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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Gladiator kann ich wegen seiner groben, geschichtlichen Missstände nie wirklich für ganz voll nehmen (besonders weil sich dieser Film selbst sehr, sehr ernst nimmt), auch wenns handwerklich ein toller Streifen ist.
     
    das ist ein verdammter unterhaltungsfilm "made by hollywood" und keine diachronische dokumentation, dass da diverse anpassungen zugunsten der dramaturgischen inszenierung vorgenommen und sich munter dem idealisierten bild der wiedergegebenen zeitepoche bedient wurde, ist doch im sinne des endproduktes verständlich und für mich auch in fast jeder szene absolut nachvollziehbar

    alleine der name des protagonisten sollte doch jedem auch nur annähernd belesenen die rübe platzen lassen. aber wayne, war nun mal eine eingebung von crowe himself und bei der dargebotenen schauspielerischen leistung hätte er auch im rosa tutu rumrennen können, ohne auch nur ansatzweise an authentizität einbüssen zu müssen

    gladiator beschte
     
    Ich wage dennoch zu behaupten, dass ein guter Drehbuchautor in der Lage dazu gewesen wäre entweder stimmig beide Fronten zusammenzuführen oder eine klarere Trennlinie einzuziehen. Das fragwürdige Drehbuch schmälert jedoch nicht die sonstigen cineastischen Qualitäten des Films. Ich kann Gladiator nur nicht wertungsfrei im Bezug aufs Drehbuch betrachten.
     
    Dafür kenne ich mich geschichtlich zu wenig aus, als dass mich das wirklich stören würde. Selbst ein Geschichts-Prof, mit dem ich mal beim Sport gesprochen habe, fand das alles gar nicht soooo dramatisch und fand den Film super. :D
     
    Inside Men (Nae-bu-ja-deul)

    Sehr bildgewaltig, aber phasenweise holprig und mit zahlreichen Klischees erzählt. Der starke Cast trägt den Film jedoch über die volle Laufzeit (Byung-hun & Seung-woo überragen), während die Inszenierung jederzeit on point ist.
    Leider fehlt dem Finale der erwünscht grosse Impact, aber ich wurde auch so sehr gut unterhalten. Zudem gab es mit die beste Kampfszene, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

    Kill the lights
     
    Barry Lyndon

    8Is3ELC.png


    Habe gestern wieder einmal eines meiner alten Schmuckstücke hervor geholt. 6 Jahre ist es her, seitdem ich den Film zum letzten Mal gesehen habe (glaube ich habe damals bereits etwas in dem Thread über diesen Film verfasst).

    Hat auch dieses Mal nichts von seiner Faszination verloren und beeindruckt mich, wie die Male zuvor, jedes Mal aufs Neue sogar noch ein klein wenig mehr. Im Laufe der Jahre, beim wiederholten Ansehen von Kubricks Filmen, haben sich 2001 und Barry Lyndon somit als meine beiden Favoriten dieses Ausnahme Regisseurs herauskristallisiert. Dementsprechend finde ich es auch unendlich schade, dass gerade Barry Lyndon Kubricks größter "Flop" an den Kinokassen wurde (zumindest hat in Warner als solchen betrachtet) und ihn das Publikum '75 eher gemischt aufnahm. Zum Glück kam der Film in den nachfolgenden Jahren dann doch noch zu Ruhm und selbst Regisseure wie Martin Scorsese, Wes Anderson und Lars von Trier bezeichnen Barry Lyndon als einen ihrer Lieblingsfilme.

