steigert sich dann aber recht schnell hin zu einer beklemmenden Spannung und Atmosphäre. Gut aussehen tuts auch immer, die Darsteller passen, und die Gestalt des Alien ist wirklich gelungen. Dass es für ein paar Tote sorgen wird sollte jedem klar sein, aber die Todesarten sind schon wirklich ganz schön fies.

Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Kein Happy End, sondern mal richtig schön in die Magengrube.

Sicherlich kein Highlight des Genres, aber auf jeden Fall ein interessanter Beitrag.
 
Muss ich vielleicht noch mal ne Chance geben. Bei der ersten Sichtung hab ich nach 30min ausgemacht.

Hör nicht auf die Unkenrufe. Mixer hat das schon ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Skull Island ist ein B-Movie, der ordentlich Budget hat und unterhalten möchte. Nach der ersten halben Stunde dreht er ja auch erst auf. Nichts mit Anspruch, aber mit Schauwerten.
 
Anhang anzeigen 67906

L I F E
7/10

Spannender Scifi-Thriller, der sich zwar bei einigen bekannten Werken orientiert, aus dem Konzept "besser gut kopieren, als schlecht selbst machen" aber wirklich einiges herausholt. Der Film hat anfangs einen gemächlichen Aufbau, steigert sich dann aber recht schnell hin zu einer beklemmenden Spannung und Atmosphäre. Gut aussehen tuts auch immer, die Darsteller passen, und die Gestalt des Alien ist wirklich gelungen. Dass es für ein paar Tote sorgen wird sollte jedem klar sein, aber die Todesarten sind schon wirklich ganz schön fies.

Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Kein Happy End, sondern mal richtig schön in die Magengrube.

Sicherlich kein Highlight des Genres, aber auf jeden Fall ein interessanter Beitrag.
Passt, das Ende war klasse, überhaupt nicht damit gerechnet, macht den Film fasst sehenswert.

Hab noch mal Total Recall weiter geschaut, ich halt den Dreck nicht aus und gebe 3/10 Punkten, imo einer der schlechtesten Filme meines Lebens und das sag ich wirklich fast nie und dabei mag ich den Hauptdarsteller aber das ist so eine Scheiße dass man sie beim Namen nennen muss. Ich hätte im Kino sogar meine Freikarte zurück gegeben.
 
Life hat mir auch ausnehmend gut gefallen. Erfindet nicht viel neu, aber spielt sehr gelungen mit den bekannten Versatzstücken.

Das Ende fand ich jetzt nicht wirklich überraschend, aber konsequent.

Muss ich mir auch irgendwann noch einmal anschauen. War halt doch besser als Alien: Covenant, von dem ich mir mehr erhofft hatte.
 
Ich hatte in meiner Schulzeit einen coolen Musiklehrer. Immer wenn der keinen Bock hatte (oder wir) konnten wir einen Film sehen. ABER, nur seinen Lieblingsfilm: Der Clan der Sizilianer https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Clan_der_Sizilianer

Damals dachte ich immer, das kann doch nicht sein, das man so auf einen Film fixiert ist.

Heute weiß ich, der Beste Film aller Zeiten (auch von denen die noch kommen werden) ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kopfüber_in_die_Nacht

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Ich kann ihn wieder und wieder schauen.... :ugly: 100/10
 
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