    Ein stimmiges Bild von Film wie kaum ein Zweites. Inhaltliche Interpretationen dieser Ikonografie gibt es zuhauf und seitenlang. Da darf man gerne etwas googeln, wenn man Interesse hat, unter die Haube von Barry Lyndons Inhalt abzutauchen. Ganz grob formuliert geht es in diesem dreistündigen Meisterwerk um den immensen Aufstieg und Fall des Antihelden Redmond Barry, ein irischer Glücksritter im 18. Jahrhundert, der mit viel Geschick und Glück in die höheren Adelskreise vorstößt, jedoch am Gipfel seines Aufstiegs an den gesellschaftlichen Codes eines Milieus scheitert, in welches er nicht hineingeboren wurde. Übrigens absolut hervorragend vom Hauptdarsteller Ryan O’Neal gespielt.

    Barry Lyndon wird ja vielfach als eine der schönsten Bilderfolgen der Filmgeschichte bezeichnet und ich kann dem nur beipflichten. Das ist schlichtweg atemberaubend was Kubrick und sein Team hier hingezeichnet haben - wofür sie auch mehrfach prämiert wurden. Kubrick hat versucht in seinen Bildern den damaligen Kunststil einzufangen und einige bedeutende Bilder auch tatsächlich nachzustellen. Daraus resultierten auch die für damalige Zeiten immensen Kosten des Films. Zum einen stimmen die Details bei Ausstattung und Kostümen penibel bis ins Detail und zum anderen hat sich der alte Perfektionist sein Filmequipment auf die besonderen Erfordernisse zurechtschneidern lassen, statt einfach nur damaliges Standard High End Equipment zu wählen, welches ihm für seine Zwecke zu wenig gewesen wäre. So wurden ua eigens für die NASA angefertigte Carl Zeiss Linsen erworben, die es dem Filmteam überhaupt erst erlaubten ihre heute noch beeindruckenden Bilder auf die Leinwand zu bringen. Ohne wäre es ihm zum Beispiel auch nicht gelungen sein Vorhaben weitgehend auf Kunstlicht zu verzichten umzusetzen, um ua diese Ästhetik des Kerzenlichts voll einzufangen, auf die auch die Maler damals setzten, die Kubrick hier zu imitieren versuchte.

    Um es mit Martin Scorsese Worten auszudrücken...
    Martin Scorsese schrieb:
    People didn’t get it when it came out. Many still don’t. Basically, in one exquisitely beautiful image after another, you’re watching the progress of a man as he moves from the purest innocence to the coldest sophistication, ending in absolute bitterness—and it’s all a matter of simple, elemental survival.

    Für mich einer der besten Filme die ich je gesehen habe und vermutlich auch je sehen werde.

    10/10
     
    Zuletzt bearbeitet:
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    Ohne Erwartungen ins Kino gegangen und trotzdem etwas enttäuscht worden. Das dieser Streifen bis auf die Roten Badeanzüge nichts mit der Serie gemeinsam hat war mit dabei schon klar. Insgeheim habe ich mir eine Umsetzung wie bei 21 Jump Street gewünscht. Leider aber ist dieser Film Klamauk pur und die Witze sind dabei oft sehr weit unter der Gürtellinie. Die Story ist verständlicherweise eher dünn und auch nur konstruiert um die Gags gut verpacken zu können. Die Schauspieler gehen dabei in Ordnung, The Rock spielt Mitch Buchannon und Zac Efron zeigt, das er nach Highschool Musical wohl nur noch in der Muckibude war. Alexandra Daddario und Kelly Rohrbach als C.J Parker sind dabei Eye-Candy pur.
    Sehr schlecht sind neben der Story auch die CGI Effekte. Selten habe ich ein so schlecht animiertes Feuer gesehen wie in diesem Film.

    Achja, David Hasselhoff und Pamela Anderson haben auch noch kurz ihren Auftritt.
     
    Ich hab da ja schon ab dem TV-Spot akuten Brechreiz gekriegt, der die letzten Wochen über ständig überall ausgestrahlt wurde.

    Wieso sieht es immer so aus, als würde sie in Zeitlupe laufen?????

    Rettungsschwimmerverfolgungsjagd!!!!

    Dann doch lieber Feigbusters.
     
    Wonderwoman

    Mmh ja, war ganz gut. Aber nach den ganzen positiven Reaktionen hätte ich doch deutlich mehr erwartet. Die CGI Effekte waren größtenteils echt ... nicht gut. Sowas zieht nen Film für mich schon mal runter. Und von Slowmo habe ich auch erstmal genug^^. Und der/die Bösewichte waren ein Totalausfall. Bestätigt für mich einmal mehr, dass Origin-Filme nur vielleicht in einem von zehn Fällen mal richtig geil sind.

    7/10
     
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    Harry & Sally
    8/10

    "Ich hab mir garantiert was eingefangen, ich spürs. Vielleicht so einen 24-Stunden-Tumor, der grassiert zur Zeit."

    Wunderbare Komödie, die man ein wenig schon als Screwball-Comedy bezeichnen kann. Die frivolen Dialoge zwischen Harry und Sally sind einfach nur göttlich. Das Zusammenspiel beider Hauptdarsteller ebenso. Der gespielte Orgasmus im Cafe ist der Hammer. :D
     
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    Transformers 5: The Last Knight
    5/10

    Zeitweise ein ganz großer Haufen Mist, und für mich zu Teil 4 wieder in riesiger Rückschritt. Die ganze Handlung ist völliger Quatsch, auf Teil 4 wird irgendwie gar nicht mehr Bezug genommen, und mit 150 Minuten nimmt das gefühlt einfach kein Ende. Bay hat hier schon innerhalb der ersten Stunde komplett den Faden verloren, alles wirkt völlig banal zusammengeschustert. Leider gestaltet sich das in den ersten 120 Minuten auch als extrem langweilig, da nicht wirklich viel interessantes passiert. Wozu man Hopkins gecastet hat ist mir ein Rätsel, und Mark Wahlbergs Charakter verkommt leider zu einer Karikatur des Vorgängers. War Teil 4 noch eine ganze Spur ernster und düsterer, hatte mit Lockdown einen überzeugenden Widersacher, und vor allem mit Wahlbergs Charakter mal eine Person, die nicht völlig spinnt und dauernd blöde Sprüche reißt. Ok, er macht jetzt keine infantilen Furz-Witze, dennoch ist selten mal eine Szene mit ihm ernster Natur. Der ganze Film wirkt überhaupt nie ernst, permanent wird rumgeblödelt, und es gibt wieder viel zu viele bescheuerte Transformers mit komplett unnötigen Szenen. Der Film hat weder Hand noch Fuß. Nur in der letzten halben Stunde wird dann ein ziemlich brachiales und optisch beeindruckendes Inferno abgebrannt, ich war aber da einfach schon zu gelangweilt und bekam irgendwie nur noch die Hälfte der Bilder mit.

    Bay braucht unbedingt mal wieder einen guten Produzenten an seiner Seite, denn beeindruckende Action kann er nach wie vor auf die Leinwand zaubern. Aber Transformers sollte er jetzt endlich mal hinter sich lassen. Das ganze hat sich sowieso totgelaufen. Da müssen unbedingt neue Impulse her, sollte Paramount weitere Teile planen. Zusammen mit Teil 3 für mich jedenfalls der mit Abstand schlechteste Teil der Reihe, zwischendurch war ich gar bei einer 4/10. Und das als Bay Fan.
     
    Get out angeschaut. Muss schon sagen das es einer der besseren Horrorfilme war. Die gesamte Idee fand ich klasse und auch die Darsteller haben mir gefallen. Solch einen Ansatz beim Horror hab ich noch nicht gesehen und hat mich positiv überrascht. Pacing war super verteilt und der Film hatte mich die ganze Zeit schön unterhalten. Kritik muss ich nur zum Ende äußern, das wirkte alles zu schnell und einfach gelöst. Der Hauptcharakter konnte viel zu schnell und einfach entkommen und auch das Bekämpfen "der Bösen" war zu leicht. Das hätte man locker 20 min ausbauen können um etwas mehr Spannung zu erzeugen. Trotzdem, wie gesagt, war es ein erfrischend anderer Horrorfilm der einfach gut war.

    Fences auch noch gesehen. Verdammt starkes Drama. Denzel ist eh einer meiner All Time best Schauspieler und hier zeigt er wieso. Unfassbar gut gespielt von ihm das Ding. Erstaunlich das er dafür kein Oscar bekommen hat. Auch alle anderen Schauspieler machen ihre Sache gut, Viola Davis hat sich den Oscar hier sowas von verdient. Handlung macht auch Spaß, solange man hier von Spaß reden kann, und streckt sich schön über die 2 Stunden. Man fühlt hier immer die Sorgen, Ängste und Dramen die sich da abspielen. Kann ich auch nur empfehlen den Film.
     
    Resident Evil Vendetta

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    Mit Spannung habe ich den 3. Animationsfilm von Resident Evil erwartet. Degeneration und Damnnation waren ziemlich cool und bedeutend näher an der Spielserie als die Realverfilmungen.

    Nun also der 3. Streifen. Mit Leon und Mucki Chris kann ja eigentlich nicht so viel schief gehen.
    Als dann auch noch Rebecca aufgetaucht ist, war ich schon hin und weg. Wurde doch nie im Kanon aufgeklärt, was nach Resident Evil 1 mit ihr wirklich passiert ist. Hier kommt nun endlich Licht ins dunkle.

    Story war zwar dünn und der Antagonist austauschbar wie sonst was, aber trotzdem war der Film kurzweilig und von Anfang bis Ende spannend.

    Einzig was die Qualität einzelner Actionszenen betrifft mußte ich heftig mit dem Kopf schütteln. Das sah zum Teil richtig billig animiert aus.

    Insgesamt würde ich dem Streifen 7 von 10 Punkte geben. Degeneration war für mich ne 8,5 und Damnnation ebenfalls ne 7.

    Hoffe es folgen noch weitere Filme.


    Resident Evil The Final Chapter

    ResidentEvilTheFinalChapterPlakat4.jpg


    Was bitte war das für ein mieser Abschluss einer fragwürdigen Filmreihe?
    Die Rückkehr nach Racoon City war ja iwie noch cool, aber die ganze Story war so dermaßen konstruiert und verwirrend, ging gar nicht klar. Warum gibt's da noch Rebellen in einem völlig zerstörten Racoon City? Weltweit leben nur noch ein paar tausend Menschen, aber hier in ner absoluten toten Stadt bleiben welche zurück. Ebenso die ganze Klongeschichte war total undurchsichtig und fragwürdig. Glaube man müsste nochmal alle hintereinander gucken, um den roten Faden zu sehen.
    Und das Ende war dann mega schnell abgehandelt und nicht sehr einfallsreich.

    Naja gut gemeinte 3 von 10 Punkten.
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    Das wäre alles noch ok wenn man wenigstens sehen könnte was passiert, vor lauter Schnitten weiß man oft nicht wer da nun eigentlich abgekratzt ist. :ulgy: Noch nie ein übleres Schnittgewitter gesehen.
     
    Degeneration war so arschgeil. Leider konnten die Nachfolger nichtmehr dran anschließen. Werd mir vendetta aber wohl trotzdem demnächst geben.

    Bei mir gab's

    Maggie.jpg


    Ganz cooler Zombiestreifen der anderen Art. Hab was vollkommen anderes bekommen als erwartet. Hier geht's tatsächlich um Maggie und ihre Familie und wie sie mit der Infektion durch nen Biss und die damit einhergehenden Transformation zum Zombie umgeht.

    Super niederschmetternd und für mich dadurch der beste Arnie der Neuzeit. Schauspielerisch für Arnie echt ok und mal abseits von seinen sonstigen Filmen.

    JA/OK
     
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